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<title>Kulturministerium</title>
<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch</link>
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<lastBuildDate>Wed, 10 Mar 2010 09:22:27 +0100</lastBuildDate>
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	<title>744. und gleichzeitig letzter Amtstag</title>
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	<![CDATA[Am Morgen lesen alle Autoren einen kurzen Text &uuml;ber Rottweil vor: Ich hab meinen in gerade mal einer Stunde geschrieben; den will ich dann stilistisch noch aufpolieren… Zum Gl&uuml;ck ist es bei den anderen &auml;hnlich gegangen. Trotzdem machen die Texte &#8211; vielleicht ja gerade deshalb &#8211; viel Spass!<br>Dank f&uuml;r alles! Sch&ouml;n, die letzten vier Tage als Kulturminister so verbringen zu d&uuml;rfen!<br>Nach einem letzten gemeinsamen Essen R&uuml;ckfahrt nach Bern mit Pedro Lenz.<br>Dort dann um 19 Uhr Start der Grande Soir&eacute;e, wo ich um ca. 19.30 Uhr bis 19.50 Uhr mein Amt endg&uuml;ltig abgebe.<br><br>Das einfache Schweizer Volk: Aha, nun heisst es tsch&uuml;ss sagen, ohne Deinen h&uuml;bschen Titel nehmen Sie Dich vermutlich nicht mehr so fest wahr, haha!<br>Ich: Ich lieb Dich auch, mein Herz…<br><br>Und was ich so gemacht habe, die zwei Jahre? Das da:<br><br>Projekte des Kulturministers Dominik Riedo<br>(die also am Ende seiner Legislaturperiode abgeschlossen sind oder von ihm weitergef&uuml;hrt werden)<br><br>Romont &#8596; Romoos<br>Eine vom Kulturminister initiierte, experimentelle Gemeindepartnerschaft &uuml;ber den R&ouml;stigraben hinweg. Dazu hat es 2008 und 2009 drei Teile gegeben:<br>A)	Kulturminister in Residence: Der Kulturminister, der in Romoos lebt, besuchte an acht bzw. sieben Tagen pro Jahr Romont, bewegte sich dort in der &Ouml;ffentlichkeit, plauderte mit den Menschen, traf zwei Mal (2008 und 2009) Schriftsteller aus der Romandie (unter anderem G&eacute;rald Chevrolet, Odile Cornuz, Ahmed Belbachir, Nicolas Couchepin und Katharina Meyer) und f&uuml;hrte w&auml;hrend dieser Zeit Tagebuch auf der Website des Ministeriums (teilweise auf Franz&ouml;sisch), wie er das in Romoos ja auch regelm&auml;ssig getan hat (siehe dazu auch Das Online-Tagebuch des Ministers). Zus&auml;tzlich schrieb der Kulturminister an diesen 15 Tagen literarische Texte &uuml;ber Romont.<br>B)	R&ouml;stigrabenverst&auml;ndigung: Der Kulturminister hat den Austausch der beiden Gemeinden gef&ouml;rdert, indem er verschiedene Projekte vorschlug und anregte: Ausser seinen eigenen Besuchen und nebst den beiden Treffen mit den Schriftstellern in Romont hat der Gemeinderat von Romoos 2008 Romont besucht und umgekehrt (2009); Schriftsteller und eine Schauspielerin aus Romont/aus der Romandie besuchten 2008 Romoos und lasen aus ihren/&#8211; Werken (Thierry Luterbacher, G&eacute;rald Chevrolet, Nathalie Sandoz; siehe dazu auch 1‘000 Tage Kulturministerium); die Fasn&auml;chtler von Romoos waren in Romont und auch der Frauenverein unternahm seinen Ausflug im Jahr 2009 nach Romont; eher nebenher kann noch erw&auml;hnt werden, dass in den beiden Jahren erstaunlicherweise (weil nicht selbstverst&auml;ndlich) Armeeangeh&ouml;rige von Romont in Romoos Dienst leisteten und vice versa.&#61514; Dazu haben sich beide Gemeinden auf der je eigenen Website gegenseitig verlinkt und auch sonst auf die Partnerschaft aufmerksam gemacht (Lokalzeitungen, Gemeindeblatt etc.). Und jetzt hat es ja gar ein Romond/t (pars pro toto) zum Kulturminister geschafft!<br>C)	PRIX ROMO: Siehe unten bei PRIX ROMO.<br><br><br>Romoos &#8211; Kulturhauptstadt der Schweiz<br>Der Kulturminister Dominik Riedo hat der Schweiz erstmals in ihrer Geschichte eine Kulturhauptstadt gegeben! Daf&uuml;r sind Postkarten designt worden (zwei verschiedene Varianten, je eine 2008 und 2009) und Kleber. Das Restaurant Kreuz in Romoos hat ein spezielles Kulturmen&uuml; zusammengestellt (2008 und 2009), plus 2009 spezielle Desserts zu 8.25 Franken, da Romoos 2009 runde 825 Jahre alt geworden ist. Weiter fanden drei Vernissagen von B&uuml;chern des Kulturministers unter anderem in Romoos statt sowie eine Vernissage von Alice Schmid und die Vorstellung des Projekts von Kuspi 09 (siehe dazu auch AIR in Romoos). Es gab auch eine Performance des Kulturministers und ein speziell f&uuml;r die Kulturhauptstadt gehaltener Vortrag von Paul Duss sowie ein performativer Vortrag von Alexander Meszmer und Matthias Kuhn. 2009 ist vor allem der 1. August zu erw&auml;hnen, der mit &laquo;825&raquo; Kerzen zum 825. Jubil&auml;um der Gemeinde begangen wurde &#8211; auf Anregung des Ministers, der an diesem Abend auch die offizielle Festrede zum Nationalfeiertag hielt. Zudem berichtete SF DRS &uuml;ber Romoos. Bemerkenswerterweise ist in der Zeit des romooser Kulturhauptstadtseins sogar noch der zweite nationale Wandertag der &laquo;Schweizer Familie&raquo; nach Romoos verlegt worden, der am 19.09.2009 stattgefunden hat.<br>Die speziell f&uuml;r das Projekt designte Website: <a href="http://www.kulturhauptstadtderschweiz.ch" target="_blank">http://www.kulturhauptstadtderschweiz.ch</a>; auf dieser Website ist &uuml;brigens zus&auml;tzlich stets auf jene Kulturereignisse hingewiesen worden, die Romoos schon immer gepflegt hat, auch ohne Kulturhauptstadt zu sein.<br>Das Projekt hat wunderbar gezeigt, dass es nicht nur in der Stadt Kultur gibt und dass die Kultur wichtig genug ist, eine Hauptstadt zu haben, was vorher verpasst worden war! Beides hat nutzbringend polarisiert. Zus&auml;tzlich war das Projekt eine Protestaktion, weil in den Bilateralen Vertr&auml;gen Schweiz-EU die Kultur bisher nicht vorkommt, weshalb z. B. die Schweiz bis anhin nie eine Europ&auml;ische Kulturhauptstadt hat vorweisen k&ouml;nnen.<br><br><br>PRIX ROMO<br>Urspr&uuml;nglich als Teil des Projekts Romont &#8596; Romoos geplant, entwickelte sich der PRIX ROMO vom Aufwand und vor allem von der Medienaufmerksamkeit her schnell zu einem eigenst&auml;ndigen Projekt: In den Jahren 2008 und 2009 schrieb Dominik Riedo als Kulturminister je zwei Preise f&uuml;r den besten franz&ouml;sischsprachigen und den besten deutschsprachigen kulturpolitischen Leserbrief aus. Insgesamt gab es also vier Gewinner: H.P. Gansner und Michael Sasdi, Lucienne Girardier Serex und Margrit Maria Notz.<br>Der Preis hat das kulturpolitische Mitdenken und Engagement verst&auml;rken wollen und verst&auml;rkt. Dazu hat es durch die Medienpr&auml;senz einmal mehr auf die Kulturpolitik aufmerksam gemacht.<br><br><br>AIR in Romoos<br>Weil es Artists in Residence (AIR) (<a href="http://www.artists-in-residence.ch" target="_blank">http://www.artists-in-residence.ch</a>) 2009 bereits seit zehn Jahren gibt, schrieb Dominik Riedo zwei Atelieraufenthalte in Romoos aus: F&uuml;r eine Woche bzw. drei Wochen durfte ein Kulturschaffender im Haus des Kulturministers zu Gast sein. Der Kulturschaffende hatte damit die M&ouml;glichkeit, sich an diesem speziellen Ort am Fusse des Napfs mit der Kulturhauptstadt und/oder seinen Bewohnern in irgendeiner Weise auseinanderzusetzen und sein Werk oder seine Arbeit, die er in dieser Woche geschaffen hat, der &Ouml;ffentlichkeit zu pr&auml;sentieren. Aus &uuml;ber 30 Bewerbungen ausgew&auml;hlt wurden: Alice Schmid von Z&uuml;rich und Kuspi 09 (alias Kurt Spirig) von Widnau/SG. Ihre Werke (ein Buch mit Schulkindern aus Romoos: &laquo;Kultur ist so alt wie die Bohne&raquo; (siehe Die wichtigsten kulturministerialen Ver&ouml;ffentlichungen) bzw. speziell geschaffene &laquo;Brandings&raquo;) bleiben nat&uuml;rlich in Romoos bestehen.<br>Beide Kulturschaffenden konnten &uuml;brigens f&uuml;r weitere Projekte in Romoos bzw. der Kulturpolitik gewonnen werden. Alice Schmid wohnt nun sogar von 2009 bis voraussichtlich 2010 in Romoos und dreht einen Film &uuml;ber die Kinder von Romoos!<br><br><br>Heidis + Peters<br>Eine kulturpolitische Anthologie, initiiert und herausgegeben vom Kulturminister (siehe auch Die wichtigsten kulturministerialen Ver&ouml;ffentlichungen). Beitragende zur Anthologie: Alex & Felix / Sabina Altermatt / Linard Bardill / Adi Blum / Dimitri / Michael Guggenheimer / Otto Heigold / Franz Hohler / Dodo Hug / Christian Humbert-Droz / Matthieu Jaccard / G&ouml;ri Klainguti / Tim Krohn / Hans L&auml;ubli / Christine Lauterburg / Beat Mazenauer / Urs Odermatt / Giovanni Orelli / Susanna Perrin / Nicole Pfister-Fetz / Eva Riedi / Dominik Riedo / Daniel de Roulet / Max R&uuml;dlinger / Samir / Corina Schranz / Ruth Schweikert / Fritz Senn / Peter Stamm / Lucia Theiler / Verena Weiss / Rui Zhao.<br>Zus&auml;tzlich eine &laquo;Kulturpolitische Tour de Suisse&raquo; (mit insgesamt 17 Stationen; mit dabei etwa Otto Heigold, Dodo Hug, G&ouml;ri Klainguti, Tim Krohn, Tania Kummer, Kuspi 09, Christine Lauterburg, Roger Levy, Urs Odermatt, Susanna Perin, Eva Riedi, Dominik Riedo, Max R&uuml;dlinger, Peter Schulz und weitere) in verschiedenste Kulturr&auml;ume der Schweiz (und teilweise des nahen Auslands), u. a. den S&uuml;dpol Luzern, den Progr Bern, das Theater Stok in Z&uuml;rich, die Rote Fabrik Z&uuml;rich, die Kaserne Basel, in die Stadtm&uuml;hle Willisau, ins Mus&eacute;e d’ethnographie in Neuch&acirc;tel und in die Stadt Rottweil (D), wo die Anthologie jeweils zum Ausgangspunkt einer Diskussion &uuml;ber Kulturpolitik gedient hat und (auf der &laquo;Tour&raquo; als Kulturminister Dominik Riedo a. D.) weiter dienen wird.<br>Website zum Buch bzw. zur kulturpolitischen Tour: <a href="http://www.prolibro.ch/verlag/spezial/s01.html" target="_blank">http://www.prolibro.ch/verlag/spezial/s01.html</a> bzw. <a href="http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=57066438716" target="_blank">http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=57066438716</a>.<br><br><br>&laquo;Bookparade&raquo; Luzern<br>Die &laquo;Bookparade&raquo; will am Tag des Buches (23. April) ein Zeichen setzen f&uuml;r die Lese- und Buchkultur und soll noch mehr Leute f&uuml;r B&uuml;cher und f&uuml;r das Lesen begeistern. Kulturminister Dominik Riedo hat die bisher einzigen &laquo;Bookparades&raquo; in Luzern (2008 und 2009) beide Male mitorganisiert.<br>Website zu den &laquo;Bookparades&raquo; in der Schweiz: <a href="http://www.bookparade.ch" target="_blank">http://www.bookparade.ch</a>.<br>Dieses Projekt wird von Dominik Riedo im 2010 weitergef&uuml;hrt.<br><br><br>Tag der Kulturpolitik<br>Dominik Riedo hat den 9. September 2009 zum ersten internationalen &laquo;Tag der Kulturpolitik&raquo; ausgerufen. Kulturpolitik ist zwar das ganze Jahr wichtig, aber es braucht einen besonderen Tag, um auf sie aufmerksam zu machen. Die Aktivit&auml;ten an diesem Tag sollen &uuml;brigens eine Bewegung sein, die von unten kommt, also von vielen einzelnen kulturbegeisterten Menschen, die an diesem Tag die Kulturpolitik auf ihre Weise ins Bewusstsein aller Menschen zu r&uuml;cken versuchen.<br>Das Projekt wird von Dominik Riedo 2010ff. weitergef&uuml;hrt.<br><br><br>1‘000 Tage Kulturministerium<br>Jeder ins Amt gew&auml;hlte Kulturminister sollte zur Mitte seiner Amtszeit kurz R&uuml;ckblick halten und irgendeinen &ouml;ffentlichen Anlass organisieren. Dominik Riedo jedoch wollte statt seines ersten Amtsjahres lieber 1‘000 Tage Kulturministerium feiern &#8211; in Romoos. Fast 100 geladene G&auml;ste aus der ganzen Schweiz erlebten am 14. Juni 2008 einen reichhaltigen Kultur-Tag mit Performern aus der Romandie und der Deutschschweiz (unter anderem mit &laquo;Quantensprung&raquo;, mit Thierry Luterbacher, G&eacute;rald Chevrolet, Nathalie Sandoz, mit den Holzk&ouml;hlern von Romoos, dem Goldwasch-Team von Romoos, mit den &laquo;Goldbachgiele&raquo; und dem Nationalrat Ruedi Lustenberger). Siehe dazu: <a href="http://tobe.moblog.ch/200806" target="_blank">http://tobe.moblog.ch/200806</a>.<br><br><br>Brosch&uuml;re &laquo;Hochland&raquo;<br>Der Kulturminister als Autor eines kulturpolitischen Pamphlets der besonderen Art.<br><br><br>21-Punkte-Liste von Riedo<br>Der Kulturminister Dominik Riedo stellte im Dezember 2008 mit speziell daf&uuml;r zugezogenen, kulturpolitisch interessierten Kulturschaffenden und quasi als sein amtliches &laquo;Verm&auml;chtnis&raquo; einen kulturpolitischen 21-Punkte-Fahrplan auf, also eine (geheime) Agenda von zu erreichenden Zielen, auf die hin die Schweizer Kulturschaffenden (und vor allem das Kulturministerium) in den n&auml;chsten 20 Jahren vereint arbeiten sollen. Die Liste wird dem Nachfolger von Dominik Riedo &uuml;bergeben als Ideensammlung; Dominik Riedo selbst wird sich weiterhin mit den ihm m&ouml;glichen Mitteln an diesem eigenen Richtplan orientieren.<br><br><br>Stamm der Kulturminister a. D.<br>Ein Think Tank und Unterst&uuml;tzungspool f&uuml;r die jeweils amtierende Kulturministerin/den jeweils amtierenden Kulturminister der Schweiz und das Kulturministerium der Schweiz. Gegr&uuml;ndet von Dominik Riedo im Oktober 2009 mit den zwei regul&auml;ren Mitgliedern Heinrich Gartentor und Dominik Riedo, beide Kulturminister der Schweiz a. D., plus dem neuen Kulturminister Denis Beuret als (noch) ausserordentliches Mitglied.<br><br><br>Orden &laquo;Held der Schweizer Kultur&raquo; eingef&uuml;hrt<br>Dominik Riedo hat eingef&uuml;hrt, was die Schweiz schon lange haben sollte: Orden f&uuml;r kulturelle bzw. kulturpolitische Grosstaten. Davon hat er gut ein Dutzend vergeben bzw. wird sie im Oktober 2010 an einer kleinen Feier vergeben. Die Orden wurden gestaltet vom Luzerner K&uuml;nstler Niklaus Lenherr.<br><br><br>Das Online-Tagebuch des Ministers<br>Eigentlich war und ist das Tagebuch nur als Dokumentation der T&auml;tigkeiten des Ministers gedacht (&laquo;Transparenz schaffen&raquo;), es hat sich aber vom Aufwand und vom Ergebnis her (&uuml;ber 400 A4-Seiten; gef&uuml;hrt mit wenigen Unterbr&uuml;chen vom 1. bis und mit dem 744. und damit letzten Amtstag) zu einem selbstst&auml;ndigen Projekt gewandelt, in dem l&auml;ngst nicht mehr nur dokumentiert, sondern z. B. auch heftig diskutiert und polemisiert worden ist.<br>Die Website zum Projekt, also das Tagebuch findet man hier: <a href="http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch" target="_blank">http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch</a>.<br><br><br><br>Projekte des Kulturministeriums in der Legislatur Riedo, d. h. Neuerungen, die in der Legislatur 2007&#8211;2009 initiiert worden sind (und die teilweise weitergef&uuml;hrt werden)<br><br>&laquo;Sessionen&raquo; in Bern<br>W&auml;hrend im Bundeshaus die Parlamentarier tagten, wurden im Berner Schlachthaus-Theater vom Kulturministerium (zusammen mit dem Schlachthaus-Theater und teilweise mit Suisseculture) literarisch-musikalische &laquo;Sessionen&raquo; durchgef&uuml;hrt: 2008 drei Mal und 2009 ein Mal trafen sich Politik und Kunst unter der Schlachthaus-Kuppel, um &uuml;ber Kultur und Politik bzw. eben Kulturpolitik nachzudenken und zu diskutieren. Siehe dazu den Blog <a href="http://www.borniert.com/2008/06/11/der-kulturminister-blast-den-blues-und-alle-stimmen-ein" target="_blank">http://www.borniert.com/2008/06/11/der-kulturminister-blast-den-blues-und-alle-stimmen-ein</a> bzw. <a href="http://kultpavillonblog.blogspot.com/search/label/kulturministerium.ch" target="_blank">http://kultpavillonblog.blogspot.com/search/label/kulturministerium.ch</a> [passim]. Der Ap&eacute;ro danach diente jeweils der unmittelbaren, sehr direkten Lobby-Arbeit.<br>[Die Sessionen wird es weiterhin zwei Mal im Jahr geben.]<br><br><br>Newsletter<br>Ab Januar 2008 hat das Ministerium in einem monatlich verschickten Newsletter &uuml;ber die vielf&auml;ltigen Aktivit&auml;ten des Ministers und seines Ministeriums berichtet.<br>[Den Newsletter wird es weiterhin geben.]<br><br><br>Erweitertes Ministerium, neu gestaltete Website, &laquo;Unabh&auml;ngiges Staatsfernsehen&raquo;, Facebook<br>Das Ministerium, bei der Wahl vom Dominik Riedo bestehend aus dem Minister selbst, Adi Blum (Finanzen und Kommunikation) und Beat Mazenauer (Generalsekret&auml;r), wurde um die Medienverantwortliche Andrea Zimmermann aufgestockt.<br>Dazu wurde die Website ab 29. April 2009 in neuem Gewand pr&auml;sentiert.<br>Roger L&eacute;vy war mit seinem Blog kulturtv.ch schon beim Vorg&auml;nger von Dominik Riedo ein Jahr lang mit der Dokumentation von Aktivit&auml;ten des Ministeriums t&auml;tig, im Oktober 2007 wurde er jedoch zum offizi&ouml;sen &laquo;Unabh&auml;ngigen [sic!] Staatsfernsehen&raquo; des Kulturministeriums.ch bestimmt.<br>Das Kulturministerium ist seit 2009 auch auf Facebook zu finden, und zwar auf Franz&ouml;sisch wie Deutsch.<br><br><br><br>Aktivit&auml;ten, die schon vor der Legislatur von Dominik Riedo bestanden und mit neuen Inhalten weitergef&uuml;hrt worden sind<br><br>Retraiten<br>Mit Unterst&uuml;tzung des Migros Kulturprozent fanden im K&uuml;nstlerhaus L&Arc in Romainm&ocirc;tier vier kulturpolitische Retraiten statt. Der Kulturminister lud jeweils eine Reihe von Pers&ouml;nlichkeiten ein, die sich f&uuml;r das Spannungsfeld der Schweizer Kulturpolitik aus unterschiedlichen Perspektiven interessieren und zum jeweiligen Thema mit ihrem Fachwissen beitragen mochten. Die Themen der Retraiten:<br>1)	Soziale Sicherheit der Kulturschaffenden I. Ergebnisse:<br>a) Der Kulturminister dient bei einer Kultur-Pensionskasse als Versuchskaninchen, um zu sehen, wie das mit einer 2. S&auml;ule f&uuml;r frei t&auml;tige Kulturschaffende laufen k&ouml;nnte.<br>b) Um das Kulturf&ouml;rderungsgesetz in Sachen sozialer Sicherheit noch aufbessern zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen die Kulturschaffenden sofort die Initiative ergreifen (siehe dazu auch &laquo;Baustelle Kultur&raquo;).<br>2)	Soziale Sicherheit der Kulturschaffenden II. Ergebnis: Suisseculture richtet zusammen mit AXA Winterthur eine Clearing-Stelle ein, der sich f&uuml;nf bestehende Kulturpensionskassen anschliessen, was nun allen Kulturschaffenden wenigstens generell die M&ouml;glichkeit verschafft, sich bei einer 2. S&auml;ule zu versichern (so genanntes &laquo;Netzwerk Vorsorge Kultur&raquo;; siehe dazu auch &laquo;Netzwerk Vorsorge Kultur&raquo;).<br>3)	Literatur 2.0. Ergebnis: Vorplanung f&uuml;r einen Postgraduiertenkurs an der Donau-Universit&auml;t Krems (das Thema war eine Anfrage dieser Universit&auml;t ans Kulturministerium.<br>4)	Diffusionsf&ouml;rderung f&uuml;r freie Theaterproduktionen. Ergebnis: Planung einer &laquo;Deutschschweizer Theaterdiffusionsf&ouml;rderungsgruppe&raquo; (siehe dazu auch &laquo;Deutschschweizer Theaterdiffusionsf&ouml;rderungsgruppe&raquo; formiert).<br><br><br>Das Netzportal<br>Die offizielle Website des Ministeriums, www.kulturministerium.ch, versteht sich immer auch als Informationsportal zu aktuellen kulturpolitischen Themen in der Schweiz. Dazu stellt die Website u. a. wichtige Dokumente und Eingaben online.<br><br><br>Der Kulturminister: Botschafter f&uuml;r Kultur<br>Der Kulturminister stand f&uuml;r Hearings bereit, schrieb Stellungnahmen, eingeforderte kulturpolitische Texte, nahm an Podiumsdiskussionen teil, debattierte im kleinen Kreis, hielt Reden, Laudationes, er&ouml;ffnete Veranstaltungen, war bei kulturpolitisch wichtigen Anl&auml;ssen pr&auml;sent, lobbyierte in der Wandelhalle des Bundeshauses, vermittelte zwischen Kultur und Politik etc. (Siehe dazu auch Wichtige Einladungen)<br><br><br>Neuwahlen, diesmal f&uuml;r die Legislatur 2009&#8211;2011<br>Es gab 25 Kandidaten (wie 2007 auch schon). Allerdings wurde ein neues Wahlverfahren verwendet. Erster Wahlgang: &Uuml;ber 20 Experten durften sagen, ob sie einen Kandidaten w&auml;hlbar fanden oder nicht. Mit absolutem Mehr war man f&uuml;r den zweiten Wahlgang gew&auml;hlt (5 Kandidaten), wo dann die &Ouml;ffentlichkeit  w&auml;hlen durfte. Mit den letzten f&uuml;nf Kandidaten ging es an f&uuml;nf Orte in der Schweiz (Basel, Bern, Luzern, Neuch&acirc;tel, Z&uuml;rich) in Kulturr&auml;ume auf Wahlkampftour, an denen lokale Kulturgr&ouml;ssen den Abend moderierten. Zur Feier der Amts&uuml;bergabe fand in Berner Theater Schlachthaus eine Grande Soir&eacute;e statt; einige Tage zuvor eine Pressekonferenz.<br>Als einziger Punkt die ganzen zwei Jahre lang hat Riedo dieses neue Wahlverfahren entgegen seiner &Uuml;berzeugung vertreten &#8211; weil es sich das Backoffice so w&uuml;nschte… (er selbst h&auml;tte lieber auch den ersten Wahlgang direktdemokratisch durchgef&uuml;hrt)<br><br><br><br>Projekte, die mit anderen Organisationen zusammen durchgef&uuml;hrt worden sind<br><br>&laquo;Baustelle Kultur&raquo; bzw. &laquo;Kultur und Politik&raquo;<br>Bei der ersten Retraite des Kulturministeriums in der Legislatur Riedo (zur sozialen Sicherheit; siehe oben unter Retraiten) kamen die Verbandsvertreter zum Schluss, dass man nun sofort etwas unternehmen m&uuml;sse, um das Kulturf&ouml;rderungsgesetz, so wie es vom BAK her kam, noch massiv verbessern zu k&ouml;nnen (die Forderung umfasste acht Punkte; siehe dazu: <a href="http://www.suisseculture.ch/doss/kfg/kfg_bro_01_de_w.pdf" target="_blank">http://www.suisseculture.ch/doss/kfg/kfg_bro_01_de_w.pdf</a>). Die Aktion &laquo;Baustelle Kultur&raquo; wurde ins Leben gerufen: 246 Mal sollten Kulturschaffende alle 246 Parlamentarier der Schweiz treffen, um sie dabei von der Wichtigkeit unserer Sichtweise zu &uuml;berzeugen.<br>Das Kulturministerium bzw. der Kulturminister beteiligten sich erstens am 7. Februar 2008 an der Kick-Off-Veranstaltung zur Aktion im Kulturzentrum Progr Bern und zweitens traf sich der Minister speziell f&uuml;r diese Aktion mit je einem Nationalrat und einem St&auml;nderat.<br>Siehe dazu auch: <a href="http://www.suisseculture.ch/weblog1" target="_blank">http://www.suisseculture.ch/weblog1</a>.<br><br><br>Pensionskasse bzw. Clearing-Stelle f&uuml;r f&uuml;nf Kulturschaffenden-Pensionskassen, &laquo;Netzwerk Vorsorge Kultur&raquo;<br>Nach dem Vorstoss des Kulturministeriums in der ersten und zweiten Retraite der Amtszeit Riedo (siehe ebenfalls oben unter Retraiten) hat Suisseculture zusammen mit AXA Winterthur die B&uuml;ro-Arbeit &uuml;bernommen, eine Clearing-Stelle etc. einzurichten, damit f&uuml;nf Vorsorgeeinrichtungen aus dem Kulturbereich sich zu einem Netzwerk zusammenschliessen konnten, um Freien Kulturschaffenden jetzt eine Vorsorgel&ouml;sung anzubieten, in der auch Beitr&auml;ge von F&ouml;rderern direkt ohne grossen administrativen Aufwand abgerechnet werden k&ouml;nnen (so genanntes &laquo;Netzwerk Vorsorge Kultur&raquo;). Dazu J&uuml;rg Lehmann, AXA Winterthur: &laquo;Was vor gut einem Jahr mit einer Retraite in Romainm&ocirc;tier aus der Taufe gehoben und mit einer zweiten Retraite gleichenorts vertieft wurde, darf sich heute als grosser Erfolg in Sachen vorsorgem&auml;ssige Besserstellung der Kulturschaffenden sehen lassen. Aus der ‹Initiative von Romainm&ocirc;tier› ist eine selbstt&auml;tige Bewegung von bestehenden f&uuml;nf Kulturpensionskassen unseres Landes geworden, in welcher die AXA Winterthur als f&uuml;hrender verbandlicher Vorsorgeanbieter eine wichtige Klammerfunktion &uuml;bernimmt.&raquo;<br>Siehe: <a href="http://www.vorsorge-kultur.ch" target="_blank">http://www.vorsorge-kultur.ch</a>.<br><br><br>&laquo;Heidelberger Appell&raquo; in der Schweiz<br>Der &laquo;Heidelberger Appell&raquo; in Deutschland setzt sich f&uuml;r die Publikationsfreiheit und Wahrung der Urheberrechte ein in einer Zeit, da diese durch das Internet h&ouml;chst gef&auml;hrdet bzw. teilweise bereits v&ouml;llig unterlaufen sind. Der Kulturminister Dominik Riedo kl&auml;rte dazu die Verh&auml;ltnisse in der Schweiz und die Wirkung eines allf&auml;lligen schweizeigenen Appells ab (Ergebnis: in dieser Form nicht n&ouml;tig), bevor er mit dem AdS (Autorinnen und Autoren) zusammen dazu aufforderte, den &laquo;Heidelberger Appell&raquo; zu unterschreiben.<br><br><br>&laquo;Round Table Kultur&raquo;<br>Der Kulturminister ist von Beginn weg an der &laquo;Round Table Kultur&raquo; (zusammen mit Suisseculture, Pro Helvetia, Vertreter der St&auml;dte und Kantone etc.) beteiligt gewesen, einer Austausch-Plattform betreffend der Kulturpolitik in der Schweiz. Nach der Entt&auml;uschung der Ablehnung eines offiziellen Kulturrates im Kulturf&ouml;rderungsgesetz ist die Round Table mehr und mehr zu einem Ersatz f&uuml;r einen Kulturrat geworden bzw. wird langsam zum privatrechtlichen Kulturrat.<br><br><br>&laquo;Deutschschweizer Theaterdiffusionsf&ouml;rderungsgruppe&raquo; formiert<br>An der vierten Retraite des Kulturministeriums in der Amtszeit Riedo (siehe nochmals oben unter Retraiten) haben die anwesenden ausgewiesenen Szenenkenner, Theaterproduzenten, Theaterschaffende und Kulturf&ouml;rderer den Konsens erreicht, dass die Deutschschweiz wie die Romandie ein effizientes Instrument zur Diffusionsf&ouml;rderung von freien Theaterproduktionen braucht. Die anwesenden Kulturf&ouml;rderer, namentlich Pro Helvetia, die Ernst G&ouml;hner-Stiftung und das Migros-Kulturprozent, &uuml;bernahmen die Aufgabe, die Sache weiterzuentwickeln und die &ouml;ffentliche Hand von der Notwendigkeit zu &uuml;berzeugen.<br><br><br>&laquo;M&eacute;nage &#8211; Kultur und Politik zu Tisch&raquo; inklusive &laquo;Helvetia Park&raquo; mit Pro Helvetia<br>Pro Helvetia hat Suisseculture und das Kulturministerium dazu eingeladen, an ihrem im September 2009 startenden Programm &laquo;M&eacute;nage &#8211; Kultur und Politik zu Tisch&raquo; teilzunehmen.<br><br><br><br>Wichtige Einladungen/Teilnahmen<br><br>>	Der Nationalratsdebatte &uuml;ber das Urheberrechtsgesetz wegen im Bundeshaus, 17.09.2007<br>>	Erneut wegen einer Nationalratsdebatte im Bundeshaus, diesmal &uuml;ber die &uuml;ber die Finanzierung der Pro Helvetia f&uuml;r die Jahre 2008&#8211;2011, 19.09.2007<br>>	Ehrengast der UNICEF in der Tonhalle Z&uuml;rich am Benefizkonzert &laquo;Musik aus aller Welt&raquo;, 20.09.2009<br>>	Offizieller Antrittsempfang bei Pro Helvetia in Z&uuml;rich<br>>	Bundeshausempfang durch die Vorsitzende der WBK-N, Kathy Riklin (Bericht dar&uuml;ber: Radio DRS 2, 07.11.2007)<br>>	Wegen der Nationalratsdebatte betreffend &laquo;&Uuml;bereinkommen zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes&raquo; bzw. &laquo;&Uuml;bereinkommen &uuml;ber den Schutz und die F&ouml;rderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen&raquo; im Bundeshaus, 04.12.2007<br>>	Interviewgast bei BBC Radio 3, 11.01.2008<br>>	Als Gast an den Solothurner Filmtagen<br>>	Teilnehmer an den ersten &laquo;Bieler Autoren-Gespr&auml;chen&raquo;<br>>	Gast am Forum &laquo;Kultur und &Ouml;konomie&raquo; 2008 in Bern<br>>	Referent bei einem Anlass zur Vorbereitung der Kandidatur von Maastricht zur Kulturhauptstadt Europas 2018<br>>	Auftritt mit Christine Lauterburg zugunsten des &laquo;Paradisli&raquo; in Bern (teilweise dokumentiert unter: <a href="http://kultpavillonblog.blogspot.com/2008/04/dominik-riedo-und-christine-lauterburg.html" target="_blank">http://kultpavillonblog.blogspot.com/2008/04/dominik-riedo-und-christine-lauterburg.html</a>)<br>>	Podiumsteilnehmer am &laquo;poetischen 3l&auml;ndertreffen&raquo; 2008 in M&uuml;nchen<br>>	Vom Kanton Bern eingeladen zum Hearing &uuml;ber das neue Kulturf&ouml;rderungsgesetz; weiter dazu aufgefordert, eine schriftliche Stellungnahme abzugeben (eingesandt am 5. Mai 2008)<br>>	Um ein Statement angegangen f&uuml;r eine Sondernummer von CultureEnJeu gegen die Privatisierung der Lotto-Gewinne<br>>	Gast am Symposium &laquo;Vielfalt statt Einfalt&raquo; des SBVV in Olten / an den Solothurner Literaturtagen<br>>	Gast an der Tagung &laquo;Vergoldete J&uuml;&uuml;zli &#8211; Wie viel Unterst&uuml;tzung braucht die Volkskultur?&raquo; von Pro Helvetia in Lenzburg<br>>	An der GV des AdS (Autorinnen und Autoren der Schweiz) in Lugano<br>>	Gast an der Kurztagung der visarte Schweiz zum Thema &laquo;Urbane und l&auml;ndliche Strukturen&raquo; in Luzern<br>>	Er&ouml;ffnung der Nationalen Kunstausstellung 2008 in Kaufdorf (teilweise dokumentiert unter: <a href="http://kultpavillonblog.blogspot.com/2008/06/dominik-riedos-ansprache-zur-erffnung.html" target="_blank">http://kultpavillonblog.blogspot.com/2008/06/dominik-riedos-ansprache-zur-erffnung.html</a>)<br>>	VIP-Gast an der Vorvernissage der Ausstellung &laquo;Shifting Identities&raquo; im Kunsthaus Z&uuml;rich<br>>	VIP-Gast beim 40-Jahr-Jubil&auml;um inklusive Konzert der Rockgruppe Nazareth in Montreux<br>>	An der GV von ProLitteris in Luzern<br>>	An der Preisverleihung des ersten Prix Suisseculture in Fribourg<br>>	Referent beim Treffen von &laquo;artists in residence&raquo; 2008 in Solothurn; zus&auml;tzlich Mitverfasser der &laquo;Solothurner Deklaration&raquo; (<a href="http://www.artistsinresidence.ch/fileadmin/user_upload/Dokumente/plakat_solothurner_deklaration.pdf" target="_blank">http://www.artistsinresidence.ch/fileadmin/user_upload/Dokumente/plakat_solothurner_deklaration.pdf</a>)<br>>	Eingeladen als &laquo;aktiver Teilnehmer&raquo; an der Schlussveranstaltung zum Projekt &laquo;echos&raquo; von Pro Helvetia in St. Gallen<br>>	Von den Gr&uuml;nen Luzern eingeladen zur Podiumsdiskussion &uuml;ber das Kulturf&ouml;rderungsgesetz des Kantons Luzern<br>>	An der Feier zur &Uuml;bergabe des Literaturpreises der Innerschweiz an Pirmin Meier<br>>	Im Bundeshaus wegen der Nationalratsdebatte &uuml;ber das Kulturf&ouml;rderungsgesetz; zuvor an einer Aktion das AdS (Autorinnen und Autoren der Schweiz) beteiligt, die vor dem Bundehaus pro KFG werben<br>>	Gast beim Schweizer Empfang an der Frankfurter Buchmesse 2008<br>>	Gast beim Empfang des Schweizer Botschafters in Frankfurt anl&auml;sslich der Frankfurter Buchmesse 2008<br>>	Laudator an der Vernissage von Augusta Laar auf Schloss Neuburg bei Passau<br>> Mit dabei bei der Er&ouml;ffnung des neuen Kulturzentrums &laquo;S&uuml;dpol&raquo; in Luzern (als &laquo;aktiver Zuschauer&raquo; beim Theater dabei und vom Radio interviewt)<br>>	Performance beim IETM-Meeting in Z&uuml;rich 2008<br>>	Offizieller Empfang des Kulturministers auf der Schweizer Botschaft in Berlin<br>>	Laudator an der Vernissage von Otto Heigold in Littau<br>>	Laudator an der Vernissage von Meszmer/M&uuml;ller in Kreuzlingen<br>>	Teilnehmer an den zweiten &laquo;Bieler Autoren-Gespr&auml;chen&raquo;<br>>	Gast an der Tagung zu einem &laquo;Helvetischen arte&raquo; in Bern<br>>	Podiumsteilnehmer am &laquo;poetischen 3l&auml;ndertreffen&raquo; 2009 an der &laquo;schule f&uuml;r dichtung&raquo; in Wien<br>>	Im Bundeshaus wegen der Nationalratsdebatte &uuml;ber das Kulturf&ouml;rderungsgesetz, 02.03.2009<br>>	Gast am Forum &laquo;Kultur und &Ouml;konomie&raquo; 2009 in Thun<br>> VIP-Gast an der Er&ouml;ffnung des Fumetto-Festivals in Luzern<br>>	Er&ouml;ffnung der Reihe &laquo;Transborder Caf&eacute;s&raquo; innerhalb der Veranstaltungen &laquo;Extra Europa Schweiz&raquo; in Linz, der Kulturhauptstadt Europas 2009<br>>	Als &laquo;Botschafter der Schweiz&raquo; beim IETM-Treffen 2009 in Bratislava<br>>	In der Jury des Luzerner Theaterpreises &laquo;Prix Gala&raquo;, der am 8. Mai 2009 offiziell &uuml;bergeben worden ist, im Beisein des Kulturministers<br>>	An der GV des AdS (Autorinnen und Autoren der Schweiz) in Olten<br>>	Delegierter des ISSV (Innerschweizer Schriftstellerinnen- und Schriftstellerverein) bei einer Konferenz der kantonalen Kulturverantwortlichen betreffend Literaturf&ouml;rderung in der Zentralschweiz<br>>	An den Solothurner Literaturtagen<br>>	Im Bundeshaus wegen der Nationalratsdebatte betreffend wiedereinzuf&uuml;hrender Buchpreisbindung in der Schweiz, 27.05.2009<br>>	Zu einer &laquo;Vorvernissage&raquo; f&uuml;r &laquo;Heidis + Peters&raquo; eingeladen bei der Generalversammlung von Suisseculture in Bern<br>>	Bundeshausempfang durch den St&auml;nderat und Mitglied WBK-S, Hansruedi Stadler (Bericht dar&uuml;ber: SF DRS, 30.06.2009)<br>>	 VIP-Gast an der Art Basel<br>>	Eingeladen an der Hochschule Luzern f&uuml;r Design+ Kunst als Gastreferent<br>>	Teil des Patronatskomitees bei der Ausstellung &laquo;im anfang war das WORT&raquo; des Entlebucher Kunstvereins auf Heiligkreuz im Entlebuch 2009; zus&auml;tzlich las der Minister an der Finissage aus dem &laquo;EntleBUCH der B&uuml;cher&raquo;<br>>	Eingeladen als &laquo;Filmobjekt&raquo; beim Belluard-Festival Fribourg 2009 plus Vorf&uuml;hrung des Films &uuml;ber den Minister am Ende des Festivals innerhalb eines Abends des Kulturministeriums<br>>	Offizieller 1.-August-Festredner 2009 in Romoos (825 Jahre Romoos)<br>>	Um ein Statement angegangen f&uuml;r die Aktion &laquo;Spenden mit Herz&raquo;, eine Initiative von Nationale Suisse (siehe: <a href="http://www.spendenmitherz.ch" target="_blank">http://www.spendenmitherz.ch</a> &#8211; allerdings mit Zufallsgenerator, welches Statement erscheint)<br>>	Im Bundeshaus wegen der Nationalratsdebatte &uuml;ber das Kulturf&ouml;rderungsgesetz; zudem vor dem Bundeshaus eine kleine Aktion zum Tag der Kulturpolitik dargeboten<br>>	Moderation der Veranstaltung von Visarte Aargau zu Forderungen bei der Umsetzung des neuen Kulturgesetzes<br>>	Als Aktionsk&uuml;nstler (&laquo;Das Wandern aus der Tube&raquo;) am zweiten nationalen Wandertag der &laquo;Schweizer Familie&raquo; mit dabei<br>>	Als Schweizer Autor zum Deutsch-Schweizer Jubil&auml;ums-Autorentreffen (25 Jahre) in Rottweil eingeladen<br><br><br><br>Die wichtigsten kulturministerialen Ver&ouml;ffentlichungen &uuml;ber/von Dominik Riedo<br><br>Es sind insgesamt Dutzende Publikationen &uuml;ber und von Dominik Riedo in seiner Amtszeit erschienen (siehe dazu auch: <a href="http://www.kulturministerium.ch/Dokumente/Medienspiegel" target="_blank">http://www.kulturministerium.ch/Dokumente/Medienspiegel</a> bzw. <a href="http://www.dominikriedo.ch/bibliographie.html" target="_blank">http://www.dominikriedo.ch/bibliographie.html</a>); hier sollen einige aufgez&auml;hlt werden, die aus unterschiedlichen Gr&uuml;nden wichtig sind (einige sind oben bereits genannt worden).<br>Die besten Texte, die nicht bloss tagesaktuell sind, werden 2010 im Verlag Pro Libro als kleines B&uuml;chlein erscheinen.<br><br>>	D.R.: Stellungnahme zur Buchpreisbindung. In: Newsletter des Schweizer Buchhandels, Ausgabe 37/2007<br>>	Speckert, Zuza: Eveline Portmann und Dominik Riedo. In: NZZ am Sonntag, 07.10.2007<br>>	von Wartburg, Tobias: &laquo;Die Kultur hat eine ganz konkrete Aufgabe&raquo;. Luzerner Woche, 30.10.2007<br>>	Born, Beatrice: Der Schweizer Kulturminister. Radio DRS 2, 07.11.2007<br>>	Sendung &uuml;ber das Kulturministerium im SF DRS, 02.12.2007<br>>	D.R./Malcolm Pender/Tom Paulin/Ian McMillan: The Verb (In search of the lost Nobel Literature Laureate Carl Spitteler). BBC Radio 3, 11.01.2008<br>>	D.R./Markus Mathis: &laquo;St&auml;rker als K&uuml;nstlerkanton profilieren&raquo; [Interview] Neue Zuger Zeitung, 14.04.2008<br>>	D.R./Monika Widler: Kurz nachgefragt. [Interview] In: Brigitte Schweiz, Nr. 10, 23.04.2008, S. 2<br>>	Wydler, Jonas: Der Schattenminister. In: Das Kulturmagazin, Nr. 06, Juni/Juli 2008, S. 14. Auch in: ProgrammZeitung, Nr. 6, Juni 2008, S. 20<br>>	D.R.: Warum mein kleines Ich als Kulturminister GROSS funktioniert! In: entw&uuml;rfe. Zeitschrift f&uuml;r Literatur, Nr. 54, Juni 2008, S. 83-88<br>>	Bossart, Pirmin: &laquo;Nicht nur den Clown spielen&raquo; In: Neue Luzerner Zeitung/Neue Urner Zeitung/Neue Schwyzer Zeitung/Neue Obwaldner Zeitung/Neue Nidwaldner Zeitung/Neue Zuger Zeitung, 11.06.2008<br>>	D.R.: Handstreich zum 1. August. In: Berner Kulturagenda, Nr. 30/31, 24. Juli bis 6. August 2008, S. 1<br>>	D.R./Sabine Gysi: Projekte, die nicht in irgendeinem kleinen, roten Pflichtenheft stehen. [Interview] In: ensuite. Kulturmagazin (Ausgabe Z&uuml;rich), Nr. 68, August 2008, S. 6. Auch in: ensuite. Kulturmagazin (Ausgabe Bern), Nr. 68, August 2008, S. 21<br>>	D.R.: Br&uuml;der im Gefieder. In: Lydia Bucher und Roger Marti (Hgg.): Hin & Weg. Compilation gegen Wegweisung. Luzern: B&uuml;ndnis Luzern f&uuml;r alle 2008, CD-Booklet, [S. 4]<br>>	Landmann, Ellinor: Kulturf&ouml;rderungsgesetz im Nationalrat. Radio DRS 2, 30.09.2008<br>>	D.R./Roger Spindler: Stadtgespr&auml;ch. [Interview] Radio RaBe, 14.10.2008<br>>	Banz, Mercedes: Der wahre Kulturminister. In: Migros-Magazin, Nr. 46, 10.11.2008, S. 17<br>>	Banz, Mercedes: Im Dienste der Kultur. WOZ Die Wochenzeitung, Nr. 46, 13.11.2008<br>>	Leserbriefe schreiben lohnt sich. Auf der Internet-Plattform der Tagesschau im Schweizer Fernsehen, siehe: <a href="http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2008/11/29/kultur/leserbriefe_schreiben_lohnt_sich" target="_blank">http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2008/11/29/kultur/leserbriefe_schreiben_lohnt_sich</a><br>>	Khakshouri, Jennifer: Kulturf&ouml;rderungsgesetz im Nationalrat. Radio DRS 2, 03.03.2009<br>>	D.R.: Hochland. Luzern: Syndikat f&uuml;r ein besseres Leben 2009<br>>	D.R.: Die Einladung des Schweizer Kulturministers. In: Adi Blum und Beat Mazenauer (Hgg.): Misunderstanding. Konferenz-Dokumentation. IETM Meeting Zurich. 6 &#8211; 9 November 2008. Z&uuml;rich: p&s netzwerk kultur 2009, S. 168<br>>	D.R.: Kunst und Wirtschaft, eine Kultur. In: 65. Jahresbericht. Z&uuml;rich: Revisionsstellen der Ausgleichskassen 2009, S. 4-5<br>>	D.R. (Hg.): Heidis und Peters / Vorsicht: Kulturraum Schweiz! Eine Anthologie. Pro Libro 2009<br>>	Landmann, Ellinor: &laquo;Heidis und Peters&raquo;, eine Anthologie. Radio DRS 2, 03.06.2009<br>>	Degen. Lorenz: Spittelers Erinnerer. In: Oberbaselbieter Zeitung, 11.06.2009<br>>	D.R./Eric Facon: Der Nachmittag. [Interview] Radio DRS 4, 12.06.2009<br>>	D.R./Ebongo Tshomba: K-uerkopf der Woche. [Interview] Radio Kanal K, 13.06.2009<br>>	D.R./Melanie Aregger/Barbara M&uuml;ller: Der Kulturminister. [Interview]. In: Alice Schmid (Hg.): Kultur ist so alt wie die Bohne. Mit Kindern auf Spurensuche. Sch&uuml;pfheim: Druckerei Sch&uuml;pfheim AG 2009, [S. 71&#8211;75]<br>>	Baumberger, Evelyne: Die Kulturpolitik der K&uuml;nstler. Aargauer Zeitung/MLZ, 30.06.2009<br>>	M&uuml;ller, Robert: Der Kulturminister. SF DRS, 30.06.2009.<br>>	Cadruvi, Claudia: Paucas lamentaschuns ed in pledoyer patriotic. La Quotidiana, 01.07.2009<br>>	D.R./reg: F&uuml;nf Fragen an Dominik Riedo. [Interview] In: Der Bund, 02.07.2009<br>>	B&ouml;hler, Wolfgang: Eine Anthologie zur Schweizer Kulturpolitik. Codex flores, 03.07.2009<br>>	D.R./Nick Sutter: Kulturminister Dominik Riedo. [Interview] Radio Stadtfilter, 03.07.2009<br>>	D.R./Carole Schneuwly: &laquo;Kultur ist das Wichtigste im Leben&raquo;. [Interview] In: Freiburger Nachrichten, 04.07.2009<br>>	Morard, Juan: Der Kulturminister Dominik Riedo [Film]<br>>	D.R.: Am Anfang ist das Geleitwort. In: Entlebucher Kunstverein (Hg.): im anfang war das WORT. kunst auf heiligkreuz im entlebuch. Sch&uuml;pfheim: Druckerei Sch&uuml;pfheim AG 2009, S. 46<br>>	D.R.: Vorsicht: Kulturraum Schweiz. In: Info-Bulletin der Autorinnen und Autoren der Schweiz, Nr. 2/Juli 2009, S. 9<br>>	D.R.: Heidi oder Peter, Hauptsache Kultur. In: Mitteilungsblatt des Innerschweizer Schriftstellerinnen- und Schriftstellervereins, Nr. 2/09, S. 12&#8211;13<br>>	Widmer, Thomas: Auf ins Entlebuch. In: Schweizer Familie, Nr. 34, 20.08.2009, S. 54&#8211;63<br>> wob: Kunst und Politik im Verh&auml;ltnis. In: 20 Minuten, 01.09.2009<br>> St&auml;heli, Alexandra: Wir und die Kunst. In: NZZ, 03.09.2009. Den Artikel findet man auch auf NZZ online (<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/buchrezensionen/wir_und_die_kunst_1.3478790.html" target="_blank">http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/buchrezensionen/wir_und_die_kunst_1.3478790.html</a>)<br>>	pm: Sprachk&uuml;nstler pr&auml;sentieren ihr Schaffen in Rottweil. Die Neue Rottweiler Zeitung, 22.09.2009<br>>	bos: Acht ausgepr&auml;gte Pers&ouml;nlichkeiten mit starken Texten. In: Schwarzw&auml;lder Bote, 28.09.2009<br>>	Bugmann, Urs: Sich l&ouml;sen vom G&auml;ngelband. In: Neue Luzerner Zeitung, 29.09.2009<br>>	D.R./?? ??: Kopf der Woche. [Interview] Radio RaBe, 05.10.2009<br><br><br>Und neben all dem &#8211; da der Minister ja nicht nur Kulturminister gewesen ist, sondern auch Schriftsteller &#8211; sind noch die folgenden Arbeiten erschienen (es werden nur die wichtigsten aufgez&auml;hlt):<br><br>>	Die Reflexion einer Reflexion eines Reflexes der Wahrheit. Eine Bagatelle zu Arno Schmidt. In: Schauerfeld. Mitteilungen der Gesellschaft der Arno-Schmidt-Leser, 20. Jahrgang 2007, Heft 2, S. 9-10<br>>	Der Status der Fragen im deutschen hochh&ouml;fischen Roman. Bern: Peter Lang 2008<br>		[Laudatio an der Vernissage: Pius Kn&uuml;sel, Direktor der Pro Helvetia]<br>>	Nichts, ausser gew&ouml;hnlich. Texte f&uuml;r die Zeitung und die Katz. Emmenbr&uuml;cke: Die Region 2008<br>		[Laudatio an der Vernissage: Urs W. Studer, Stadtpr&auml;sident von Luzern]<br>>	Es war einmal ein Mann... In: Zahnarztgeschichten. Erlebtes und &Uuml;berlebtes. Herausgegeben von Wolf Buchinger. Goldach: Privatdruck 2009, S. 33-34<br>>	SMS-Poesie. In: orte. Schweizer Literaturzeitschrift, Nr. 159, Juni/Juli 2009, S. 16<br>>	In meinen Augen. In: Gedankenwelt. Herausgegeben von Janine Hierreth. Goldbach: Hierreth 2009, S. 7<br><br><br><br>Wichtigste Ergebnisse/Errungenschaften<br><br>Abgesehen von all den einzelnen Projektergebnissen, kann man die wichtigsten Punkte der Legislatur 2007&#8211;2009 zusammenfassen wie folgt:<br><br>>	Der Kulturminister hat sich beim Amtsantritt die soziale Sicherheit der Schweizer Kulturschaffenden auf die Fahne geschrieben. Ein erster Erfolg dazu ist, dass er diese immer und &uuml;berall mit ins Spiel, mit in die Diskussion hat bringen k&ouml;nnen; ein zweiter Erfolg ist die Gr&uuml;ndung der Clearing-Stelle f&uuml;r die f&uuml;nf Kulturpensionskassen, die an den Retraiten 1 und 2 des Ministeriums angeschoben worden ist (&laquo;Netzwerk Vorsorge Kultur&raquo;); dritter Erfolg, dass dazu Verbesserungen im Kulturf&ouml;rderungsgesetz eingebracht werden konnten, was auf die Lobbyarbeit innerhalb des Projekts &laquo;Baustelle Kultur&raquo; zur&uuml;ckgeht.<br>>	&Uuml;berhaupt kann man beim Kulturf&ouml;rderungsgesetz sagen, dass der Minister mit vielen anderen daf&uuml;r gesorgt hat, dass es bei den Parlamentariern nicht einfach so durchgewinkt wurde in jener Form, die sich das BAK (Bundesamt f&uuml;r Kultur) w&uuml;nschte und dass es allgemein in der &Ouml;ffentlichkeit eher besprochen worden ist.<br>>	Genau dieser letzte Punkt hat auch gezeigt &#8211; was enorm bedeutungsvoll ist &#8211; dass die Kulturschaffenden viel erreichen k&ouml;nnen, wenn sie zusammenstehen; dieses wirksame, gesamtschweizerische Lobbying der Kulturschaffenden gibt es in ernst zu nehmender Form erst seit der Aktion &laquo;Baustelle Kultur&raquo;.<br>>	 W&auml;hrend der Amtszeit von Dominik Riedo hat das Kulturministerium eine Phase der Konsolidierung durchlaufen. Riedo wird inzwischen ganz automatisch zu Hearings betreffend kulturpolitischen Vorlagen der verschiedensten Kantone geladen und in Berlin &#8211; wo er auf der Schweizer Botschaft offiziell empfangen wurde &#8211; ist augenf&auml;llig geworden, dass er nun auch vom Schweizer Staat als ernst zu nehmender Gespr&auml;chspartner akzeptiert wird.<br>>	Die &laquo;Sessionen&raquo; in Bern sind definitiv ein bestechendes Format des direkten Kulturlobbyings, das nun mit Suisseculture als Tr&auml;ger weitergef&uuml;hrt wird: In Zukunft finden die &laquo;Sessionen&raquo; also immer als Co-Produktion zwischen Suisseculture, Kulturministerium und Theater Schlachthaus statt.<br>> Riedo ist stolz, der Schweiz eine Kulturhauptstadt und der Welt einen Tag der Kulturpolitik gegeben zu haben!<br>>	Und es ist zwar nicht direkt sein Verdienst, aber Riedo ist froh, dass die beiden Vorlagen &laquo;&Uuml;bereinkommen zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes&raquo; bzw. &laquo;&Uuml;bereinkommen &uuml;ber den Schutz und die F&ouml;rderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen&raquo; in seiner Legislatur vom Schweizer Parlament so glanzvoll ratifiziert worden sind.<br>>	Das ureigenste und zugleich handgreiflichste Ergebnis von Riedos Amtszeit ist die kulturpolitische Anthologie &laquo;Heidis + Peters / Vorsicht: Kulturraum Schweiz!&raquo;<br>>	Eine erh&ouml;hte Medienaufmerksamkeit genossen das Projekt &laquo;Heidi + Peters&raquo;, die Kulturhauptstadt Romoos, die Initiative &laquo;AIR Romoos&raquo; und der PRIX ROMO<br>>	Richtiggehend polarisiert haben die Kulturhauptstadt und der PRIX ROMO. Und der Minister als &Ouml;ffentlichkeitsfigur.<br>>	Grosses Potential haben der &laquo;Tag der Kulturpolitik&raquo; und die 21-Punkte-Liste… mal sehen, was da wird!<br>>	Zuletzt: Der neu eingef&uuml;hrte Newsletter erreichte viele Menschen und hat das Kulturministerium in der interessierten Szene so richtig bekannt gemacht.<br><br><br><br>Zum Schluss, speziell f&uuml;r die Medien: einige Anekdoten und Schnurren (weil eh immer danach gefragt wird &#61516; &#61514;)<br><br>>	Kaum war Riedo Kulturminister, rief die &laquo;NZZ am Sonntag&raquo; an, weil sie von der bevorstehenden Hochzeit Riedos geh&ouml;rt hatte, wor&uuml;ber sie schliesslich einen Artikel brachte. Was Riedo quasi zur Cervelat-Prominenz bzw. &#8211; wie er es nennt, &laquo;da ich etwas kleiner und blasser als eine Cervelat-Prominenz bin&raquo; &#8211; &laquo;Cipollata-Prominenz&raquo; machte. Die Wortpr&auml;gung der Cipollata-Prominenz geisterte danach in den Medien herum! Dem Ganzen wurde noch eins drauf gesetzt, als Riedos Hochzeitsphoto in einer Ausstellung des Landesmuseums Z&uuml;rich auftauchte… (Siehe dazu die NZZ am Sonntag vom 07.10.2007)<br>>	Soeben im Londoner Luxushotel als &laquo;Minister of Culture / Switzerland&raquo; eingecheckt, brachte ein Butler dem Minister einen Umschlag mit den wichtigsten Londoner Adressen, darunter auch Adressen von jenen leichten Damen, bei denen man sich bestimmt keine Krankheit hole, da absolut seri&ouml;s… (siehe dazu das Migros-Magazin vom 10.11.2008)<br>>	Als Kulturminister hat Riedo bei offiziellen Anl&auml;ssen immer zwei bis vier Krawatten getragen…<br>>	Auch eine Neujahrsrede hielt er selbstverst&auml;ndlich… (siehe dazu: <a href="http://kultpavillonblog.blogspot.com/2008/01/dominik-riedo-schweizer-kulturminister.html" target="_blank">http://kultpavillonblog.blogspot.com/2008/01/dominik-riedo-schweizer-kulturminister.html</a>)<br>>	Selbst zum Kunstobjekt ist der Minister geworden! Siehe unter <a href="http://edvard-kunzt.blogspot.com" target="_blank">http://edvard-kunzt.blogspot.com</a> den Eintrag &laquo;Kulturminister verf&uuml;hrt&raquo;…<br>>	In Maastricht ist Riedo mit einem Hofknicks empfangen worden… (siehe dazu das Migros-Magazin vom 10.11.2008)<br>>	Den meisten Magazinen hat der Minister weisgemacht, Romoos sei 1184 an jenem Ort gegr&uuml;ndet worden, den Kirchenkreise damals als &laquo;Nasenspitze der Welt&raquo; gedeutet h&auml;tten… (siehe dazu z.B. Brigitte Schweiz vom 23.04.2008)<br>>	Zu einer Laudatio in Neuburg (D) wurde der Kulturminister mit einem Mercedes abgeholt (siehe dazu das Migros-Magazin vom 10.11.2008)<br>>	Prominente Photographen haben den Kulturminister portr&auml;tiert: etwa &laquo;fotosolar&raquo;, Emmenbr&uuml;cke oder Hannes Schmid, Z&uuml;rich<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproj2iQMW27.09.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/637</link>
	
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	<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
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	<title>743. Amtstag</title>
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	<![CDATA[Am Morgen geniesse ich die blendende Sonne, den schwarzen Kaffee, gute Menschen (Gruss an C. O.!). Nachmittags geht der Lese-Marathon los: Alle acht Autorinnen und Autoren lesen je etwa eine halbe Stunde an verschiedenen Orten der Stadt Rottweil (Dank f&uuml;r die wiederum tolle Einleitung!). Was an sich nach Langeweile t&ouml;nen k&ouml;nnte, stellt sich (bis auf zwei Ausnahmen) als h&ouml;chst spannend heraus! Ich darf nun wirklich sagen: Noch nie war ein Schriftsteller-Treffen so sch&ouml;n!<br>Abends feiern wir lange, alle zusammen.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproPCnGeJ26.09.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/636</link>
	
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	<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
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	<item>
	<title>742. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Morgens nach dem Fr&uuml;hst&uuml;ck werde ich im Hotel zur ersten von drei Lesungen in Rottweil abgeholt. Nach einer wunderbaren Einf&uuml;hrung lese ich dann am Albertus-Magnus-Gymnasium einige Texte, insgesamt knapp eine halbe Stunde. Erstaunlicherweise habe ich anscheinend genau die richtigen Texte ausgew&auml;hlt: Sie kommen gut an, sogar Fragen werden gestellt. Alles in allem schon mal ein guter Start.<br>Nachmittags werden dann alle acht Autorinnen und Autoren (vier aus Deutschland, vier aus der Schweiz) offiziell empfangen. Es best&auml;tigt sich, was ich schon am Morgen und gestern dachte: Die Rottweiler Begegnung ist hervorragend organisiert, man f&uuml;hlt sich sehr willkommen, die Betreuung stimmt.<br>Viele nette Menschen kennengelernt.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproottBUt25.09.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/635</link>
	
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	<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>741. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen noch Kleinigkeiten f&uuml;r die Grande Soir&eacute;e vorbereiten.<br>Dann Texte f&uuml;r Rottweil endg&uuml;ltig aussuchen.<br>Fertig packen.<br>Und dann mein &laquo;Literaturhaus Dominik Riedo&raquo; endg&uuml;ltig schliessen: Es gilt, zu neuen Ufern aufzubrechen.<br>Auch mit meiner Reise nach Rottweil: Die letzten drei Tage meines Kulturministerseins werde ich vornehmlich in Deutschland verbringen, nur die Abtrittsrede steht in der Schweiz noch an. Mit geradezu gutem Gewissen darf ich reisen, weil ich als Kulturminister ALLE Wahlversprechen gehalten habe &#8211; und dazu noch etliche Projekte mehr angerissen und durchgezogen habe, von deren Bed&uuml;rfnis ich bei der Wahl noch gar nichts wissen konnte.<br>Auf also zum &laquo;Auroren-Treffen&raquo;.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprognJ3v924.09.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/634</link>
	
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	<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>740. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute ist aufr&auml;umen angesagt.<br>An der Website des ISSV helf ich kurz mit.<br>Rottweil bereite ich vor.<br>Packe.<br>Schreibe ein Konzept f&uuml;r eine Ausstellung &uuml;ber Wolf von Niebelsch&uuml;tz.<br>Bekomme Besuch in Romoos von Theatermenschen, die hier in der Kulturhauptstadt ein Theater von Beat Sterchi auff&uuml;hren m&ouml;chten: Klar, sch&ouml;n! (Nur ist es dann nicht mehr Kulturhauptstadt &#8211; aber egal…)<br>Gehe zum Coiffeur.<br>Und bekomme auf den Kopf... wegen des Kopfs... f&uuml;r den Kopf... - einen tollen Job!!! als Ghostwriter!!! Thanks!!!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro3N6N0h23.09.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/633</link>
	
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	<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>739. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen kopiere ich die Pressemitteilungen f&uuml;r die Pressekonferenz am Nachmittag.<br>Dann geht es mit Roger Levy nach Bern.<br>Dort um 14.15 Pressekonferenz des Kulturministeriums: Ich fasse kurz meine Amtszeit zusammen, Denis Beuret sagt erste Worte zu einem m&ouml;glichen Programm, danach Interviews.<br>Zur&uuml;ck in Luzern frequentier ich die ZHB einmal mehr.<br>Von 18 Uhr an habe ich Vorstandssitzung mit dem ISSV.<br>In der &laquo;Neuen Rottweiler Zeitung&raquo; erscheint schon mal ein Artikel &uuml;ber das Autorentreffen, mit einem Foto von mir.<br>Der Newsletter des Kulturministeriums ist auch heute raus.<br>Und, ach: In der Politik wursteln sie auch noch irgendwas.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprof7kJFO22.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/632</link>
	
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	<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>738. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Denis Beuret gewinnt die Wahl zum neuen Kulturminister. Ich wollte doch immer den R&ouml;schtigraben &uuml;berwinden: voil&agrave;.<br>Ich selbst arbeite am Medienhandout f&uuml;r morgen, am letzten Newsletter in meiner Amtszeit (den ich ja eingef&uuml;hrt habe) und an der Abtrittsrede.<br>Und, ach: In der Politik machen sie auch noch irgendwas.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproouOQUD21.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/631</link>
	
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	<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>737. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[An der Finissage der Ausstellung auf Heiligkreuz lese ich aus dem &laquo;EntleBuch der B&uuml;cher&raquo;.<br>Und, ach: In der Politik machen sie auch noch irgendwas.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproLZLJxk20.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/630</link>
	
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	<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>736. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Nationaler Wandertag in Romoos! Grande Fiesta. Und der Kulturminister performt das &laquo;Wandern aus der Tube&raquo;: grosses Staunen allenthalben!<br>Das einfache Schweizer Volk: Also echt, zum letzten Mal: So ein Angeber!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpronhuYbH19.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/629</link>
	
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	<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>735. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Trag was im neuen Blog ein (<a href="http://dominikriedo.blogspot.com" target="_blank">http://dominikriedo.blogspot.com</a>).<br>Und er&ouml;ffne noch einen neuen Blog: Mehr dazu sp&auml;ter, vermutlich.<br>R&auml;ume auf.<br>Und sinniere &uuml;ber all die Gutmenschen mit dem xx YY zz AA: Wann ist es eigentlich genau passiert, dass VVV den Kulturbetrieb erst zu einem solchen gemacht haben und dann noch gleich &uuml;bernommen haben? Denn Kunst, Kunst ist ohne Bildung nicht zu haben, nicht zu leisten! Wir brauchen ein gutes Bildungssystem. Zu Kryptisch?<br>Das einfache Schweizer Volk: Wir haben schon lange abgestellt.<br>Ich: Na dann…<br>Der Entlebucher Anzeiger bringt was &uuml;ber den Ausflug des Gemeinderats von Romont nach Romoos (siehe 732. Amtstag), mit Photo.<br>Und, ach: In der Politik machen sie auch noch irgendwas.<br>Und &uuml;berhaupt: Wo genau ist die Schweinegrippe?!?<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproVmZzL218.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/628</link>
	
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	<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>734. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Uh, heute ruhe ich einfach mal aus!<br>Dann geht es nach Basel, mit Roger Levy, erst an eine Vernissage, dann an das Kandidaten-Hearing. Nun soll man sich entscheiden! W&auml;hlt! W&auml;hlt!<br>Und, ach: In der Politik machen sie auch noch irgendwas.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproDar49A17.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/627</link>
	
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	<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>733. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute bei Max Wettach, um mit ihm (= Graphiker) und meinem Verleger Peter Schulz den Spitteler-Band fertig zu gestalten.<br>Dann in den &laquo;S&uuml;dpol&raquo; f&uuml;r das Kandidaten-Hearing Kulturministerwahl.<br>Die Frage ist: Was ist die beste Performance, die es je geben kann? Ein Autor beim Schreiben!<br>F&uuml;r den PRIX GALA 2010 (wo ich ja Jury-Pr&auml;si bin) bereite ich noch was vor.<br>Und, ach: In der Politik machen sie auch noch irgendwas.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprors6NPS16.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/626</link>
	
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	<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>732. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute kommt der Gemeinderat von Romont zu Besuch nach Romoos. Es ist quasi der letzte Teil des Projekts &laquo;Romont - Romoos&raquo;: Sch&ouml;ner Tag! Macht Spass.<br>Abends hab ich Sitzung in Luzern f&uuml;r die Zentralschweizer Literaturtage.<br>Und noch sp&auml;ter abends bin ich in Neuch&acirc;tel elektrisierend! Oder so.<br>Die Ausstellung Heiligkreuz fragt an, ob ich zur Finissage noch was lesen m&ouml;chte: Klar doch! Also quasi &laquo;Standing on the shoulders of giant dwarfs&raquo;…<br>Und, ach: In der Politik machen sie auch noch irgendwas.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproSrCsQd15.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/625</link>
	
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	<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>731. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Jaja: einmal mehr am Medienhandout, an Spitteler Fahnen 2, am Nachwort Spitteler.<br>Nachmittags bereite ich mich f&uuml;r den Abend vor.<br>Abends bin ich also in Aarau, wo ich eine Veranstaltung von Visarte Aargau moderiere. Es geht um die Umsetzung des Kulturgesetzes im Kanton.<br>Frau Zappadong setzt noch was Kluges zu &laquo;Heidi&raquo; in ihren Blog (siehe dort): Danke; und Frau Unkultur twittert &uuml;ber &laquo;Heidi&raquo;. Ebenfalls einen Dank!<br>Und, ach: In der Politik machen sie auch noch irgendwas.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprokHFAPV14.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/624</link>
	
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	<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>730. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Mache mit Pedro Lenz ab, dass wir vom Autorentreffen dort am 27. September zusammen nach Bern fahren. Da hab ich dann gleich den Abschiedsabend, also die Grande Soir&eacute;e.<br>Und dann machen wir, also das Kulturministerium, eine Akte &laquo;Causa Aurelia Fischli&raquo; auf. Wir m&uuml;ssen abkl&auml;ren, ob sie die Bedingungen f&uuml;r eine Kandidatur &uuml;berhaupt erf&uuml;llen kann &#8211; das ist erst jetzt m&ouml;glich, wenn sie live auftreten muss, in Fleisch und Blut, oder so.<br>Doktere wieder am Medienhandout rum und an der Abschiedsrede, die ich in &laquo;Abtrittsrede&raquo; umtaufe.<br>Auch an Spitteler wieder.<br>Und, ach: In der Politik machen sie auch noch irgendwas.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproYP1Ioo13.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/623</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 623</guid>
	<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>729. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Arbeite schon wieder am Medienhandout.<br>An der Abschiedsrede.<br>An den Fahnen Spitteler (nun sind die zweiten Fahnen hier; das geht schnell heutzutage).<br>Brause nach Z&uuml;rich, um da die Kandidaten v&ouml;llig anders zu erleben: Der beste Abend bisher aller Wahlabende, inklusive meiner im 2007. Gut!<br>Und, ach: In der Politik machen sie auch noch irgendwas.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproYjh0Q712.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/622</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 622</guid>
	<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>728. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Korrigiere am Nachwort zum Spitteler-Lesebuch herum.<br>Packe f&uuml;r heute, f&uuml;r all das, was auf dem Programm steht.<br>Als da ist:<br>1) Die ZHB Luzern.<br>2) Ein Musikaliengesch&auml;ft (brauche Gitarrensaiten)<br>3) Treffe meinen Verleger zur Besprechung Spitteler.<br>4) Habe eine Sitzung mit dem &laquo;stattkino&raquo; Luzern.<br>5) Fahre mit Roger Levy nach Bern.<br>6) Und in Bern ist heute der erste Wahlkampfabend: Die Kandidaten sind etwas blass. Aber hey: Das war ich auch! Damit nochmals: Danke f&uuml;rs W&auml;hlen damals!<br><br>Und, ach: In der Politik machen sie auch noch irgendwas.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprohL1MkR11.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/621</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 621</guid>
	<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>727. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Arbeite erneut an den Fahnen Spitteler.<br>Und an der Abschiedsrede.<br>Am Medienhandout.<br>Plane den Wahlkampf bzw. was ich da sage.<br>Und Pirmin Meier schickt mir seine neuste Ver&ouml;ffentlichung: Danke!<br>Und, ach: In der Politik machen sie auch noch irgendwas.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproywj1yc10.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/620</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 620</guid>
	<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>726. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[TAG DER KULTURPOLITIK! Ich stehe vor dem Bundeshaus und fuchtle mit &laquo;Heidis + Peters&raquo; herum. Was das bringt? Immerhin 20 Exemplare im Nationalratssaal. Und der, also der Nationalrat, bleibt heute bei seiner Meinung vom Fr&uuml;hling. Damit weist er das Kulturf&ouml;rderungsgesetz zur&uuml;ck an den St&auml;nderat: Gut!<br>Wieder zuhause arbeite ich am Medienhandout, er&ouml;ffne kurzerhand einen neuen Blog ohne grosse Worte (<a href="http://dominikriedo.blogspot.com" target="_blank">http://dominikriedo.blogspot.com</a>), arbeite einmal mehr an den Fahnen von Spitteler, werkle an der Rede f&uuml;r den Abschiedsabend als Kulturminister &#8211; und ansonsten streike ich. So!<br>Und, ach: In der Politik machen sie auch noch irgendwas.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproQEomrN09.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/619</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 619</guid>
	<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>725. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Juhuu: Ab heute gibt es wieder Vermicelles! (Freue Dich der kleinen Dinge!)<br>In Bramboden, das zu Romoos geh&ouml;rt, steht im Seminarhotel ein Wechsel bevor: Einmal mehr werde ich als Kulturminister bei den Beratungen miteinbezogen.<br>Nachmittags ruft mich mein Verleger wegen Spitteler an: Es gibt noch ein paar Dinge zu regeln. Und so bessere ich abends noch ein wenig an der Edition rum.<br>Und morgen, liebe Leute, kommt das Kulturf&ouml;rderungsgesetz in den Nationalrat, einmal mehr. Ich will hingehen, sieben Katzen mitnehmen, sie mit cleveren Slogans besprayen und ins Bundeshaus einschleusen. Das w&uuml;rde bestimmt als GROOOOOSSSSSE Kunst gelten! &#8211; &#8211; &#8211; Ach, ich schreibe lieber.<br>Aber mal eine Uzi dort reinschmuggeln und hinter Glas stellen, mit den Worten: &laquo;Im Notfall Scheibe einschlagen!&raquo;, das w&auml;r lustig.<br>Das einfache Schweizer Volk: Also jetzt wird’s v&ouml;llig absurd.<br>Ich: Wird es das? Nun, wenn Ihr schon Apostrophe richtig setzt, so kann in der Welt noch viel geschehen.<br>Das einfache Schweizer Volk: Passieren!<br>Ich: Seht Ihr?! Wie kann ich so bleiben wollen, wie die meisten Menschen sind? Da ist doch alles v&ouml;llig surreal. Und Ihr werft mir vor…<br>Das einfache Schweizer Volk: Schon recht, lass mal.<br><br>Ich: Naja, dann halt: Dinki! Hallo! You there! Gr&uuml;ss Dich!<br><br>Und dann noch dies:<br>Eine bedeutende Philosophin hat k&uuml;rzlich gesagt: &laquo;Ich bin tats&auml;chlich sehr negativ gegen&uuml;ber Autos eingestellt, ich finde, wir opfern ihnen und der motorisierten und eigentlich auch der sonstigen Mobilit&auml;t allgemein zu viele sehr viel wichtigere Werte, wie z.B. Ruhe, Musse, &ouml;ffentlichen Raum, soziale Kontakte, Gesundheit und sogar Leben und auch noch das Klima.&raquo;<br>Ja, wo sie recht hat, hat sie recht. Denn: Wo zum Teufel wollt Ihr noch alles hinfliegen, hinfahren, hind&uuml;sen? Wenn die ganze Welt offen w&auml;r: &uuml;berall? Wenn das ganze All zu bereisen w&auml;r: &uuml;berall hin? Wieso? Und wann kommt Ihr zu Euch?<br>Und wenn es alles zu fressen g&auml;be, was w&uuml;rdet Ihr alles nehmen?<br><br>Am Ende bleibt doch eh nur ein Buch. Da kann ich die Asche reinf&uuml;llen, Klappe zu, Schluss.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproTBTy8cvermicellesKlein.jpg"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/618</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 618</guid>
	<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>724. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Sende den Bericht &uuml;ber die gestrige LiteraTour an den Vorstand ISSV.<br>Und ein Newsmail betreffend meiner weiteren T&auml;tigkeiten los ins Netz.<br>Weiter bastle ich am Abschiedsredchen herum. Wird eh klein &#8211; weil viel Zeit hab ich nicht.<br>Und dann noch dies: Lalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalalala lala la<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproIGfHdV07.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/617</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 617</guid>
	<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>723. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute f&uuml;hre ich als Vorstandsmitglied des ISSV (siehe irgendwo) durch die LiteraTour in Zug mit Thomas Br&auml;ndle: Nett.<br>Und sende am Abend das Spitteler-Nachwort an meinen Verlag ab &#8211; nicht ohne es noch ein paar Mal durchgelesen zu haben… Puh, das waren nun 15 Arbeitstage.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro6jkF1x06.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/616</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 616</guid>
	<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>722. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Arbeite an Spitteler.<br>Und denke dar&uuml;ber nach, warum es eigentlich bei Bands als cool gilt, wenn sie nicht massenweise Platten verkaufen, aber bei Schriftstellerin nicht. Die sollen dann &laquo;gef&auml;lligst f&uuml;r sich selbst sorgen k&ouml;nnen!&raquo; Aha.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproa9jewm05.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/615</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 615</guid>
	<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>721. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Arbeit an Spitteler.<br>Und am Medienhandout.<br>Den PRIX GALA, wo ich Pr&auml;si bin, treibe ich auch noch was Weniges voran.<br>Und die NZZ online bringt den Artikel von gestern leicht variiert auch noch.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro54Mv8004.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/614</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 614</guid>
	<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>720. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Hm, Gaddafi m&ouml;chte die Schweiz abschaffen: Jetzt m&uuml;ssen wir beweisen, dass wir was sind! Gut, oder? Denn was sind wir? Was eigentlich h&auml;lt unser Land zusammen? M&ouml;gliche Vorschl&auml;ge sind zu senden an wen man will.<br>Heute gestalte ich einen kleinen Flyer f&uuml;r den &laquo;Tag der Kulturpolitik&raquo; (<a href="http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=111139038042" target="_blank">http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=111139038042</a>).<br>Sp&auml;ter beuge ich mich wieder &uuml;ber Spitteler-Texte etc.<br>Und bastle nochmals am Medienhandout (siehe gestern).<br>Und, nochmals: Ach. Heute bin ich in der NZZ, also eine Rezension &uuml;ber &laquo;Heidis + Peters&raquo;.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproEqbw3Z03.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/613</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 613</guid>
	<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>719. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Arbeit am Nachwort Spitteler.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproFOjmSA02.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/612</link>
	
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	<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>718. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute mache ich mir das erste Mal ein paar Notizen zur Abschiedsrede am 27. September in Bern.<br>Und schau an: Das Kulturf&ouml;rderungsgesetz kommt am &laquo;Tag der Kulturpolitik&raquo; ins Parlament: Oha!<br>Arbeite ansonsten wieder an Spitteler.<br>Sp&auml;ter habe ich die letzte Skype-Sitzung mit dem Backoffice: Bald heisst es ja: Tsch&uuml;ss! Hat Spass gemacht!!<br>Darauf bastle ich noch an einem Medienhandout, das meine Amtszeit zusammenfasst.<br>Ach, das &laquo;stattkino&raquo; bucht mich f&uuml;r den 27. Oktober noch als Redner: Es ist Tag des audiovisuellen Kulturguts.<br>Oh, und im &laquo;20 Minuten&raquo; bin ich noch drin, d.h. eine Rezension &uuml;ber &laquo;Heidis + Peters&raquo;.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproBB8g3Y01.09.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/611</link>
	
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	<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>717. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Aha, nun steht die Werbekarte f&uuml;r die Grande Soir&eacute;e am 27. September 2009!<br>Per Post w&uuml;nscht sich die deutsche Nationalbibliothek Exemplare meines neusten Buches: Na, kann sie haben. Und das neue &laquo;Gala&raquo; (siehe irgendwo) kommt auch.<br>Dann mache ich noch Werbung f&uuml;r den &laquo;Tag der Kulturpolitik&raquo; (<a href="http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=111139038042" target="_blank">http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=111139038042</a>); sp&auml;ter arbeite ich am Spitteler-Nachwort. Und bereite die Moderation f&uuml;r n&auml;chsten Sonntag vor (siehe dort).<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproUaG5zQ31.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/608</link>
	
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	<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>714. Amtsag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Oh, und schon wieder gute Nachrichten: Ein weiteres Gedicht von mir ist in eine Anthologie aufgenommen worden. Sch&ouml;n!<br>Arbeite am Spitteler.<br>Abends findet in Luzern das Essen f&uuml;r die Mitarbeiter des Kulturkinos statt.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproY2EwqD28.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/606</link>
	
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	<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>713. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Juhui, ich hab’s mit einem Gedicht in die &laquo;Bibliothek deutschsprachiger Gedichte&raquo; geschafft!<br>Und arbeite trotzdem am Spitteler.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproF0CSx227.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/605</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 605</guid>
	<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>712. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute arbeite ich nur am Nachwort Spitteler.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprodRXxut26.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/604</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 604</guid>
	<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>711. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Arbeite an Spitteler.<br>Abends Skype-Sitzung mit Visarte Aargau wegen des Podiums am 14. September, das ich leiten werde.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprokPYCFe25.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/603</link>
	
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	<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>710. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[In der ZHB Luzern hole ich mir diejenigen B&uuml;cher zu Spitteler, die ich noch nicht habe. Werde sie f&uuml;r das Nachwort brauchen.<br>Unterwegs erfahre ich, dass eine Frau heute mit dem Poschti ins Spital gebracht werden musste, sonst w&auml;r das Kind wohl noch auf der Strasse auf die Welt gekommen. Arme Familie. Nat&uuml;rlich aus Sri Lanka.<br>Nachmittags arbeite ich am Nachwort f&uuml;r den Spitteler-Band.<br>Das einfache Schweizer Volk: Leben in einer Gegenwelt?<br>Ich: Lesen in einer Gegenwelt!<br>Das einfache Schweizer Volk: Kunst macht Politik oft l&auml;cherlich.<br>Ich: Politik macht mit der Kunst meist gar nix.<br>Das einfache Schweizer Volk: Aha.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproUZuJ0p24.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/602</link>
	
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	<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>709. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute schaffe ich meinen ganz pers&ouml;nlichen, ganz privaten Dekalog!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/610</link>
	
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	<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>708. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute reise ich nach Romont, wo ich wie letztes Jahr Schriftsteller aus der Romandie treffe zu einem Austausch &uuml;ber den R&ouml;schtigraben hinweg: Wir reden erneut &uuml;ber die Literatur ganz allgemein, die schweizerische Literatur und ihre Besonderheiten, ihre Probleme und Chancen. &Uuml;ber Theater, meine kulturpolitische Anthologie etc. Ein sehr gelassener und sch&ouml;ner Abend.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprozBUMC022.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/609</link>
	
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	<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>707. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Warum ich ernste Arbeit mache, aber im Tagebuch nicht stets ernst sein kann?<br>Das einfache Schweizer Volk: Ja.<br>Ich: Hm, also da seid Ihr bestimmt klug genug, das selbst herauszufinden.<br>Das einfache Schweizer Volk: Danke.<br><br>Am Morgen ist das ganze Kulturministerium zusammen mit Suisseculture bei Pro Helvetia in Z&uuml;rich zu Gast, um miteinander zu besprechen, wo Suisseculture und wir beim neuen Projekt der Pro Helvetia mit dem Titel &laquo;M&Eacute;NAGE &#8211; Kultur und Politik&raquo; (hat es da nicht mal ein Projekt von Suisseculture und dem Kulturministerium gegeben, das &auml;hnlich hiess?!?!) mitmachen wollen und k&ouml;nnen.<br>Lustig: Das Bild zum neuen Projekt zeigt gut sichtbar eine kleine Wurst: Cipollata, wo ger&auml;tst Du noch alles hin, hm?<br>Am Newsletter f&uuml;r den August bastle ich nachmittags herum.<br>Und der Brief der Gemeinde Romoos an die Gemeinde Romont, in dem der Gemeinderat herzlich zum Besuch hier eingeladen wird, kommt heute auch an mich. Sch&ouml;n, wie die zwei Gemeinden in den zwei Jahren zueinandergefunden haben.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproIJbKxx21.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/601</link>
	
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	<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>706. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen schreibe ich ein kulturpolitisches Gedicht (um das nochmals zu sagen: Ich erw&auml;hne hier literarische Arbeiten nur, wenn sie meiner Meinung nach auch kulturpolitisch relevant sind).<br>Nachmittags sitze ich wieder am Nachwort.<br>Der Artikel der &laquo;Schweizer Familie&raquo; liegt gedruckt vor.<br>Und der Bundesrat kriecht in Libyen im Staube. Oder warum nicht alle in der Schweiz gleich behandelt werden.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprodnhvrz20.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/599</link>
	
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	<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>705. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Ich treffe letzte Vorbereitungen f&uuml;r das Treffen mit den Schriftstellern aus der Romandie in Romont am n&auml;chsten Samstag.<br>Visarte Aargau bucht mich f&uuml;r ein Podium am 14. September. Mehr dazu sp&auml;ter.<br>Ich arbeite wieder am Nachwort Spitteler.<br>Ah, und den &laquo;Schweizer Familie&raquo;-Artikel findet man nun hier: <a href="http://www.schweizerfamilie.ch/reisen/article/32634.html" target="_blank">http://www.schweizerfamilie.ch/reisen/article/32634.html</a>.<br>Und dann habe ich noch &#8211; o Schande &#8211; meinen K&ouml;rper verkauft, weil ich so eine arme Nicht-mal-Kirchenmaus bin!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpromap90K19.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/598</link>
	
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	<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>704. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Ich arbeite am Spitteler-Band, am letzten Teil, also am Nachwort. Das wird jetzt dauern.<br>Der Artikel, der in der &laquo;Schweizer Familie&raquo; &uuml;ber Romoos erscheinen wird, kommt heute schon mal digital.<br>Hugo Loetscher stirbt. Und letztes Jahr hatte ich ihn in Luzern noch getroffen, an der ProLitteris-GV. Die Besten gehen immer zu fr&uuml;h.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprocaVXYa18.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/597</link>
	
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	<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>703. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Arbeite wieder an den Spitteler-Sachen und schliesse den f&uuml;nften von sechs Teilen ab; jetzt fehlt &laquo;nur&raquo; noch das Nachwort: Das wird mich die kommenden Tage besch&auml;ftigen.<br>Nachmittags auf Entdeckungstour in Romoos: Es gibt immer wieder Dinge zu sehen, die ich noch nicht gesehen habe, schliesslich ist die Gemeinde fl&auml;chenm&auml;ssig so gross wie der Kanton Basel-Stadt.<br>Und eine Bewerbung schicke ich los. Nach Bern.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproU05X9i17.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/596</link>
	
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	<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>702. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Der &laquo;Tag der Kulturpolitik&raquo; hat auf Facebook (<a href="http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=111139038042" target="_blank">http://www.facebook.com/home.php#/group.php?gid=111139038042</a>) schon mehr als 40 Mitglieder: Danke!<br>Und dann ist da noch &laquo;Mission Eternity&raquo;: Was eigentlich wird von mir &uuml;berleben, was?<br>Ich: Ich gehe durch ein Tor, das von zwei hohen Pappeln gebildet wird, der Weg schl&auml;ngelt sich jenseits weiter ins Unwegsame, ja, ins Nichts. &#8211; Pl&ouml;tzlich rutsche ich nach unten, tief, ein Licht kommt nur noch von weit oben durch eine Art Schacht: Ich sitze in einem Brunnen, neben mir liegt ein Schildchen am Boden, worauf eingraviert steht: &laquo;Camera degli Sposi&raquo;.<br>Das einfache Schweizer Volk: Man wird halt, was man macht!<br><br>Die gute Nachricht: Alice Schmid, die f&uuml;r mein AIR Romoos-Projekt nach Romoos gekommen ist (siehe zum Beispiel 537. Amtstag), hat es hier so gut gefallen, dass sie nun ein ganzes Jahr im Dorf wohnen und einen Film drehen wird: Da soll mal einer sagen, Romoos sei nicht anziehend!<br>Ich selbst arbeite abends noch ein bisschen an den Spitteler-Sachen.<br>Und nun sind es zehn Jahre her, ja, zehn Jahre…<br>Das einfache Schweizer Volk: Seit was passiert ist?<br>Ich: Hm…<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproiZw6E416.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/595</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 595</guid>
	<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>700. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Mein Zitat und Foto bei &laquo;Nationale Suisse&raquo; sind jetzt online (siehe 698. Amtstag bzw. <a href="http://www.spendenmitherz.ch" target="_blank">http://www.spendenmitherz.ch</a>) und mein Spendererausweis erneuert.<br>Und dann ist da noch der Termin beim Coiffeur.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprokPAUPH14.08.2009a.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/594</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 594</guid>
	<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>699. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Ich: Und denkt Euch, im Zug wurde ich letzthin von einem Japaner im 2.-Klass-Abteil gefragt, ob das 1. Klasse sei! So gut geht es uns hier!<br>Das einfache Schweizer Volk: Na und, alles hart erarbeitet.<br>Ich: Jaja…<br><br>Was ich gemacht habe: Bei den Spitteler-Sachen vier von sechs Teilen des Anhangs losgeschickt an den Verlag.<br>Und von Rotk&auml;ppchen getr&auml;umt, das (wenig &uuml;berraschend) ein grosser Penis sei, das K&ouml;rbchen &#8211; &#8211; (na, was schon!), der Wolf eine Vagina dentata und die Grossmutter…? Meine G&uuml;te, was ist bloss die Grossmutter!!<br><br>Ich: Und Ihr seht, es ist immer noch Sommer! Friede, Freude, Perversionen…<br>Das einfache Schweizer Volk: Du bist widerlich!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproyI9K6p13.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/593</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 593</guid>
	<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>698. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[F&uuml;r die Grande Soiree am Ende meiner Amtszeit bereite ich ein paar Kleinigkeiten vor.<br>Und beim PRIX GALA mache ich als Jurypr&auml;sident ein erstes Treffen ab mit meinen Mitjuroren.<br>Dann fragt mich &laquo;Nationale Suisse&raquo;, ob ich nicht als &laquo;Opinion Leader&raquo; herhalten m&ouml;chte bei der Suche nach Organspendern. Klar, mache ich, und zwar deshalb (Zitat): &laquo;Bei der Organspende offenbart sich der Charakter eines Menschen am unmittelbarsten: Wer selbst nach seinem Tod noch im wahrsten Sinn des Wortes an Materiellem &#8211; hier: seinem ehemaligen K&ouml;rper &#8211; h&auml;ngt, der hat es eigentlich nicht verdient, &uuml;berhaupt je gelebt zu haben.&raquo; Und das bisschen Geschlabber am letzten Tag zusammensuchen will ja echt niemand, oder?<br>F&uuml;r das Spitteler-Lesebuch, das ich im Oktober herausgebe, beginne ich den Anhang zu gestalten: Chronik, Editorische Notiz etc.<br>Und in Luzern entgleist ein komischer Politiker! 23 Generationen Inzucht?<br><br>Das einfache Schweizer Volk: Wir kommen grad aus den Ferien zur&uuml;ck…<br>Ich: Soso.<br>Das einfache Schweizer Volk: Nur, um Dir zu sagen, dass Du &#8211; gelinde gesagt &#8211; ein wenig stinkst! Wir glauben sogar, das kommt…<br>Ich: Haha… (rieche) Meine G&uuml;te, Ihr habt recht!<br>Ich (flitze in die Provence, kaufe Lavendel-S&auml;ckchen und reibe rum, schliesslich h&auml;nge ich eins vor den Bauch): So.<br>Das einfache Schweizer Volk: Besser. Du Kristbaum.<br>Ich: Aber die Idee dazu wird mich reich machen, reich! Man denke sich nur: Eine Frauenbrust mit dem einen Geruch eingerieben, die andere mit einem anderen. Ah…<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproCNsEQg12.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/592</link>
	
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	<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>694. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Einmal mehr: mein Namenstag (siehe 329. Amtstag).<br>Ich bereite eine kleine &Uuml;berraschung f&uuml;r meinen Abschlussabend als Kulturminister in Bern vor, bekomme den Film vom Belluard-Festival zugestellt, den ich also das erste Mal schauen kann (siehe 659. Amtstag), und betrachte mit Hermann Burger einen Frauentorso im Stumpennebel.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpromcAAvgburger_2.jpg"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/591</link>
	
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	<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>689. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Erst r&auml;ume ich heute auf.<br>Dann mache ich mir ne Menge Notizen (Not-Izzen?).<br>Per Post erfahre ich &#8211; jetzt! &#8211; dass zwei kleine Gedichte von mir in der Schweizer Literaturzeitschrift &laquo;orte &#8211; Meeranschluss f&uuml;r die Schweiz&raquo; (Nummer vom Juni/Juli) ver&ouml;ffentlicht wurden. Tja.<br>Die schriftliche Einladung mit allen n&ouml;tigen Infos zum Autorentreffen in Rottweil trifft ebenfalls ein.<br>Dann schreib ich eine weitere Bewerbung: Jetzt laufen &#8211; alle anderen waren Blindbewerbungen &#8211; noch zwei konkrete.<br>F&uuml;r das Projekt mit Romont mache ich ein paar Dinge: Es gibt ja noch den Ausflug des Gemeinderats von dort hierher nach Romoos. Und mein Treffen mit Schriftstellern in Romont…<br>Was ich neu erfinde, f&uuml;r den 09.09.09 (und hoffentlich die folgenden Jahre jeweils am 09.09.): Den &laquo;Tag der Kulturpolitik&raquo;! mehr dazu sp&auml;ter. (Kultur: Das ??? Entlein?)<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproi2NeLCDSC02197.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/590</link>
	
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	<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>688. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Den 13. Tag gehe ich heute die Druckfahnen Spitteler durch.<br>Beim m&uuml;den Augenreiben sehe ich &#8211; auf so was achtet man anscheinend eine ganze Zeit lang nicht (oder hab ich drauf geachtet, schon beim Kauf?!) &#8211;, dass meine neue Brille &laquo;miniature philosopher&raquo; heisst. Ich sag doch: Ich bin ein kleines Cipollata-W&uuml;rstchen.<br>Und meinem treuen Backoffice-Finanzchef-und-auch-sonst-bei-allem-Helfer-Mitarbeiter plus Miterfinder des Kulturministeriums, Adi Blum, gratuliere ich herzlich zum 45. Geburtstag!<br><br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproDSqTrg02.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/589</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 589</guid>
	<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>687. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Den zw&ouml;lften Tag gehe ich heute die Druckfahnen Spitteler durch.<br>Und abends halte ich in Romoos die Festrede (825 Jahre Romoos). Wor&uuml;ber ich mich freue: Meine Idee, 825 Kerzen auf dem Dorfplatz zu vereinigen, ist von der Menge her nicht ganz zustande gekommen; aber es hat gereicht, um mit den vorhandenen Kerzen die Zahl 825 zu &laquo;schreiben&raquo;; dazu f&uuml;r zwei leuchtende Schweizerkreuze; und auch dann sind noch ein paar Kerzen &laquo;unverwertet&raquo; geblieben (siehe Foto).<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproSYSgrr01.08.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/588</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 588</guid>
	<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>686. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Den elften Tag gehe ich heute die Druckfahnen Spitteler durch.<br>Dann kommt vom Verlag Peter Lang in Bern die Kopie einer Rezension in &laquo;Germanistik&raquo; (wissenschaftliches Fachheft), die bereits 2008 erschienen ist und mein wissenschaftliches Buch empfiehlt.<br>Und ich bereite die 1.-August-Rede f&uuml;r morgen vor.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprok3Appt31.07.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/587</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 587</guid>
	<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>685. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Den zehnten Tag gehe ich heute die Druckfahnen Spitteler durch.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/586</link>
	
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	<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>684. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Den neunten Tag gehe ich heute die Druckfahnen Spitteler durch.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/585</link>
	
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	<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>683. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Den achten Tag gehe ich heute die Druckfahnen Spitteler durch.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/584</link>
	
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	<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>682. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen geht’s in die Dentalhygiene.<br>Nachmittags gehe ich wieder die Druckfahnen Spitteler durch.<br>Und abends gewittert es erneut gewaltig.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/583</link>
	
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	<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>681. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Den sechsten Tag gehe ich heute die Druckfahnen Spitteler durch.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/582</link>
	
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	<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>680. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Den f&uuml;nften Tag gehe ich heute die Druckfahnen Spitteler durch.<br>Die CD mit dem Interview des Kanal K mit mir trifft per Post ein (siehe 638. Amtstag).<br>Und f&uuml;r den Welttag des Buches 2010 bereite ich bereits ein bisschen was vor.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/581</link>
	
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	<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>679. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Den vierten Tag gehe ich heute die Druckfahnen Spitteler durch.<br>Hanspeter Gautschin schreibt &uuml;ber mich: Siehe <a href="http://volkskultur.blogspot.com/2009/07/mehr-riedos-und-weniger-schnarchnasen.html" target="_blank">http://volkskultur.blogspot.com/2009/07/mehr-riedos-und-weniger-schnarchnasen.html</a>.<br>Und im Info-Bulletin des AdS stehen die Infos zu &laquo;Heidi&raquo;.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/580</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 580</guid>
	<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>678. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Den dritten Tag gehe ich heute die Druckfahnen Spitteler durch.<br>Frau Zappadong schreibt &uuml;ber &laquo;Heidi&raquo;: Siehe <a href="http://zappadong.blogspot.com/2009/07/heidis-peters-teil-i.html" target="_blank">http://zappadong.blogspot.com/2009/07/heidis-peters-teil-i.html</a>.<br>Und nachts, da hagelt es! Riesenk&ouml;rner.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/579</link>
	
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	<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>677. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Den zweiten Tag gehe ich heute die Druckfahnen Spitteler durch.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/578</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 578</guid>
	<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>676. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute beginne ich mit der Durchsicht der Druckfahnen f&uuml;r den Spitteler-Auswahlband.<br>In Luzern sehe ich den &laquo;LesOmat on Tour&raquo; (Bruno Schlatter).<br><br>Und eigentlich bin ich ja in Berlin, in Berlin...<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/577</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 577</guid>
	<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>675. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Mein Verleger meldet sich: Die urspr&uuml;nglich auf zwei B&auml;nde geplante Auswahl von Texten Carl Spittelers (jetzt: ein Band) muss nochmals gek&uuml;rzt werden, da es zu viele Seiten sind. Also muss ich schweren Herzens erneut drei Texte wegk&uuml;rzen.<br>Daf&uuml;r kann ich nachmittags bereits die ersten Druckfahnen des Bandes holen.<br><br>Und dann bin ich nochmals &#8211; ein letztes Mal (siehe 606. Amtstag und 640. Amtstag) &#8211; K&ouml;nig:<br>- Wo ich bestimme: Eigentlich bin ich f&uuml;r Mammokratien!<br>- Wo ich fragen k&ouml;nnte: &laquo;Bisschen r&ouml;misches Roulette gef&auml;llig!?&raquo;<br>- Und wenn da einer fragte: &laquo;Gratiskultur?!&raquo;, w&uuml;rde ich sagen: &laquo;Warum nicht?! Wenn der Staat alles zahlt, ja. Und zahlen muss er, weil er die Rechte der K&uuml;nstler nicht konsequent durchzusetzen vermag!&raquo;<br>- So also sitzt der Schriftsteller &uuml;ber dem Text und &uuml;berlegt sich, ob er etwas ausarbeiten soll oder einarbeiten, wegarbeiten oder… &#8211; aber steht der SS wirklich &uuml;ber dem Text? Weiss der Text nicht immer mehr als Heiner M&uuml;ller?<br>- Und sieht: Das Gottesgesicht der &Auml;rzte / oder / Warum die meinen, am n&auml;chsten bei Gott zu sitzen…<br>- Doch wir sind ja nur vorhanden, indem wir wissen, was wir waren. Das tun die meisten heute immer weniger. Sind sie immer weniger?<br>- Und dann gibt es da noch jene, die sagen, Gott habe doch die Welt auch in bloss sechs Tagen gemacht, warum wir nicht einen Roman fertigbr&auml;chten in der Zeit. Was ich da sage? Na: Sie ist auch entsprechend, die Welt!<br>- Aber kennen Sie den: Gott und der Teufel machen je eine Welt. Dann k&ouml;nnen die Gesch&ouml;pfchen w&auml;hlen, welche sie bewohnen wollen: Sie w&auml;hlen die Teufelswelt, weil es da Sex gibt und Alkohol und also Spass und Spiel. / In der anderen nur Ein&ouml;de.<br>- Aber es ist schon schade, dass man nicht alles machen kann, also wirklich alles: Aber dann, falls man ewig lebte, wenn man dann tats&auml;chlich alles gemacht h&auml;tte, alles erlernt h&auml;tte, auswendig, in den &Auml;onen, wollte man wohl herausfinden, warum man ewig lebte, l&auml;nger als die Erde; man w&uuml;rde es nicht herausfinden und vor Frust sterben; und also w&auml;re man doch nicht unsterblich; immer mehr ist es klarer: Wir leben in der besten der Welten, die aber furchtbar ist, das ist das Entsetzliche, ein H&ouml;lle ohne Himmel, nein: die H&ouml;lle ohne Himmel. Siehe dazu auch ein Aphorismus von mir.<br>- Aber wie lebt man also in der besten der Welten am besten? Wahrscheinlich ist die Kulturwelt die beste der besten Welten in der Welt, aber das ist eben schlimm, schlimmer als wenn sie es nicht w&auml;re. Alles bleiben lassen? Ne, man kann sich den besten eigenen Weg suchen. (Nietzsche mit dem &Uuml;bermenschen hat schon recht und andere, die sagen, die besten werden die besten sein; wer’s nicht versucht, hat es auch nicht verdient). Oder wie sieht das die Kuh auf dem Felde?<br>- Da gibt es dann aber so Sp&auml;sse wie der: Samir (in meiner Anthologie &laquo;Heidis + Peters&raquo;) hatte Recht: Couchepin tritt zur&uuml;ck! Die Kunst sieht wirklich voraus!!<br>- Und warum sind Schmerzen schlecht? Sie hindern am tiefen Empfinden von Gef&uuml;hlen und am Mitleiden… …oder nicht? Wenn man sie nie h&auml;tte, w&uuml;sste man, was leiden ist? Nur psychisch?<br>- Oder: Kennen Sie Koons? Wissen Sie, was der letzthin gesagt hat? &#8211; Sein Sohn sei sein gr&ouml;sstes Kunstwerk. Was sage ich da? &#8211; In der Tat!<br>- Und da &uuml;berkommt es mich: Ich will immer leben. Oder nochmals &uuml;ber den Vierwaldst&auml;ttersee schwimmen. Und zur&uuml;ck. Ich will immer gross werden. Und wieder klein. Und wieder gross. Klein. Gross. Klein.<br>- Denn sind Schriftsteller etwa auf Rosen gebettet? Ja?! Ach so: Auf Rosen mit Dornen.<br>- Mittendrin die Quizfrage (bisher gab’s nichts zu gewinnen): Gibt es eine Frauensprache/M&auml;nnersprache in der Literatur? bzw.:  Was w&uuml;rden Sie eine Instanz fragen, die alles w&uuml;sste?<br>- Dann klopft die Zeitung ans Gehirn: In der Ostschweiz machen sie wieder Versuche mit Hagelraketen. Hier in Romoos kann man ehemalige Abschussrampen (siehe 436. Amtstag) noch erkunden… Was erhofft man sich diesmal? Ah, den Hagel…<br>- Als Lockerung betrachte ich mich beim T&ouml;fffahren als Schatten im R&uuml;ckspiegel, beim Fahren gegen die Sonne, der Sonne entgegen…<br>- Ernster aber die ernste Frage: Wie bewerte ich Kunst? Nun, jede Kunst sollte mindestens zwei Dinge haben/ausl&ouml;sen: A) Auf was aufmerksam machen, das man sonst nicht sieht; B) Die Welt im Werk besser konstruiert sein als in echt. Wenn nur eine dieser beiden Grundbedingungen gegeben ist (wie bei so vielen so genannten &laquo;Performances&raquo; (nicht Ballett, da ist es ja besser)), nenn ich es nicht wahre Kunst, Baby. Generell ist das Bl&ouml;de bei Bildender Kunst, dass sie einen zu sehr in einen Raum zerrt, im Gegensatz zu einem Buch, wo alles zwischen zwei Deckeln ist, sauber an und in einem St&uuml;ck. Ich selbst geh&ouml;re nicht gern in die Geschichte hinein; das aber macht Bildende Kunst oft, mich reinzerren, eben. Das aber ist eine private Meinung, gellt!<br>- Wieso aber halte ich das Schreiben f&uuml;r die h&ouml;chste der K&uuml;nste? Einfach gesagt: Auch ein Blinder (h&ouml;ren) und Tauber (lesen) kann es aufnehmen, sogar einer, der weder h&ouml;rt noch sieht, mit den Fingern, da die Buchstaben f&uuml;r etwas Abstraktes stehen, das sich dann in seinem Kopf zu dem formt, was… &#8211; genau! (Siehe dazu auch den 552. Amtstag.)<br>- Da schiesst mir nochmals eine Frage per Mail rein: Warum orientieren sich gute Autoren oder solche, sie sich f&uuml;r gute Autoren halten, vor allem an Kunstwerken der Vergangenheit? Weil man im Jetzt fast nie wissen kann, welches der richtige Weg ist in den Kunst-Fortschritt, der ja als Einziges fortschreitet (Rest &#8211; man sehe sich die Geschichte an &#8211; tut das nicht, also k&ouml;nnen sich die anderen Menschen auch immer nur ganz einfach alles aktuelle anliebsen). Wo aber die Grenze ziehen zwischen Jetzt und dem sicheren Vorl&auml;ufer, auf dessen Schultern zu stehen sich lohnt? Man weiss es erst etwa bis 100 Jahre vor dem eigenen Schaffen. Von dort aber gibt es eben aber tausende m&ouml;gliche Wege, den einzig richtigen oder einen der wenigen richtigen zu gehen. Nochmals, ergo: Also orientiert man sich bis dahin, wo man sicher ist, und schaut dann, von dort weg den eigenen Weg zu finden, von dem man hofft, dass es der richtige ist. Nun, ab und zu schaut man ein wenig &uuml;ber den Rand hinaus, um zu schauen, was die Anderen so machen. Gellt?<br>- Genau deswegen streiten sich alle im Staat um die Kulturkompetenzen: Es ist das Einzige, was lohnt.<br>- Da w&uuml;nsch ich mir doch gleich und glatt: Eine Welt ohne Hitparaden…<br>- Und das, obwohl ich erst acht Mal geflogen bin in meinem Leben!<br>- Darum hat darin und hier in Romoos nichts zu s/fr(a)uchen, wer hier nichts verloren hat. Anders gesagt: Xxxx mich am Xxxx, Xxxxx, meinen Xxxxxxx hast Du nicht verdient!<br>- War das nun das Ich an das Nicht-Ich? Gibt es ganz bestimmte Nicht-Ichs? &#8211; Es gibt liebste…<br>- Und den Brasilien-Effekt auch in der Kunst? Warum ich das frage? Kluger Lesender!!<br>- Was ist das Komma? Die k&uuml;rzeste Z&uuml;ndschnur.<br>- In: Sprichworten / Sprichs&auml;tzen / Sprichtexten / Sprich-x?<br>- Denn siehe da: Eine japanische Freundin will Schweizerdeutsch lernen, obwohl ich ihr sage, dass dies nicht so viel Sinn macht, eher solle sie Standarddeutsch lernen. Sie versteht eh den R&ouml;stigraben nicht und warum man ihn &uuml;berbr&uuml;cken m&uuml;sse. Soll doch so sein, sie findet diese &laquo;G&auml;rtchen&raquo; im Denken gut (Sie wollte sie sogar machen, wenn es sie nicht g&auml;be, die brauche man in Japan auch!): Flugs erfindet sie den Polenta-Graben wieder und den Capuns-Graben neu. So.<br>- Wenn wir schon bei den Fusionen sind, bei der Globalisierung: Warum nicht aus &laquo;Gott&raquo; und &laquo;Allah&raquo; und &laquo;Buddha&raquo; und dem weiteren Gesocks einen Gott machen? Einsparungen &uuml;berall?!<br>- There is eh no God; Priester wissen das doch, die haben l&auml;ngst den Beweis daf&uuml;r (so dumm k&ouml;nnen nicht mal die sein, Gott nicht gefunden zu haben, wenn es ihn tats&auml;chlich g&auml;be), sie wollen die Menschen aber instrumentalisieren f&uuml;r einen wirklich h&ouml;heren Zweck: Die Moslems abzuwehren, die, die Christen abzuwehren, jene, die Juden etc. Immer sch&ouml;n rund geht die Welt.<br>- T&ouml;te, t&ouml;te, Tod: Johnson t&ouml;tete die Geliebten von Gesine doch auch, weil vor allem er sie haben mochte! Als erdachte Figur!! Kunst im Leben!!! Getriebene!!!!<br>- Sagt Ihr: KM / DR // oder baldiger: // KM / AD / DR<br><br>Das einfache Schweizer Volk: So eine Kacke! Das meinst Du aber nicht ernst, oder?<br>Ich: Warum seid Ihr hier, wenn nicht…?<br>Das einfache Schweizer Volk: Warum sind wir hier?!<br>Ich: Ich habe Euch wiederauferstehen lassen. In meiner Welt kann ich schliesslich tun und lassen, was ich f&uuml;r richtig halte.<br>Das einfache Schweizer Volk: Ach so. Dann verziehen wir uns aber f&uuml;r eine unbestimmte Zeit! Du B&ouml;ser, Du!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproH93oQk16.07.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/576</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 576</guid>
	<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>669. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Ja, liebe Leserin/lieber Leser, es sind eben Sommertage, Tage, die etwas freier gestaltet werden, an denen man etwas weniger arbeitet, Tage, die man draussen geniessen will, wenn man kann, Tage, da ist alles etwas lauer, auch die Tagebucheintr&auml;ge…<br>Oder: &laquo;Der Dichter, der l&uuml;gen kann, / Wissentlich, willentlich, / Der allein kann Wahrheit reden.&raquo;<br>Ich: Na, da warte ich doch auf eine Antwort des einfachen Schweizer Volkes, warum das hier steht. Hm, wenn die sich nicht bis in sechs Tagen aus dem Grab melden, dann…<br>Denn: &laquo;Schlecht bewacht / Ist die Herde, wo der Hund / Einen Bund / Mit dem Wolfe macht.&raquo;<br>Ich: Hat da wer was vom Nasenb&auml;r und seinem Sch&ouml;ssling gesagt?! &#8211; Hm? &#8211; Nichts!<br>Was ich aber trotz allem mache: Ich schreibe eine dritte Bewerbung.<br>R&auml;ume auf.<br>Freue mich, dass ich pampaesk wohne.<br>Denke mir, dass der Mensch irgendwann von der Evolution ausgemerzt werden wird: Er ist einfach zu feinf&uuml;hlig, das schadet dem Durchsetzungsverm&ouml;gen. Vor allem den M&auml;nnern.<br>Daf&uuml;r sorgt er ab und zu in einigen Exemplaren f&uuml;r Kunst f&uuml;r die W&uuml;rmchen. Die armen Kreaturen bekommen ja nur Gem&auml;lde zu sehen, wenn sich ein Toter mit Tattoo finden l&auml;sst: Macht etwas f&uuml;r die Kunst, Leute: Lasst Euch t&auml;towieren! Es lebe die Wurmkunst!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprot8QHL514.07.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/574</link>
	
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	<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>668. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute kommt eine Antwort der KBKZ (Konferenz der kantonalen Kulturbeauftragten der Zentralschweiz) auf den Besuch der Schriftsteller-Delegation &#8211; der ich ja angeh&ouml;rte &#8211; in Schwyz an meinem 612. Amtstag: &laquo;Die KBKZ will zwar an der bisherigen F&ouml;rderform (Zentralschweizer Literaturf&ouml;rderwettbewerb) festhalten; sie ist aber gerne bereit, im Gespr&auml;ch mit dem ISSV f&uuml;r die Zwischenjahre erg&auml;nzende, breiter ausgelegte F&ouml;rdergef&auml;sse zu &uuml;berlegen.&raquo; Aha: Eigentlich eine teilweise zufriedenstellende Antwort &#8211; falls es nicht nur beim &Uuml;berlegen bleibt!<br>Ich selbst schicke weitere Unterlagen &uuml;ber mich nach Rottweil, wo ich im September die Schweiz als Schriftsteller mitvertrete, bekomme einen komischen Brief aus Littau, der mich auffordert, Luzern zur Hauptstadt der Sprache Latein auszurufen (Wohl einen Knall, oder wah?! Bin ich denn als Kulti der Kuli?), sende eine weitere Bewerbung f&uuml;r meine Zeit nach dem Ministersein ab und erhalte eine DVD mit Filmen aus meinen Kindertagen: Hah! Schon da steh ich ziemlich allein auf weiter Flur, w&auml;hrend die Kamera meine Showeinlage filmt (Zur Beruhigung: ich bin etwa drei Jahre alt).<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro2K363313.07.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/573</link>
	
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	<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>666. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen kommt der Fotograf der &laquo;Schweizer Familie&raquo; vorbei, um bei mir zu Hause ein paar Fotos zu schiessen.<br>Nachmittags schreibe ich eine Bewerbung auf eine Kulturstelle.<br>Und nebenher entsteht ein Gedicht, das f&uuml;r mich wichtig ist.<br><br>Und dem Teufel musste ich auch noch ausweichen. Aber der hatte keine H&ouml;rner. Naja, auch der lernt mal was dazu. Schneller als der andere.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproNtOOzt11.07.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/572</link>
	
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	<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>663. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen treffe ich meinen Verleger und den Pr&auml;sidenten der Carl Spitteler-Stiftung Luzern im Am Rhyn-Haus in Luzern, wo sich das so genannte &laquo;Spitteler-Zimmer&raquo; befindet. Gemeinsam suchen wir m&ouml;gliche Bilder f&uuml;r das Spitteler-Lesebuch aus, das ich ja im Oktober herausgeben werde (Vernissage: 21. Oktober in Luzern in der ZHB; ab 19.30 Uhr; siehe: <a href="http://www.prolibro.ch/verlag/literatur/l11.html" target="_blank">http://www.prolibro.ch/verlag/literatur/l11.html</a>).<br>In dieser Angelegenheit schreibe ich noch an das Schweizerische Literaturarchiv in Bern.<br>Danach hole ich die neue neue Brille ab (siehe 659. Amtstag).<br>Dann sendet mir die &laquo;Schweizer Familie&raquo; noch den Artikel &uuml;ber Romoos zum Gegenlesen. Er wird wohl irgendwann gegen Herbst hin erscheinen.<br>Und das Kulturministerium hat noch eine Skype-Konferenz am Abend.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro5mwD9Y08.07.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/571</link>
	
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	<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>662. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen besuche ich das Zentrum Paul Klee in Bern: Na, nett! Aber was mich dann doch in Rage bringt, ist ein Ragusa-Pack, das mit Paul Klee als Brand verkauft wird. Also die machen vor nichts mehr Halt oder Wie die Kunst eben nicht vermarktet werden sollte!<br>Abends habe ich Sitzung mit dem Vorstand des ISSV in Luzern.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproZbgafeweiss.jpg"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/570</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 570</guid>
	<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>660. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Tja, vielleicht hat es die verehrte Leserin/der verehrte Leser schon bemerkt: Seit das &laquo;einfache Schweizer Volk&raquo; erarmbrustet worden ist (siehe 640. Amtstag), macht mir das Schreiben hier ein klein bisschen weniger Spass! Anzeichen daf&uuml;r, dass ein Schriftsteller doch immer f&uuml;r ein Gegen&uuml;ber schreibt? &#8211; Die Zeit wird es kl&auml;ren.<br>Heute gehe ich als Kulturminister an die Vernissage der Ausstellung des Entlebucher Kunstvereins auf Heiligkreuz, wo ich ja im Patronatskomitee sitze und auch ein Geleitwort f&uuml;r den Ausstellungskatalog geschrieben habe (siehe: <a href="http://www.heiligkreuz09.ch" target="_blank">http://www.heiligkreuz09.ch</a>). Die Vernissage ist knapp und knackig, also spannend. Und meine Begleitung h&uuml;bsch und klug. Was will man mehr?<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprosplPy0startmittitel.jpg"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/569</link>
	
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	<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>659. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen w&auml;hle ich heute unter grossem Klimbim eine neue Brille aus, da die am 624. Amtstag ausgesuchte und am 638. Amtstag abgeholte sich nach einer Salmonellen-Attacke als nicht mehr tragbar erwies.<br>In den &laquo;Freiburger Nachrichten&raquo; ist heute fast eine ganze Zeitungsseite &uuml;ber mich drin.<br>Und am Abend steigt der Abend des Kulturministeriums am Belluard-Festival, inklusive Premiere des Films &uuml;ber mich. Dank Dir, Beat, f&uuml;rs Durchf&uuml;hren!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproED8ZLS04.07.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/568</link>
	
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	<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>658. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Was der Minister heute macht? Er reist von Fribourg zur&uuml;ck. Das ist nicht genug?! Na, f&uuml;r mich ist das, als w&uuml;rde man von der Kindheit ein Vierteljahrhundert vorw&auml;rtsgeschleudert.<br><br>Und landet nicht da, wo man denkt. Die Br&uuml;cke ist noch etwas unstabil. Aber halten wird sie wohl. So lange sie halten soll. Auf jeden Fall geniesse ich die Aussicht! DANKE!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproWQcRpm03.07.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/567</link>
	
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	<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>657. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Nach einer privaten Sitzung am Morgen und einem Interview, das ich dem Berner &laquo;Bund&raquo; gebe, reise ich am fr&uuml;hen Nachmittag wieder nach Fribourg, wo ich heute den dritten Tag am Belluard-Festival als Filmobjekt verbringe (siehe 651. und 652. Amtstag).<br>Per Mail erfahre ich, dass Pro Helvetia mich zur Er&ouml;ffnung des neues Programms &laquo;M&eacute;nage &#8211; Kultur und Politik zu Tisch&raquo; am 5. September einl&auml;dt und das Kulturministerium vorher sogar exklusiv dar&uuml;ber informieren wird, da dies ja ein Haupfeld meiner Arbeit in den letzten zwei Jahren gewesen ist.<br>Ebenfalls per Mail bedankt sich Tania Kummer bei mir, dass sie gestern Abend habe mitmachen d&uuml;rfen. Hey, ich habe zu danken!<br>Und in &laquo;La Libert&eacute;&raquo; erscheint ein Artikel &uuml;ber mich.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprovpAUZs02.07.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/566</link>
	
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	<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>656. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Zuerst gebe ich heute den &laquo;Freiburger Nachrichten&raquo; ein Interview.<br>Dann rege ich mich furchtbar auf: Aber die dumme Kulturtuss ist es eigentlich gar nicht wert. Naja.<br>Sp&auml;ter bittet mich Radio Stadtfilter aus Winterthur um ein Interview, das wir gleich per Telefon machen.<br>Bei der &laquo;Heidi&raquo;-Tour kommen vier Orte dazu: Damit sind es nun sicherlich 14 Etappen. Hier mal die noch anstehenden Stationen:<br>Etappe 9: 11. September, Progr Bern<br>Etappe 10: 12. September, Rote Fabrik, Z&uuml;rich<br>Etappe 11: 16. September, S&uuml;dpol, Luzern/Kriens<br>Etappe 12: 17. September, Kaserne, Basel<br>Etappe 13: 26. September, Kulturraum tba, Rottweil (D)<br>Etappe 14: 5. Dezember, Hotel Continental Park, Luzern<br>Sp&auml;tnachmittags fahre ich zu meinem Verleger nach Luzern. Zusammen geht es dann weiter nach Z&uuml;rich, wo heute Abend die gerade erw&auml;hnte &laquo;Kulturpolitische Tour de Suisse 2009&raquo; Halt macht. Mit Tania Kummer, Max R&uuml;dlinger, Roger Levy, Kuspi 09, Peter Schulz und mir. Es wird ein netter, ne: ein toller Abend, vorher, das Programm selbst, und nachher!<br>Und beim Nachhausefahren haben der Verleger und ich noch eine Idee f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo;: Dazu sp&auml;ter mehr, falls es klappt.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproKHCQNs01.07.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/565</link>
	
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	<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>655. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[SF DRS, ab 19 Uhr, Schweiz aktuell: Bericht &uuml;ber den Minister.<br><br>Gibt es mehr zu sagen &uuml;ber den heutigen Tag?<br>Na, das:<br>- In der Aargauer Zeitung / MLZ erscheint eine ganze Seite &uuml;ber die Anthologie &laquo;Heidis + Peters&raquo;.<br>- Radio Rabe sendet heute einen Beitrag &uuml;ber das Kulturministerium.<br>- Aus Deutschland wird mir ein Artikel zugeschickt &uuml;ber das Ministerium.<br><br>Oha...]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpromsS12D30.06.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/564</link>
	
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	<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>654. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Und noch immer leidet der Kulturminister leicht an den Salmonellen...]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/563</link>
	
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	<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>653. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Salmonellen machen schlank!<br>Daf&uuml;r finde ich heute zu Hause die Best&auml;tigung &uuml;ber die Aufnahme in den P.E.N. vor: eine Ehre!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/562</link>
	
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	<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>652. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute den zweiten Tag als Filmobjekt am Belluard-Festival in Fribourg. Es wird ja dann - wie gestern gesagt - ein Film draus, der am 4. Juli gezeigt wird, deshalb nicht zu viele Worte dar&uuml;ber...<br>Die Salmonellen begleiten mich auch heute wieder.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproqkI9H927.06.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/561</link>
	
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	<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>651. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Mein erster Tag als Filmobjekt in Fribourg: Das Belluard-Festival hat mich als Kulturminister eingeladen, einfach durchs ganze Programm und damit auch durch die Stadt zu spazieren und filmt mich dabei. Ansehen kann man sich das Ergebnis am Abend, den das Kulturministerium am Festival programmiert, n&auml;mlich am Samstag, den 4. Juli.<br>An den Salmonellen k&auml;mpfe ich nat&uuml;rlich auch hier. Aber sofern es geht, geht die Arbeit vor.<br>Und dann noch das: Michael Jackson ist gestern gestorben. Seine wichtigste Leistung, f&uuml;r mich? Ganz ehrlich, ohne Spott: seine eine Pose: Griff zwischen die Beine und nach den Sternen. Es ist die Situation des Literaten.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproniUqfm26.06.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/560</link>
	
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	<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>650. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Salmonellen and the Minister of Culture...]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/559</link>
	
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	<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>649. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Salmonellen ahoi!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/558</link>
	
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	<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>648. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Grosser Tag in Romoos: Das Buch &laquo;Kultur ist so alt wie die Bohne&raquo; (herausgegeben von Alice Schmid) feiert heute Vernissage. Es ist das Ergebnis des AIR-Aufenthalts von Alice Schmid bei mir in Romoos. Ein Buch von Kindern &uuml;ber Kultur. Meine Lieblingsstelle? Die hier:<br>BANKER: Im Reglement steht, der Kunde darf kein Gem&uuml;se in den Tresor tun, keinen Sprengstoff, keine Munition. Sonst ist alles erlaubt.<br>ADRIAN: Eine Katze auch?<br><br>Aber auch Kuspi 09 ist hier und Paz de Monnay und Roger Levy und sonst noch eine ganze Menge Menschen, die mir viel bedeuten. Kultur, Kultur, Kultur. Das Leben ist sch&ouml;n!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproMwtsle23.06.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/557</link>
	
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	<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>647. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Der Minister z&uuml;chtet weiterhin Bakterien.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/556</link>
	
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	<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>646. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Der Minister schaut zu seinen Salmonellen.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/555</link>
	
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	<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>645. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute mit dem Krankentransport nach Noseland gebracht (siehe: <a href="http://noseland.ch" target="_blank">http://noseland.ch</a>). Dort steigt eine weitere Etappe meiner &laquo;Kulturpolitischen Tour de Suisse 2009&raquo;, hier mit Susanna Perin, Roger Levy, Bruno Schlatter und mir. Auch die Aargauer Medien sind da, im Zwergstaat inmitten der Schweiz. War nett, der Anlass, vor allem, weil ich zum Ehrenminister von Noseland auf Lebenszeit ernannt worden bin.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproku2t8t20.06.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/554</link>
	
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	<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>644. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute geht es dem Minister ein Sp&uuml;rchen besser. Aber das ist auch schon alles.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/553</link>
	
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	<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>643. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Der Kulturminister ist einen Tag mehr immer noch krank. Daf&uuml;r weiss er seit dem Arztbesuch, was er hat: Salmonellen! Na, dann: Prost Eiersalat!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/552</link>
	
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	<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>642. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Der Minister ist immer noch krank, noch &auml;rger, zu seinem nicht geringen Leid- und Schmerzwesen...]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/551</link>
	
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	<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>641. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Der Kulturminister ist krank, ganz arg...]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/550</link>
	
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	<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>640. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute kommen die Postkarten f&uuml;r die Wahlwerbung hier an. Darauf das Foto von Hannes Schmid von mir: Die sind sch&ouml;n geworden, die Karten.<br>Ich bereite heute das Belluard-Festival in Fribourg vor, also meinen Beitrag da, plus den Abend in Z&uuml;rich vom 1. Juli, wo wir nun sicher schon zu f&uuml;nft sein werden, plus den Anlass in Romoos vom 23. Juni, wo nun Paz de Monnay neu f&uuml;r uns Kulturt&auml;ter kochen wird: sch&ouml;n! Und das Interview, das ich f&uuml;r das &laquo;Gala&raquo; gemacht habe, schliesse ich ab und sende es los.<br><br>Dann rappelt es und ich bin noch einmal der K&ouml;nig, Teil zwei (siehe 606. Amtstag) oder <br>&Iacute; t&iacute; t&oacute;ma r&uacute;minum<br>sveimar t&uacute;<br>full<br>av t&oacute;mum r&uacute;mum<br>id tilsamans<br>verda eini h&uacute;s:<br>- Zum Beispiel sinniert der Minister &uuml;ber das Buch mit dem Titel: &laquo;Weil da kriegt ja die Blume nen Schock&raquo;. W&uuml;rde sicher der Renner, oder?<br>- Und in der DDR gab es Br&ouml;tchen f&uuml;r zwei Fennich, weil die hatten ja nix, gell. Aber als sie es umsonst machten, da haben alle Brot gehamstert und es den Tieren verf&uuml;ttert. Der Sozialismus oder so…<br>- Halt wie fr&uuml;her, hier in Romoos: Warf die Frau ein Kind, dann kam die Grossmutter und h&auml;kelte den Riss zu. Oder so…<br>Das einfache Schweizer Volk: Wenn ich das nur lese, krieg ich nen Pickel mehr auf dem Dekollet&eacute;!<br>Ich: Jaja, und auch den M&ouml;senreiniger sollte es geben, f&uuml;r die bl&ouml;den M&auml;nner, die denken, ne Frau, die schon mal &laquo;ber&uuml;hrt&raquo; wurde, sei nichts mehr wert: danach ist sie wie neu. Oder so… W&auml;r doch auch was in der Wirtschaftskrise, oder?<br>- Oder das Nuttenroulette. Aber das spar ich mir f&uuml;r schlechte Tage auf, vielleicht muss ich in dann mal auf diese Gesch&auml;ftsidee zur&uuml;ckgreifen, oh Graus!<br>- Und da bestraft die Krankenkasse bald mal Raucher und Fettleibige; was aber ist mit der Dummheit? Ach, da kann man nichts daf&uuml;r? Und die Fettleibigen aber schon, wah?!<br>Ich: War das vorher eigentlich Euer Comeback?<br>Das einfache Schweizervolk: Na, was meinst denn Du?<br>Blocher taucht am Horizont auf und erarmbrustet alle, das ganze einfache Schweizer Volk.<br>Da erscheint Wilhelm Tell und schiesst dem Blocher nen Pfeil ins Arsch. Er schreit: Es lebe Heidi!<br>K&ouml;ppel, le Roger: Goht’s, Christoph?<br>Blocher: Aaaahh!<br>Ich zappe weg.<br>Ich: Scheissprogramm! Nicht mal Titte &agrave; Nick l&auml;uft heute!<br>- Sie will frei sein wie ein Vogel, sagt sie. Aha. Aber dann doch ein Geschenk zum Muttertag, gell! Und Taschen von Prada!<br>- Mord in Romoos! In der Nacht vom 19. auf den 20. August 1894 auf dem Grossenberg! Ungel&ouml;st? Doch gel&ouml;st. Aber auch hier passieren schlimme Sachen! Und das ist erst 115 Jahre her, o weh, o weh!<br>- Sensation: Die olympische Medaille f&uuml;r Literatur ging 1928 an Edschmid. Wussten Sie das? &#8211; Aha!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproIla3RE15.06.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/549</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 549</guid>
	<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>638. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Uiui, der Kulturminister holt in der Stadt seine neue Brille ab: Jetzt sieht der Hanswurst endlich mal wie ein K&uuml;nschtler aus, weisch!<br>Nachmittags sendet Radio Kanal K das Interview mit mir als &laquo;K-uerkopf der Woche&raquo;.<br>Und abends bin ich am Grillieren mit einer Kollegin.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpronUkShB13.06.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/548</link>
	
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	<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>637. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen interviewt mich Eric Facon via Telefon &uuml;ber den R&uuml;cktritt des bundesr&auml;tlichen Nasenb&auml;rs f&uuml;r Kultur und auch &uuml;ber &laquo;Heidi&raquo;. Gesendet wird es am Nachmittag.<br>Und Kuspi &#8211; nachdem er noch drei Brandings gemacht hat &#8211; verabschiedet sich: Schnell ist die Woche verflogen! Sch&ouml;n war sie!<br>Was ich trotzdem noch erw&auml;hnen will: Frankreich m&ouml;chte die illegalen Downloads massiv sanktionieren, was aber anscheinend gesetzeswidrig ist! Verdammt, was soll das? Die Gesetze sollten doch da sein, um die Urheber zu sch&uuml;tzen, oder?! Da gibt es f&uuml;r die Schweiz nur eines: Ich muss den Sitz des Nasenb&auml;rs im Bundesrat erobern.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproMZ6FaN12.06.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/547</link>
	
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	<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>636. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Das &laquo;wackere&raquo; Mithalten macht sich heute bemerkbar: Sowohl Kuspi als ich schlafen bis mittags durch. Gut, wir sind auch erst um 28 Uhr (f&uuml;r andere heisst das: 4 Uhr morgens) ins Bett gefallen.<br>Nachmittags erledige ich dann wieder einige Dinge, bevor ich abends nach Z&uuml;rich fahre, wo ich eher krank als gesund ankomme, um da Etappe 4 der &laquo;Kulturpolitischen Tour de Suisse 2009&raquo; hinter mich zu bringen, diesmal alleine, im &laquo;Oja de Agua&raquo; von Dieter Meier.<br>Einmal mehr komme ich relativ sp&auml;t nach Hause. Trotzdem fahren Kuspi und ich noch los, um auf der Schwesteregg ein Branding anzubringen, mitten in der Nacht. Es gibt nichts Sch&ouml;neres als weitab von allem (also nicht f&uuml;r Publikum) und mit guten Menschen ans Werk zu gehen, finde ich da. Das ist ein Leben, das lohnt.<br>Nach dem einen Branding auf der Schwesteregg bringen wir in der Nacht noch eins an im Dorf und gehen danach gleich nochmals ins Kreuz.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproytp6p311.06.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/546</link>
	
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	<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>635. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute machen Kuspi und ich eigentlich fast nur eine Sache: Von 9 Uhr morgens bis Viertel vor 4 nachmittags lassen wir uns vom SF DRS bei der Arbeit filmen (Kuspi macht die ersten &laquo;Brandings&raquo; in Romoos), beim Essen, beantworten Interviewfragen in die Kamera etc. Mal sehen, was dann im TV draus wird, aus diesen Stunden.<br>Am Sp&auml;tnachmittag hab ich allerdings noch eine Skype-Sitzung mit dem Backoffice.<br>Abends gehen Kuspi und ich ins Restaurant Kreuz, netzwerken (um weitere Orte zu finden, an denen Kuspi &uuml;berhaupt Brandings anbringen darf) und trinken wacker am Stammtisch mit (wobei Kuspi um L&auml;ngen mehr vertr&auml;gt als ich!).<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro0Ry7VP10.06.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/545</link>
	
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	<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>634. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Nach einigen Erledigungen treffe ich mich heute einmal mehr mit meinem Verleger Peter Schulz, um danach an der Hochschule f&uuml;r Design & Kunst in Luzern eine Veranstaltung mitzugestalten, wo es um die M&ouml;glichkeiten von Kulturpolitik und generell der Kunst geht.<br>Von dort holt mich Kuspi sp&auml;tnachmittags ab, um mit mir auf Bern zu fahren, wo wir eine weitere &laquo;Etappe&raquo; der &laquo;Kulturpolitischen Tour de Suisse 2009&raquo; gestalten. Hier im Progr Bern wirken Christine Lauterburg, Roger L&eacute;vy, Kuspi und ich mit. Die Veranstaltung ist auf der Tour die bisher lustigste und auch spannendste, vielleicht wegen oder auch trotz der Hundertschaften von Besuchern, die uns erwarten (zum Programm siehe <a href="http://kulturtv.ch" target="_blank">http://kulturtv.ch</a>). Danach genehmigen wir uns alle noch ein Bier, bevor Kuspi und ich wieder sp&auml;t nach Hause fahren, wo wir ein Mitternachtsmahl zu uns nehmen.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproluT8IQ09.06.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/544</link>
	
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	<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>633. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Weil ich zurzeit durch all die Arbeit mit &laquo;Heidi&raquo; hier im Tagebuch ein wenig ins Hintertreffen geraten bin, will ich diese Woche einfach ein bisschen erz&auml;hlend berichten, ohne gross in der Agenda nachzuschlagen. Also nur so, wie ich es gerade im Kopf habe. Vielleicht gelangt damit eine weitere Art von leichter Abwechslung ins Tagebuch...<br>Heute kommt Kurt Spirig alias Kuspi09 bei mir in Romoos an. Schon diese Ankunft ist ganz ungezwungen: Er kommt zwei Stunden zu fr&uuml;h und dennoch f&uuml;hlt man sich nicht gest&ouml;rt. Zusammen gehen wir gleich mal f&uuml;r die ganze Woche einkaufen, dann essen wir (meine erste Mahlzeit heute, um 16 Uhr) und fahren danach nach Basel an einige Vorprogramme der Art Basel. Zuerst eine Satellitenausstellung, bei der Hillary Huang zu sehen ist, sp&auml;ter zur Er&ouml;ffnung der &laquo;Liste&raquo; in der alten Braui Warteck. Darauf machen wir noch einen Spontanbesuch, um erst sp&auml;t nach Hause zu fahren, wo ich - quasi zum Abschluss des Tages - einen Text f&uuml;r den Ausstellungskatalog f&uuml;r Heiligkreuz 2009 schreibe (&laquo;Im Anfang war das WORT&raquo;).<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprooNGIjI08.06.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/543</link>
	
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	<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>631. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute mache ich als Kulturminister eigentlich nur eines: Ich gebe dem Radio Kanal K zu Hause ein Interview &uuml;ber &laquo;Heidis + Peters&raquo;.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpron7QGZv06.06.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/542</link>
	
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	<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>630. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Ich bekomme das Interview nochmals, das die Kinder von Romoos innerhalb des Projekts &laquo;Nasenspitze der Welt&raquo; mit mir gemacht haben (siehe 606. Amtstag), um es gegenlesen zu k&ouml;nnen. Allerdings darf nur offensichtlich falsch Geschriebenes verbessert werden, der Rest muss exakt beibehalten werden, damit die Interviewsituation erhalten bleibt.<br>Abends startet in Willisau die &laquo;Kulturpolitischen Tour de Suisse 2009&raquo; mit Otto Heigold, Peter Schulz und mir: Wir diskutieren mit dem Publikum &uuml;ber Fragen der Kultur, der Kulturpolitik und das Kultur(un)wesens, etwa &uuml;ber das Kulturkannf&ouml;rderungsgesetz oder dem Erscheinungsbild des Normalmenschen (in Kleidern schwimmend oder aus allen N&auml;hten platzend), das manchmal in der Kultur auch eine Rolle spielt.<br>Und wenn Sie das nicht verstehen: Nehmen Sie nicht alles bierernst!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproVGLEMx05.06.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/541</link>
	
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	<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>629. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen begleitet mich das Fernsehen bei meinem Treffen mit Hansruedi Stadler im Bundeshaus und allgemein bei meinem Lobbyieren in der Wandelhalle. N&uuml;tzen tut es leider doch nicht viel, der St&auml;nderat k&uuml;rzt des Kulturf&ouml;rderungsgsetz gegen&uuml;ber dem Nationalrat noch mehr zusammen. Jetzt geht es f&uuml;r ein Differenzbereinigungssverfahren zur&uuml;ck an den Nationalrat.<br>Und abends geht in Luzern die Vernissage von &laquo;Heidis + Peters&raquo; mit Dodo Hug, Tim Krohn, Eva Riedi, G&ouml;ri Klainguti und Urs Odermatt als aktive Beitragende der Anthologie und 14 weiteren Beitragenden als Besucher der Vernissage &uuml;ber die B&uuml;hne, vor gesamthaft &uuml;ber 100 Interessierten.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproIB0TB404.06.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/540</link>
	
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	<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>628. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute erscheint bereits die erste Zeitungsmeldung &uuml;ber &laquo;Heidis + Peters&raquo;!<br>Radio DRS 2 bringt den am 626. Amtstag anget&ouml;nten Ab/Danebentrag. Und Arno Schmidt feiert im Elysium 30 Jahre Tod! (Die Dame auf dem Bild gratuliert ihm stilgerecht!)<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprormp88w03.06.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/539</link>
	
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	<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>627. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[In Bern Vorvernissage von &laquo;Heidis + Peters / Vorsicht: Kulturraum Schweiz! / Eine Anthologie&raquo; (Hg. Dominik Riedo) bei der GV von Suisseculture. Mein Verleger stellt mit mir zusammen des Buch den VIPs der Kulturszene Schweiz vor.<br>Sp&auml;ter in Privatangelegenheiten kurz in Z&uuml;rich...]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproB42Pct02.06.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/538</link>
	
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	<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>626. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[DRS 2 kommt heute bei mir vorbei in Form einer wohl leicht bekifften Dame: Auf jeden Fall lobt sie bei mir die Anthologie &laquo;Heidis + Peters&raquo; &uuml;ber den Klee, um die Kulturschaffenden dann am 3. Juni im Radio als unversch&auml;mt abzukanzeln: Wir seien alle larmoyant. Tja, liebe E. L., das ist eben so, wenn man viel mehr verdient h&auml;tte: Schliesslich m&uuml;sste der Staat daf&uuml;r sorgen, dass unsere Rechte durchgesetzt werden: W&uuml;rde er das, brauchten wir gar keine Unterst&uuml;tzung! Und, ach: Woher genau hat DRS 2 sein Geld?!<br>Das Interview kommt &uuml;brigens hier (<a href="http://kultpavillonblog.blogspot.com/2009/06/heidis-und-peters-eine-buchkritik-oder.html" target="_blank">http://kultpavillonblog.blogspot.com/2009/06/heidis-und-peters-eine-buchkritik-oder.html</a>) auch nicht gut an! Danke!<br>Und eine weitere Kulturschaffende schreibt mir: &laquo;E. L. hat das Buch f&uuml;r DRS 2 rezensiert. Jedoch finde ich, dass diese pauschale, oberfl&auml;chliche Art und Weise eher schadet als n&uuml;tzt. Da putzt diese Dame undifferenziert und mit einem Schlag so etwas wie 24 Stellungnahmen/Beitr&auml;ge von <br>Kulturschaffenden weg. Das kann es wohl nicht sein in einer solchen Zeit wo alle (auch die<br>Unkritischsten!!!) langsam merken, es stimmt was nicht. Es w&auml;re jetzt gerade wichtig, dem <br>Thema Wind in die Segel zu blasen anstatt es so wegzustecken und im Keim zu ersticken!<br>Hast du eine Idee, wer einen differenzierteren Beitrag machen k&ouml;nnte, das den <br>Schreibenden, den Themen und der Wichtigkeit dieser Auseinandersetzung  Rechnung tr&auml;gt?&raquo; Ja, liebe Leserin, lieber Leser, haben Sie eine Idee?<br>Tja... Wenn man schon meint, gewisse Menschen seien human...]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprofGnXHv01.06.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/537</link>
	
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	<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>625. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute k&uuml;ndigt der Kulturminister den Enten in Luzern seine kulturpolitische Anthologie an.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprogbbpM931.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/536</link>
	
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	<pubDate>Sun, 31 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>624. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[In Luzern eine neue Brille ausgesucht! (Die letzte ist jetzt sechs Jahre alt.)]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro5X3lZd30.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/535</link>
	
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	<pubDate>Sat, 30 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>623. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute habe ich Zivilschutz: Also so wenig hab ich an einem einzelnen Tag noch selten gemacht!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproCtKNgY29.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/534</link>
	
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	<pubDate>Fri, 29 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>622. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[F&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; die Tour vorbereiten: Ich weiss nicht mal mehr, was ich hier alles erw&auml;hnt habe; auf jeden Fall klappt es nun in Bern und die Vernissage vom 4. Juni steht nun auch. Die Werbung allgemein l&auml;uft gut an / F&uuml;r den PRIX GALA wieder ein paar Sachen vorbereiten / Nachmittags Sitzung der GALA-Redaktion in Luzern / Radio Kanal K meldet sich: sie wollen ein Interview mit mir bringen zu &laquo;Heidi&raquo; / Und heute bekomme ich vom Verleger die ersten Exemplare von &laquo;Heidi&raquo;: Sieht gut aus!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproQVU3Ov28.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/533</link>
	
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	<pubDate>Thu, 28 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>621. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[F&uuml;r B&uuml;cher sollen in der Schweiz wieder verbindliche Preise gelten. Der Nationalrat ist am Mittwoch mit 106 gegen 78 Stimmen auf die Gesetzesvorlage seiner Wirtschaftskommission (WAK) eingetreten. Yes!!<br>Bei &laquo;Heidi&raquo; bereite ich heute vor allem die Vernissage vom 4. Juni in Luzern und die Station im Berner Progr vom 9. Juni vor.<br>Und Romont sagt heute den Ausflug des Gemeinderats nach Romoos definitiv f&uuml;r den 15. September an.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprorYy8IH27.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/532</link>
	
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	<pubDate>Wed, 27 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>620. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Das Bundesamt f&uuml;r Kultur antwortet auf mein ausf&uuml;hrliches Schreiben von gestern (siehe dort).<br>Und wieder: &laquo;Heidi&raquo;-Werbung und PRIX GALA (nun steht die Jury!).<br>Am Essay &uuml;ber Niebelsch&uuml;tz (siehe 615. Amtstag) beginne ich die Straffung.<br>Und: Der Newsletter des Ministeriums geht heute raus.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprobU61Mx26.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/531</link>
	
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	<pubDate>Tue, 26 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>619. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen f&uuml;lle ich das offizielle Formular f&uuml;r den PEN aus; dann lasse ich mir einen zweiten Paten zugesellen (wer in den PEN eintreten will, braucht zwei Paten, die bereits mit dabei sind).<br>Und wieder sitze ich an der Jury-Zusammenstellung f&uuml;r den PRIX GALA.<br>Das einfache Schweizer Volk: Das wird langweilig, Honey!<br>Ich: Was will man machen? Die immer gleiche Arbeit in einem B&uuml;ro w&uuml;rde mich auch an&ouml;den.<br>Das einfache Schweizer Volk: Was heisst hier B&uuml;ro? Wir arbeiten auf‘m Feld.<br>Ich: Ach so…<br>Vom Bundesamt f&uuml;r Kultur gelangt eine Frage an mich, die ich ausf&uuml;hrlich beantworte.<br>&laquo;Heidi&raquo; will beworben sein.<br>Am Abend wieder im &laquo;stattkino&raquo; Luzern f&uuml;r einen Film &uuml;ber Richard Wagner. Ja, auch Harlekins m&uuml;ssen sterben…<br>…m&uuml;ssen sterben…<br>…&laquo;I wish I could just stop, I know another moment will break my heart, too many tears, too many times, too many years I've cried....&raquo;<br>Das einfache Schweizer Volk: J&ouml;h…<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproSt1oW525.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/530</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 530</guid>
	<pubDate>Mon, 25 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>617. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute als Minister in Solothurn an den Literaturtagen: Schaue mir die Neuerscheinungen an, besuche Bekannte, nehme am Stammtisch der Autorinnen und Autoren teil und gebe Auskunft &uuml;ber &laquo;Heidi&raquo;, obwohl die Anthologie ja noch nicht erschienen ist.<br>Eine Ehre f&uuml;r mich: Der PEN bzw. nat&uuml;rlich eine Delegierte l&auml;dt mich dazu ein, dieser weltweiten Vereinigung der Schriftsteller beizutreten.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprovmMH3W23.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/529</link>
	
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	<pubDate>Sat, 23 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>615. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen schreibe ich das Protokoll der Sitzung von gestern.<br>Und immer noch bin ich am Zusammenstellen der Jury f&uuml;r den PRIX GALA.<br>Bei der &laquo;Kulturpolitischen Tour de Suisse 2009&raquo; gibt es nun bereits acht Stationen. Man findet sie &uuml;brigens hier: <a href="http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=57066438716" target="_blank">http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=57066438716</a>. Im Noseland (<a href="http://noseland.ch/" target="_blank">http://noseland.ch/</a>; jetzige Station 4 der Tour) bin ich sogar offiziell zum Staatsbesuch eingeladen und werde einen weiteren Minister-Titel verliehen bekommen.<br>Und die tolle Neuigkeit f&uuml;r mich: Die Zeitschrift &laquo;LiLi&raquo; (Zeitschrift f&uuml;r Literaturwissenschaft und Linguistik) nimmt meinen Aufsatz &uuml;ber Wolf von Niebelsch&uuml;tz zum Druck an (siehe 188. Amtstag ff.). Ich muss ihn allerdings noch etwas k&uuml;rzen.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproY8xsLM21.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/528</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 528</guid>
	<pubDate>Thu, 21 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>614. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute kommt vom Verlag der &laquo;Waschzettel&raquo; zur Anthologie &laquo;Heidis + Peters&raquo; f&uuml;r die Medien. Gemeinsam mit der Medienverantwortlichen &uuml;berarbeite ich ihn noch ein wenig.<br>Betreffend &laquo;Heidi&raquo; melden sich &uuml;brigens noch Radio DRS 2 und die Stadt Zug. Mehr dazu sp&auml;ter.<br>Was wir vom Kulturministerium auch heute in die Wege leiten, ist die Werbung f&uuml;r die Wahl des Kulturministers 2009-2011, mit der Message: W&auml;hlen Sie ab 19. Juni auf <a href="http://www.kulturministerium.ch" target="_blank">http://www.kulturministerium.ch</a>.<br>Abends habe ich von 18 Uhr bis 19.30 Uhr Sitzung mit der Carl Spitteler-Stiftung in Luzern.<br>Um 20 Uhr halte ich im &laquo;stattkino&raquo; Luzern eine superkurze Einleitung zum Film &laquo;Der Wolkensammler / Jean Odermatt &#8211; San Gottardo&raquo;. Das &ouml;ffentliche Gespr&auml;ch mit Odermatt (nach dem Film) f&uuml;hrt Marco Meier.<br>Und dann noch das: Der Bundesrat hat die Stellungnahme zum Entwurf eines Bundesgesetzes &uuml;ber die Buchpreisbindung an seiner heutigen Sitzung verabschiedet. Er beantragt dem Nationalrat, B&uuml;cherpreise nicht verbindlich festzulegen und entsprechend auf die Vorlage (am 27.05.) nicht einzutreten. Der Bundesrat erachtet einen solchen Markteingriff des Gesetzgebers als sachlich ungerechtfertigt. Daf&uuml;r fehle nach seiner Ansicht zudem die Verfassungsgrundlage.<br>Ich: No comment!<br>Das einfache Schweizer Volk: Soso…<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprozfH5Ex20.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/527</link>
	
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	<pubDate>Wed, 20 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>613. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Es gibt zu tun mit &laquo;Heidi&raquo; bzw. der Werbung f&uuml;r die Anthologie, auch die LiteraTour des ISSV, die ich im Herbst moderieren werde, beansprucht einen Teil meiner Arbeitszeit, dann bin ich weiter damit besch&auml;ftigt, die Jury f&uuml;r den PRIX GALA zusammenzustellen, bastle am neuen Newsletter des Kulturministerium und Update die Agenda.<br>Und Silvano Cerutti schenkt mir eine CD-ROM mit und &uuml;ber den &laquo;Parzival&raquo; von Wolfram von Eschenbach: Danke!<br>Das einfache Schweizer Volk: Kennen wir den?<br>Ich: Wen jetzt: den Wolfram oder Cerutti?<br>Das einfache Schweizer Volk: Nu frag mal nicht so bl&ouml;d!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprolYrh6j19.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/526</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 526</guid>
	<pubDate>Tue, 19 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>612. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen habe ich einen Tiefpunkt meiner Zeit als Kulturminister: Weil ich die Sache betreffend sozialer Sicherheit ja bereits seit einiger Zeit verfolge, kann ich heute einem Mail eines Bundesamtes entnehmen, dass dies Bundesamt sich nun pl&ouml;tzlich etwas, was die Kulturschaffenden m&uuml;hsam durchgerungen haben, als eigene Leistung zuschreibt &#8211; obwohl sie es anfangs bek&auml;mpft haben. Wie immer in der Geschichte: Wer die Macht hat, also das Geld, schiebt sich die Lorbeeren selbst zu, auch wenn man die Lorbeeren lieber nicht wollte &#8211; Hauptsache, der Verlierer bekommt sie nicht. Protest!<br>Nachmittags bin ich als Vertreter der Schriftsteller Teil der Delegation, die von allen sechs kantonalen Kulturverantwortlichen der Zentralschweiz dar&uuml;ber befragt wird, wie denn die Literaturf&ouml;rderung in der Innerschweiz in Zukunft aussehen sollte. Bislang ist die n&auml;mlich so geregelt, dass es alle zwei Jahre f&uuml;r arrivierte Schriftsteller zwei Preise gibt, also einen pro Jahr, verteilt auf sechs Kantone. Also erh&auml;lt im Schnitt 1/6 Schriftsteller pro Kanton einen Preis. Und Werkf&ouml;rderung gibt’s (man hat ja den Preis) nicht. Nun aber liegen den Kantonen mal gute Vorschl&auml;ge vor (nicht nur Preise, mehr F&ouml;rderungen, auch Verlagsf&ouml;rderung, Preise mit Druckempfehlungen koppeln, eine Anthologie f&uuml;r die besten zehn Einsendungen, Auftr&auml;ge f&uuml;r ein H&ouml;rspiel/Theater vergeben etc.), die auch f&uuml;r mehr Nachhaltigkeit sorgen k&ouml;nnten. Mal sehen, was sie draus machen…<br>Ansonsten arbeite ich an der Zusammenstellung der Jury f&uuml;r den PRIX GALA 2010, wo ich ja neu Jury-Pr&auml;sident bin, und liefere f&uuml;r die Website meines Verlages alle bereits bekannten Infos (siehe: <a href="http://www.prolibro.ch" target="_blank">http://www.prolibro.ch</a>) zu &laquo;Heidi&raquo;.<br>Was jetzt immer mal wieder erschienen ist, sind Berichte &uuml;ber Romoos als Kulturhauptstadt; aber ich find’s etwas langweilig, das hier immer zu erw&auml;hnen.<br>Das einfache Schweizer Volk: Alter Angeber!<br>Ich: Ach, Dich gibt’s auch noch?!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproyeEmA718.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/525</link>
	
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	<pubDate>Mon, 18 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>611. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Abstimmungswochenende: Der Schweizer sagt knapp: Ja!, zum biometrischen Pass; die Schweizerin sagt &uuml;berw&auml;ltigt: Ja! zur Alternativmedizin.<br>Und der Progr in Bern bleibt!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproQjtQ5x17.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/524</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 524</guid>
	<pubDate>Sun, 17 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>610. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute den ganzen Tag an der GV des AdS (Autorinnen und Autoren der Schweiz): Am Morgen empfange ich offiziell (da der Vorstand noch eine Sitzung hat) die ersten Teilnehmer zu Kaffee und Gipfeli; danach folgt eine Information zur M&ouml;glichkeit eines Beitritts in eine Pensionskasse f&uuml;r Schriftsteller; nachmittags findet die eigentliche GV statt, an der ich wie letztes Jahr (siehe 247. Amtstag) zum Stimmenz&auml;hler gew&auml;hlt werde; abends folgt des gem&uuml;tliche Beisammensein: Selten so eine witzige Runde gehabt…<br>Abends passiert dann noch etwas auf der Autobahn, da will ich lieber nicht mehr dran denken: Ui, hab ich Gl&uuml;ck gehabt, dass ich nicht von dem Hanwurstl &uuml;berfahren worden bin…]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproQ7PmAu16.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/523</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 523</guid>
	<pubDate>Sat, 16 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>609. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Die Nationalbibliothek fragt nach Exemplaren von &laquo;Hochland&raquo; (sende ich selbstverst&auml;ndlich) / An der GV der Revisionsstelle der Ausgleichskasse ist eine Frage zum Kulturministerium gestellt worden: Ich werde sie nach einigen R&uuml;ckfragen beantworten / Nochmals an den Vorbereitungen zum PRIX GALA / Witzig: Der Nebelspalter will was bringen &uuml;ber mich, irgendwann in den n&auml;chsten Monaten…]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprosV6r9t15.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/522</link>
	
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	<pubDate>Fri, 15 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>608. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Mache Du mal Zitat hier: &laquo;Der Verein Baustellenkontrolle Basel (BASKO) hat 2008 bei &uuml;ber der H&auml;lfte von 524 Baustellenkontrollen Verfehlungen festgestellt. Absolute Dumpingl&ouml;hne waren keine Seltenheit. / H&auml;ufigste Verfehlungen waren L&ouml;hne unter dem Mindestlohn, unkorrekte 13. Monatsl&ouml;hne, zu lange Arbeitszeiten, unterlassene Meldungen sowie unsaubere Spesen. Auch 2008 habe es nicht selten Stundenl&ouml;hne von 12 Franken gegeben, mit Spesen, Ferienentsch&auml;digungen und Jahresendzulagen und einer Wochenarbeitszeit von 62 Stunden und mehr. / Kontrolliert wurden neben den Baustellen auch die Lohnb&uuml;cher von dort t&auml;tigen in- und ausl&auml;ndischen Firmen. Erfasst wurden dabei 680 Personen. Verfehlungen wurden dabei insbesondere bei den Mindestl&ouml;hnen festgestellt; allein dies machte 200 F&auml;lle aus. Auch waren viele Stundenrapporte mangelhaft.&raquo; An Trauom!<br>Aber siehe, ich bringe Euch die gute Nachricht: Die Kommission f&uuml;r Wissenschaft, Bildung und Kultur des St&auml;nderats nimmt das Anliegen betreffend der sozialen Sicherheit der Kulturschaffenden wieder in die Vorlage zur Behandlung im St&auml;nderat auf (traktandiert ist das KFG f&uuml;r den 4. Juni).<br>Ich selbst arbeite einmal mehr an der Werbung f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo;, sitze an den Vorbereitungen f&uuml;r den PRIX GALA 2010 (Jury zusammenstellen) und plane die &laquo;LiteraTour&raquo; des ISSV mit Thomas Br&auml;ndle vom 6. September 2009, die ich moderieren werde.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproAZ96gR14.05.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/521</link>
	
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	<pubDate>Thu, 14 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>607. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Bei &laquo;Heidi&raquo; gibt es erfreuliche Nachrichten. Noch bevor das Buch &uuml;berhaupt gedruckt ist, wollen mehrere Rezensenten ein Exemplar haben. Und vor allem toll ist, dass es bereits eine gr&ouml;ssere Bestellung einer bestimmten Institution gibt. Wenn das so weitergeht, wird sich die Anthologie schnell verkaufen!<br>Genau f&uuml;r diese Anthologie arbeite ich heute wieder an der Werbung, erledige dann einige Dinge, die sich f&uuml;r die Post angesammelt haben und mache etwas f&uuml;r die Ausstellung in Heiligkreuz, wo ich ja im Patronatskomitee sitze (siehe den 257. Und den 400. Amtstag).<br>Und nach fast drei Wochen &laquo;Artist in Residence&raquo;-Aufenthalt in Romoos reist Alice Schmid heute wieder ab. Die Dokumentation ihres Projekts mit den Schulkindern von Romoos wird sie am 23. Juni hier in der Kulturhauptstadt in Form eines B&uuml;chleins pr&auml;sentieren.<br>Was heute noch offiziell an alle Mitglieder des AdS geht: Die Information &uuml;ber das neue &laquo;Netzwerk Vorsorge Kultur&raquo;, also jene Einrichtung, die nach den beiden ersten Retraiten meiner Legislatur von Suisseculture zusammen mit AXA Winterthur eingerichtet worden ist (siehe: <a href="http://www.vorsorge-kultur.ch" target="_blank">http://www.vorsorge-kultur.ch</a>).]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproAM0IYI13.05.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/520</link>
	
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	<pubDate>Wed, 13 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>606. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen werde ich innerhalb des Projekts &laquo;Nasenspitze der Welt&raquo; (Alice Schmid) von Schulkindern aus Romoos interviewt. Es geht darum, was denn Kultur eigentlich sei, wer sie brauche etc.<br>Nachmittags hat das Kulturministerium wieder mal Skype-Konferenz.<br>Und St&auml;nderat Stadler aus Uri meldet mir, dass das Treffen im Bundeshaus nun definitiv stattfinden k&ouml;nne (siehe 586. Amtstag). Es wird an dem Tag sein, an dem das Kulturf&ouml;rderungsgesetz im St&auml;nderat behandelt werden soll, also am 4. Juni. Vermutlich mit dabei: Das Schweizer Fernsehen.<br>Ansonsten &uuml;berlege ich mir noch etwas f&uuml;r die Werbung zur Wahl des neuen Kulturministers/der neuen Kulturministerin, bespreche mit Alice Schmid die Dokumentation ihres Projekts hier in Romoos und gehe mit ihr noch kurz in die Dorfbeiz (wie immer: Restaurant Kreuz in Romoos).<br><br>Und ansonsten, ansonsten ist RIEDO heute K&ouml;nig. Und als solcher verzapft er jetzt mal, was er will, gut oder bl&ouml;d:<br>- Da hatte er einen Traum, da war er ein Riese mitten unter (zweideutig) Zwergen, niemand (neudeutsch, so im Traum) &laquo;matched&raquo;; ich als Solist, Solipsist, whatever. Beim Essen passte niemand zu mir, nicht im Bett, beim Sex, beim Lesen (weil nur mit Lupe m&ouml;glich) und nicht beim Tischtennis und beim TV schauen (zu klein): Was soll das alles? Das Ich, ein &Uuml;berheblicher? Aber Ich ist doch ein anderer.<br>- Und da hatte er den Gedanken: Ich bin als Kulturminister der h&ouml;chste Kulturschaffende, und da die Kulturschaffende eh die Spitze sind, was bin ich dann? Der Mensch mit dem kleinsten Hirn, weil es oben in der Staatspyramide ganz eng ist.<br>- Und da wollte ich mir alle Z&auml;hne ziehen, um die Milch der Muttergottes zu schlabbern.<br>- Weil mich kein gestern freute, / noch morgen, sondern heute.<br>- Alt wird nicht, wer jung will bleiben.<br>- Eine Hymne f&uuml;r die Kulturhauptstadt w&auml;r sch&ouml;n! Aber: kein Geld!<br>- Oder ein Ersatzminister: Wenn es mir mal schlecht geht, kann man den losschicken.<br>- Das Selbstbewusstsein mit dem Kulturbewusstsein austauschen: Dann w&auml;re die Welt besser!<br>- Zwischen den Zeilen / Zwischen den Zeiten…<br>- Einen Zeitungsroman schreiben: Der ganze Roman wie eine Zeitung, mit allen kleinen M&ouml;glichkeiten…<br>- Was w&auml;re, wenn die AEbis von &Uuml;r&uuml;k &uuml;bernommen w&uuml;rden?<br>-  Fr&uuml;her (Latein): einfachere Geschichten mit noch gut &uuml;berschaubaren rhetorischen Figuren; heute (Joyce etc.) massiv komplexer gebaute Texte. Wird sich die Welt an die Literatur halten, wenn die Literatur auf der absoluten Klimax steht &#8211; und also untergehen… (um alles neu zu starten, das ist m&ouml;glich)? Oder wird die Welt einmal mehr keine Einsicht haben/wollen?<br>- Beruf als Schriftsteller nur machbar, weil nicht jeder sein Brot selbst backen muss; also sollte ich die Menschen lieben!<br>- Traum: Was, wenn nur noch ein Bild auf der Welt, Menschen k&ouml;nnen nicht mehr zeichnen…<br>- Beruf: Grabstein-Kipp-Tester<br>- Diese ganzen Zahlen, der ist doch krank, der Riedo...<br>- Eszett in Schopi geplant! (als Beweis, dass die 2. Auflage von Anfang an geplant war…)<br>- Innerlichkeitslyrik, liederliche (Innerlichtkeitslyrik)<br>- Riedoville &#8211; Kulturhauptstadt der Schweiz<br>Ach, den Rest des K&ouml;nig-Seins bringe ich sonst mal… (doch nicht nur heute...)<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproJ38aQa12.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/519</link>
	
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	<pubDate>Tue, 12 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>605. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen unternehme ich erste Schritte, um das zweite Schriftstellertreffen in Romont in die Wege zu leiten. Mehr dazu sp&auml;ter.<br>Nachmittags ordne ich wieder mal meine Notizen und sonst alles, was sich so angesammelt hat die letzten Wochen.<br>Am Abend betreue ich als Vorstandsmitglied des &laquo;theaterclubs luzern&raquo; den Sponsorenabend (Besuch im Requisitenfundus im &laquo;S&uuml;dpol&raquo; Luzern und danach Einladung zum Essen) mit.<br>By the way: Alice Schmid, die eine der K&uuml;nstlerinnen bei AIR (Artist in Residence) Romoos, ist diese Woche bereits die dritte und letzte Woche in der Kulturhauptstadt.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro5tAXqV11.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/518</link>
	
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	<pubDate>Mon, 11 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>603. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Die Sitzung des Vorstands des &laquo;theaterclubs luzern&raquo; ist alles, was ich heute als Kulturminister mache.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproG2Zad909.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/517</link>
	
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	<pubDate>Sat, 09 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>602. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Einmal mehr bin ich mit der Werbung von &laquo;Heidi&raquo; besch&auml;ftigt.<br>In der Post liegt eine CD von Pago Libre, die mir John Wolf Brennan schickt: &laquo;platzDADA!&raquo; (siehe: <a href="http://www.pagolibre.com" target="_blank">http://www.pagolibre.com</a>). Danke!<br>Abends dann der grosse Theateranlass: Um 19.30 Uhr beginnt im Luzerner Theater die Premiere von Juli Zehs &laquo;Corpus Delicti&raquo; in der Inszenierung von Samir. Da herrscht schon mal Hochspannung. Und als ob das nicht genug w&auml;re, wird heute auch noch der PRIX GALA, bei dem ich in der Jury sitze, an den besten Schauspieler des Ensembles &uuml;bergeben: Er geht an J&ouml;rg Dathe. Gratuliere!<br>Und auf all das gibt es dann noch &laquo;Ein Gluck zur sp&auml;ten Stund&raquo;.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproqqIIU108.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/516</link>
	
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	<pubDate>Fri, 08 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>601. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute erscheint der Gesch&auml;ftsbericht der Revisionsstelle der Ausgleichskassen mit meinem Vorwort darin (siehe 480. Amtstag).<br>F&uuml;r den Preistr&auml;ger oder die Preistr&auml;gerin des PRIX GALA, also des Theaterpreises in Luzern, suche ich heute f&uuml;r alle m&ouml;glichen Gewinner Stichworte zusammen f&uuml;r die Begr&uuml;ndung der Jury.<br>Dann bereite ich den Abend vor. Ich moderiere n&auml;mlich heute im Theater &laquo;La Fourmi&raquo; in Luzern den Spoken Word-Anlass des Kulturministeriums (eine Co-Produktion mit dem Theater und mit Barfoodpoetry; siehe 536. Amtstag). Es performen Elsa Fitzgerald, Constantin Seibt und Susi St&uuml;hlinger. Dazu &uuml;bergebe ich neben meiner Moderation auch noch den PRIX ROMO (mit je 1‘000 Franken dotiert) an die beiden Gewinnerinnen: Lucienne Girardier Serex und Margrit Maria Notz.<br>Der gesamte Anlass ist dokumentiert unter <a href="http://kultpavillonblog.blogspot.com/2009/05/prix-romo-2009-die-preisvergabe-video.html" target="_blank">http://kultpavillonblog.blogspot.com/2009/05/prix-romo-2009-die-preisvergabe-video.html</a>. Die beiden Gewinnerbriefe wird man bald auf der Website des Kulturministeriums lesen k&ouml;nnen.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproOhYnaW07.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/515</link>
	
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	<pubDate>Thu, 07 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>600. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute geht es mit dem Frauenverein von Romoos nach Romont. Mit dem Car reisen ca. 40 Frauen plus Pfarrer, Chauffeur und ich (! &#8211; :-) ) am Morgen in die Partnergemeinde. Dort werden wir vom Gemeindeamman begr&uuml;sst, bevor wir einen Stadtrundgang machen. Nach dem Essen geht’s ins Glasmuseum und dann noch ein bisschen shoppen! Sp&auml;t abends kommen die Frauen nach Hause, vom Ausflug &#8211; den sie erst etwas skeptisch in Angriff nahmen &#8211; hell begeistert! Danke f&uuml;r das Mitmachen bei der Gemeindepartnerschaft!<br>Was ich heute erfahre: Der zweite nationale Wandertag der Zeitschrift &laquo;Schweizer Familie&raquo; findet nun definitiv in der Kulturhauptstadt der Schweiz statt, also in Romoos, und zwar am 19. September 2009. Damit gibt es f&uuml;r alle Schweizer, die noch nie in der Kulturhauptstadt waren, einen guten Anlass, uns hier zu besuchen!<br>Zu guter Letzt: Ich weiss gar nicht mehr, was ich schon alles hier gesagt habe; aber: Die &laquo;Kulturpolitische Tour de Suisse&raquo; mit &laquo;Heidi&raquo; umfasst bereits sechs Stationen.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro8igxDi06.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/514</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 514</guid>
	<pubDate>Wed, 06 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>599. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Als Kulturminister bereite ich heute den Ausflug nach Romont von morgen etwas vor (Verabredung mit dem Gemeindeammann von Romont etc.), versende die allgemeine Werbung f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; per Mail (siehe dazu auch: <a href="http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=57066438716" target="_blank">http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=57066438716</a>) und lade zur Vernissage f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; vom 4. Juni 2009, ab 18 Uhr, im &laquo;S&uuml;dpol&raquo; Luzern.<br>Was mich freut: Die Gemeinde Romoos schenkt mir heute ein Buch &uuml;ber Romoos, das schon lange vergriffen ist und das ich seit l&auml;ngerer Zeit in Antiquariaten gesucht habe: Danke!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprot2SIOn05.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/513</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 513</guid>
	<pubDate>Tue, 05 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>595. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute beginnt das Zeitfenster, um sich f&uuml;r das Amt als Kulturministerin, als Kulturminister zu bewerben. Bis Ende Monat habt Ihr Zeit, liebe Berufene!<br>Auch ab heute beginnt eine kleine Werbekampagne bzw. Appetizer-Kampagne f&uuml;r die Anthologie &laquo;Heidi&raquo; (i.e.: &laquo;Heidis + Peters / Vorsicht: Kulturraum Schweiz! Eine Anthologie&raquo;) unter <a href="http://kultpavillonblog.blogspot.com/search/label/Dominik%20Riedo" target="_blank">http://kultpavillonblog.blogspot.com/search/label/Dominik%20Riedo</a>.<br>Ebenfalls ab heute: In Romoos, der Kulturhauptstadt der Schweiz, gibt es ab sofort ein Touristen-Informations-Raum.<br>Ich selbst arbeite heute nicht viel als Kulturminister. Nur f&uuml;r die Zentralschweizer Literaturtage 2010 mache ich ein bisschen was.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprodVDQoQ01.05.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/512</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 512</guid>
	<pubDate>Fri, 01 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>594. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Ich schreibe den Jury-Bericht f&uuml;r den PRIX ROMO.<br>Die Bookparade ist heute im Newsletter des SBBV erw&auml;hnt.<br>Und abends liefere ich die Werbetextchen f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; an Roger L&eacute;vy (siehe dazu morgen).<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpropGElET30.04.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/511</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 511</guid>
	<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>593. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Treffen der Jury des PRIX ROMO in Bern: Die beiden Siegerinnen werden erkoren (siehe zu den Gewinnern den 601. Amtstag) / Die neu gestaltete Website des Kulturministeriums geht online / Ich sitze noch ein zweites Mal an den Werbetextchen f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; (siehe gestern) / Abends Auftritt im Kleintheater Luzern: macht Spass!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproU5KVqA29.04.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/510</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 510</guid>
	<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>592. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Das Schweizer Fernsehen meldet sich erneut; wie immer: mal sehen, was das wird… / Ich besuche Alice Schmid (siehe gestern) bei der Arbeit am Projekt im Schulhaus Romoos / Sitze ein hoffentlich letztes Mal vor Drucklegung an &laquo;Heidi&raquo; / Die deutsche Stadt Rottweil l&auml;dt mich ein, am Autorentreffen Ende September teilzunehmen: Ich sage zu / Meinen Auftritt im Kleintheater vorbereiten / Die Werbetextchen f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; ersinnen (siehe dazu den 595. Amtstag) / Abends steigt der offizielle Empfang von Alice Schmid (Ap&eacute;ro in meiner Wohnung mit Gemeindevertreter etc.) / F&uuml;r den PRIX ROMO lese ich heute alle eingegangenen Leserbriefe]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproUqPuMv28.04.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/509</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 509</guid>
	<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>591. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Bei AIR Romoos ist die Kulturschaffende Alice Schmid aus Z&uuml;rich, die den ersten von zwei Aufenthalten hier in der Kulturhauptstadt gewonnen hat, seit gestern bei mir zu Gast. Sei hat mit ihrem Projekt mit den Schulkindern von Romoos heute Morgen schon in aller Fr&uuml;he begonnen.<br>Ich selbst bin heute Morgen mit der Besprechung von &laquo;Heidi&raquo; mit dem Verleger und dem Grafiker besch&auml;ftigt.<br>Nachmittags gehe ich zum Zahnarzt. Etwas, was ja hier schon fast zum &laquo;Running Bericht&raquo; wird.<br>Nachmittags gebe ich ein Interview (in Luzern) und habe Vorstandssitzung mit dem ISSV, bevor ich abends im &laquo;stattkino&raquo; Luzern durchs Programm f&uuml;hre (Einleitung, Nachgespr&auml;ch). Es l&auml;uft &laquo;Bei den Berufsfischern auf dem Vierwaldst&auml;ttersee&raquo;.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprosqkJUx27.04.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/508</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 508</guid>
	<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>590. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[ZENSUR]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/506</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 506</guid>
	<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>589. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[ZENSUR]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/505</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 505</guid>
	<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>588. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[ZENSUR]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/504</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 504</guid>
	<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>587. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Visarte l&auml;dt mich zur Delegiertenversammlung ein, wo ich mich leider abmelden muss, da ich an dem Tag schon anderswo vergeben bin.<br>Arbeiten tue ich heute an &laquo;Heidi&raquo;, bereite AIR Romoos nochmals ein bisschen vor, meinen Auftritt im Kleintheater Luzern und die Bookparade.<br>Die geht ab 18 Uhr in Luzern los, von der ZHB Luzern bis zum Bourbaki Panorama. Die Bookparade selbst ist einiges schlechter besucht als letztes Jahr, daf&uuml;r sind bei der anschliessenden Lesung im &laquo;stattkino&raquo; (ab 19 Uhr) sehr viele Zuh&ouml;rer dabei. Und auch im Kleintheater (ab 20 Uhr) erscheinen die Zuh&ouml;rer zahlreich. Alles in allem ein Anlass, der mir wie letztes Jahr Freude bereitet.<br>Kurz darauf ist die Bookparade selbst &uuml;brigens unter <a href="http://kultpavillonblog.blogspot.com/2009/04/bookparade-2009-in-luzern-das-video.html" target="_blank">http://kultpavillonblog.blogspot.com/2009/04/bookparade-2009-in-luzern-das-video.html</a> bereits dokumentiert.<br>Was heute auch noch kommt: Die Dokumentation des IETM-Treffens in Z&uuml;rich im letzten November.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproyCV9A123.04.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/503</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 503</guid>
	<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>586. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[An &laquo;Heidi&raquo; gearbeitet, Bratislava vorbereitet und die Bookparade f&uuml;r morgen.<br>Mit der Post kommt eine Einladung zu den Solothurner Literaturtagen und per Mail meldet sich der St&auml;nderat Stadler aus Uri. Er ist mir als St&auml;nderat bei der Aktion &laquo;246 K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler treffen 246 Parlamentarierinnen und Parlamentarier&raquo; (siehe unter anderem den 474. Amtstag) zugeteilt. Ich werde Stadler vermutlich im Juni im Bundeshaus treffen.<br>Gross Post erledigen f&auml;llt heute auch noch an, und Lenny Kravitz' CD &laquo;Let Love Rule 20th Anniversary Deluxe Edition&raquo; l&auml;uft dazu auf der Stereoanlage: 20 Jahre! Dabei war ich beim Konzert damals dabei. So was…<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro1JsyWaby_Hannes_Schmid_6.jpg"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/502</link>
	
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	<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>585. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Erneut ruft heute SF DRS an (siehe 573. Amtstag). Aber wieder wissen sie nicht, ob sie nun machen wollen, was sie eigentlich machen wollen. Mehr dazu, erneut, sp&auml;ter. Aber nur, erneut, wenn es zu einer Sendung oder so kommt.<br>An &laquo;Heidi&raquo;…<br>Bratislava fordert auch seine Zeit.<br>F&uuml;r die Zentralschweizer Literaturtage (siehe gestern) mache ich heute das erste Mal etwas.<br>AIR Romoos mit Alice Schmid wird immer konkreter: N&auml;chsten Sonntag kommt sie in die Kulturhauptstadt.<br>Und heute meldet sich der mir zugeteilte St&auml;nderat bei der Aktion &laquo;Kunst trifft Politik / Teil 2: St&auml;nderat&raquo; bei mir: Sch&ouml;n, danke! Ich glaube, das wird ein gutes Treffen.<br>Der Kunstverein l&auml;dt mich f&uuml;r den 16. Mai zu seiner Delegiertenversammlung nach Luzern, da habe ich aber selbst GV des AdS.<br>Und im Juli steht eine weitere Einladung an f&uuml;rs Belluard Festival in Fribourg. Mal sehen, was wir da machen…<br>Und dann kommt doch heute als Reaktion auf den Newsletter tats&auml;chlich schon die erste Bewerbung auf die Stelle des Kulturministers ab Herbst 2009. Ob die ernst gemeint ist? Liebe Leserin, lieber Leser, entscheide Du:<br>&laquo;zu punkt eins:BEWERBUNG KULTURMINISTERIN<br>ich bin so kultur interessiert, dass es mich selber erschreckt, insbesondere #mache ich# in video installation...absoltut mein ding<br>ich lese gerne muecken texte<br>ich hoere gerne muecken texte<br>ich lese gerne heftchen, wo man einzelne woerter zsamm sammeln muss, um den letzten satz des heftchens zu verstehn<br>ich kann ganz interessiert kuenstlern vor allem schweizern zuhoeren, obwohl ich ihre arbeiten sowie ansichten als aan vollschois ansehe<br>ich liebe schwammkopf, was zeitrealistische kunst ist<br>ich trinke wein, was die schweizer wirtschft ankurbelt<br>ich kann #chuchechaeschtli & chaaaaschuechliii# aussprechen, besser als jeder schweizer<br>ich weiss, dass rom-oos irgdwo in 3000meter (fuer die eltern) ist und finde, dass es das schoenste fleckchen erde der welt is<br>ich trinke auch in rom-oos vino, was auch die lokale wirtschaft in der kulturhauptstadt 09 ankurbelt<br>ich denke nicht, dass die schweiz ein steuerparadies ist, da ich keine 50.000,00 FR habe, um ein nummernkonto zu erhalten ohne jegliche angaben geben zu muessen<br>ich finde die schweiz ist ein land mit einem weissen kreuz, alphoernern, schicken geldscheinen (auch in kleinen einheiten erhaeltlich) jodlern, dialekten die keiner versteht und emmi fertig kaffee<br>ich hab meine b-bewilligung nicht erschlafen<br>ich voegel den aktuellen kultur minister&raquo;<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproRzCHMfby_Hannes_Schmid_3.jpg"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/501</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 501</guid>
	<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>584. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute rufe ich auf der Website des Kulturministeriums parallel mit dem AdS (Autorinnen und Autoren der Schweiz) dazu auf, den so genannten &laquo;Heidelberger Appell&raquo; zu unterzeichnen (siehe dazu den 571., 573. und 580. Amtstag), wobei ich meine eigene Unterschrift bis heute aufgespart habe, damit sie wenigstens eine (wie geringe auch immer) Signalwirkung entfalten kann. Unterschreiben kann man den Appell hier: <a href="http://www.textkritik.de/urheberrecht/index.htm" target="_blank">http://www.textkritik.de/urheberrecht/index.htm</a>.<br>Ansonsten hocke ich an &laquo;Heidi&raquo; und an der Vorbereitung f&uuml;r Bratislava.<br>Auch den heutigen Abend bereite ich vor.<br>Von 16 Uhr bis 18 Uhr habe ich dann in Luzern Sitzung wegen der n&auml;chstj&auml;hrigen Zentralschweizer Literaturtage in Willisau, wo ich ja neu Mitglied in der Programmkommission bin.<br>Nach einem kleinen Essen geht es ins &laquo;stattkino&raquo; Luzern, wo ich um 20 Uhr erst die gesamte Filmreihe &laquo;TRANSIT im stattkino&raquo; er&ouml;ffne, dann eine Einleitung zum danach gezeigten Film gebe (&laquo;Der Traum vom grossen blauen Wasser&raquo; von Karl Saurer), um am Ende mit dem Regisseur und einem Zeitzeugen im &ouml;ffentlichen Nachgespr&auml;ch &uuml;ber den Film und die Zeit damals bzw. die Entwicklung danach spreche.<br>F&uuml;r einen Umtrunk geht’s sp&auml;ter noch in ein Lokal. (T&ouml;nt gut, hm? Fast wie bei Wirtschaftsbossens…)<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprojp2yYaby_Hannes_Schmid_2.jpg"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/500</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 500</guid>
	<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>581. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[An &laquo;Heidi&raquo;…<br>Sp&auml;ter bereite ich den Auftritt in Bratislava weiter vor.<br>Und abends bin ich an der Gesamter&ouml;ffnung des Projekts &laquo;Transit09&raquo; (<a href="http://www.transit09.ch" target="_blank">http://www.transit09.ch</a>) in Luzern.<br>Der ganz besondere Aufsteller: Die Photos von Hannes Schmid, die er von mir gemacht hat (siehe 553. Amtstag), kommen heute per Post. Ich finde, die sind richtig sch&ouml;n geworden: Danke!<br><br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproXUlfTtby_Hannes_Schmid.jpg"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/499</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 499</guid>
	<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>580. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Mit der Post kommt der Zeitungsartikel in der &laquo;Region&raquo; &uuml;ber mich.<br>Und wieder und wieder und wieder: sitze ich an &laquo;Heidi&raquo;…<br>Aber auch die Bookparade fordert einmal mehr meine Arbeitszeit und der Heidelberger Appell, wo ich nochmals mit Nicole Pfister-Fetz konferiere (mehr dazu am n&auml;chsten Montag).<br>F&uuml;r die Beerdigung der Grossmutter organisiere ich einiges.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/498</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 498</guid>
	<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>579. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute Morgen fr&uuml;h ist meine Grossmutter gestorben. Die letzte von allen meinen Grossm&uuml;ttern und Grossv&auml;tern. Mehr dazu sagen mag ich nicht…<br>PRIX GALA-Sitzung in Kriens<br>Brief table ronde ausarbeiten helfen<br>Das Wahlgremium f&uuml;r die Vorwahl im Juni 2009 steht<br>Der Newsletter noch ein wenig aufpeppen<br>An &laquo;Heidi&raquo;…<br>Und weil mir heute die Worte fehlen, hier noch welche von Robert Smith, mit seiner freundlichen Genehmigung: &laquo;AN ARTIST HAS TO VALUE THE ART THEY CREATE / OTHERWISE I DONT BELIEVE THEY CAN BELIEVE IT TO BE ART // I AM MORE THAN HAPPY TO PAY AN ARTIST FOR HIS OR HER OR ITS ART / AS IT OBVIOUSLY HELPS ENABLE THAT ARTIST TO KEEP CREATING // AND QUITE HONESTLY / AS ANYONE THAT DISAGREES WITH THIS POINT / IS UNLIKELY TO BE AN ARTIST / I DONT REALLY CARE TOO MUCH WHAT THEY THINK... !!!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro8e5rIBDSC02031.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/497</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 497</guid>
	<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>578. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[&laquo;Wann bekommen wir (endlich) einen Bundeskulturminister oder eine Bundeskulturministerin?&raquo;, fragt heute Olaf Zimmermann, der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Kulturrates. Und also freue ich mich &uuml;ber die Frage!<br>Einmal mehr sitze ich an &laquo;Heidi&raquo;.<br>Ansonsten mache ich mir Notizen zu neuen Projekten und gehe auf die Post.<br>Auch verteile ich die neuen Postkarten f&uuml;r das Projekt &laquo;Romoos &#8211; Kulturhauptstadt der Schweiz&raquo; im ganzen Dorf. Im Rest der Schweiz werden sie ja eh verteilt, per Liefer-Service. Nat&uuml;rlich nur an Kulturr&auml;ume. Und interessieren m&uuml;ssen sie die daf&uuml;r auch noch ein bisschen…<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro1lwykRDSC02026.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/496</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 496</guid>
	<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>577. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute sitze ich als Kulturminister nur an zwei Sachen: An der Vorbereitung des Bookparade in Luzern und an der Reihe &laquo;TRANSIT im stattkino&raquo;.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproJ73oMdDSC02029.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/495</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 495</guid>
	<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>574. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Das erste Mal bereite ich den Auftritt vom 29. April im Kleintheater Luzern ein wenig vor, sammle Ideen etc.<br>Und sitze wieder an &laquo;Heidi&raquo;.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproL84sUPDSC02030.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/494</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 494</guid>
	<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>573. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute meldet sich das Schweizer Fernsehen wegen einer bestimmten Sache bei mir. Mal abwarten, ob die wirklich was bringen wollen… mehr dazu sp&auml;ter, falls sie sich f&uuml;r einen kleinen Sendebeitag entscheiden.<br>Erneute sitze ich an &laquo;Heidi&raquo;.<br>Sp&auml;ter konferiere ich mit Nicole Pfister-Fetz betreffend des Heidelberger Appells.<br>Abends gebe ich der &laquo;Region&raquo; ein Interview.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproyPutFg09.04.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/493</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 493</guid>
	<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>572. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Wieder arbeite ich an &laquo;Heidi&raquo;.<br>Und heute finde ich einen f&uuml;nften Ort, wo ich das Buch dann pr&auml;sentieren darf: im Progr Bern, 9. Juni 2009, ab 19.30 Uhr.<br>Zum ersten Mal sehe ich heute in elektronischer Form das Buch &uuml;ber das Treffen des IETM in Z&uuml;rich (siehe 421. Amtstag), das ich in Bratislava Ende Monat pr&auml;sentieren soll, und das mein Backoffice herausgibt.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproJzrPfIDSC02040.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/492</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 492</guid>
	<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>571. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Wieder sitze ich an &laquo;Heidi&raquo;, wo weiter &Auml;nderungsw&uuml;nsche der Autoren eintreffen.<br>Sp&auml;ter bereite ich mich schon ein bisschen f&uuml;r den Anlass vor, den das Kulturministerium am 7. Mai in Luzern durchf&uuml;hrt (Spoken Word).<br>Nachmittags geht es nach Bern, wo ich an der Sitzung der &laquo;Table ronde&raquo; teilnehme.<br>Abends telefoniere ich mit den Initianten des &laquo;Heidelberger Appells&raquo; in Deutschland. Ich m&ouml;chte da auch was daf&uuml;r tun. Mehr dazu sp&auml;ter.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpronUvkk007.04.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/491</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 491</guid>
	<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>570. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Die grosse Arbeit heute: Bei &laquo;Heidi&raquo; reagieren bereits viele der Autoren auf die gestern zugestellten Druckfahnen. Ich &auml;ndere stundenlang die verschiedensten Texte.<br>F&uuml;r die Bookparade in Luzern informiere ich die Medien.<br>Nachmittags hat das Kulturministerium seine allmonatliche Skype-Sitzung.<br>Danach arbeite ich ein wenig am Newsletter des Ministeriums, der wieder gegen Ende Monat raus soll.<br>Weiter beantworte ich eine Anfrage aus Italien, update die Agenda und informiere mich, wie weit das Projekt in Heiligkreuz schon gediehen ist (siehe 400. Amtstag).<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/490</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 490</guid>
	<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>569. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen beantworte ich ein &uuml;berraschendes Mail. Eine Carl Spitteler-Lesegruppe mit 25 Mitgliedern (!) meldet sich bei mir: Sie wollen einiges zu Spitteler in Luzern wissen. Sch&ouml;n! Klar helfe ich da.<br>Von der Post ist die Liste durchgesickert, welche 305 Poststellen geschlossen werden sollen: Romoos ist NICHT dabei! Es lebe die Kulturhauptstadt!<br>Und bei &laquo;Heidi&raquo; kommen heute die elektronischen Druckfahnen aller Beitr&auml;ge von der Grafik zu mir. Woraufhin ich sie mit einem Beibrief an alle 33 Beitragende einzeln versende. Puh, das gibt also Stunden zu tun.<br>Abends zur Belohnung lesen.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprosRtH4o05.04.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/489</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 489</guid>
	<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>568. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Habe eine Besprechung in Luzern wegen der Reihe &laquo;TRANSIT im stattkino&raquo;, das &uuml;brigens von Art-TV ein wenig dokumentiert wird (Siehe <a href="http://www.art-tv.ch/3689-0-transit09--stattkino.html" target="_blank">http://www.art-tv.ch/3689-0-transit09--stattkino.html</a>), was die Albert K&ouml;chlin Stiftung organisiert hat. Und gestern ist in der ganzen Innerschweiz das Programmheft aller 28 Projekte der NLZ beigelegt gewesen (<a href="http://www.transit09.ch" target="_blank">http://www.transit09.ch</a>). Das sehe ich selbst erst heute. Auch die Werbepostkarten f&uuml;rs &laquo;stattkino&raquo; sind gekommen.<br>Wie zuhause die Postkarten f&uuml;r das Projekt &laquo;Romoos &#8211; Kulturhauptstadt der Schweiz&raquo;, die Variante f&uuml;rs 2009.<br>Also wieder zuhause in Romoos k&uuml;mmere ich mich ein weiteres Mal um &laquo;Heidi&raquo;, da geht es dann morgen z&uuml;nftig weiter (siehe dort), r&auml;ume auf und lasse die Kultur hochleben: Viva la k&uuml;lt&uuml;r!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproexhWuq04.04.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/488</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 488</guid>
	<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>567. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Entscheide mich, fr&uuml;her als geplant zur&uuml;ckzureisen, tausche meinen Fahrschein um und fahre den ganzen Tag von Linz nach Z&uuml;rich, dann weiter nach Luzern und schliesslich Romoos. Viel lesen unterwegs.<br>Zuhause auspacken, Notizen verarbeiten, ins Bett fallen.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproQeW5ha03.04.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/487</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 487</guid>
	<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>566. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Morgens knapp vor sechs Uhr komme ich in Linz an: Draussen ist es noch dunkel, die Caf&eacute;s sind noch geschlossen. So checke ich mal bei meinem Hotel ein, kann das Gep&auml;ck dort deponieren und flaniere durch die fr&uuml;hmorgens noch stille Stadt. Bis am Mittag habe ich bereits die meisten Sehensw&uuml;rdigkeiten und viele Exponate, die im Zusammenhang mit dem Titel &laquo;Kulturhauptstadt Europas 2009&raquo; entstanden sind, gesehen.<br>Am fr&uuml;hen Nachmittag treffe ich mich mit den Veranstaltern der Abendreihe &laquo;Transborder Caf&eacute;s&raquo;: Den f&uuml;nf Frauen von &laquo;Pikene p&aring; Broen&raquo; aus Kirkenes. Wir essen zusammen und gehen das Programm vom Abend durch.<br>Nachmittags sehe ich mir nochmals die Stadt an bzw. einige Ausstellungen.<br>Um 19 Uhr beginnt dann der Abend im Kulturzentrum von Linz. Ich selbst er&ouml;ffne den Abend mit einer Rede &laquo;On Borders&raquo;. Es folgen Referate zu dem Thema, musikalische Beitr&auml;ge, Videos zu Grenzerfahrungen etc. Sp&auml;ter schaut dann auch Martin Heller noch vorbei. Er hat ja die Gesamtleitung des Projekts Kulturhauptstadt inne. Nach dem eigentlichen Programm wird noch bis zur sp&auml;ten Stunde gequatscht, getrunken, erz&auml;hlt.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproAOGcQO02.04.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/486</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 486</guid>
	<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>565. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen find ich mich bei meiner Augen&auml;rztin ein: Alles in Ordnung, und das erste Mal &uuml;berhaupt brauche ich rechts schw&auml;chere Korrekturen!<br>Danach lass ich mir bei der Coiffeuse die Haare zurechtschnipseln.<br>Den Nachmittag verbringe ich bei meinem Vater, auch ein wenig mit Mails beantworten und so Kram: Unter anderem kommt schon wieder ein Lob f&uuml;r &laquo;Hochland&raquo; aus Bern, aber so was sag ich jetzt nicht mehr immer...<br>Abends geht es erst nach Z&uuml;rich, wo ich sp&auml;t den Nachtzug nach Linz nehme.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpropbfBFJ01.04.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/485</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 485</guid>
	<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>564. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute habe ich grossen Wasch-Tag, ganze sechs Maschinen stehen an. Nuja, ich weiss, f&uuml;r ne Familie ist das normal…<br>Dann schreibe ich noch zwei Gedichte.<br>Und bereite Linz vor, packe etc.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/484</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 484</guid>
	<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>563. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Mein Backoffice (Adi Blum) hat mir den Vortrag f&uuml;r Linz auf Englisch &uuml;bersetzt: Danke!<br>Ich arbeite wieder an &laquo;Heidi&raquo;.<br>Und an AIR Romoos: Sowohl Alice Schmid, die neu insgesamt drei Wochen nach Romoos kommt (die Gemeinde ist da f&uuml;r zwei Wochen noch eingesprungen: Danke!) und Kuspi09, der wie von Anfang an geplant eine Woche hier logiert und arbeitet, werden nun beide ihre Projekte am 23. Juni hier in Romoos pr&auml;sentieren. Und damit ich da sogar noch etwas Drittes bieten kann, stelle ich auch die Anthologie &laquo;Heidi&raquo; an dem Tag hier vor &#8211; womit da gesamthaft neu vier Daten stehen.<br>Abends bin ich in Luzern bei der Er&ouml;ffnung von &laquo;Extra Europa Schweiz&raquo; im Rahmen von Fumetto, dem Comic-Festival. Pro Helvetia und Linz haben diese Reihe zusammen organisiert. Es gibt eine F&uuml;hrung durch die Ausstellung, die vor drei Wochen in Linz zu sehen war und danach ein Podiumsgespr&auml;ch zum Kulturaustausch allgemein.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/483</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 483</guid>
	<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>562. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute (Sonntag!) kommt die Medienmitteilung &uuml;ber die Beratung des Kulturf&ouml;rderungsgesetzes in der Kommission f&uuml;r Wissenschaft, Bildung und Kultur des St&auml;nderats: Es soll fast alles so bleiben wie im Nationalrat beschlossen, nur die Autonomie von Pro Helvetia soll nun pl&ouml;tzlich wieder arg beschnitten werden. Ach, es ist zum Aus-der-Haut-Fahren. Jetzt heisst es wieder: lobbyieren, lobbyieren!<br>Als positive Meldung kommt der Bericht zur Tagung &uuml;ber die soziale Sicherheit der Kulturschaffenden vom 24. M&auml;rz (siehe 557. Amtstag): Sch&ouml;n, dass das alles nun noch in meiner Amtszeit stattfinden konnte. Es zeigt also, dass man &#8211; ist man nicht ein lahmer Betrieb &#8211; so was von der Idee bis zur Fertigstellung in nur 15 Monaten machen kann.<br>Ich arbeite am Vortrag f&uuml;r Linz und AIR Romoos.<br>Und nat&uuml;rlich war auf heute auch noch die Zeitumstellung.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/482</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 482</guid>
	<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>561. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute erscheint ein Bericht &uuml;ber die Anthologie-Vernissage (siehe vorgestern) im St. Galler Tagblatt.<br>Ich selbst arbeite an der Bookparade, an &laquo;Heidi&raquo;, mache mir wieder mal Notizen zu Projekten, bereite den Vortrag f&uuml;r Linz am 2. April ein wenig vor und spiele viel Gitarre. Das mache ich nun seit Anfang Februar nun schon regelm&auml;ssig und recht intensiv, ich habe es aber noch nie erw&auml;hnt. Also soll es f&uuml;r einmal hier stehen.<br>Und als ob ich nicht schon genug zu tun h&auml;tte, fange ich heute auch noch ein ganz neues Buch an. Zu schreiben, meint das.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproy1fQV628.03.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/481</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 481</guid>
	<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>560. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Weil ich am 16. M&auml;rz eine Wette gewonnen habe (siehe 549. Amtstag), werde ich heute von Niklaus Lenherr in Escholzmatt (ja, das ist auch Entlebuch!) ins &laquo;R&ouml;ssli&raquo; eingeladen, ein Feinschmecker-Lokal der h&ouml;chsten G&uuml;teklasse. Gemeinsam geniessen wir da das &laquo;Biosph&auml;ren-Men&uuml;&raquo; mit vier G&auml;ngen: phantastisch! Der Koch ist wirklich ein &laquo;Hexer&raquo;, wie Stefan Wiesner sich selbst  nennt. Und n&auml;chstens kommt sein zweites Kochbuch raus. Am Ende schenkt er uns gar je noch ein D&ouml;schen Holzkohlen-Senf: Das muss jeder, der es noch nie hatte, dringend mal versuchen: hmmm!<br>Niklaus Lenherr kommt danach noch kurz nach Romoos, um sich hier mal wieder ein bisschen umzusehen, nach etlichen Jahren...<br>Mit der Post kommt das &laquo;Quarto&raquo; (Heft des Schweizerischen Literaturarchivs) zu Hermann Burger &#8211; also gerade recht, weil ich ja die Wette mit Lenherr gewonnen habe, weil ich mich korrekt des Titels eines Buches von Burger erinnert habe.<br>Ich arbeite an &laquo;Heidi&raquo;, an AIR Romoos mit Alice Schmid und bereite ein wenig f&uuml;r Bratislava vor, wo ich Ende April eine Vernissage er&ouml;ffnen darf.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproGIeox527.03.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/480</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 480</guid>
	<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>559. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Die Kampagne zur Neuwahl der neuen Kulturministerin oder des neuen Kulturministers ist &uuml;brigens schon voll im Gange: Wir schalten Zeitungsannoncen etc. Wer sich also bewerben will, kann das ab 1. Mai auf dieser Website tun.<br>Ich selbst arbeite heute an &laquo;Heidi&raquo;, vor allem nochmals am Vorwort.<br>Mit der Post kommt das Programmheft f&uuml;r die Filmreihe &laquo;TRANSIT im stattkino&raquo; mit f&uuml;nf Texten von mir zu verschiedenen Filmen.<br>Und per Mail ein Lob von einem befreundeten Professor f&uuml;r meine Brosch&uuml;re &laquo;Hochland&raquo;. Auch von Bern melden sich da mehrere neue &laquo;Fans&raquo;: Sie h&auml;tten gerne noch welche, um sie Freunden zu verteilen. Sch&ouml;n, h&ouml;rt man gerne. Ich hab &uuml;brigens schon ne ganze Menge verkauft von den Dingern, per Post. Manchmal erreicht man mit kleinen Dingen eine erstaunlich grosse Wirkung. Ich bin selber erstaunt.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro5BpdIJHochland.jpg"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/479</link>
	
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	<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>558. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Das einfache Schweizer Volk: Jetzt schweif nicht immer so vom Thema ab.<br>Ich: Gut, eine Woche lang tue ich das nicht, versprochen!<br>Beim Projekt &laquo;Transit09&raquo; in der Innerschweiz bin ich nun bei zwei Teilprojekten dabei: Nebst der Filmreihe im &laquo;stattkino&raquo; Luzern, die ich ja als Teil der Projektgruppe von Anfang an mitorganisiert habe, hat es mein SMS geschafft, in die Runde der 21 Schriftsteller zu kommen, von denen man sich bei &laquo;Literatur auf Abruf&raquo; (Rufnummer 266; Codewort &laquo;Transit&raquo;) per Zufallsgenerator vom 17. April bis und mit dem 14. Juni eben so ein kleines St&uuml;ck Literatur bestellen kann; die ersten 1‘000 Anfragen sind gratis. Siehe Website <a href="http://www.transit09.ch/projekte/details.html?mod60_1_idcatsideback=4&mod60_1_startmonth=4&mod60_1_monthback=-1&mod60_1_idarticle=10&mod60_1_category=2" target="_blank">http://www.transit09.ch/projekte/details.html?mod60_1_idcatsideback=4&mod60_1_startmonth=4&mod60_1_monthback=-1&mod60_1_idarticle=10&mod60_1_category=2</a>.<br>Dann ist heute der Newsletter des Kulturministeriums raus.<br>Bei der Bookparade gibt es ebenfalls gute Neuigkeiten: Da haben nun noch mehr Sponsoren zugesagt: Danke!<br>Am Abend bin ich bei der Vernissage der Anthologie &laquo;Zahnarztgeschichten. Erlebtes und &Uuml;berlebtes&raquo; (Hg. Wolf Buchinger) in Goldach. Ich hab da auch mitgetan mit einer Geschichte (&laquo;Es war einmal ein Mann…&raquo;) und hab es geschafft, zu denen zu geh&ouml;ren, deren Geschichte in die Anthologie aufgenommen worden ist (anonymierte Auswahl). Mehr als dies, ich bin sogar Zweiter geworden im Wettbewerb (leider hat nur der Erste was gewonnen ;-)) Die Vernissage selbst ist sehr h&uuml;bsch, mit gutem Essen und guter Musik im &laquo;Wild&auml; Stier&raquo;.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/478</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 478</guid>
	<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>557. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Per Post trifft das Belegexemplar der Berner Kulturagenda ein (siehe 538. Amtstag).<br>Und wieder arbeite ich an &laquo;Heidi&raquo; und an AIR Romoos. Vor allem aber an Vorwort f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo;, das heute vom Lektorat zur&uuml;ckkommt und das ich daraufhin &uuml;berarbeite und gleich wieder absende ans Lektorat.<br>Wichtig ist heute auch die Fachtagung zur sozialen Sicherheit f&uuml;r Kulturschaffende in Aarau (siehe 497. Amtstag). Nach dem Vorstoss meinerseits in der ersten und zweiten Retraite meiner Amtszeit in Romainm&ocirc;tier hat ja dann Suisseculture die B&uuml;ro-Arbeit &uuml;bernommen, eine Clearing-Stelle etc. einzurichten, damit f&uuml;nf Vorsorgeeinrichtungen aus dem Kulturbereich sich zu einem Netzwerk zusammenschliessen konnten, um Freien Kulturschaffenden jetzt eine Vorsorgel&ouml;sung anzubieten, in der auch Beitr&auml;ge von F&ouml;rderern direkt ohne grossen administrativen Aufwand abgerechnet werden k&ouml;nnen. Toll, oder? An der Fachtagung vertritt mich heute unser Finanzchef Adi Blum.<br>Was in den Medien steht: &laquo;Die Pendlerzeitungen konnten im vergangenen Jahr ihre Reichweite erneut erh&ouml;hen. Tendenziell bis klar negativ ist dagegen die Bilanz der Kauf- und Abonnements-Presse: Bei allen Tageszeitungen ist die negative Entwicklung nicht zu &uuml;bersehen.&raquo; Tja, Zeichen der Zeit: Alle wollen m&ouml;glichst alles gratis. Oder billig. Wie im Lidl. Aber den eigenen Lohn bitte ganz fett, gell? Und wie soll das, bitte, gehen? (siehe auch 428. Amtstag)<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/477</link>
	
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	<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>556. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Die Politikerin, die ich gestern angeschrieben hatte, schreibt bereits zur&uuml;ck: Sie solle nun die Situation der Kulturschaffenden in Luzern mal genau unter die Lupe nehmen. Die k&ouml;nnten wohl noch etwas Unterst&uuml;tzung gebrauchen, wenn das so sei, wie ich das schilderte. Gut. Danke! Sch&ouml;n. Mal sehen.<br>Sonst ist heute wieder mal die Bookparade dran, der Newsletter des Ministeriums auch nochmals, Spitteler f&uuml;r die Ausgabe im Oktober, AIR Romoos und &laquo;Heidi&raquo;.<br>Das reicht dann aber.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprokLZc8e23.03.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/476</link>
	
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	<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>555. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Das einfache Schweizer Volk: So, jetzt mal ein anderes Thema, ja?<br>Ich: Gut.<br>Weil heute der 555. Amtstag ist, gebe ich hiermit nach dem 500. Amtstag &ouml;ffentlich zu, dass ich auch im dritten eigenen Buch urheberrechtliche Bomben platziert habe. Ich hatte schon immer Freude an solchen Spielen.<br>Das einfache Schweizer Volk: Und was soll daran neu sein?<br>Ich: Ja, warte.<br>Deswegen schreibe ich heute einen ganzen Kurzroman auf eine WC-Rolle, rolle diese wieder auf und h&auml;nge sie ins Besucherklo. So hab ich zur Strafe einen ganzen Roman geschrieben, der nie publiziert werden wird.<br>Am Abend bin ich bei meinem Vater, wo mein Bruder heute seinen 33. Geburtstag feiert: Fratuliere (sic!) auch hier!<br>Abends fragt mich Cecile Fuchs, ob sie das Foto von fotosolar (siehe 360. Amtstag; das Bild beim 383. Amtstag), bei dem sie mich geschminkt hatte, f&uuml;r ihre Website (<a href="http://makeupfactory.ch" target="_blank">http://makeupfactory.ch</a>) verwenden d&uuml;rfe: sicher! Denn: Make-up war wahrlich n&ouml;tig.<br>Und dann schreibe ich noch einen Leserbrief (mehr dazu eventuell sp&auml;ter).<br>Und grad noch einen Brief an eine Politikerin in Luzern.<br>Von wegen der Aussage Burgers am 552. Amtstag: Da bin ich heute auf eine von Adolf Muschg gestossen: &laquo;Jeder Schriftsteller verbirgt &#8211; je besser er wird, mit desto mehr Erfolg &#8211;, dass sein Schreiben ein Trauerfall ist. Der Erfolg kann ihn pointieren, dar&uuml;ber tr&ouml;sten kann er nicht. Der Trauerfall besteht nicht zuletzt darin, dass er Trost nicht gebrauchen kann. An dessen Stelle ist Arbeit getreten, eine Arbeit voller Wunder, die nur das eine Wunder schuldig bleibt: sich &uuml;berfl&uuml;ssig zu machen.&raquo; &Auml;be.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpronh9C9022.03.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/475</link>
	
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	<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>554. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Per Post (am Samstag!) kommt wieder einmal die viertelj&auml;hrliche Rechnung der AHV, die ich auf dem kleinen Spaziergang ins Dorf auf der Stelle begleiche.<br>Dabei sehe ich: In Romoos kann man das Haus, das sich seit fast einem Jahr mitten im Dorf im Bau befindet, heute &ouml;ffentlich besichtigen. Aber es tut mir leid: Alle Wohnungen sind schon vergeben!<br>Dann erfahre ich (eben: immer noch auch an einem Samstag!), dass der eine Verlag, der ein Buch von mir ver&ouml;ffentlichte, weiterverkauft wurde, an ein Kommunikationsb&uuml;ro! Mein Buch bleibt aber immerhin im Sortiment (siehe <a href="http://www.schneidercom.ch/Buecher.html" target="_blank">http://www.schneidercom.ch/Buecher.html</a>).<br>Ansonsten mache ich mir heute viele Notizen zu neuen Projekten. Oft schaffen es die meisten ja dann nie auch nur ein Entwicklungsstadium weiter, aber sie so auf einem Zettelchen zu haben ist auch ganz h&uuml;bsch. Zum Beispiel &laquo;Der Geheimbund der Frauen&raquo;: W&auml;r eine leckere Sache!<br>Und in Emmenbr&uuml;cke begegne ich dem Plakat: &laquo;Glauben heisst &#8211; Wissen mit dem Herzen.&raquo; Na, dann h&auml;tten aber die meisten einen Herzinfarkt.<br>Das einfache Schweizer Volk: Ach, zu dem f&auml;llt mir grad was ein. Kennen Sie den? Was ist das gr&ouml;sste Wunder der Dummheit? Die Kirche predigt eine leibliche Auferstehung und dennoch r&auml;umt man die Gr&auml;ber nach 20 Jahren! Wie dumm muss man sein, noch an so was zu glauben!<br>Ich: Und das von Dir!<br>Das einfache Schweizer Volk: Ich bin auch &uuml;berrascht. Muss noch von damals kommen…<br>Ich: Ja, aber weisst Du, was das auch noch heisst? Die meisten Menschen denken nie weiter zur&uuml;ck als 20 Jahre, die Kirche ist geschickt in solchen Dingen…<br>Jesus, vom Himmelsgew&ouml;lbe herab: Jean Paul hatte recht! So still, so leer.<br>Ich (nicke ein)<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproorLO2a21.03.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/474</link>
	
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	<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>553. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Mit einer Beule wache ich auf. Da braucht es morgens l&auml;ngere Pflege, bis ich endlich einigermassen hergerichtet nach Z&uuml;rich fahren kann, zu Hannes Schmid, einem der international ber&uuml;hmtesten Fotografen der Schweiz (<a href="http://www.hannesschmid.ch" target="_blank">http://www.hannesschmid.ch</a>). Er hat angeboten, mit mir ein Shooting zu machen, dessen Fotos ich danach frei verwenden k&ouml;nne, wof&uuml;r ich will: Danke! schon mal!<br>Kennen tun wir uns vor allem aus kulturpolitischen Gr&uuml;nden: Schmid k&auml;mpft zurzeit (zumindest innerlich) dagegen, dass &laquo;sein&raquo; Marlboro-Man in Reproduktion als Kunstwerk des amerikanischen K&uuml;nstlers Richard Prince auf der Biennale in Venedig ausgestellt und mit einem Copyright von Prince versehen wurde. Vermutlich geht Schmid mit seiner Agentur auf einen Rechtsstreit ein, der nicht nur von Fotografen, sondern von der gesamten Szene der Gegenwartskunst mit Interesse beobachtet werden wird. Ich bin da, das darf ich sagen, zumindest in seinem Fall, klar auf seiner Seite.<br>So stehe ich also gut zwei Stunden in den verschiedensten Kleidern (das war die Vorbereitung gestern) an verschiedenen Orten, in immer wieder neuem Licht, und werde aus allerlei Perspektiven abgelichtet: Am Ende sollen vier bis f&uuml;nf richtig gute Aufnahmen rauskommen. Ungeschminkt. Ergebnisse (in Form eines Fotos) irgendwann sp&auml;ter hier.<br>Gegen Abend &#8211; zur&uuml;ck aus Z&uuml;rich &#8211; treffe ich mich erst mit Tobias von Wartburg, mit dem ich einige Dinge f&uuml;r die Bookparade bespreche, um dann mit ihm zu einer Lesung von Martin Felder in Raphael Eglis Atelier in Emmenbr&uuml;cke zu gehen. Woraus ein netter Abend wird. Sp&auml;t in der Nacht komme ich nach Hause.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproxAddBo20.03.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/473</link>
	
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	<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>552. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Ein letztes Mal arbeite ich am Vorwort von &laquo;Heidi&raquo;, bevor ich es heute an den Lektor sende.<br>Die guten Meldungen heute, meist kommen sie ja grad im Mehrfachpack: Das Restaurant/Hotel Kreuz in Romoos beteiligt sich auch 2009 wieder finanziell am Projekt &laquo;Romoos &#8211; Kulturhauptstadt der Schweiz&raquo;: Danke! Und zus&auml;tzlich nehmen Sie auf meine Anregung hin, weil Romoos dies Jahr 825 Jahre alt wird (siehe 404. Amtstag), ein Dessert in zwei Varianten f&uuml;r je 8.25 Franken in ihre Karte auf: Zyberliglace wahlweise mit Rahm oder mit Zyberlilik&ouml;r. Wenn Sie nicht wissen, was Zyberlis sind, haben Sie etwas verpasst!<br>Im Radio h&ouml;re ich eine Sendung &uuml;ber Hermann Burger. Wenn man sich wieder mit einem Autor besch&auml;ftigt, begegnet man ihm pl&ouml;tzlich an allen Ecken; gut, Burger ist dies Jahr seit 20 Jahren tot, das mag mitspielen. Seltsam aber, dass ich ziemlich genau neun Monate nach Burgers Tod (von dem ich damals, 15j&auml;hrig, nichts wusste), also im November 1989, das erste Mal deutlich wusste, dass ich Schriftsteller werden wollte. Warum sich Burger am 28. Februar, also an meinem Geburtstag umgebracht hat? Ich selbst meine: Weil es der letzte Tag des Winters ist. Er entscheidet sich also ganz am Ende der vier Jahreszeiten dazu, jetzt zu gehen. Na, k&ouml;nnte zumindest sein, oder?<br>Und da schalten wir doch grad noch ein bisschen O-Ton ein: &laquo;Die Erneuerung der lyrischen Sprache h&auml;ngt weniger von der Modernisierung des Wortschatzes als vom Grad der Verzweiflung ab, zu der ein Dichter f&auml;hig ist.&raquo; Sehen Sie, sag ich doch!<br>Und was ist f&uuml;r Sie ein Bild, auch ein Symbol, wenn man so will, f&uuml;r einen Schriftsteller? F&uuml;r mich ist es ein Taschentuch mit zehntausend Kn&ouml;pfen drin: Dem Schriftsteller f&auml;llt immer so viel auf und ein, dass er tausende von Kn&ouml;pfen im Schnupftuch hat. Weil das aber nicht geht, macht er sich halt fast st&auml;ndig Notizen &#8211; auf Papier oder im Kopf. Das Beste schreiben wir ja eh nie auf. Auch, weil es oft gar nicht geht, wie das mit den zehntausend Kn&ouml;pfen im Tuch. Aber sehen Sie, als Wort geht es! Als Bild w&uuml;rde das nie klappen. Das ist, was Literatur von anderen K&uuml;nsten unterscheidet: Mit ihr l&auml;sst sich teilweise sagen, was sich nicht sagen l&auml;sst, zumindest nicht zeichnen l&auml;sst, filmen l&auml;sst, fotografieren l&auml;sst etc. (dazu sp&auml;ter mal mehr).<br>Ansonsten bereite ich mich noch auf die Foto-Session von morgen vor (siehe dort).<br>Der PR-Berater: Jetzt schieben Sie mal ein, dass Sie ein armes W&uuml;rstchen sind, sonst kommen Sie so arrogant r&uuml;ber.<br>Der Meister aller Blogger: Ja, dann heisst es wieder, der Riedo sei arrogant, dabei wissen wir doch, dass er sich nur manchmal etwas ungeschickt ausdr&uuml;ckt.<br>Ich: Bin ich… soll ich… was…?<br>Das einfache Schweizer Volk: Ja, was uns schon lange interessieren w&uuml;rde: Warum lobbyierst Du eigentlich am meisten bei der CVP?<br>Ich: Weil, also… - &uuml;ber Lobbying soll man doch nicht reden, oder? Zumindest solche Geheimnisse nicht verraten!<br>Das einfache Schweizer Volk: Schon gut, Schlauberger. Und wir geben den letzten Tizian / Wenn nur die Mizzi dann / Mit ihrem Strizzian / Foxtrotteln kann.<br>Das TV: Heute auf Fox: Sampson und Delilah…<br>Das Radio: Der Schaden, der in der Schweiz allein durch Online-Piraterie verursacht wird, liegt bei &uuml;ber 25 Millionen Franken j&auml;hrlich. Allein seit dem Jahr 2003 sind hierzulande bereits mehr als 600 Arbeitspl&auml;tze im Bereich der Musikwirtschaft verloren gegangen. Der Musikverkauf ging seit dem Jahr 2000 um etwa 44 Prozent zur&uuml;ck…<br>Ich: Und bei den B&uuml;chern? Wird da wohl auch mal so! Die Menschen sollten einsichtig werden, siehe die Kampagne von EWC (European Writers‘ Congress). Oder sonst fordert die SVP vermutlich bald h&auml;rtere Strafen f&uuml;r den illegalen Download, weil da millionenfach, nein: milliardenfach, nein: muttergotteszahlenfach illegale Bites ins Land kommen! Hilfe!!!<br>Das einfache Schweizer Volk: Ein B&uuml;geleisen bitte. (Haut es mir &uuml;ber den Kopf) So, erledigt.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro0mxjVI19.03.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/472</link>
	
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	<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>551. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Per Post bekomme ich heute von Professor Fricke Materialien zu Carl Spitteler (ich bin ja Herausgeber einer Auswahl-Edition aus Spittelers Werk, sie erscheint im Oktober).<br>Suisseculture schickt ihre detaillierte Einsch&auml;tzung zum Stand des Kulturf&ouml;rderungsgesetzes, bevor es nun in die Kommission f&uuml;r Wissenschaft, Bildung und Kultur des St&auml;nderats geht und im Juni in den St&auml;nderat selbst.<br>Ich selbst arbeite am Vorwort f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo;.<br>Und wissen Sie, was es inzwischen gibt (ach, ich nehme an, Sie wissen es l&auml;ngst, aber staunen Sie ob meines Staunens): Eine Top 40 Klingelt&ouml;ne! W&auml;hrend die eigentliche Hitparade immer mehr an Bedeutung verliert, lohnt die Analyse des Klingelt&ouml;nekaufs. Bald wird es wohl eine Top 100 SMS-B&uuml;cher geben. Und die Sch&uuml;ler es nicht mehr schaffen, Pr&uuml;fungen zu absolvieren, die mehr als 160 Zeichen haben. Und der Kulturt&auml;ter verhungert.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro3mwVeM18.03.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/471</link>
	
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	<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>550. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Nur wer unverkennbar in Floskeln redet, macht klar, dass er in Floskeln spricht. Und nur er durchdringt durch diese Offenlegung im &Uuml;bergebrauch die Floskeln selbst und hat eine reelle Chance, ins Wahre vorzustossen (das zu gestern).<br>Arbeite an &laquo;Heidi&raquo;, wieder an der Postkarte f&uuml;r Romoos (siehe gestern), f&uuml;r das &laquo;Gala&raquo; (Korrekturen; siehe 537. Amtstag), f&uuml;r die Bookparade am 23. April und am Vorwort f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo;.<br>Von der Europ&auml;ischen Kulturhauptstadt Linz (nat&uuml;rlich nicht von der Stadt! &#8211; eben: Floskeln, oder zumindest halbe) werde ich eingeladen, am 2. April als Kulturminister der Schweiz einen Event zu er&ouml;ffnen. Mehr dazu sp&auml;ter.<br>Und im Funorama von Kyot (ist alles nur geklaut) finde ich das: Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Volksvertreter und einem Zitronenfalter? &#8211; Es gibt keinen. Oder haben Sie schon mal einen Zitronenfalter Zitronen falten sehen?<br>Oder den: Bauern k&ouml;nnen teilweise ihre Ernte gegen Unwettersch&auml;den versichern. Warum k&ouml;nnen Literaten ihre B&uuml;cher nicht gegen Dummheitssch&auml;den versichern? Weil das noch schlimmer ist als Hagel, Sturm und Blitz zusammen.<br>Oder den: Die &#8211;<br>Ich (werde unsanft unterbrochen)<br>Die Berichterstatterin: Aelita Andre ist Malerin und kreiert gerade f&uuml;r ihre erste Solo-Ausstellung. Ihre abstrakten Kreationen verkaufen sich f&uuml;r umgerechnet mehr als 1500 Franken. &laquo;Unheimlich spannend&raquo;, denken Sie? Ja, sagen wir: Denn Aelita ist gerade mal zwei Jahre alt.<br>Ich: Ja, wo nichts dahintersteckt ist nichts dahinter! Aber vielleicht kannst Du mir das erkl&auml;ren, beste D. S.?<br>D. S.: Ja, was das soll, kann ich Dir auch nicht sagen. Aber ich liebe die Kunst. Siehst Du, den Ausdruck dort…?<br>Ich: Aha, soso.<br>Kurt Cobain: I hate myself and want to die.<br>Goldfinger: I hate the world and wanna kill them people, all oft them.<br>Woody Allen: Also alle M&auml;nner ausser mir w&uuml;rde gen&uuml;gen.<br>Die Berichterstatterin: Sie ist Teil der bisher umfassendsten Ausstellung zur K&uuml;nstlerin Tracey Emin. Bevor die exzentrische Britin ihr Bett zum Kunstwerk erkl&auml;rte, hatte sie es tagelang kaum verlassen.<br>Das einfache Schweizer Volk, auf ein Bild von Hirschorn pissend: Fuck Offfff!<br>(Zwei Minuten vergehen)<br>Das einfache Schweizer Volk: Und warum dies Foto oben?<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproGaa0dF17.03.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/470</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 470</guid>
	<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>549. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen arbeite ich an &laquo;Heidi&raquo;, an einer neuen Postkarte f&uuml;r das Projekt &laquo;Romoos &#8211; Kulturhauptstadt der Schweiz&raquo; und an der Promo-Tour f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo;. Da stehen nun definitiv drei Termine fest: Am 2. Juni gibt es eine (geschlossene) Vorvernissage an der Jahresversammlung von Suisseculture, die eigentliche Vernissage steigt dann am 4. Juni um 18 Uhr im Luzerner &laquo;S&uuml;dpol&raquo; und am 5. Juni geht es nach Willisau in die Stadtm&uuml;hle, wo wir ab 20 Uhr diskutieren.<br>Nachmittags erscheint heute die Sonderbrosch&uuml;re mit meinem kulturpolitisch-literarischen Text &laquo;Hochland&raquo;. Es ist das erste Pamphlet des &laquo;Syndikats f&uuml;r ein besseres Leben&raquo; (siehe: <a href="http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=57129028251" target="_blank">http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=57129028251</a>; wer die Brosch&uuml;re bestellen m&ouml;chte: Einfach ein voradressiertes und vorfrankiertes C6-Couvert plus 2 Franken Schutzgeb&uuml;hr in Briefmarken senden an: Dominik Riedo / Syndikat f&uuml;r ein besseres Leben / Rosegarte / 6113 Romoos). Genau deswegen habe ich am Abend w&auml;hrend der &laquo;Session&raquo; im Theater Schlachthaus erstmals &uuml;berhaupt keine Krawatte an (sonst ja meist zwei bis vier): Ich stehe f&uuml;r einmal, nur dies eine Mal, vor allem als Pr&auml;sident des Syndikats dort, nicht nur als Kulturminister.<br>Wie gesagt findet also am Abend im Theater Schlachthaus eine weitere &laquo;Session&raquo; statt &#8211; ein k&uuml;nstlerisch-kulturpolitisches Lobbying- und Informationsformat, das ja in meiner Legislatur vom Kulturministerium ausgedacht worden ist und so erfolgreich ist, dass Suisseculture sich ab sofort jedes Mal daran beteiligt! Heute treten unter anderem Krautproduktion, Pedro Lenz und Quantensprung auf, ich selbst sage etwas zum PRIX ROMO 2009 und auch Simon Chen ist wieder mit von der Partie.<br>Und heute Abend gewinne ich sogar noch eine Wette: Ich wette mit Niklaus Lenherr um die Richtigkeit eines Buchtitels von Hermann Burger. Da ich gewinne, bin ich am 27. M&auml;rz in Escholzmatt zu einem Essen in einem besonderen Restaurant eingeladen (mehr dann).<br>Beim Zur&uuml;ckfahren denke ich zynisch, wie gelegen ein Krieg vielleicht doch k&auml;me (siehe 543. Amtstag): Da k&ouml;nnten die Kulturt&auml;ter sich dem Heldenlied verschreiben, das daf&uuml;r gut bezahlt w&auml;re. Aber nicht nur: Da die M&auml;nner fast alle im Krieg w&auml;ren, m&uuml;ssten auch sensible Werke her f&uuml;r die armen Frauen, die im Heimatland die Maschinen warten und zu den Kindern schauen. Und sich mit den K&uuml;nstlern vergn&uuml;gten! Na, also hat doch alles eine gute Seite im Leben (ist das nun optimistisch?).<br>Das einfache Schweizer Volk (ringt nach Luft): &#8211; &#8211; &#8211; also so was!<br>Ich: Was ist denn da wieder nicht recht?<br>Das einfache Schweizer Volk: Na, da w&auml;rste auch im Milit&auml;r, mitten im Kampf, unserem Kampf!<br>Ich: N&ouml;, bin aus dem Verein ausgetreten, schon 1995, nach genau einem Tag Dienst. &#8211; &#8211; O, holdes M&auml;gdelein, hab ich…<br>Das einfache Schweizer Volk: Was gibt das, wenn es fertig ist?<br>Ich: Ein Gedicht, um Dein T&ouml;chterchen zu beeindrucken.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprowFtGjP16.03.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/469</link>
	
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	<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>548. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute kurz am Plakat f&uuml;r die Bookparade in Luzern am 23. April gearbeitet.<br><br>&laquo;Gehen wir davon aus, die Gemeinde Quittingen mit ihren 5718 Einwohnern w&uuml;rde mich als H&ouml;lderlininterpreten mit einem Bruttolohn von 9000 Franken, freie Wohnung inbegriffen, anstellen mit der Aufgabe, alle vierzehn Tage einmal ein H&ouml;lderlin-Gedicht, zum Beispiel ‹H&auml;lfte des Lebens›, zuhanden der Quittinger H&ouml;lderlin-Gemeinde auszulegen, wetten, dass ich auch 60 Schn&auml;uze zusammbr&auml;chte! Nieder mit der Pfaffia, es lebe H&ouml;lderlin, ist denn H&ouml;lderlin nicht durchaus den Evangelisten an die Seite zu stellen?&raquo; Wo Hermann Burger recht hat, da hat er recht Und die 9000 Franken waren 1988! Tja, hier k&ouml;nnte die Schweiz doch mal was leisten! Jedem Literat, der alle zwei Wochen das Beschriebene tut, k&ouml;nnte der Staat die heute etwa 15‘000 Franken, freie Wohnung inbegriffen, einfach als Lohn &uuml;berweisen. Oder wenigstens den Kulturschaffenden v&ouml;llige Steuerfreiheit gew&auml;hren. Wie Irland. Was zeigt, dass es m&ouml;glich ist! Und von wegen Gott: And this &laquo;God&raquo;, is he in this room right now? / Marge: Well, yes, he's pretty much everywhere. / Psychiatrist: (Looks at other psychiatrists and shakes his head).<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproY2mwDh15.03.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/468</link>
	
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	<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>547. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Vom Morgen bis am Abend bin ich heute an den Zentralschweizer Literaturtagen in Willisau, wo ich ja ab sofort auch in der Programmkommission sitze (f&uuml;r 2010).<br>Da macht der Witz die Runde: &laquo;Kennen Sie den? Kommt der Kantonsrat von Obwalden zusammen. Er beschliesst, die Unterst&uuml;tzung des Fussballs zu streichen und daf&uuml;r in die Kultur zu investieren.&raquo; Fast alle Zuh&ouml;rer sterben vor Lachen. Das Spital Wolhusen ist sofort &uuml;berbelegt. / Wow, vielleicht sollte das der Kantonsrat mal machen, er w&auml;re dann alle seine kulturellen Probleme auf einmal los!<br>Zum Gl&uuml;ck h&ouml;re ich nur halb bin, zudem bin ich Sarkasmus gewohnt, so breche ich mir nur den linken Arm. Als die ersten Toten abtransportiert werden, rede ich noch mit Therese Roth-Hunkeler, der Pr&auml;sidentin des AdS von 2003-2007, &uuml;ber das &laquo;Forum Kultur und &Ouml;konomie&raquo;: Auch sie habe das Forum in jenen Jahren, in denen sie es besuchte, stets ziemlich belanglos gefunden. Zudem verdienten alle die Kulturfunktion&auml;re an den zwei Tagen fett Kohle, da sie ja alles unter Arbeitszeit abbuchen k&ouml;nnten, w&auml;hrend sie jeweils fast nichts davon hatte. Also das traute ich mich hier schon fast gar nicht mehr zu sagen, so oft hab ich das so empfunden &#8211; aber wenn sie es sagt! Wow.<br>Denn: Ja, wenig Geld f&uuml;r die Kulturschaffenden, das ginge ja noch. Aber warum m&uuml;ssen denn die Kulturmanager und Kulturverwalter, die es ja nur gibt, weil es die Kulturschaffenden gibt, warum m&uuml;ssen die derart viel Kohle machen? Es geht also auch in der Kultur anders!<br>Das einfache Schweizer Volk: Du geh&ouml;rst wohl zu denen, die nie zufrieden sind! Jetzt bist Du gut 18 Monate Kulturminister der Schweiz und bist trotzdem immer noch so negativ eingestellt. Du lernst wohl nie?<br>Ich: Will’s mir hinter die Ohren schreiben. O, wartet, da stecken bereits meine Brillenb&uuml;gel!<br>Das einfach Schweizer Volk: Manche lernen’s nie. Geh schon, auf Dich hat niemand gewartet.<br>Ich (ziehe Leine)<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproyuVNZX14.03.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/467</link>
	
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	<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>546. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute wie gestern gesagt (siehe gestern) noch in Thun.<br>Abends aufr&auml;umen.<br>Aus den Medien: Der Nationalrat ist gegen eine Initiative f&uuml;r ein Exportverbot von Kriegsmaterial. Er ist nicht bereit, IN WIRTSCHAFTLICH SCHWIERIGEN ZEITEN TAUSENDE VON ARBEITSPL&Auml;TZE UND EXPORTE IM WERT VON &Uuml;BER EINER HALBEN MILLIARDE FRANKEN ZU RISKIEREN. Aber das Leben von Tausenden, die damit get&ouml;tet werden, das ist den Herren und Damen Nationalr&auml;ten und Nationalr&auml;tinnen egal! Und da gibt es kein &laquo;Das musst Du auch so und so sehen…&raquo; oder &laquo;Weisst, Du siehst halt nicht hinter alles!&raquo; Waffen sind zum T&ouml;ten da. Das finanzielle Wohl der Schweiz geht dem Nationalrat &uuml;ber eine essentielle Ethik und das Recht auf Leben. Aber auch das Schweizer Volk, wohl bald zur Initiative der Gruppe Schweiz ohne Armee zur Abstimmung gebeten, wird das Verbot geldgeil ablehnen. Was sind wir? Wer sind wir? Wollen f&uuml;r Tibet einstehen, lehnen aber eine solche Initiative aus Angst vor Arbeitslosigkeit oder gar nur ein bisschen weniger Lohn ab! Verdienen wir zu leben?<br>Und das Internet wird heute 20 Jahre alt.<br>Ja, ich bin gerne lakonisch.<br>Das einfache Schweizer Volk: Idiot!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproI7KvyZ13.03.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/466</link>
	
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	<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>545. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Ich stehe morgens um 05.30 Uhr auf, um mit dem &Ouml;V nach Thun zu gelangen, wo heute und morgen im Hotel Seepark das &laquo;Forum Kultur und &Ouml;konomie&raquo; stattfindet, das ich als Pr&auml;sident des &laquo;Syndikats f&uuml;r ein besseres Leben&raquo; bzw. als Kulturminister der Schweiz besuche (Dank f&uuml;r meinen Tagungsbeitrag und das Zahlen der Hotelrechnung an den Tr&auml;gerverein, ein direktes Sponsoring des Kulturministers!). Darum soll es gehen (offizielle Kurzfassung der Tagung):<br>Sie schiessen wie Pilze aus dem Boden: In 30 Jahren hat sich die Zahl der Festivals in Europa verf&uuml;nfzehnfacht. Sie sind aus dem Kulturleben und dem Standortmarketing von St&auml;dten und Regionen nicht mehr wegzudenken. Einst waren Festivals Schaupl&auml;tze der Avantgarde und Treffpunkte der gesellschaftlichen Eliten. Sie zeigten, was Theater, Museen, Opern sich nicht leisten konnten und wollten. Heute bedr&auml;ngen Festivals die traditionellen Kulturh&auml;user. Nur logisch, dass letztere sich in die Festivalitis einklinken. Doch wenn alles zum Festival wird &#8211; was bedeutet dann Festival noch? Party oder Ritual, Szenentreffpunkt, Durchbruch des Neuen, Marketing f&uuml;r die Massen oder kulturelle Einkehr? Stehlen Festivals den traditionellen H&auml;usern die Show? das Geld? das Publikum? Geh&ouml;rt die Zukunft dem Festival? Oder ist die Festivalinflation der Anfang vom Ende? Welche Optionen gibt es f&uuml;r eine Festivalpolitik seitens privater und &ouml;ffentlicher Kulturfinanzierer? Eine Diskussion &uuml;ber Kultur im Zeichen des Festivals.<br>Es sprechen heute und morgen zu diesem Thema unter anderem: Walter Leimgruber von der Uni Basel, Georges T. Roos, Zukunftsforscher aus Luzern, J&uuml;rgen Flimm, Intendant der Salzburger Festspiele, Chantal Pirlot von CEREC und Hedy Graber, Migros-Kulturprozent, Michael Schindhelm, Kulturmanager und Schriftsteller, Christina Weiss, deutsche Kulturministerin a.D., Jean-Louis Fabiani vom EHESS Paris, die Kultur-Kl&uuml;ngel von Luzern (Rosie Bitterli Mucha, Pia Fassbind, Michael H&auml;fliger, Lynn Kost, Toni J. Krein, Dominique Mentha), die Kultur-Kl&uuml;ngel von Genf (Laura Gy&ouml;rik Costas, Isabelle Milli, Jean-Pierre Rageth u.A.) und Wolfgang Welsch.<br>Aber im Gegensatz zum letzten Jahr (siehe 174. und 175. Amtstag) und ganz &auml;hnlich den Gef&uuml;hlen im Nationalrat (siehe 535. Amtstag) entscheide ich mich quasi f&uuml;r die &laquo;Katerstimmung&raquo;: Ich finde die Vortr&auml;ge diesmal fast durchgehend belanglos bzw. ziemlich beliebig und am Thema vorbeiredend. Letztlich geht es den meisten bloss um eine Selbstprofilierung (man kann die Vortr&auml;ge teilweise nachlesen auf <a href="http://www.kulturundoekonomie" target="_blank">http://www.kulturundoekonomie</a>).<br>Positiv ist f&uuml;r mich die M&ouml;glichkeit zum Kontakte kn&uuml;pfen f&uuml;r das Kulturministerium bzw. die M&ouml;glichkeit zum direkten Lobbying f&uuml;r die Sache der Kulturschaffenden.<br>Wichtig oder spannend an den Vortr&auml;gen sind f&uuml;r mich folgende Aussagen: Luzern wolle sich als Kulturstadt profilieren (na, da werde ich nun mal genau hinschauen!), die Idee des &Uuml;berzeitlichen (also etwa: das Gute, Wahre und Sch&ouml;ne) sei mit den Festivals gr&ouml;sstenteils verschwunden (mein Reden!), Festivals h&auml;tten einen &laquo;Oasen-Effekt&raquo; (rundherum trocknet kulturell vieles aus), der moderne Mensch habe heute vor allem sich selbst zum einzigen Bezugspunkt, der Mensch m&uuml;sse sich daher &laquo;erfinden&raquo;, weil er zu frei sei, die Individualisierung der Gesellschaft f&uuml;hre also zu einem &laquo;Auf zur Ich-Jagd&raquo;, eine seltsame &Auml;sthetik ersetze jegliche Moral (nicht gut oder schlecht seien heute die Werte, sondern passen oder nicht passend, eine Ethik geht damit bachab), mit den e-Books, werde die Performance wichtiger (wie in der Musik: Geld gibt es vor allem noch mit Konzerten zu machen, also bei der Literatur sp&auml;ter vermutlich durch Lesungen) und Kultur solle der der neue &laquo;Entschleuniger&raquo; f&uuml;r die Zivilisationsgesch&auml;digten sein (ein 21j&auml;hriger hat heute bereits 10’000 Stunden mit dem Handy verbracht und 250’000 Mails bekommen bzw. gesendet). Sch&ouml;n die Aussage der deutschen Kulturministerin a.D.: Man solle bei Geldern an die Kultur von Investitionen reden, nicht von Subvention; bei der Bildung rede auch niemand von Sponsoring oder eben Subvention.<br>Nun, und als ich in der Arbeitsgruppe die &laquo;Kulturette&raquo; vorschlage, sch&uuml;tteln die meisten mit dem Kopf. Hm, entscheiden Sie selbst: Die &laquo;Kulturette&raquo; w&uuml;rde &auml;hnlich einem ISO-Zertifikat jenen Firmen etc. verliehen, die mindestens 1 Prozent ihres Netto-Einkommens f&uuml;r kulturelle Projekte spenden w&uuml;rden, wie zurzeit die Migros. Wer die &laquo;Kulturette&raquo; nicht hat, soll boykottiert werden, privat auf freiwilliger Basis, offiziell aber von allen Staatsstellen. W&auml;r das nichts?<br>Nun, ein ganz sch&ouml;n negativer H&ouml;hepunkt war folgende Begebenheit: Ein Mitarbeiter der Stadt Luzern in der Kulturabteilung arbeitet seit vier Jahren dort und weiss nicht, wer Suisseculture ist! Sagenhaft, wa? Ein anderer, ebenfalls von Luzern, seit zehn Jahren dabei, weiss nicht, dass das Kulturf&ouml;rderungsgsetz vom Nationalrat bereits verabschiedet wurde. Ich weiss nun, warum solche Stellen in den verschiedenen Staatsb&uuml;ros wie Managerpositionen beliebig austauschbar sind: XDDORRX XJJSNRMMX XSS&Ouml;&Ouml;RRX XLLROMRRX XSSJMIMHHX!<br><br>Und noch ein Beispiel f&uuml;r den Missbrauch der Sprache: Der Vater von Dani H., letzterer hat die 16j&auml;hrige Lucie Trezzini get&ouml;tet, wie Sie wissen, wird vom Vater als &laquo;Schlitzohr&raquo; bezeichnet, er k&ouml;nne nicht glauben, dass sein Sohn get&ouml;tet habe. Nun, es geht mir nicht um diese Tat, aber darum, wof&uuml;r Dani H. schon verurteilt war, als ihn der Vater bloss ein &laquo;Schlitzohr&raquo; nannte: Er sass wegen Gewalt-, Verm&ouml;gens- und Drogendelikten. Dazu gab es bereits einen T&ouml;tungsversuch. Und das ist also ein &laquo;Schlitzohr&raquo;! Was ist dann ein &laquo;etwas schwieriger Junge&raquo;? Jemand, der Betagte vor Z&uuml;ge schubst?<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro0Ydivo12.03.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/465</link>
	
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	<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>544. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Arbeite einmal mehr an der Vorbereitung der Bookparade, an Heidi (Vorwort), stelle Infos f&uuml;r den Newsletter M&auml;rz zusammen, update die Agenda und skizziere eine Idee f&uuml;r eine Abschiedskarte auf die Neuwahl der dritten Kulturministerin/des dritten Kulturministers hin.<br>Am Nachmittag Skype-Sitzung des Kulturministeriums. Die durchschlagend gute Neuigkeit: Pro Helvetia gew&auml;hrt uns einen &uuml;beraus grossz&uuml;gigen finanziellen Beitrag zur Neuwahl: Danke!<br>Am Nachmittag richte ich f&uuml;r Romoos &#8211; Kulturhauptstadt der Schweiz, f&uuml;r den PRIX ROMO und f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; je eine Facebook-Gruppenseite ein; abends haben die Seiten je schon 13 bzw. zehn bzw. zw&ouml;lf Mitglieder. Siehe hier <a href="http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=72132428641" target="_blank">http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=72132428641</a> und hier <a href="http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=57485795100" target="_blank">http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=57485795100</a> und <a href="http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=57066438716" target="_blank">http://www.facebook.com/home.php?#/group.php?gid=57066438716</a>.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro418NnJ11.03.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/464</link>
	
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	<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>543. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[&laquo;Ist der Krieg der Vater aller Wirtschaftswunder? Sogar der Nobelpreistr&auml;ger Paul Krugman weist darauf hin, dass Krieg zu allen Zeiten konjunkturbelebende Wirkung hatte. Soll man das aber, fragt Thomas Strobl in seinem Blog, als Pl&auml;doyer f&uuml;r bewaffneten Kampf verstehen?&raquo; So weit kommt’s noch! Hauptsache der Wirtschaft geht’s gut. Was schadet da ein bissel Krieg? Vor allem wenn er nicht bei uns ist, gell!<br>Am Morgen besucht mich die zweite Gewinnerin einer Artist-in-Residence-Woche bei mir in Romoos: Alice Schmid. Wir besprechen ihr Projekt. Mehr dazu auch sp&auml;ter. Bezieht wie Kuspi 09 die Menschen hier mit ein. Wird gut!<br>Das &laquo;St. Galler Tagblatt&raquo; bringt derweil schon mal den ersten Artikel &uuml;ber Kuspi 09 und Alice Schmid und ihren Gewinn eben einer dieser Artist-in-Residence-Wochen.<br>Am Vorwort f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; schreibe ich weiter, an der Vorbereitung der Bookparade arbeite ich erneut und am Projekt &laquo;TRANSIT im stattkino&raquo;.<br>Abends geht es nach Bern zum &laquo;Campus Muristalden&raquo;, wo Andrea Leila K&uuml;hni ihren Film &uuml;ber Gartentor zeigt, im zweiten Teil geht es dann um meine Legislatur als Kulturminister. Ein sch&ouml;ner Anlass! Spannende Fragen, ganz sch&ouml;n herausfordernd: gut.<br>Weil mein Zug zu sp&auml;t in Wolhusen ankommt, um noch das Postauto zu erwischen, brauche ich zum ersten Mal den inoffiziellen &laquo;Rufdienst&raquo; von Romoos: Man wird als Romooser auch geholt, wenn man abends sp&auml;t in Wolhusen ankommt! Daf&uuml;r schuldet man dem Postautofahrer ehrenhalber ein Bier, das wir uns gleich in Wolhusen einschenken lassen. In Romoos angekommen genehmigen wir uns allerdings noch drei mehr, da muss ja dann keiner mehr fahren. Und so gut schlafen wie heute werde ich wohl selten!<br>Wovon ich sicher gen&uuml;sslich tr&auml;umen werde: Die Katastrophe von Journalistin, die f&uuml;r die WOZ schreibt und den total falschen und hinterh&auml;ltigen Artikel &uuml;ber mich geschrieben hat (siehe 426. Amtstag und auch den 442. Amtstag), ist anscheinend eben nicht nur eine Katastrophe, sondern hinterl&auml;sst auch &uuml;berall solche: Bei einem alten Job ist sie gefeuert worden und als sie in Z&uuml;rich mal eine B&uuml;ro mietete &#8211; erz&auml;hlt mir heute Alice Schmid &#8211; musste man danach den ganzen Raum v&ouml;llig neu herstellen lassen, so hatte die gew&uuml;tet. Viel Spass mit der, wenn sie mal in Ihrem Gesichtsfeld auftaucht.<br>Das einfache Schweizer Volk: Tja, kann’s geben, sicher ne Ausl&auml;nderin.<br>Ich: Ne, Schweizerischer geht’s im Namen nicht mehr, reimt sich auf Schwanz.<br>Das einfache Schweizer Volk: Hihihi. Die kann mich mal am Arsch lecken, die X Y. Meinen [Zensur] bekommt die Y nicht!<br>Ich (grinse): Pfff.<br>Der Zensor: Zum Gl&uuml;ck ist das hier alles literarisches Geschreibe!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro5R9YWC10.03.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/463</link>
	
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	<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>542. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute die Woche f&uuml;r den einen Artist-in-Residence-Aufenthalt in Romoos ausgemacht: Kuspi 09 kommt vom 8.&#8211;13. Juni in die Kulturhauptstadt mit seinem Projekt &laquo;Der gebrandmarkte Ort&raquo; oder &laquo;Der gebranntmarkte Ort&raquo; (beide Schreibweisen sind m&ouml;glich und im Sinne des K&uuml;nstlers).<br>F&uuml;r die Bookparade Luzern liefere ich alle n&ouml;tigen Daten f&uuml;r die Herstellung von Werbepostkarten: Werden wieder gut aussehen, die Dinger!<br>Am Vorwort f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; schreibe ich heute das erste Mal.<br>Und f&uuml;r die Promo-Tour f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; schaue ich mich auch wieder um; ich erw&auml;hne das nun nur noch, wenn es eine neue Station gibt (bis jetzt sind es 3; mehr Infos aber sp&auml;ter).<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprooK4AGY09.03.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/462</link>
	
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	<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>541. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Meine Damen und Herren, liebe Gl&auml;ubige und Gl&auml;ubiger, es spricht der grosse Russell zum heutigen Sonntag das Wort zum Werktag: &laquo;Wenn auf Erden niemand mehr gezwungen w&auml;re, mehr als vier Stunden t&auml;glich zu arbeiten, w&uuml;rde jeder Wissbegierige seinen wissenschaftlichen Neigungen nachgehen k&ouml;nnen, und jeder Maler k&ouml;nnte malen, ohne dabei zu verhungern, und wenn seine Bilder noch so gut w&auml;ren. Junge Schriftsteller brauchten nicht durch sensationelle Reisser auf sich aufmerksam zu machen, um wirtschaftlich unabh&auml;ngig zu werden, dass sie die monumentalen Werke schaffen k&ouml;nnen, f&uuml;r die sie heute, wenn sie endlich so weit gekommen sind, gar keinen Sinn und keine Kraft mehr haben. Menschen, die sich als Fachleute f&uuml;r eine besondere wirtschafts- oder staatspolitische Phase interessieren, werden ihre Ideen entwickeln k&ouml;nnen, ohne dabei im luftleeren akademischen Raum zu schweben, was der Arbeit der Volkswirtschaftler an den Universit&auml;ten so h&auml;ufig einen wirklichkeitsfremden Anstrich gibt. Die &Auml;rzte werden Zeit haben, sich mit den Fortschritten auf medizinischem Gebiet vertraut zu machen, die Lehrer werden sich nicht mehr erbittert bem&uuml;hen m&uuml;ssen, mit routinem&auml;ssigen Methoden Dinge zu lehren, die sie in ihrer Jugend gelernt und die sich in der Zwischenzeit vielleicht als falsch erwiesen haben.&raquo; Amen.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprohwxeBK08.03.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/461</link>
	
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	<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>540. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[&laquo;Feiern mit Xenia&raquo;<br>Er: Bist du (sic!) reich?<br>Sie: Nein. Aber ich werde es sein.<br>Ich: Ha! Denkt dran, in 20 Jahren!<br>Das einfache Schweizer Volk: Disgusting!<br><br>Und wieder: Ansonsten gehe ich heute in die ZHB Luzern, besuche die Buchmesse &laquo;Luzern bucht&raquo;, die bereits zum vierten Mal stattfindet, wo ich einen kleinen Auftritt habe, und viele bekannte Gesichter sehe. Danke! Es war sch&ouml;n.<br><br>Abends besucht mich die grosse weisse Katze.<br>Das einfache Schweizer Volk: Kryptisch!<br>Ich: Ne, nur die Katze des Bauern nebenan, die bei mir immer was zu fressen bekommt.<br>Das einfache Schweizer Volk: Knallkopf!<br>Ich: Ne, das ist ein anderer. Der knallt manchmal Katzen ab, weil es hier zu viele gibt.<br>Das einfache Schweizer Volk: Na, da k&ouml;pft man sie eben nach der Geburt.<br>Ich: Die Katzenm&uuml;tter hier haben das geschnallt und werfen im Wald.<br>Das einfache Schweizer Volk: Klugscheisser!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro0bse9d07.03.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/460</link>
	
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	<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>539. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[&laquo;Ein Autor spaziert in einer Sonntagslandschaft, erntet eine Gerte, am&uuml;siert sich kolossal mit ihr, verzehrt ein Schinkenbr&ouml;tchen, findet, indes er dieses Schinkenbr&ouml;tchen vertilgt, die Kellnerin, die einer Gerte an herrlicher Schlankheit gleicht, geeignet, dass er die Frage an sie richten k&ouml;nne: Fr&auml;ulein, wollen Sie mir mit meiner Gerte eins auf die Hand geben? Betreten weicht sie vor dem Gesuchsteller zur&uuml;ck. Etwas &auml;hnliches ist bis dahin noch nicht von ihr gew&uuml;nscht worden. Ich kam in die Stadt und ber&uuml;hrte mit meinem Stab einen Studenten. Mehr Studenten sassen in einem Caf&eacute; an ihrem runden Stammtisch. Der Ber&uuml;hrte schaute mich an, als schaute er auf etwas Nochniebishergesehenes, und alle anderen Studenten schauten auch so auf mich. Es war, als h&auml;tten sie urpl&ouml;tzlich vieles, vieles &uuml;berhaupt noch nie begriffen.&raquo; Ah, ich liebe ihn, den Robert Walser. &laquo;Es war, als h&auml;tten sie urpl&ouml;tzlich vieles, vieles noch nie begriffen.&raquo; So leichthin ist die nur allzu leicht taumelnde so genannte Ordnung unserer Gesellschaft selten auf den wunden Punkt getroffen worden. (Und herrlich auch, dass er von der Frau zur&uuml;ckgewiesen wird und dann mit &laquo;meinem Stab&raquo; einen Studenten ber&uuml;hrt: hallo Homoerotik!)<br>Ach ja, das Schriftstellerdasein: Die schmerzhafte Sucht, st&auml;ndig zu denken, die nur durch gelegentliches Schreiben etwas gelindert werden kann.<br><br>Und dann der Gedanke: 06. M&auml;rz 2009? Was ist in den drei Jahren seit dem 06. M&auml;rz 2006 nicht alles passiert? Wow!<br><br>Und wissen Sie, welche Partei in der Schweiz wirklich Erfolg h&auml;tte? Eine, die sozial w&auml;re wie die SP, aber nur den Schweizern gegen&uuml;ber (also wie die XXX). Einmal mehr: Tja. Denken Sie an mich, wenn die Partei kommen wird. In xxx Jahren.<br><br>Bei diesen Worten aufersteht das gestern erpengte einfache Schweizer Volk: Das w&uuml;rde Dir so passen!<br>Ich (erwache aus dem Dornschellenschlaf): H&auml;? Wer? Was? Wer hat denn bislang geschrieben?<br>Das einfache Schweizer Volk: &laquo;Hindman entzaubert auch den Mythos des so genannten ‹B&uuml;rger-Journalismus› im Netz. Das ‹Blogland› bestehe in den USA aus etwa einer Million Personen. Die entscheidende Frage sei jedoch nicht, wer sich alles zu Wort melde, sondern wer sich wirklich Geh&ouml;r verschaffen k&ouml;nne. Nur wenigen Dutzend Bloggern gelinge es, mehr Leser als eine Kleinstadtzeitung zu erreichen. Laut Hindman sind die am meisten beachteten Blogger weiss, m&auml;nnlich und Absolventen einer Eliteuniversit&auml;t &#8211; also fern von dem, was man sich unter ‹Citizen-Journalism› vorstellt. Die Blogger haben, so Hindman, wohl einen gewissen Einfluss in der US-Politik erhalten, aber ‹die neuen Internet-Eliten repr&auml;sentieren die &Ouml;ffentlichkeit ebenso wenig wie die alte Elite.›&raquo;<br>Ich: Neeeeiiiiin, wir haben unsere Identit&auml;ten vertauscht!<br>Das einfache Schweizer Volk: Das w&uuml;rde Dir so passen!<br>Ich (nach&auml;ffend): Das w&uuml;rde Dir so passen!<br><br>Hm, ansonsten habe ich heute in Romont angefragt, ob sie die Einladung des Gemeinderats von Romoos annehmen m&ouml;chten (siehe gestern).<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro3ccHHi04.03.3009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/459</link>
	
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	<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>538. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Die Gemeinde Romoos meldet sich heute offiziell bei mir: Sie m&ouml;chte nun nach dem Besuch in Romont 2008 (siehe 357. Amtstag) die welsche Gemeinde wie angek&uuml;ndigt zu sich einladen. Ich soll dabei wieder vermitteln. Wie auch beim Frauenverein: Mach ich doch gerne!<br>Sonst arbeite ich an der Brosch&uuml;re, die bald einmal erscheinen wird (siehe 522. und 527. Amtstag), schaue dem Schnee draussen zu, wie er f&auml;llt, arbeite an der Werbekarte f&uuml;r die Bookparade vom 23. April in Luzern, schaue dem Schnee draussen zu, wie er f&auml;llt, arbeite an &laquo;Heidi&raquo;, schaue dem Schnee draussen zu, wie er f&auml;llt, werde von der Kulturagenda Bern gefragt, ob ich aus dem gesamten Programm f&uuml;r die Museumsnacht einen Tipp heraussuchen k&ouml;nne, der komme dann ins n&auml;chste Heft, was ich mache und nochmals dem Schnee draussen zuschaue, wie er f&auml;llt.<br>Das einfache Schweizer Volk (nach&auml;ffend): Und schaue dem Schnee draussen zu, wie er f&auml;llt. Hah hah!<br>Ich (nehme ein Gewehr, ziele, dr&uuml;cke ab - es hallt wie von tausend Rohren): Peng!<br>Das einfache Schweizer Volk (sackt zusammen): Ah, Licht, langsam verd&auml;mmernd, das Leben zieht an unseren Augen vorbei, hm, der Schoppen, damals schon Bier, Bier, und wir waren gl&uuml;cklich, Bier, uh, Geld, uh, Bier, uh, Frauen, uh, Bier…<br>Das Gericht: Riedo, ich verurteile sie zum ewigen Schlafen!<br>Ich: Ach… (schlafe ein)<br><br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproHaUuLq05.03.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/458</link>
	
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	<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>537. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute beende ich das Interview f&uuml;r das &laquo;Gala&raquo; (Heft des &laquo;theaterclubs luzern&raquo;) und sende es an die Redaktorin.<br>Danach arbeite ich an der Werbekarte f&uuml;r den Welttag des Buches, also der Bookparade.<br>Auch an &laquo;Heidi&raquo; werkle ich und an &laquo;Hochland&raquo;.<br>Sp&auml;ter w&auml;hle ich endg&uuml;ltig aus, welche zwei Kulturschaffende eine Artist-in-Residence-Woche in der Kulturhauptstadt Romoos gewonnen haben (siehe 525. Amtstag): Aus &uuml;ber dreissig Bewerbern w&auml;hle ich Alice Schmid aus Z&uuml;rich und Kuspi 09 (alias Kurt Spirig) aus Widnau aus. Mehr &uuml;ber ihr jeweiliges Projekt sp&auml;ter, wenn sie hier logieren.<br>In den Medien heute: Alt Bundesrat Villiger l&auml;sst sich an die Spitze der UBS setzen. Wenn er das mal nur nicht bereut. Und ein Steinschlag sperrt die Strasse ins Muotathal, wo ich einst zwei Jahre vor mich hingesiecht bin. Na, f&uuml;r die ist das ja ideal. Alle ausserhalb des Thals sehen sie eh als &laquo;Halbschweizer&raquo; an (hundert Mal so geh&ouml;rt in den zwei Jahren). Tja. Und, ach: &laquo;Ich&raquo; sei das &auml;lteste Wort, wollen Sprachwissenschaftler herausgefunden haben. Nicht weiter &uuml;berraschend, meine ich. Sex w&auml;re wohl auch noch ein guter Kandidat daf&uuml;r. Sag ICH, KULTURMINISTER.<br>Und hier noch das versprochene Ergebnis der vierten und letzten Retraite in Romainm&ocirc;tier in meiner Legislatur (siehe 532. Amtstag):<br><br>Der Kulturminister l&auml;dt ein...<br>... zum Thema Diffusionsf&ouml;rderung f&uuml;r freie Theaterproduktionen<br><br>Beschlussprotokoll<br><br>Die intensiven Diskussionen haben als Resultat ergeben, dass es allen Diskutanten als sinnvoll und erstrebenswert erscheint, eine &laquo;Corodis Deutschschweiz&raquo; (Arbeitstitel) ins Leben zu rufen.<br>Auf folgendes Vorgehen hat man sich geeinigt:<br>Sonia H&auml;geli von der G&ouml;hner-Stiftung, Daniel Imboden vom Migros Kulturprozent und Martha Monstein von der Pro Helvetia kl&auml;ren intern die Bereitschaft daf&uuml;r ab, finanzielle Mittel f&uuml;r eine &laquo;Corodis Deutschschweiz&raquo; zur Verf&uuml;gung zu stellen. Diese Taskforce kommuniziert die Entscheide bis April 09.<br>Bei einer erfolgsversprechenden Ausgangslage l&auml;dt das Kulturministerium im Mai 09 zu einem weiteren Arbeitstreffen zum Beispiel in den S&uuml;dpol Luzern ein, um die detaillierten Grundlagen (Spielregeln) f&uuml;r eine solche &laquo;Corodis Deutschschweiz&raquo; zu erarbeiten. Evt. wird eine Person mit der Projektarbeit mandatiert (was bereits im Vorfeld geschehen k&ouml;nnte).<br>Eine Umfrage soll danach bei &ouml;ffentlichen Institutionen (Kantone und St&auml;dte) sowie den Veranstaltern und Produzenten in der Deutschschweiz eruieren, wie gross die Bereitschaft ist, sich f&uuml;r eine &laquo;Corodis Deutschschweiz&raquo; zu engagieren und sich finanziell daran zu beteiligen.<br>Je nach Erfolg k&ouml;nnte eine gr&ouml;sser konzipierte Veranstaltung (Kick Off?) im Oktober / November 2009 stattfinden. <br>Das Kulturministerium dankt allen, f&uuml;r ihre engagierte Beteiligung an dieser Fr&uuml;hlingsretraite!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproEWPOcr02.03.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/457</link>
	
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	<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>536. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Oh grausames Gericht! Oh elender S&uuml;nder! Hab ein Erbarmen mit mir!<br>Das einfache Schweizer Volk: Was soll das?<br>Ich: Erbarmen!<br>Das Gericht: Geht in Ordnung.<br>Ich: Uff, da habe ich ja Gl&uuml;ck gehabt (siehe 480. Amtstag; und Bild oben).<br>DRS2aktuell bringt meine Stellungnahme zum Verlauf der Debatte &uuml;ber das Kulturf&ouml;rderungsgesetz im Nationalrat, selbstverst&auml;ndlich extrem gek&uuml;rzt, wie sich das geh&ouml;rt.<br>Bei der Promo-Tour f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; gibt es nun endlich zwei Stationen (mehr Infos sp&auml;ter).<br>Was ich heute noch mache als Kulturminister? Ich bereite meinen Auftritt vom 10. M&auml;rz vor (siehe dann dort) und sage zu, am 7. Mai am Anlass von Barfood Poetry, bei dem das Kulturministerium eigentlich nur den PRIX ROMO &uuml;bergeben wollte, gleich den ganzen Abend zu moderieren.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprojJolqS03.03.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/456</link>
	
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	<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>535. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Etwas sp&auml;t, aber &laquo;Qualit&auml;t kommt nie in eine Krise&raquo;: Die Versteigerung von Kunstwerken aus der Sammlung von Yves Saint Laurent durch das Auktionshaus Christie’s in Paris brachte einen Rekorderl&ouml;s 373.5 Millionen Euro. Quizfrage: Was ist jetzt daran schlimm: A) Dass Kunst so viel wert sein kann? / B) Dass einer allein so viel besitzen kann? / C) Dass sich das Zeug so gut verkaufen l&auml;sst? / D) Dass Qualit&auml;t scheinbar nie in eine Krise kommt (man &uuml;berlege sich, wie das w&auml;re, wenn es nur noch f&uuml;r einen Zehntel der Menschheit zu essen g&auml;be und 90 Prozent zum Tode verurteilt w&auml;ren: Was w&uuml;rde dann wirklich etwas gelten?)?<br>Damit sind wir beim Kulturf&ouml;rderungsgesetz, das heute im Nationalrat ansteht. Ich bin w&auml;hrend der Debatte dabei &#8211; obwohl ich hier ehrlich sagen will: Nicht mehr mit dem grossen Interesse wie auch schon (am 30. September 2008). Ich kann das Gerede der Politiker, die absichtlich Halbwahrheiten verzapfen oder gar schlicht l&uuml;gen, einfach nicht mehr h&ouml;ren. So stehe hier die Stellungnahme von Suisseculture zur Debatte, stellvertretend f&uuml;r eine Schimpf-Tirade, die ich sonst hier rauslassen w&uuml;rde (was trotzdem gesagt werden soll, deutlich: EINE EINZIGE PARTEI STIMMTE AM ENDE (FAST GESCHLOSSEN) GEGEN DAS GESETZ ALS GANZES: DIE SVP! KEINE EINZIGE NEIN-STIMME KAM AUS EINEM ANDEREN LAGER! ABER BEI DER SVP STIMMTEN VON 59 NASEN GANZE 50 DAGEGEN UND 7 WAREN GAR NICHT DA (WAS VON ALLEN PARTEIEN AUCH DER GR&Ouml;SSTE ANTEIL IST); ICH HOFFE, MAN HAT ENDLICH BEGRIFFEN, DASS DIE SVP GEGEN DIE KULTUR IST, GEGEN DIE KULTUR, GEGEN DIE KULTUR, GEGEN ALLE KULTUR!):<br>Kulturf&ouml;rderung statt Kulturverwaltung!<br>Nachdem der Bundesrat den eidgen&ouml;ssischen R&auml;ten anstelle eines Kulturf&ouml;rderungsgesetzes ein Kulturverwaltungsgesetz vorgelegt hatte, erfuhr diese schwache Vorlage in der WBK des Nationalrates einige Verbesserungen, die im Sinne der Kulturschaffenden sind. Die meisten davon fanden nun im Nationalrat an den Debatten in der Herbstsession 2008 und an der gestrigen Er&ouml;ffnung der Fr&uuml;hlingssession eine Mehrheit.<br>Mit Genugtuung nimmt Suisseculture Kenntnis davon, dass die Stiftung Pro Helvetia nach dem Willen des Nationalrates ihre Unabh&auml;ngigkeit beibehalten und der Stiftungsrat, nicht der Bundesrat, f&uuml;r deren strategische F&uuml;hrung zust&auml;ndig sein wird. Ebenso erfreulich ist, dass die Pro Helvetia nun weiterhin umfassende Kulturf&ouml;rderung unabh&auml;ngig betreiben kann und, im Gegensatz zur Absicht des Bundesrates, Werkbeitr&auml;ge an Kulturschaffende ausrichten kann.<br>Mit Bedauern nehmen die Kulturschaffenden Kenntnis davon, dass eine Mehrheit des Nationalrates keinen Kulturrat w&uuml;nscht. Dieses Gremium, das den Bundesrat und die Verwaltung in Kulturfragen beraten sollte, war eines der zentralen Anliegen aus den Kulturkreisen. Dass dieses Anliegen abgelehnt wurde, ist f&uuml;r die Suisseculture nicht nachvollziehbar und wir hoffen, dass der St&auml;nderat hier eine Korrektur anbringen wird.<br>Dass der Nationalrat die Motion der WBK ablehnte, in welcher diese Verbesserungen f&uuml;r Freischaffende im Bereich der sozialen Sicherheit verlangt, ist ein Wermutstropfen. Erfreulich hingegen ist, dass der Nationalrat bereits in der Herbstsession einem Antrag von Nationalrat Bortoluzzi zustimmte, gem&auml;ss welcher den Kulturschaffenden, die eine Unterst&uuml;tzung vom Bund erhalten, ein Beitrag an die Vorsorge einbezahlt werden soll und dass Bundesrat Couchepin die Ablehnung der Motion damit begr&uuml;ndete, dass das Problem erkannt sei und Verbesserungen bereits geplant bezugsweise in Bearbeitung seien. In der Tat finden Verhandlungen zwischen einer Vertretung der Verb&auml;nde der Kulturschaffenden, des Gewerkschaftsbundes und dem BSV statt. So ist zu hoffen, dass das Versprechen des Bundesrates schon am 20. M&auml;rz in die Tat umgesetzt werden kann und dass die Kantone, Gemeinden und private F&ouml;rderer, dem Beispiel des Bundes folgen und ebenfalls einen Beitrag an die Vorsorge derjenigen K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler leisten, die von ihnen gef&ouml;rdert werden.<br><br>Ich werde aber dann am Abend von Radio DRS2 doch noch interviewt zum Verlauf der Debatte.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprooHNPLp02.03.2009ja.jpg"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/455</link>
	
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	<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>534. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Uh, fauler Tag, heute: ein bisschen aufr&auml;umen, eine Bibliographie der wichtigsten Ver&ouml;ffentlichungen seit 2003 zusammenstellen, ein bisschen an &laquo;Heidi&raquo; arbeiten und mit Augusta Laar mailen (den Auftritt in Wien kurz kritisch durchleuchten).<br>Und die Nachrichten &uuml;berschlagen sich mit Rekordmeldungen zum Winter, etwa damit: &laquo;40 Prozent der Eisv&ouml;gel verhungert / Der diesj&auml;hrige Winter hat den Vogelbest&auml;nden in der Schweiz zugesetzt. Die Vogelwarte Sempach sch&auml;tzt, dass etwa 40 Prozent der Eisv&ouml;gel und 30 Prozent der Schleiereulen in den letzten Wochen verhungert sind.&raquo;<br>Und dann noch dies: &laquo;Ordensschwestern emp&ouml;rt &uuml;ber nackte Nonne / Der Versuch, Kirche und Karneval unter einen Hut zu bringen, ist mal wieder missgl&uuml;ckt. Der Mainzer Carneval-Verein entsch&auml;rft nach Intervention des Bistums einen umstrittenen Motivwagen, auf dem eine Nonne in einem Nackt-Scanner zu sehen ist.&raquo; Aha.<br>Das einfache Schweizer Volk: Aha.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproeteLgg01.03.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/454</link>
	
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	<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>533. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Morgens um f&uuml;nf Uhr geht der Wecker, ich dusche und packe in Eile, checke aus und lasse mich mit einem Taxi zum Flughafen Wien sausen, wo bereits ein erstaunlicher Betrieb herrscht. Um 06:50 geht mein Flug, der mich um 8 Uhr bereits wieder in Kloten sein l&auml;sst, von wo es schnurstracks nach Romoos geht.<br>Da wartet im Briefkasten schon die &laquo;Solothurner Deklaration&raquo; von der Tagung vom 16. September 2008 (siehe 368. Amtstag) auf mich, an der ich damals (zusammen mit meinem Vorg&auml;nger Heinrich Gartentor) mitgearbeitet bzw. mitformuliert habe. Endlich ist sie nun in f&uuml;nf Sprachen auf einem kleinen Plakat erh&auml;ltlich (siehe hier: <a href="http://www.artistsinresidence.ch/fileadmin/user_upload/Dokumente/plakat_solothurner_deklaration.pdf" target="_blank">http://www.artistsinresidence.ch/fileadmin/user_upload/Dokumente/plakat_solothurner_deklaration.pdf</a>).<br>Auch ist nun im Internet die Vorank&uuml;ndigung f&uuml;r den von mir initiierten und edierten Auswahlband Carl Spitteler auf der Website des Verlags zu finden (<a href="http://www.prolibro.ch/verlag/literatur/l11.html" target="_blank">http://www.prolibro.ch/verlag/literatur/l11.html</a>).<br>Und obwohl ich heute Geburtstag habe, arbeite ich ein wenig: Einmal mehr an &laquo;Heidi&raquo;, wo nun endlich ALLE 25 Beitr&auml;ge (nun fehlt noch mein Vorwort) eingetroffen sind!<br>Aber auch an der Brosch&uuml;re &laquo;Hochland&raquo;, so der Titel, flicke ich herum (siehe 527. Amtstag).<br>Nachmittags &#8211; und nochmals: obwohl ich heute 35 werde &#8211; f&uuml;lle ich die Steuererkl&auml;rung aus.<br>Abends geht es dann endlich in bester Gesellschaft in ein feines Lokal f&uuml;r Chateaubriand, mein inzwischen traditionelles Geburtstagsessen, das man vermutlich auch mit 80 Jahren noch beissen kann.<br>Was sonst heute noch so los ist, an meinem Geburri? Die Akropolis (das ist so ne Burg in einem Computerspiel, gell?) ist anscheinend geschlossen: &laquo;Touristen k&ouml;nnen seit gestern Morgen das Wahrzeichen Athens, die Akropolis, nicht mehr besuchen. Streikende Mitarbeiter des griechischen Kulturministeriums sperrten am Morgen den Eingang. Die Streikenden fordern die Einstellung von mehr Personal. Sie fordern neue Vertr&auml;ge mit dem Kulturministerium. Bei Nichterf&uuml;llung ihrer Forderungen drohen die Streikenden, bis Sonntag den Akropolis-Eingang zu blockieren.&raquo; (sda)<br><br>Und dann fragt mich noch eine Literaturtussi, warum ich in der Kunst eher Mauern aufbaue als niederreisse. Nun, lassen wir mal dahingestellt, ob sie dies korrekt sieht, aber meine Antwort, heute, an meinem Geburtstag: Ich baue Mauern, um sie danach einzureissen, weil man dann auch jene mit einreisst, die vorher schon bestanden und die man gar nicht bemerkt hat &#8211; die inneren Mauern. Mithin ist das also ein Trick, sich zu &ouml;ffnen. Jeder, der sich ganz &ouml;ffnen will, muss sich vorher verschliessen, um zu merken, wie das ist.<br>Das einfache Schweizer Volk: Nun mach mal wieder halblang mit &ouml;stlicher Esoterik, die kann ich in meinem Selbstfindungsseminar haben, wenn ich will.<br>Ich: Aber Kunst und Religi&#8211;<br>Das einfache Schweizer Volk: Lalalalal&agrave;.<br>Die Literaturtussi: Ja, und wie w&uuml;rden Sie die Literatur in Epochen einteilen seit 1945?<br>Ich: Von 1945 bis 1990 = Nachkriegsliteratur.<br>Die Literaturtussi: Wie &uuml;berraschend!<br>Ich: Von 1990 bis 2001 als Fin de millenium.<br>Die Literaturtussi (h&ouml;hnisch): Oh, wie &uuml;berraschend!<br>Ich: Von 2001ff. als L’Age de Riedo.<br>Die Literaturtussi: Ha!<br>Das einfache Schweizer Volk: Sieht aber gut aus, die Tussi.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproNcYoG228.02.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/453</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 453</guid>
	<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>532. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[W&auml;hrend mein Backoffice die Retraite in Romainm&ocirc;tier f&uuml;r einmal am Haupttag ohne mich durchf&uuml;hrt (anwesend sind neben dem Backoffice: Roger L&eacute;vy, Veronika Sellier, Daniel Imboden, Murielle Perritaz, Marta Monstein, Philippe Bischof, Sonja H&auml;geli, Dominik M&uuml;ller, Thomas Keller, Rahel Leupin, Samuel Schwarz, Christine Rinderknecht und Heinz Gubler; zum Resultat siehe den 537. Amtstag), fahre ich fr&uuml;hmorgens nach Kloten und fliege um 08:55 Uhr nach Wien. Bereits um 11 Uhr bin ich im Carlton Opera Hotel, wo f&uuml;r mich von der &laquo;Schule f&uuml;r Dichtung&raquo; bereits eine Empfangsmappe bereitliegt mit einer Karte von Wien, einer CD der Schule, Infos zur Schule und zum heutigen Abend etc.<br>So gehe ich also von kurz vor Mittag raus: erkunde die Stadt, die ich 2000 und 2006 schon besucht hatte, mit den Sinnen von 2009, sehe mir einige typische und einige weniger typische Sehensw&uuml;rdigkeiten an, esse Schnitzel, was sonst, vor allem, da ich die extrem mag, und besuche insgesamt drei Caf&eacute;s.<br>Um 17 Uhr treffe ich mich im Hotel mit Augusta Laar und Anton und Felicitas Leitner. Gemeinsam spazieren wir zu den B&uuml;ror&auml;umlichkeiten der &laquo;Schule f&uuml;r Dichtung&raquo;, wo wir patschnass ankommen, weil auf halbem Weg der Regen einsetzt.<br>In der Schule werden wir von Christian Ide Hintze und Harriet Nachtmann begr&uuml;sst, plauschen und trinken Kaffee. Christian Ide zeigt uns das G&auml;stebuch der Schule, in dem wir uns alle auch (zus&auml;tzlich mit einem Gedicht in Handschrift) verewigen d&uuml;rfen, neben den illustren Namen wie Nick Cave, Falco, Allen Ginsberg, Blixa Bargeld, H. C. Artmann, Wolfgang Bauer, Ernst Jandl, Raoul Schrott, Friederike Mayr&ouml;cker etc., zeigt uns weiter die M&uuml;tze, die Allen Ginsberg auf dem Kopf hatte, als er starb (!), dr&uuml;ckt uns ein Buch &uuml;ber die Schule in die Hand und erz&auml;hlt Anekdoten und Geschichten.<br>Auf 19 Uhr begeben wir uns mit einem Taxi zum &laquo;Depot&raquo;, wo sich die Schule f&uuml;r heute eingemietet hat (sie hat keine eigenen R&auml;ume ausser den B&uuml;ror&auml;umlichkeiten, die f&uuml;r solche Anl&auml;sse zu klein sind) und bereiten uns noch ein wenig vor. Nach je einer kurzen Lesung von mir, Anton Leitner und Christian Ide Hintze moderiert Augusta Laar wie schon in M&uuml;nchen (siehe 215. Amtstag) das Gespr&auml;ch zwischen uns drei Schreibenden. Wir sprechen &uuml;ber Gedichte allgemein, &uuml;ber m&ouml;gliche Poetiken, unsere Arbeitsweisen, das Managen von Lyrik usw. Immer mit der M&ouml;glichkeit f&uuml;r das zu meiner &Uuml;berraschung enorm zahlreich erschienene Publikum, Fragen zu stellen. Nach fast drei Stunden sind wir alle geschafft und g&ouml;nnen uns in einem nahen Lokal eine sp&auml;te Abendmahlzeit, wo das Disputieren noch weitergeht.<br>Mit einem Taxi fahren wir dann relativ sp&auml;t in der Nacht zur&uuml;ck zum Hotel. Genug sp&auml;t auf jeden Fall, dass wir dort noch auf meinen 35. Geburtstag anstossen. Den Gedanken an nicht mal vier Stunden Schlaf verdr&auml;nge ich da.<br>the international crazy wisdom poetry school / shall save the human race / bam pa ra ta!<br><br>In der Nacht, in der Nacht, da kommt es hoch, wo ich war, in Maastricht, in London, ich war in M&uuml;nchen, in Wien, in Berlin, Frankfurt, Passau, und ich war in Luzern, Bern, Z&uuml;rich, in, ich war in, wo war ich, denn &uuml;berall, in Wien, in London, in M&uuml;nchen, &uuml;berall, Swarovski, in Maastricht, McDonalds, in Frankfurt, Starbucks, in Luzern, Starbucks, Berlin, Swarovski, McDonalds in M&uuml;nchen, Berlin im McDonalds, Wien mit Swarovski, Starbucks heisst Luzern, heisst McSwarovski heisst Starien, heisst Burgerized heisst meint sind…<br><br>I Wien I wein<br><br>Und die Touris, sie bewundern vor allem Geb&auml;ude, Architektur, tote Materie, Abgestorbenes, Tote nicht in ihren Werken, sondern ihre H&uuml;llen, ihre nun unn&uuml;tzen Habseligkeiten, Abgestorbenes &uuml;ber Abgestorbenem, was viel &uuml;ber ihr Leben sagt, &uuml;ber unser Leben, nichts &uuml;ber den Umgang mit dem Tod.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprokXUsV527.02.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/452</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 452</guid>
	<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>531. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[In Deutschland seien die meisten Feiertage christlich, aber ein Drittel der Deutschen geh&ouml;re keiner Religion an. Das sei ungerecht, findet die Giordano-Bruno-Stiftung und fordert einen &laquo;Evolutionstag&raquo;; daf&uuml;r soll Christi Himmelfahrt weichen. Na, meine ich, ich w&uuml;rde es so machen: Wer an Jebus glaubt, soll keine Feiertage und keine Wochenende und keine Ferien mehr haben, auch keine Pension, ihm geht es ja nach dem Leben im Himmel gaaaaaaaanz toll. Die anderen sollen daf&uuml;r dauerfrei haben, weil sie ja laut der Pfaffia danach in der H&ouml;lle schmoren; und sowieso tut ein guter Christ einem armen Ungl&auml;ubigen sicher etwas zuliebe, oder?<br>Das einfache Schweizer Volk: Mal sehen, wie viele bei der Regelung noch Christen bleiben w&uuml;rden.<br>Ich (ganz erleichtert): Endlich habt Ihr mal was geschnallt.<br>Das einfache Schweizer Volk: H&auml;h? Willst wieder was in die Fresse?!<br>Ich: Bin ja schon ruhig. &#8211; &#8211; &#8211; Aber ich h&auml;tt da noch eine Idee, wie man in der Kunst Geld sparen kann, so richtig nach dem Gusto des Bundesrats und der beiden Legislativ-Kammern…<br>Das einfache Schweizer Volk: Sparen?! Schiess los!<br>Ich: Na, man k&ouml;nnte die Literatur etc. outsourcen!<br>Das einfache Schweizer Volk: Toll! Nach Indien?<br>Ich: Genau. Ich hab mal den Versuch gemacht und dort einen neuen Schweizer Schlager komponieren lassen, nat&uuml;rlich in Mundart. Augenblick (ich starte die Audio-Datei im Compi):<br>Die Lautsprecher: Geilste Pippi, druck Dich flach, Deine Fresse spaziert in meinem Depperl, ja gell, das san tier Schwitzer, die Schwitzer san wer…<br>Das einfache Schweizer Volk: Daf&uuml;r geh&ouml;rst Du geh&auml;ngt!<br>Ich: Na, wenigstens wisst Ihr jetzt, dass man gewisse Dinge nicht outsourcen kann!<br>Das einfache Schweizer Volk: Ne, Schweizer Kultur ist ja auch das Beste auf der ganzen Welt! Jawohll!<br>Ansonsten bereite ich mich f&uuml;r die Retraite vor, packe f&uuml;r Wien, arbeite an &laquo;Heidi&raquo;, entwickle eine Theorie von schwarzer Magie = Buchstaben (ich weiss, alter Hut) und deshalb weisse Magie = Raum zwischen den Zeilen. Worauf ich das perfekte Gedicht in weisser Magie schreibe: Ein weisses Blatt! Hier die Zusammenfassung in zwei Zeilen:<br><br><br>Am sp&auml;teren Nachmittag fahre ich nach Romainm&ocirc;tier zur vierten und letzten Retraite, die wir vom Kulturministerium aus in meiner Legislaturperiode organisieren: Es geht diesmal um Diffusionsf&ouml;rderung f&uuml;r freie Theaterproduktionen. Unterwegs treffe ich mich mit Roger L&eacute;vy und wir bringen uns gegenseitig ein wenig auf den neusten Stand der Dinge in Sachen Kultur ganz allgemein. Um 19 Uhr sind wir dann in Romainm&ocirc;tier, wo auch mein Backoffice (Adi Blum und Beat Mazenauer) und erste G&auml;ste bereits eingetroffen sind. Ich mag diesen ersten Abend immer sehr, da ist alles noch so offen, alles kann man gem&uuml;tlich angehen und offiziell beginnt es ja dann immer erst am zweiten Tag. So geniessen wir nach einem Ap&eacute;ro ein gutes Essen, plaudern, diskutieren, tasten uns gegenseitig f&uuml;r morgen ein wenig ab. Gegen elf Uhr abends begr&uuml;sse ich die G&auml;ste offiziell zur Retraite. Dies, weil ich morgen nach Wien fliege und also bereits in der Nacht zur&uuml;ckfahre nach Luzern. Ich habe gerade noch Zeit f&uuml;r ein Interview mit Philippe Bischof vom &laquo;S&uuml;dpol&raquo; Luzern (siehe bei <a href="http://www.kulturtv.ch" target="_blank">http://www.kulturtv.ch</a>), bevor ich also in der Nacht zur&uuml;ck nach Luzern fahre, wo ich bei meinem Vater &uuml;bernachte, um dann am Morgen gleich in der Fr&uuml;he den Zug nach Kloten nehmen zu k&ouml;nnen.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproVttgol26.02.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/451</link>
	
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	<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>530. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Das einfache Schweizer Volk taucht am Horizont von Romoos aus.<br>Ich: Hey, was war denn gestern los?<br>Das einfache Schweizer Volk: Wir waren am Jassen. Weisst, was das ist?<br>Ich: Hm… da will ich doch… mir ansehen…<br>Roland Bartes‘ &laquo;Journal de deuil&raquo;, lauter Fragmente einer Sprache der Trauer. Da ist wieder einer, dem f&uuml;hle ich mich in diesem Punkt sehr nahe. Der Moment, wo man eine solche Stelle liest und merkt, er ist ich, ich bin er, das hebt die Welt aus den Angeln.<br>Das einfache Schweizer Volk: Schon gut, Du kannst uns auch so sagen, dass Du uns satt hast. Krieg dich wieder ein. So Schwachsinn kannst sonstwem vorschw&auml;rmen!<br>Ich: Na gut. Also:<br>An &laquo;Heidi&raquo; arbeite ich heute wieder, am Gala-Interview (siehe vorgestern), kontrolliere nochmals die Texte zu der Film-Reihe &laquo;TRANSIT im stattkino&raquo; (hier nochmals die Website: <a href="http://www.transit09.ch" target="_blank">http://www.transit09.ch</a>) und schau mir am Abend im Kino den mit Oscars &uuml;berh&auml;uften Film &laquo;Slumdog Millionaire&raquo; an. Na, schlecht ist er gewiss nicht, aber ein bisschen heftig auf Gef&uuml;hle hin angelegt.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproX5F0Wx25.02.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/450</link>
	
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	<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>529. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute gehe ich zuerst zum Coiffeur, der mit mir &#8211; von sich aus, ich wusste gar nicht, dass er sich damit besch&auml;ftigt! &#8211; &uuml;ber das Bedingungslose Grundeinkommen spricht. Und also ist die Welt wohl doch noch zu retten!<br>Nachmittags bin ich in Z&uuml;rich, wo ich mir mit einer Freundin die Ausstellung &uuml;ber Hermann Burger im Museum Strauhof ansehe. Burger ist ein Literat, der sowieso noch viel zu wenig gew&uuml;rdigt ist. Meines Erachtens geh&ouml;rt er zu den f&uuml;nf besten Schriftstellern der Schweiz im 20. Jahrhundert.<br>Abends arbeite ich einmal mehr an &laquo;Heidi&raquo; (bis man da alle Beitr&auml;ge beisammen hat, dann die Kurzbiographien der Beitragenden, alles gegengelesen hat, notfalls zur Verbesserung zur&uuml;ckgeschickt, nochmals gelesen, dem Lektor &uuml;bergeben, danach dessen Korrekturvorschl&auml;ge ber&uuml;cksichtigt hat etc. dauert es ganz sch&ouml;n lang), an der Promo-Tour f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; (Stationen bislang = 1), an der Brosch&uuml;re (siehe vorgestern), notiere mir verschiedene Ideen zum Kulturministerium, bereite mich f&uuml;r die Retraite vor, die am 26. Februar beginnt, und werde vom Kleintheater Luzern &uuml;ber meinen Auftritt am 29. April erstmals gebrieft.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproMI0sxu24.02.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/449</link>
	
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	<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>528. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Der Frauenverein Romoos bzw. nat&uuml;rlich deren Pr&auml;sidentin meldet sich bei mir: Der Verein geht nun definitiv nach Romont auf ihrem Jahresausflug (siehe 434. Amtstag). Er h&auml;tte aber gern, dass ein Vertreter der Gemeinde Romont ihn dort offiziell empf&auml;ngt. Ich biete selbstverst&auml;ndlich meine Vermittlungshilfe an.<br>Ich arbeite an &laquo;Heidi&raquo;, an der Promo-Tour f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; (Orte (von jetzt an Stationen genannt) bisher = 1), an der Brosch&uuml;re (siehe gestern), bereite ein Interview f&uuml;rs &laquo;Gala&raquo; (Heft das &laquo;theaterclubs luzern&raquo;) vor, mache mir Notizen zu geplanten Projekten und werde ein letztes Mal vom Bundesamt f&uuml;r Statistik angerufen f&uuml;r das Schlussinterview (siehe 432. Amtstag).<br>Das einfache Schweizer Volk: Und das soll jetzt lustig sein?<br>Ich: Ne, lustig ist ganz was anderes. Lustig ist, wenn dem Riedo Kunstarroganz vorgeworfen wird von Menschen, die ein Buch in die Hand nehmen, es irgendwo aufschlagen, f&uuml;nf Sekunden drin lesen und es weglegen mit der Bemerkung, das sei viel zu elit&auml;r.<br>Das einfache Schweizer Volk: H&auml;h?!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpronryDVX23.02.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/448</link>
	
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	<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>527. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Was ich heute Sonntag (!) lese: &laquo;Inkompetenz, Willk&uuml;r, Selbstherrlichkeit, kein &Uuml;berblick: Die &Auml;rzteverbindung FMH fordert den R&uuml;cktritt des Gesundheitsministers. ‹Bundesrat Pascal Couchepin ist nicht mehr tragbar.›&raquo; Was ich dazu sage? Dies: Liebes &laquo;20 Minuten&raquo;. Das ist auch in der Kultur so mit dem werten Herrn. Ich unterst&uuml;tze die Forderung!<br>Aber eigentlich besch&auml;ftige ich mich heute mit Shakespeare, und zwar f&uuml;r das Projekt, bei dem die hoffentlich wirkungsvolle Brosch&uuml;re vom &laquo;Syndikat f&uuml;r ein besseres Leben&raquo; im M&auml;rz herausgegeben wird (siehe 522. Amtstag).<br>Sp&auml;ter telefoniert mir Augusta Laar: Wir besprechen den Ablauf in Wien, wo ich in der &laquo;Schule f&uuml;r Dichtung&raquo; lesen und diskutieren werde.<br>Und sonst ist heute Sonntag.<br>Das einfach Schweizer Volk: Na, hat auch die Sonne brav vom Himmel geleuchtet?<br>Ich: Naja, ganz akzeptabel. S’war immerhin hell.<br>Das einfach Schweizer Volk: Helles B&uuml;rschen. Bist wohl auch einer von denen, die denken, die Sonne sollte lieber nachts scheinen, tags&uuml;ber sei es ja eh schon hell, nich?<br>Ich: Wow, nein, daran hab ich noch gar nie gedacht. Aber das w&auml;r doch was, oder?<br>Das einfache Schweizer Volk: Geh Du nur nach Wien. Da geh&ouml;rste hin!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproQCKm6j22.02.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/447</link>
	
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	<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>525. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Fr&uuml;h am Morgen kommen Kinder vorbei, die Fasnachtslieder singen und daf&uuml;r Geld oder S&uuml;sses wollen (wie Halloween, richtig!): Der Brauch heisst hier &laquo;negerlen&raquo;. Uiui, dass der Mohrenkopf politisch inkorrekt ist, wissen wir ja, aber &laquo;negerlen&raquo;!<br>Ich selbst arbeite am Welttag des Buches bzw. also an der &laquo;Bookparade&raquo;, f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; bespreche ich einige Dinge mit dem Verleger und weiter versuche ich auch die Promo-Tour f&uuml;r eben &laquo;Heidi&raquo; voranzutreiben, was extrem z&auml;he Arbeit ist (Orte bisher = 1).<br>Was aber meine Stimmung wieder gewaltig hebt, ist das Ausz&auml;hlen der Bewerbungen auf die Ausschreibung der Artist-in-Residence-Woche hier in Romoos: Bereits &uuml;ber zwanzig Interessierte haben sich gemeldet! Daher entscheide ich, dass ich nicht einen Aufenthalt, sondern neu zwei Aufenthalte vergebe; daf&uuml;r kann man sich nur noch bis und mit dem 1. M&auml;rz bewerben! Hier die Ausschreibung: Weil es Artists in Residence (AIR) (<a href="http://www.artists-in-residence.ch" target="_blank">http://www.artists-in-residence.ch</a>) dieses Jahr bereits seit zehn Jahren gibt, schreibe ich zwei Atelieraufenthalte in Romoos aus, der Kulturhauptstadt der Schweiz: F&uuml;r je eine Woche darf man im Haus des Kulturministers zu Gast sein, Essen und Anfahrtskosten (aus der Schweiz, per &Ouml;V) inklusive (G&auml;stezimmer und Arbeitszimmer zum ungest&ouml;rten Schaffen vorhanden).<br>Einzige Bedingung: Das oder die in dieser Woche geschaffene/n Kunstwerk/e m&uuml;ssen entweder die Kulturhauptstadt oder den Minister in irgendeiner Form abbilden/reflektieren/einbauen.<br>Bewerbungen mit einem kurzen Lebenslauf und einer knappen Projektidee per sofort und noch bis und mit dem 1. M&auml;rz 2009 an kulturminister@kulturministerium.ch ! (Es werden zwei Bewerbungen angenommen; die gew&uuml;nschte Woche kann mit mir abgesprochen werden; sie muss allerdings im April oder Mai oder Juni 2009 liegen.)<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproSvIUX4AIR.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/446</link>
	
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	<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>524. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen sende ich dem Verlag Peter Lang, der mein wissenschaftliches Buch herausgegeben hat (Vernissage war am 293. Amtstag), alle Rezensionen, die bis heute erschienen und mir bekannt sind. Daf&uuml;r wird der Verlag mir jene senden, die ich gar nicht kennen kann: Solche aus dem Ausland und aus Fachzeitschriften.<br>Danach bereite ich einmal mehr die Bookparade vom 23. April in Luzern weiter vor, rede wegen &laquo;Heidi&raquo; mit dem zust&auml;ndigen Verlag, gehe den 23. Text f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; durch (siehe gestern), nehme zur Kenntnis, dass die Ausschreibung f&uuml;r den PRIX ROMO heute im Newsletter des SBVV und in der Zeitung &laquo;Die Region&raquo; stehen, und denke, wie einfach es doch w&auml;re, einen Verfolgungswahn zu entwickeln: Jedes Mal, wenn ich ein Foto schiesse, sehe ich sp&auml;ter im Bild so eine Leuchtkugel, wie von Ausserirdischen (siehe Foto oben): Irgendwas verfolgt mich also da!<br>Das einfache Schweizer Volk: Spinnst Du? Ist der Blitz, Mann!<br>Ich: Wer sagt das, wer? Ihr glaubt das nur, weil man es Euch gesagt hat, weil Ihr es so gelernt habt: Macht Euch frei von diesen Fesseln, lernt die wahre Welt kennen, DIE WAHRE WELT…<br>Das einfache Schweizer Volk: Ein Bier, schnell!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproEkGmPM19.02.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/445</link>
	
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	<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>523. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Das einfache Schweizer Volk: Sorry wegen gestern. Tut die Fresse noch weh?<br>Ich: Au, und wie. Aber es geht nichts &uuml;ber einen volksnahen, anschaulichen Unterricht.<br>Das einfache Schweizer Volk: Schon gut, schon gut. Hier haste zehn Franken. Es gibt heutzutage ja famose Zahn&auml;rzte.<br>Da mach ich es lieber mit Arbeit: Hat man zu tun, vergisst man alles. Zum Gl&uuml;ck kommen heute beim Projekt &laquo;Heidi&raquo; alle dem Lektor abgegeben Texte zur&uuml;ck: 23 St&uuml;ck. Ich gehe 22 davon durch und bringe die meisten der vorgeschlagenen Verbesserungen an - nach jeweils einigem Abw&auml;gen.<br>Und die zus&auml;tzlich positive Nachricht heute: Die Gemeinde Romoos sagt zu, bei den beiden Projekten &laquo;Romoos &#8211; Kulturhauptstadt der Schweiz&raquo; (<a href="http://www.kulturhauptstadtderschweiz.ch" target="_blank">http://www.kulturhauptstadtderschweiz.ch</a>) und &laquo;Romont - Romoos&raquo; nach 2008 nun auch 2009 mitzumachen und sich finanziell zu beteiligen; am 29. September ist dann sowieso fertig: Mit dem Ende meiner Legislatur werden auch diese beiden Projekte offiziell abgeschlossen sein (Allerdings werde ich vermutlich den Titel der Kulturhauptstadt der Schweiz an eine andere Schweizer Gemeinde vergeben!). Ach, &uuml;brigens auch die B&auml;ckerei hier im Dorf beteiligt sich erneut finanziell am Projekt Kulturhauptstadt.<br>Was ich sonst noch mache: Ich arbeite wie fast jeden Tag nun an der Vorbereitung der Bookparade in Luzern vom 23. April, die nun definitiv stattfinden wird, so viel wissen wir jetzt; und auch an der Promo-Tour f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; arbeite ich wieder. Nun ist f&uuml;r den Anlass am 5. Juni in Willisau alles vorbereitet, was die gesch&auml;ftlichen Dinge und die Podiumsteilnehmer betrifft.<br>Ach, und von der &laquo;Table ronde&raquo; vernehme ich noch, dass nun in auch meinem Namen bereits der zweite offizielle Brief an die Parlamentarier rausgelassen wurde (siehe 422. und 438. Amtstag).<br>Und f&uuml;r den PRIX ROMO werbe ich ebenfalls noch ein bisschen.<br>Und Luzern muss sich nun &#8211; nachdem ich erst dachte, das sei doch eine brave Stadt &#8211; zusammen mit vielen anderen St&auml;dten sch&auml;men; n&auml;mlich deswegen (Zitat aus &laquo;20 Minuten&raquo;): &laquo;Noch am Dienstag schloss man bei den Luzerner Verkehrsbetrieben (VBL) nicht aus, Plakate mit der Botschaft ‹Es gibt wahrscheinlich keinen Gott› zuzulassen. In der katholischen Innerschweiz kocht die Volksseele: ‹Uns wurde gedroht, dass Busse angez&uuml;ndet werden, falls wir die Plakate zeigen w&uuml;rden›, sagt ein VBL-Mitarbeiter zu 20 Minuten. Es seien auch Kadermitglieder w&uuml;st beschimpft worden, weil religi&ouml;se Gef&uuml;hle verletzt w&uuml;rden. Die Kantonspolizei Luzern best&auml;tigt: ‹Bei uns ist eine Strafanzeige eingegangen wegen Drohungen gegen die VBL›, so Sprecher Richard Huwiler. Grund seien die Atheisten-Plakate.<br>Bei der VBL ist die Entscheidung nun definitiv gegen die Anti-Gott-Plakate gefallen. ‹Diese Plakate sind offenbar Anstoss erregend. Sollte eine Anfrage kommen, w&uuml;rden wir diese klar ablehnen›, so Direktor Norbert Schmassmann. Auch bei den Freidenkern gingen seit der Ank&uuml;ndigung der Kampagne diverse Hass-E-Mails von radikalen Christen ein. Doch Reta Caspar, Leiterin der Gesch&auml;ftsstelle, nimmts gelassen: ‹Das zeigt nur, dass die Christen gleich radikal sind wie die Muslime, die sie als Extremisten bezeichnen.›&raquo;<br>&laquo;Anstoss erregend?!&raquo; Bei mir erregt die Banalit&auml;t des t&auml;glichen Lebens auch Anstoss! Wird es deshalb gleich verboten, das t&auml;gliche Leben? H&auml;!<br>Das einfach Schweizer Volk: Nun reg Dich bloss mal ab. Das kann man doch nicht vergleichen.<br>Ich: Naja, mich regt auch auf, dass die Chisten immer das Gef&uuml;hl haben, ihr Gott segne das alles ab, was sie sagen. Sie spielen sich zu kleinen Herrschern auf, die ohne Z&ouml;gern auch heute noch Menschen verbrennen w&uuml;rden, h&auml;tten sie die Macht dazu. In solchen Situationen muss man froh sein, gibt es den Staat.<br>Das einfach Schweizer Volk: Siehste!<br><br>Der Teufel: H&auml;h, h&auml;h, h&auml;h!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproYsGkTx18.02.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/444</link>
	
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	<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>522. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Ah, noch elf Tage bis zum vollendeten 35. Lebensjahr. Der Countdown l&auml;uft. Ich werde n&auml;her an vierzig sein als an dreissig. Oh well, life goes on…<br>Das einfache Schweizer Volk: Ja, Deine Midlife-Crisis hast ja schon lange. Anders denn als Ausw&uuml;chse derselben kann man das Gew&auml;sch hier nicht sehen!<br>Ich: Aber, ich…<br>Das einfache Schweizer Volk: Halt die Klappe!<br>Ich: Nd ls hb ch ht d Prm-Tr fr &laquo;Hd&raquo; wtr vrbrtt (Rt bshr = 1).<br>Dnch fr dn PRX RM gwrbn, ds hsst bknnt gmcht, dss s hn wdr gbt (sh 516. Mtstg). Dr &laquo;Ntlbcher Nzgr&raquo; nd &laquo;L Lbrt&raquo; hbn brgns brts Hnwse drf gbrcht.<br>Nchmttgs st n gtr Frnd b mr z Bsch (dshlb rbt ch ht ncht s vl).<br>Nd ds &laquo;Sndkt fr n bssrs Lbn&raquo; brnmmt d Drckkstn fr n Brschr, m mt dm Txt, dn ch m 516. Mtstg rwhnt, ws z rrchn.<br>Das einfache Schweizer Volk: Haha, mit der Faust im Mund l&auml;sst sich nicht gut sprechen, wah?! Das hier wollte der Depp eigentlich sagen:<br>Und also habe ich heute die Promo-Tour f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; weiter vorbereitet (Orte bisher = 1).<br>Danach f&uuml;r den PRIX ROMO geworben, das heisst bekannt gemacht, dass es ihn wieder gibt (siehe 516. Amtstag). Der &laquo;Entlebucher Anzeiger&raquo; und &laquo;La Libert&eacute;&raquo; haben &uuml;brigens bereits Hinweise darauf gebracht.<br>Nachmittags ist ein guter Freund bei mir zu Besuch (deshalb arbeite ich heute nicht so viel).<br>Und das &laquo;Syndikat f&uuml;r ein besseres Leben&raquo; &uuml;bernimmt die Druckkosten f&uuml;r eine Brosch&uuml;re, um mit dem Text, den ich am 516. Amtstag erw&auml;hnte, was zu erreichen.<br>Ich: Dnk.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprov41Jor17.02.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/443</link>
	
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	<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>521. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Welttag des Buches basteln / Promo-Tour &laquo;Heidi&raquo; planen (Orte bisher = 1 (Willisau, 5. Juni 2009) / Den abgeschriebenen Text f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; an Giovanni Orelli senden mit der Frage, ob ich alles richtig abgeschrieben habe]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproYfoV9S16.02.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/442</link>
	
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	<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>520. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[SENSATION!<br>Musiker P. N. (Name dem Minister bekannt) strohdumm! Auf die Frage, was ihm Filme wie &laquo;Titanic&raquo;, &laquo;Dirty Dancing&raquo; oder &laquo;Pretty Woman&raquo; bedeuteten, meint er: &laquo;Die drei Filme sind Klassiker.&raquo;<br>Auf eine weitere Frage, wie wichtig ihm der Valentinstag sei, sagt er dann: &laquo;Auf so oberfl&auml;chliche traditionelle Sachen stehe ich nicht.&raquo;<br>Aha: Klassiker mag er, aber Traditionelles nicht. Soso. Und der Valentinstag ist ja vermutlich kaum &auml;lter als die drei genannten Filme, oder, Herr P. N.? &laquo;Mich interessiert mehr der Sinn des Tages. Der hat ja bestimmt eine Geschichte.&raquo; Und da scheint der gute Herr sogar blind einen Treffer gelandet zu haben: Die Geschichte des Valentinstages ist: Die Blumenh&auml;ndler wollten mal einen Tag lang so richtig Kohle machen &#8211; und genau das will P. N. wohl auch. Hm?<br>Aber was habe ich schon zu sagen, ich mit meinen 176 cm. Ich bin, lese ich heute, damit exakt so gross wie &laquo;der Durchschnittsschweizer&raquo;. Immerhin. Wenn man bloss &uuml;berall Durchschnitt w&auml;r, w&uuml;rd es sich wohl leben lassen.<br>Das einfache Schweizer Volk: Jaja, aber sonst immer so tun, als w&auml;r man f&uuml;nf Mal kl&uuml;ger!<br>Ich: Gulp!<br>Und dann kam heute (sic!; obwohl es ein Sonntag ist) noch dies per Mail rein: &laquo;Kulturkanal „helvetisches arte helvetique“ / Wissenschaftliche Studien belegen es: W&auml;hrend allerorten von Identit&auml;t geredet und mehr Integrationsmassnahmen f&uuml;r Menschen aus anderen Sprach- und Kulturr&auml;umen gefordert werden, driften die vier Sprachregionen der Schweiz immer weiter auseinander, politisch und kulturell. Das &ouml;ffentlich-rechtliche Fernsehen ist das mit Abstand meistgenutzte Informations- und Unterhaltungsmedium, das den politischen Auftrag hat, die „Idee suisse“ zu bef&ouml;rdern, also den nationalen Zusammenhalt. Allerdings fehlt dazu ein gesamtschweizerischer Kanal, der die wichtigsten Sendungen aus den drei Regionalsendern dank Untertitelung allen zug&auml;nglich machen w&uuml;rde. Ausserdem fehlt Sendezeit f&uuml;r Betr&auml;ge in r&auml;toromanischer Sprache, die im SF seit je marginalisiert wird. 2008 hat die Schweiz die „UNESCO-Konvention zum Schutz der kulturellen Vielfalt“ unterzeichnet. Diese muss nun umgesetzt werden. Eine M&ouml;glichkeit dazu ist „helvetisches arte helvetique“, ein Kulturkanal im weitesten Sinne. Ob die Schweiz es sich leisten kann, ein solches nationales Koh&auml;sionsmittel nicht zu finanzieren, ist Verantwortung der Politik. Dass Armin Walpen, Generaldirektor der SRG, ein „ helvetisches arte helvetique“ abschmettert, bevor die &ouml;ffentliche Diskussion dar&uuml;ber lanciert ist, ist nach Meinung von Suisseculture kurzsichtig und fatal.&raquo;<br>Abends schreibe ich den Orelli-Text fertig ab (siehe 517. Amtstag) und sende ihn an den Lektor.<br>Dann schreibe ich noch einen weiteren Kinotext (siehe 514. Amtstag), wo ich einspringe (jetzt sind es also f&uuml;nf Texte), zwei weitere (von anderen) &uuml;berarbeite ich.<br>Und dann f&uuml;lle ich noch den Wisch aus f&uuml;r das Google-Booksettlement: Die haben ja viele B&uuml;cher ohne zu fragen eingescannt, auch drei von mir. Da bekommt man nun vermutlich ein bisschen was (geplant sind 50 USD pro Buch).<br>Das einfache Schweizer Volk: Aha, da nimmste die Kohle wieder?<br>Ich: Also seit wann genau sagen wir uns nun du?<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro9YJeWE15.02.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/441</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 441</guid>
	<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>519. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Aufr&auml;umen! Aufr&auml;umen! Wie immer nach hektischen Tagen. Ich weiss kaum, wie das geht, pl&ouml;tzlich stapelt sich alles: Notizen, Post, Mails, dringend zu erledigende Arbeiten etc. Naja.<br>Heute als Kulturminister nur kleinere Arbeiten: Ein bisschen f&uuml;r den PRIX ROMO und an der Promo-Tour &laquo;Heidi&raquo; (Orte bisher = 1 (Willisau, 5. Juni 2009)).<br>Ach, und die Kino-Texte (siehe 514. Amtstag) gehe ich ein weiteres Mal durch und sende sie an den Grafiker.<br>Abends an der Geburtstagsfeier von Stefan Zollinger in Willisau. Ich gratuliere nochmals herzlich!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprot3ElrV14.02.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/440</link>
	
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	<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>518. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Da bin ich heute an der Tagung &laquo;helvetisches arte / Ein Kulturkanal f&uuml;r die Schweiz&raquo;, da klingelt pl&ouml;tzlich mein Handy! Neiiiiiin. Schreck! Schmach! Schande &uuml;ber den Minister. Aber so haben mich wenigstens alle mal gesehen.<br>Das einfache Schweizer Volk: Na und, die haben schon mehr als einmal einen Affen gesehen!<br>Ich: Schon recht. Aber noch selten einen Affen mit Handy.<br>Das einfache Schweizer Volk: Auch wahr.<br>Aber etwas ernster zur Tagung. Ganz pers&ouml;nlich finde ich es zwar schade, dass SFDRS die Idee eines Kulturkanals (siehe Foto oben) niederschmettert, bevor &uuml;berhaupt eine ernsthafte Diskussion entstehen konnte. Aber ich bin schon auch der Meinung, dass so ein Kulturkanal seine Gefahren in sich bergen w&uuml;rde: Die anderen Schweizer Kan&auml;le k&ouml;nnten dann alles dahin verbannen, was irgendwie nach Kultur riecht und keine Zuschauer anzieht, w&auml;hrend sie selbst bloss noch den Mist senden w&uuml;rden. Was also auf eine Ghettoisierung der Kultur hinausliefe. Mein Wunsch w&auml;re eher, dass man das Niveau der bestehenden Sender gewaltig heben w&uuml;rde. Die Menschen schauen ja eh fern. Egal, was kommt. Sie w&uuml;rden also auch etwas wirklich Gutes schauen. Das zeigen die doch erstaunlichen Einschaltquoten bei der Opern&uuml;bertragung aus dem HB Z&uuml;rich oder &auml;hnliche Dinge.<br>Interessant sind aber an der Tagung zwei Prozentzahlen: Kultur macht im TV gerade mal 12% aus, im Radio 6% (und die Zahlen sind von SFDRS, also wohl eher besch&ouml;nigt). Entlarvend eine Aussage dazu des Generaldirektors der SRG, Armin Walpen: &laquo;Wir senden Kultur, weil wir der Verfassung und von Gesetzes wegen dazu verpflichtet sind.&raquo; Aha!<br>Das einfache Schweizer Volk: Was erwartest Du denn?<br>Ich: Mehr Kultur!<br>Das einfache Schweizer Volk: Und was bitte soll das genau sein?<br>Ich: Das Gegenteil von Jetzt.<br>Das einfache Schweizer Volk: Aha: Da sind wir kl&uuml;ger!<br>Auch interessant eine weitere Erkl&auml;rung von Walpen: &laquo;Wir lassen die zu Wort kommen [bei den 12%], die sich aus der Arbeit der Kulturschaffenden ern&auml;hren.&raquo; Also NICHT die Kulturschaffenden selbst!<br>Ich: Damn, immer diese Schmarotzer! Scheisse, was?<br>Das einfache Schweizer Volk: …<br>Und was eigentlich h&auml;lt die Schweiz zusammen? Doch nicht die Sprache, doch nicht die Religion; eher die Politik: dass wir in allen Landesteilen Krankenkassen haben, Steuern zahlen, zur Schule d&uuml;rfen etc.<br>Das einfache Schweizer Volk: Und was soll das jetzt hier?<br>Ich: Man darf doch mal einen Zwischengedanken haben!<br>Das einfache Schweizer Volk: Ja, du bist mehr f&uuml;r &laquo;zwischen&raquo; als f&uuml;r voll zu nehmen! Ein L&uuml;ckenf&uuml;ller zwischen Kulturministern! Zum Gl&uuml;ck ist bald Neuwahl!<br>Ich: Geht noch siebeneinhalb Monate bis zur Amts&uuml;bergabe.<br>Das einfache Schweizer Volk: Oooooooohhh…<br>Abends im Luzerner Theater: &laquo;Der Geh&uuml;lfe&raquo; nach Walsers Roman. Obwohl ich skeptisch bin gegen&uuml;ber Bearbeitungen von Romanen in Theaterst&uuml;cke, finde ich dies sehr gelungen. Ist aber trotzdem Teil meine Jury-Pflicht f&uuml;r den PRIX GALA (siehe 353. Amtstag).<br>Was mir beim nach Hause fahren einf&auml;llt: Man sollte Anzeigen hinten in jedes Buch tun: &laquo;Wenn Ihnen dies Buch gefallen hat, setzen Sie den Autor doch in Ihrem Testament als Haupterben ein.&raquo;<br>Das einfache Schweizer Volk: Geschmacklos!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproUSPSXd13.02.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/439</link>
	
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	<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>517. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Oooo, ooooo, ooooohhh, der Spass ist bereits verloren gegangen, abhanden gekommen: schlimm, schlimm. Und das bei dem Schnee, den es jetzt pl&ouml;tzlich wieder hat. Eben, das Wetter: mal so, mal so.<br>Da f&uuml;hlt man sich wie Heidi in den Bergen. Da versuche ich also heute wieder wenigstens eine Station f&uuml;r die Promo-Tour zu finden, und tats&auml;chlich, Ort eins steht: Am 5. Juni 2009 gastiert der Kulturminister als Herausgeber des &laquo;Heidi&raquo;-Buches mit zwei zus&auml;tzlichen Beitragenden der Anthologie und mit dem Verleger in Willisau, in der Stadtm&uuml;hle. Vormerken! (Also, Orte bisher = 1)<br>Und genau da, bei &laquo;Heidi&raquo;, kommt heute endlich der 23. Text an! Dieser allerdings auf Papier (mit der Schreibmaschine geschrieben; Giovanni Orelli wird 81, da ist das mehr als verst&auml;ndlich). Also beginne ich wie ein H&uuml;hnchen zu tippen, da ja auch ich ein Autor bin, der mit vier Fingern schreibt (Die brauchen meist gar nicht mehr, die Autoren, weil sie erstens keinen Text neben sich liegen haben, den sie abschreiben, sondern eben meist &laquo;aus dem Kopf heraus&raquo; schreiben, und zweitens das Formulieren der S&auml;tze sowieso eine langsame Sache ist. Da hinkt der Kopf selbst beim Zwei-Finger-System hintendrein.), schaffe aber bloss die H&auml;lfte.<br>Danach fordert der Welttag des Buches seinen Zeittribut.<br>Mittendrin kommt eine erfreuliche Nachricht: Neu werde ich in der Programmkommission der Zentralschweizer Literaturtage sein. Es ist dies der bedeutendste literarische Anlass in der ganzen Zentralschweiz. Juhui! Und: Danke!<br>Das &Uuml;beraschende: Ich mein, ich weiss, dass heuer Darwin-Jahr und Lincoln-Jahr ist; aber beide wurden sie heute vor 200 Jahren geboren!<br>War das jetzt lustig?<br>Das einfache Schweizer Volk: Naja.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro4JP0IZ12.02.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/438</link>
	
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	<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>516. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Als erstes l&ouml;se ich heute das Problem mit der Terminkollision (siehe gestern).<br>Dann bereite ich weiter das Dossier, das Budget etc. f&uuml;r den Welttag des Buches am 23 April vor.<br>Und suche die beiden neuen Jury-Mitglieder f&uuml;r den PRIX ROMO 2009 (neu sind Franzsika Greising und G&eacute;rald Chevrolet dabei: Danke!). Und gleich wieder die Infos dazu: Die Ausschreibung wird haupts&auml;chlich in der zweiten H&auml;lfte Februar/ersten H&auml;lfte M&auml;rz stattfinden. Vom 16. M&auml;rz bis am 15. April ist dann jener Monat, in dem das Zeitfenster f&uuml;r Leserbriefe offen ist. In diesem Zeitraum kann man also auf einen beliebigen Artikel in einem Schweizer Presserzeugnis einen kulturpolitischen Leserbrief schreiben, und ihn bis Ende des Monats ans Kulturministerium senden. Eine dreik&ouml;pfige Jury w&auml;hlt dann den besten aus und pr&auml;miert je einen franz&ouml;sischen und einen deutschen mit 1‘000 Franken. Preis&uuml;bergabe ist am 7. Mai in Luzern innerhalb eines Anlasses zu Leserbriefen bei &laquo;Barfood Poetry&raquo;.<br>Dann arbeite ich am Newsletter f&uuml;r den Februar ein wenig und sondiere die Lage, um herauszufinden, ob ich mit einem spezifischen Text politisch was bewirken k&ouml;nnte; ach, ich denk ich versuch‘s einfach mal. Mehr dazu sp&auml;ter.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproqMKDHl11.02.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/437</link>
	
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	<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>515. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[HUMORVOLLER! FREUDIGER! UND AB SOFORT MIT 10 % MEHR FUN! JAYEAH!!<br>Alsolidoli: Heute weiss das Wetterchen wieder mal nicht, was es tun soll. Schneit es doch bis am Morgen ganze Berge, die alle Aussagen von wegen &laquo;Fr&uuml;her gab es noch richtig Schnee, und die Menschen hatten noch keine Moonboots&raquo; (haben sie heute NICHT MEHR, da die nicht so trendy aussehen, ausser bei K&auml;sef&uuml;ssen, da kauft man sich dann welche, die nach oben gleich v&ouml;llig abgedichtet sind und zieht sie zuhause unter dem Dampfabzug aus) L&uuml;gen strafen, um heute zu winden und wettern, dass der Schnee einem dichten weissen Vorhang &auml;hnlich vor den Augen durchzieht, die man damit gleich mal gewaschen hat &#8211; wie auch die Brille, da bleibt daf&uuml;r das Salz von der Strasse noch ein wenig kleben. (Haben Sie den Satz mitbekommen?)<br>Und dannelidann regen sich irgendwelche Menschlein, die nichts Besseres zu tun haben, dar&uuml;ber auf, dass ein Schwuler (Jaha, EIN SCHWULER) Jesus spielt in einem Musical. Uiuiui, wo sind wir eigentlich? Schon mal vom 21. Jahrhundert geh&ouml;rt? Was, schwul bleibt schwul? Sicher, und doof bleibt doof!<br>Ach, ja, genau, wie die Lachnummer, dass der Lachsack der Nation nun pl&ouml;tzlich seine politischen Gegner als Nazis beschimpft. Urgl, da ist doch was falsch rum?! Und sowieso sind das nicht politische Gegner, da geht es um Menschen, die denken, gegen Menschen, die bandeln (nein, ich meine: bandeln). Zu welcher Art geh&ouml;ren Sie?<br>Und dann eins der immer wieder sch&ouml;nen Schauspiele der Weltgeschichte: Sch&ouml;ne, junge Frau heiratet &laquo;etwas&raquo; &auml;lteren, ber&uuml;hmten Mann &#8211; und macht nach dessen Tod das, was man zu Geld machen kann, zu Geld. Oder putt! Was hat denn der Suhrkamp-Verlag in Berlin zu suchen? Ach, Suhrkamp war mal da? Soso, da hab ich wohl nicht aufgepasst…<br>Als n&auml;chstes kommt die eBook-Front: Sie w&uuml;rden, die Verleger, die gleichen Fehler machen wie die Musik-Industrie vor zehn Jahren, n&auml;mlich das elektronische Buch auslachen und keine Schritte dazu unternehmen, was im elektronischen Segment anzubieten! Wissen Sie was? Ich glaub, die hat recht, die Front! He, Verleger, schaut das als Chance an! Das kommt gut mit dem eBook!<br>Dann zum Klassiker: ich selbst lese heute die Kino-Texte (siehe gestern) nochmals durch, bereite den PRIX ROMO weiter vor, bemerke eine arge Terminkollision (weiss noch nich, was ich tue) und beantsatze eine Anfrage betreffend &laquo;Erde&raquo; (siehe 511. Amtstag): Na, RD = ER DE = Erde. Geht mit meinen Initialen auch. DR = DE ER = Deer; und immer gr&uuml;sst der Hirsch: RRR&ouml;&ouml;&ouml;&ouml;&ouml;&ouml;&ouml;hhhhhrrrrr / Who let the Schweiss-Dogs out?!<br>Das einfache Schweizer Volk: Was soll nun das wieder?<br>Ich: Na, Schweiss = Sweat, also Sweat-Dog = Aufregungs-/Plackerei-Hund, also einer, der f&uuml;r einen die Einkaufstasche tr&auml;gt!<br>Das einfache Schweizer Volk: Und der ist zu was gebrauchen?<br>Ich: Sicher!<br>Das einfache Schweizer Volk: Convenient!<br>Ich: Genau!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpropBqp2t10.02.1009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/436</link>
	
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	<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>514. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen schaue ich mir nochmals einen Film an, von Kari Saurer, &laquo;Der Traum vom grossen blauen Wasser&raquo;. Auch dazu schreibe ich einen Heftchentext und halte dann eine Einleitung im &laquo;stattkino&raquo; Luzern, am 20. April 2009, ebenfalls innerhalb der Reihe &laquo;TRANSIT im stattkino&raquo;.<br>Da werde ich heut &uuml;brigens mit den vier Texten f&uuml;r das Programmheftchen fertig.<br>Nachmittags dann Skype-Sitzung des Kulturministeriums, wo doch einige wichtige Entscheide fallen: Erstens das Datum der &laquo;Grande Soir&eacute;e&raquo;, wo meine Nachfolgerin oder mein Nachfolger inthronisiert werden wird (ist aber noch geheim); zweites wird das Wahlprozedere nun endg&uuml;ltig festgelegt und endlich angegangen; drittens werden f&uuml;r die n&auml;chste &laquo;Session&raquo; im Theater Schlachthaus am 16. M&auml;rz erste konkrete Schritte zur Organisation unternommen (Werbung, Auftritte, Einladungen organisieren); viertens wird es auf die Neuwahl hin eine neue Website des Kulturministeriums geben; f&uuml;nftens update ich die Agenda mal wieder; sechstens schliessen wir uns bei Suisseculture bei ihrem Newsletter mit an (was aber nicht heisst, dass wir auf unseren verzichten); siebtens werde ich also den PRIX ROMO 2009 sofort zu organisieren beginnen (was ich abends denn auch gleich mache). Und dann gibt es da noch Punkte, die betreffen entweder Interna oder aber Projekte, die noch nicht spruchreif sind (eins betrifft die Schweiz und ihre kulturelle Nicht-Zusammenarbeit mit Europa; nicht, dass dies die Kulturschaffenden keine Zusammenarbeit wollten, der Bund will keine…)<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproEJKHtA09.02.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/435</link>
	
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	<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>513. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Der heutige Tag, ja, der heutige Tag wird in die Geschichte eingehen als der Tag, an dem ich das erste Mal die Video-Bilder der zusammenkrachenden T&uuml;rme des World Trade Centers vom 11. September 2001 gesehen habe. Da ich seit 14 Jahren keinen Fernsehempfang mehr habe, sind mir die noch nie zu Augen gekommen. Ist das nun seltsam oder nur konsequent?<br>Nebenbei gesehen, dass Google nun anscheinend auch eine mobile Version von Google Books zur Verf&uuml;gung stellt. Damit wird das iPhone zum eBook. Was die &laquo;echten&raquo; eBooks eventuell schon vor dem richtigen Launch unn&ouml;tig macht.<br>Bei den Abstimmungen heute wird die schweizweite zur Personenfreiz&uuml;gigkeit mit deutlichen 59.62 Prozent angenommen; im Kanton Luzern wird der so genannte Wegweisungsartikel gutgeheissen. Naja, mehr gibt’s da &#8211; einmal mehr &#8211; nicht zu sagen.<br>Und ich schreibe heute ein weiteres Mal an den Kino-Texten; dazu bereite ich f&uuml;r genau dies Projekt &laquo;TRANSIT im stattkino&raquo; auch sonst noch ein paar Dinge vor (Werbung etc.).<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproZXFlK308.02.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/434</link>
	
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	<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>512. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Ein Beispiel f&uuml;r die heutigen Medien: 20 Minuten, Bildfenster; Doppelstriche markieren ein Klicken auf den Bildschirm, der Text (und dazu das Bild) springen eins weiter: Josef Mengele (* 16. M&auml;rz 1911 in G&uuml;nzburg) war lange Zeit einer der meistgesuchten Nazi-Verbrecher. Zur Story (Bild: AP Photo/File) // WERBUNG Weltbild.ch Moderne Kissen im Maxi-Format Riesensitzsack schwarz 140 x 180 cm Fr. 199.00 // Mengele, der Anthropologie und Medizin mit Schwerpunkt Genetik studiert hatte, war ein fanatischer Anh&auml;nger der Nazi-Rassenlehrer. Ab 1943, als er Lagerarzt in Auschwitz wurde, … Zur Story (Bild: Keystone/ARCHIVE)<br>Wissen Sie &uuml;brigens, dass gegen Mengele bis 1958 keine staatliche Strafuntersuchung lief? Die kam erst zustande, als Ernst Schnabel, notabene unter anderem ein Schriftsteller, sie ALS PRIVATPERSON einreichte!<br>Und wenn wir schon grad beim Thema sind (sie ahnen es, das alles kommt mit dem Hollywood-Film Valkyrie angeschwemmt): Aufgrund einer aktiven Beteiligung hochrangiger Vertreter der katholischen Kirche an den Nazi-Fluchtrouten NACH DEM ZWEITEN WELTKRIEG trugen diese Routen erst den Namen &laquo;Klosterrouten&raquo;, was die Sache ziemlich genau traf. Erst als sich der US-amerikanische Geheimdienst bei der Bek&auml;mpfung dieser Routen einschaltete, wurden sie auf ihren dringenden Wunsch hin &laquo;Rattenlinien&raquo; genannt. Was erstens aufzeigt, dass die USA nicht und niemals daran interessiert waren und sind, irgendwas gegen die Kirche zu unternehmen, auch wenn diese hundert Mal schlimmere Schl&auml;chter sind als manch andere Institution, und zweitens f&uuml;r den sprachlichen Umgang der USA sprechen: Wie die Nazis die Juden sch&auml;ndlich als &laquo;Ungeziefer&raquo; bezeichneten und schon so ihre grausame Art quasi selbst aufzeigten, nennen die USA diese Linien nach einem meist als unangenehm empfundenen Nagetier.<br>Ich selbst sichere heute wieder mal meine elektronischen Daten.<br>Danach sehe ich mir als Vorbereitung zum Schreiben eines Heftchen-Textes (siehe 509. Amtstag) und f&uuml;r die Einleitung zu diesem Film, die ich am 29. April halten werde, den Film &laquo;San Gottardo&raquo; von Villi Hermann an. An diesen Kino-Texten schreibe ich denn heute auch noch weiter.<br>W&auml;hrenddessen &#8211; weil es nach der K&auml;lte pl&ouml;tzlich so warm ist &#8211; f&auml;llt oft rumpelnd erst und dann knallend Eis vom Schr&auml;gdach meines Hauses. Hoffentlich erschl&auml;gt das nie eine der Katzen!<br>Und bez&uuml;glich des geheimen Treffens vom 500. Amtstag, das ein einziges Ziel formuliert hat: Diesem Ziel sind wir schon einen grossen Schritt n&auml;her!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprooO9j8807.02.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/433</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 433</guid>
	<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>511. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Vor zwei Jahren habe ich sie wegen einer Film-Veranstaltung noch besucht, heute kommt die Meldung von ihrem gestrigen Tod: Anne-Marie Blanc.<br>Ich arbeite am Morgen am Interview f&uuml;rs &laquo;Gala&raquo; (siehe 508. Amtstag), bereite das Dossier f&uuml;r den Welttag des Buches am 23. April fertig vor, notiere mir Ideen zu einem Aufsatz &uuml;ber Kunst ganz allgemein, bastle weiter an einer m&ouml;glichen Promo-Tour f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; (Orte bisher = 0) und schreibe an den Kino-Texten weiter (siehe vorgestern).<br>Abends sehe ich die Meldung, dass Z&uuml;rich sich f&uuml;r 350‘000 Franken ein neues Logo bestellt. Wow, den Auftrag m&ouml;chte ich auch mal haben! Aber ich mag’s denen g&ouml;nnen…<br>Und dann hat Erde heute noch Geburtstag: Happy Birthday!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproq2t3w406.02.2009.jpg"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/432</link>
	
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	<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>510. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Bei &laquo;Heidi&raquo; kommt heute ein weiterer Beitrag bei mir an, damit sind es nun noch drei Texte plus mein Vorwort, die fehlen.<br>Dann stellt AIR (<a href="http://www.artists-in-residence.ch" target="_blank">http://www.artists-in-residence.ch</a>) meine Ausschreibung f&uuml;r einen von mir gesponserten K&uuml;nstler-Aufenthalt in der Kulturhauptstadt online.<br>An der Promo-Tour f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; arbeite ich ebenfalls noch ein bisschen weiter (Orte bisher = 0).<br>Abends die Sache mit Vasella mitbekommen: Erst soll der f&uuml;r &laquo;Radio Vatikan&raquo; einen Kommentar sprechen zur Wirtschaft, je einmal pro Woche. Und dann widerrufen sie pl&ouml;tzlich wieder, weil er doch auch Kondom-Fabriken betreue. Vermutlich haben sie da einen Tipp gekriegt, sonst w&uuml;rden sie sich das kaum &uuml;berhaupt je vorgenommen haben, den Vasella einzuladen. Was zeigt, dass die Recherchen im Vatikan wohl nicht so toll sind, was R&uuml;ckschl&uuml;sse auch auf die Recherchen hinsichtlich der ganzen so genannten &laquo;Heilsgeschichte&raquo; erlaubt: das wird alles ein Brunz sein, und zweitens zeigt, wie heuchlerisch der Vatikan ist: Kondom-Fabriken sind b&ouml;se (weil Kinder darf man nicht nicht empfangen), aber Krieg ist gut (Waffen segnen und Soldaten; als F&ouml;tus ist ihnen der Mensch heilig, um dann als Kanonenfutter auf dem Feld der Pein zu sterben. Zudem hat Deschner nachgewiesen, dass der Vatikan Waffenfabriken mitbesitzt!).<br>Und dann ruft ein zweitletztes Mal das Bundesamt f&uuml;r Statistik an (siehe 432. Amtstag).<br>Ach, und zu den l&auml;ngeren Auslassungen von gestern noch dies: Kunst &#8211; habe ich heute gelesen und das best&auml;tigt mich doch &#8211; Kunst sei die Abschaffung des Todes. Nicht in Bezug auf den einzelnen K&ouml;rper, nicht in Bezug auf das einzelne Bewusstsein &#8211; aber in Bezug auf jeden wirklich k&uuml;nstlerisch geformten Gedanken: auf jedes wahre Kunst-Werk, an dem der Einzelne jemals Anteil genommen hat. Deswegen sind eben K&uuml;nstler, die das H&ouml;chste (und damit: Wahre) wollen, gar nicht egoistisch (siehe gestern). Eben, im Gegenteil: Sie geben das Wahre. Im Gegensatz dazu sind gerade jene, die auf irgendein mittelm&auml;ssiges Niveau sich freiwillig herunterlassen, egoistisch. Denn die haben meist nur den so eher drinliegenden Ruhm vor Augen, also mehr Besucher/Leser am Tag der ersten Ver&ouml;ffentlichung eines Werks und mehr Kohle f&uuml;r sich. Hollywood zum Beispiel l&auml;sst da gr&uuml;ssen. Da wird ja auch vor allem geschaut, wie viel ein Film AM ERSTEN WOCHENENDE einspielt, lechz, sabber…<br>Aber was heisst schon: das Wahre? werden Sie fragen. Tja, zu Recht, zu Recht... So viel als Kompromiss von meiner Seite...<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproIlatIX05.02.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/431</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 431</guid>
	<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>509. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Per Post kommt die Einladung zum &laquo;Forum Kultur und &Ouml;konomie&raquo;, dessen Gast ich dieses Jahr bin (das heisst, sie &uuml;bernehmen die Tagungsgeb&uuml;hr): Danke!<br>Dann meldet sich die RSA (siehe 504. Amtstag) und sagt, sie f&auml;nden meinen Text f&uuml;r das Vorwort ihres Jahresberichts sehr gut. Zus&auml;tzlich wollen sie an ihrer GV den Kulturminister und das Kulturministerium vorstellen: Sch&ouml;n. Ebenfalls ein grosses Dankesch&ouml;n!<br>F&uuml;r den PRIX ROMO 2009 leite ich erste konkrete Schritte ein.<br>Und f&uuml;r das Projekt &laquo;Heidi&raquo; beginne ich eine Promo-Tour zusammenzustellen. Mal sehen, ob das klappt. Orte bisher = 0.<br>Abends beginne ich f&uuml;r das Heft, das vom &laquo;stattkino&raquo; Luzern f&uuml;r die Reihe &laquo;Transit in stattkino&raquo; (ab 20. April 2009) herausgegeben wird, an den vier Texten zu arbeiten, die ich dazu liefere. Ausserdem bin ich f&uuml;r die Textredaktion auch der anderen sieben Beitr&auml;ge verantwortlich.<br>Und zum Schluss hier eine weitere Aussage zur Literatur, warum sie f&uuml;r mich so wichtig ist (wenn sie gut ist): Sie beschw&ouml;rt unsere Ur&auml;ngste herauf und nimmt sie uns zugleich. Das kann auch in und mit einem Text geschehen, der einen sonnigen Nachmittag im Caf&eacute; schildert.<br>Ach, ne, noch was: DRS 2 sei ein Sender, sagt wieder Margrit Sprecher (siehe 495. Amtstag), der vor allem von &laquo;aktiven Musikern, Dirigenten, Fotografen, Schriftstellern, Komponisten, Tonk&uuml;nstlern und Schauspielern&raquo; gemacht werde, und meint das negativ! Aber k&ouml;nnen Sie sich was Besseres vorstellen? Das sind die Menschen, die in der Kunst drauskommen. Wer denn sonst? Der Techniker vom Dienst? Abgesehen davon heisst das also, dass die armen Kulturschaffenden wenigstens dort mal ne M&ouml;glichkeit haben, sich wie andere Leute so richtig eins zu verdienen.<br>Dazu schimpft Sprecher, im Sender w&uuml;rde gewissermassen nach dem Motto gehandelt: &laquo;Wenn die H&ouml;rer zu dumm sind, um uns zu verstehen, sind sie selber schuld.&raquo; Sind sie offenbar nicht. Denn seit den 1980er-Jahren hat der Sender seinen Marktanteil von 1 Prozent auf 4.6 Prozent gesteigert (steht auch in Sprechers Buch). Und das bei all den neuen Internet-Radios!<br>Und da h&auml;ng ich doch grad noch was an, das mir sowieso b&ouml;se Stimmen einbringen wird, ich weiss. Trotzdem: Kultur soll sich &#8211; so vernimmt man immer mehr in der Schweiz, im Gegensatz etwa zu Frankreich, wo das &laquo;Volk&raquo; stolz ist auf seine intellektuelle Elite &#8211; dem Volk n&auml;hern: Dummes Zeug! Oder nat&uuml;rlich: Klar doch. Aber so, wie es am effektivsten und besten ist: Denn nur durch eine stetige Weiterentwicklung dessen, was sich &uuml;ber die Jahrhunderte als Einziges weiterentwickelt: der Kultur, kommt die Menschheit als Gesamtes vorw&auml;rts. Und das wiederum geht nur, wenn das Denken in und &uuml;ber Kunst, die Kultur selbst sich immer weiter entwickelt (sic!). Was wiederum nicht geht, wenn man sich von vornherein auf ein bestimmtes Niveau einl&auml;sst. Das einzige Niveau, das man sich zum Ziel machen sollte, ist das h&ouml;chste Niveau! Selbst wenn ein solches Kunstwerk nicht alle verstehen, es bringt &#8211; wie gesagt &#8211; die Menschheit als Gesamtes weiter. Oder nochmals anders gesagt: M&ouml;chten Sie, dass die Medizin sich von vornherein auf Kompromisse einl&auml;sst? Da sind Sie doch auch froh, sind die &Auml;rzte auf dem absolut neuesten Stand. Auch wenn Sie nicht verstehen, was die an Ihnen machen und rumdoktern. Quod erat demonstrandum! Oder: W. z. b. w.<br>F&uuml;r die Vermitllung kann man dann immer noch Vermittler einsetzen. Genau so, wie die Eltern mit ihrem Kind anders reden als mit erwachsenen Menschen. Es meint nicht, dass bei jedem Baby nun immer die ganze Menschheit wieder Gaga-Sprache brauchen soll. Man &uuml;bertrage das auf die Kunst. Nur weil einige darin Gaga-Sprache n&ouml;tig haben, m&uuml;ssen doch nicht alle Gaga machen.<br>Als allerletztes: Dem Kulturminister steht ab sofort kein Auto mehr zur Verf&uuml;gung. Tja.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproHNKBlQ04.02.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/430</link>
	
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	<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>508. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Per Post kommt heute eine neue Werbebrosch&uuml;re des Verlags Peter Lang, worin mein im letzten Jahr erschienenes Buch wiederum prominent beworben wird.<br>Ich selbst korrigiere heute einen Text &uuml;ber Ernst J&uuml;nger f&uuml;r meinen Freund in Moskau, bereite den Welttag des Buches vom 23. April weiter vor, unternehme erste Schritte f&uuml;r das Interview im &laquo;Gala&raquo; (siehe gestern), arbeite am Projekt &laquo;Transit im stattkino&raquo;, wie der Teil (von vielen &laquo;Transit09&raquo;-Veranstaltungen) bei uns im &laquo;stattkino&raquo; nun heisst, und habe am Abend eben zu diesem Projekt noch eine Sitzung in Luzern.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprouam2OW03.02.1009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/429</link>
	
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	<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>507. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute kommt das ISSV-Mitteilungsblatt, in dem meine vierseitige Zusammenfassung zum Stand der Dinge beim Kulturf&ouml;rderungsgesetz drinsteht (siehe 452. Amtstag).<br>Und bei &laquo;Heidi&raquo; kommen heute endlich noch drei Texte, die ich korrigiere und herrichte f&uuml;rs Lektorat. Nun sind es immerhin 21 von (es ist schon wieder gestiegen) 25 Texten. Es fehlen noch vier plus mein Vorwort, das ich erst schreiben kann, wenn ich alle anderen Beitr&auml;ge habe.<br>Das Radio bringt die Meldung, dass die Post neu eine &laquo;Personal Paper&raquo; ausliefern will: Man kann sich von bestimmten Zeitungen jenen Bund oder jene B&uuml;nde ausw&auml;hlen, die man mag &#8211; und genau die, also v&ouml;llig unabh&auml;ngig von welcher Zeitung, werden geliefert. Na: Endlich! Ich habe das bereits 1991 mal gesagt, dass dies kommen wird, habe aber fast nicht mehr dran geglaubt. Endlich kann man sich alle Kulturb&uuml;nde zusammenstellen. Der Rest ist eh f&uuml;r nix zu gebrauchen. Oder was haben Sie davon, wenn in 200 Jahren jemand noch weiss, welcher Politiker wo was sprach und welche Bank gerade eine Krise hatte? Die Idiotien sind sch&ouml;ner beschrieben in kulturellen Erzeugnissen, die darob noch den Vorteil haben, dass sie erheitern.<br>Per Post kommt zum zweiten Mal der Brief einer Mama, die ihren Sohn sagenhaft &uuml;bersch&auml;tzt. Und das &laquo;sagenhaft&raquo; ist da wohl wortw&ouml;rtlich zu nehmen. Lang und breit steht da, dass er &#8211; nur weil er eine Lateinmatura gemacht habe mit bereits 16 Jahren oder so &#8211; f&uuml;r einen umfassenden Aufschwung des Lateins in Europa verantwortlich sei. Fragt man bei einem Lehrer an dessen Schule an, also nicht mal bei einer anderen, wo es doch europaweite Auswirkungen haben soll, so weiss der von nichts. Und gibt man bei Swissdox den Namen des Sch&uuml;lers ein, so findet man eine einzige Stelle im Luzerner Lokalblatt, die dar&uuml;ber berichtet, dass eben Mamas&ouml;hnchen die Lateinmatura (aber nur Latein, nicht alle F&auml;cher) etwas fr&uuml;her als sonst abgeschlossen habe. Trotzdem will die gute Frau bittesehr einen riesen F&ouml;rderbeitrag f&uuml;r ihren Sohn, damit er Finanzwirtschaft studieren k&ouml;nne. Dereinst! Und das beim Kulturministerium! (Sehen Sie, von so einer Meldung haben Sie mehr als von vielen Zeitungsmeldungen: Die Hybris steckt da so tief, es reizt zum Lachen, weil es zum Weinen ist.)<br>An der Bio schreibe ich eine weitere Seite.<br>Abends Sitzung in Luzern f&uuml;r das n&auml;chste &laquo;Gala&raquo;, das Heft des &laquo;theaterclubs luzern&raquo;. Ich werde daf&uuml;r wieder ein Interview machen.<br>Und dann gibt es da noch die Meldung, dass Frauen gesucht werden, die im Museum in einem Bett schlafen sollen. Das ist dann Kunst. Also wie bei &laquo;Sex and the City&raquo;: Nur weil die da schlafen, werden sie wohl die Welt ver&auml;ndern. Hm, zugegeben: Ja. Weil ein Eintrag gibt es hier deswegen schon…<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproZMiog402.02.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/428</link>
	
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	<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>506. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[An der Biographie (das wird wohl zum Running Theme hier im TB) schreibe ich zwei weitere Seiten.<br>F&uuml;rs Projekt &laquo;Transit09&raquo; (siehe gestern) im &laquo;stattkino&raquo; arbeite ich auch ein wenig.<br>Und dann lese ich noch, dass in den USA neu ein Kulturministerium gefordert werde, von verschiedenen Kulturschaffenden und der interessierten Bev&ouml;lkerung. Also haben die mit der Schweiz nicht nur das Zwei-Kammer-System gemeinsam, sondern auch die Absenz eines offiziellen Kulturministeriums des Staates.<br>Und wo ich mich heute zum wohl hundertsten Mal frage: Warum zum Deibel hat die USA auf Kuba ein Gefangenenlager?! Ich weiss, dass sie das bisschen Land dort 1903 quasi gepachtet haben; aber warum hat Fidel die Meute nach seiner Revolte nicht rausgeschmissen? Oh, was f&uuml;r ein starker Rebell! Oh, was f&uuml;r ein Mann, der keine Taten scheut! Oder aber: Politik, Politik.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproRp654N01.02.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/427</link>
	
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	<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>505. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[THE SADDEST OF DAYS…]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro6WxVxm31.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/426</link>
	
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	<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>504. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Projekt &laquo;Transit09&raquo; (siehe gestern) arbeiten / Den Text f&uuml;r die RSA Korrektur lesen und absenden (siehe 480. und 496. Amtstag) / Ein wenig f&uuml;r den PRIX GALA (wo ich in der Jury bin, siehe 353. Amtstag) arbeiten / Eine Seite an der Biographie schreiben]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/425</link>
	
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	<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>503. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Die Aktion, die ich am 491. Amtstag mitunterzeichnete, scheint bereits zum Erfolg gef&uuml;hrt zu haben. Hier die Meldung der Initianten: &laquo;Der Vorstoss zur Schliessung des Kunstraums Baden w&auml;re gestern Abend vom Badener Einwohnerrat mit sehr klarer Mehrheit abgelehnt worden. &#8211; Leider hat es Herr Heer aber vorgezogen, seinen verheerenden Direktauftrag in letzter Sekunde zur&uuml;ckzuziehen… Der Kunstraum bleibt damit auch in Zukunft weit ge&ouml;ffnet! Die vergangenen Tage haben eine leidenschaftliche Solidarit&auml;t f&uuml;r den Kunstraum gezeigt. Wir danken euch an dieser Stelle f&uuml;r eure grossartige Unterst&uuml;tzung. Ohne euch w&auml;re diese wunderbare Kampagne f&uuml;r mehr Kunst, Kultur und Offenheit nicht m&ouml;glich gewesen! Innerhalb von zehn Tagen sind 1‘422 Unterschriften und 462 Leute in der Facebook-Gruppe zusammengekommen. Damit haben wir ein starkes Zeichen f&uuml;r den Kunstraum und f&uuml;r ein vielf&auml;ltiges kulturelles Angebot in der Region Baden gesetzt.&raquo;<br>Ich arbeite am Projekt &laquo;Transit09&raquo; (siehe zum Beispiel den 496. Amtstag).<br>Und dann weist mich heute jemand darauf hin, dass ich die perfekte Namen-L&auml;nge h&auml;tte f&uuml;r ein Handy: Das fasse normalerweise zum Speichern eines Namens 13 Zeichen. Also genau: Dominik Riedo.<br>Und das Gericht, das Gericht l&auml;sst heute gr&uuml;ssen (siehe 480. Amtstag), ich solle doch bald mal vorbeischauen.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprogemT8f29.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/424</link>
	
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	<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>502. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen wieder einmal am herumweibeln f&uuml;r das Projekt &laquo;Heidi&raquo;: Es fehlen immer noch sechs der 24 Texte!<br>An der Bio schreibe ich die Seiten 42 und 43.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproH1IvFU28.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/423</link>
	
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	<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>501. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen hab ich einen Termin bei der Dentalhygiene.<br>Auf dem R&uuml;ckweg lese ich in &laquo;20 Minuten&raquo;, dass es eine Lebensform gibt (eine Qualle), die sich immer wieder erneuern k&ouml;nne und damit ewiges Leben habe. Juhui, wenigstens einer von uns hier auf Erden!<br>Wieder zu Hause, schreibe ich die Seiten 40 und 41 der Biographie.<br>Und dann noch das: Die Gruppe Edvard Kunzt &laquo;BIETET SICH AN EINE KULTURMINISTERPUPPE ZU BAUEN, AUF DEN BUNDESPLATZ ZU STELLEN UND ANZUZ&Uuml;NDEN.&raquo; (siehe Kommentarbereich zum 497. Amtstag). Auf meine Antwort hin aber bleibt es still. Nun gut, wenn sie das Puppenbauen so schlecht beherrschen wie die Grammatik, dann lassen wir es besser, ja.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprombnxYF27.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/422</link>
	
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	<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>500. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Schreibe an der Biographie die Seiten 38 und 39 des siebten Kapitels.<br>Und abends geht es zu einem Geheimtreffen von Kulturschaffenden, die, hm, ja, &#8211; etwas erreichen wollen. Wer, was und wo darf ich nicht sagen. Das wird aber nicht viel vorkommen, versprochen.<br>Und weil heute der 500. Amtstag ist: In meinem letzten Buch habe ich &#8211; weil ich Kulturminister bin &#8211; eine urheberrechtliche Bombe platziert. Es ist seltsam, dass die noch nicht hochgegangen ist. Mal sehen, wie lange das noch geht…<br>Und ach, genau: Einen Fehler habe ich auch noch eingebaut: Wer den findet, bekommt eine halbe Walnuss.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprokDJ8IF26.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/421</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 421</guid>
	<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>498. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen geht es nach Biel, wo ich heute von 10 Uhr morgens bis abends um ca. 22 Uhr an den &laquo;Bieler Gespr&auml;chen&raquo; teilnehme. Am Morgen besprechen wir in der deutschsprachigen Gruppe zwei Texte und auch am Nachmittag nochmals zwei. Danach gibt es eine allgemeine Diskussion &uuml;ber das Treffen, was man noch besser machen k&ouml;nnte usw. Abends dann d&uuml;rfen alle Teilnehmer &#8211; sofern sie wollen &#8211; ganz kurz etwas &ouml;ffentlich vorlesen. Wie letztes Jahr (siehe 134. Amtstag) gef&auml;llt mir das auch dies Jahr wieder gut. So knapp 20 Autoren in gut 90 Minuten zu h&ouml;ren hat etwas Spannendes. Das Treffen ist nebst dem offiziellen Programm einfach gut um sich gegenseitig kennenzulernen und zu &laquo;netzwerken&raquo;, wie das im Fachjargon heisst.<br>Was ich leider absagen muss, ist die Anfrage der Leiterin des Schweizerischen Literaturinstituts, Marie Caffari, die Autorengespr&auml;che f&uuml;r 2010 zu organisieren. Ich habe schlicht zu viel zu tun. Vielleicht ein ander Mal.<br>Und wor&uuml;ber sprechen Autorinnen und Autoren nach dem Anlass, wenn sie ein, zwei, drei Bier gehabt haben? &Uuml;ber &laquo;Im Zug r&uuml;ckw&auml;rts vorw&auml;rts fahren&raquo;, &uuml;ber das &laquo;Malen&raquo; eines Textes (man verwende bloss &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; und !!!!!!!!!!! und ,,,,,,,, und IIIIIIIII etc.), &uuml;ber den Ausspruch &laquo;Ich meint nicht mich&raquo; und dar&uuml;ber, dass eigentlich alle aufh&ouml;ren k&ouml;nnten zu schreiben: Jede und jeder scheint seinen besten Roman, der alle anderen von allen anderen eh &uuml;bertrifft, schon bald fertig geschrieben zu haben! Aber wie gesagt: Nach drei Bier, oder waren es vier Bier?]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproXZaqZx24.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/420</link>
	
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	<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>497. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Also. Erstens gibt’s heute die positive Meldung: Das mit der Clearing-Stelle und den daran angeh&auml;ngten Kulturpensionskassen klappt nun definitiv (das ist schon bekannt, siehe zum Beispiel den 435. Amtstag): Aber nun ist die Meldung auch offiziell raus, &uuml;ber Suisseculture, die da ja die Administration &uuml;bernommen hat. Hier ist also die Meldung: &laquo;Berufliche Vorsorge f&uuml;r Kulturschaffende / F&uuml;nf Vorsorgeeinrichtungen aus dem Kulturbereich haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um Freien Kulturschaffenden eine Vorsorgel&ouml;sung anzubieten, in der auch Beitr&auml;ge von F&ouml;rderern direkt ohne grossen administrativen Aufwand abgerechnet werden k&ouml;nnen. Zurzeit sind entsprechende Vorsorgereglemente und Informationsunterlagen in Ausarbeitung. Der offizielle Start ist auf das Fr&uuml;hjahr 2009 vorgesehen. Kulturschaffende, Verb&auml;nde und Beh&ouml;rden werden von Suisseculture Sociale rechtzeitig und umfassend informiert.&raquo; Bald wird es auch einen Informationstag dazu geben. Mehr dazu also dann.<br>Allerdings gibt es auch eine schlechte Meldung. N&auml;mlich die hier, was eigentlich gar keine Meldung ist, sondern nur eine Reaktion auf zwei AHV-Verordnungen, die klein scheinen aber die Kulturschaffenden wieder einmal mehr direkt und ziemlich hart treffen: Im Januar 2008 trat fast unbemerkt eine &Auml;nderung der AHV-Verordnung in Kraft, welche f&uuml;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Bereich des freien Kulturschaffens eine Verschlechterung darstellt. L&ouml;hne unter 2‘200 Franken m&uuml;ssen vom Arbeitgeber nur noch abgerechnet werden, wenn die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer dies ausdr&uuml;cklich verlangt.<br>Zudem gelten F&ouml;rderbeitr&auml;ge an Kulturschaffende k&uuml;nftig als AHV-pflichtiges Einkommen. Das bedeutet, dass selbst&auml;ndig Erwerbende auf dieses Einkommen AHV-Beitr&auml;ge abrechnen m&uuml;ssen.<br>Ich selbst schreibe heute den Text f&uuml;r die RSA fertig (siehe 496. Amtstag) und erfahre, dass mein Beitrag zu einer Anthologie mit Zahnarztgeschichten angenommen wurde.<br>Abends stehe ich ab 20 Uhr in Sch&uuml;pfheim, im Entlebucherhaus, auf der B&uuml;hne, wo ich aus meinem Werklein vorlese und dazwischen von meinen Aufgaben, W&uuml;nschen und Erlebnissen als Kulturminister erz&auml;hle.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpropFt8Zc23.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/419</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 419</guid>
	<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>496. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen bereite ich mich f&uuml;r das Autorentreffen in Biel vom Samstag vor (Texte lesen und meinen Text, den ich am Abend vorlesen werde, aussuchen).<br>Nachmittags schreibe ich an dem Vorwort f&uuml;r die RSA (siehe 480 Amtstag), um dann gegen Abend nach Luzern zu fahren, wo ich an einer Gesamtsitzung f&uuml;r das Projekt &laquo;transit09&raquo; (<a href="http://www.transit09.ch" target="_blank">http://www.transit09.ch</a>; siehe 91. Amtstag) teilnehme.<br>Zu Hause bereite ich f&uuml;r das Projekt dann gleich noch was vor.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproaXOlBk22.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/418</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 418</guid>
	<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>495. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen ist eine Sitzung in Bern angesagt: Table ronde. Diese Runde wird &uuml;brigens immer gr&ouml;sser, immer mehr Stellvertreter von immer mehr Kulturgruppen schliessen sich an, nun sogar jemand, der stellvertretend f&uuml;r die ganze Volkskultur teilnimmt (&uuml;brigens ein Begriff, der sich beisst). Nur das liebe BAK fehlt immer noch: Alle gegen das BAK also? Scheint so.<br>Auf dem Weg an die Sitzung erfahre ich erst heute, dass das L&ouml;wendenkmal in Luzern Ziel eines Anschlags war. Nichts Weltbewegendes. Aber erstaunlich ist, dass bei so was die Beh&ouml;rden subito handeln. Schon soll ein Ger&uuml;st aufgestellt werden, um den Schaden zu beheben. Wenn es doch bei Kultur nur immer so schnell ginge. Imagepflege vor Kulturpflege?<br>In Bern merke ich dann einmal mehr, dass der Holzkopfapfel nicht weit vom Stamm f&auml;llt. Das sei nun kryptisch? Aus pers&ouml;nlichkeitsrechtlichen Gr&uuml;nden darf ich hier nicht deutlicher werden.<br>Auf dem R&uuml;ckweg erfahre ich, dass die Swisscom nun zwar Handy-Nummern vermittelt, aber nicht die aus einer aufgestellten VIP-Liste von 1‘000 eben anscheinend ber&uuml;hmten oder ber&uuml;chtigten Schweizern. Und da mache ich doch grad mal den Test von einer Telefonzelle aus. Und guess what: Der Kulturminister Dominik Riedo wird nicht vermittelt!! Das ist nun Cipollata-Prominenz, wie?!<br>Was ich auf dem R&uuml;ckweg auch noch mitbekomme, ist die Kritik von Margrit Sprecher an DRS2. Also ich motze ja gerne herum, aber wenn in der Schweiz ein einziges Kulturradio in Ordnung ist, dann DRS2. Es gibt praktisch nichts an dem Sender auszusetzen. Er sei zu wenig frech, sagen Sie? Was scheren wir uns um Kunst, die vor 300 Jahren als frech galt! Wir m&ouml;gen Kunst von damals, die uns auch heute noch was sagt. So betrachtet ist DRS2 kulturrichtig.<br>Zu Hause bereite ich den Welttag des Buches bzw. die &laquo;Bookparade&raquo; weiter vor, der von mir dann geleitete &laquo;LiteraTourTatOrt&raquo; (siehe f&uuml;r beides den 493. Amtstag), pr&auml;pariere die Lesung von Freitag und sende die nunmehr ber&uuml;chtigte, aber inzwischen stilistisch durchkorrigierte 20 Punkte-Liste vom omin&ouml;sen Treffen am 22. Dezember 2008 an alle Teilnehmer von damals.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprozgXqqB21.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/417</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 417</guid>
	<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>494. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Das anscheinend grosse Ereignis heute, das einfach erw&auml;hnt werden muss: Barack Obama wird als 44. Pr&auml;sident der USA vereidigt und ins Amt eingesetzt.<br>Die kleinen Br&ouml;tchen, die ich dagegen in Romoos backe, betreffen die Organisation f&uuml;r den Welttag des Buches und damit der &laquo;Bookparade Luzern&raquo; plus des literarischen Abendprogramms dazu.<br>Auch f&uuml;r den gestern erw&auml;hnten &laquo;LiteraTourTatOrt&raquo; mit Thomas Br&auml;ndle in Zug am 6. September 2009 gehen die Vorbereitungen also los.<br>Dann liefere ich noch Material f&uuml;r die Vorank&uuml;ndigung des Spitteler-Bandes, den ich herausgebe und zu &laquo;Heidi&raquo;. Irgendwann in n&auml;chster Zeit werden die Infos dann aufgeschaltet.<br>Und f&uuml;r diese Seite, deren Idee ich doch unterst&uuml;tzenswert finde, habe ich noch einen Beitrag aufgeschaltet: <a href="http://www.kaffee-mit-kuchen.org/article/detail.php?id=5" target="_blank">http://www.kaffee-mit-kuchen.org/article/detail.php?id=5</a>.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproBxIKYU20.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/416</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 416</guid>
	<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>493. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[200 Jahre Poe: Amerika hat ja doch einen relevanten Beitrag an die Weltkultur geliefert!<br>Ich selbst habe heute vier Sitzungen hinter mich gebracht: 1. Eine mit der Gemeinde Romoos &uuml;ber die Fortf&uuml;hrung des Projekts &laquo;Romoos &#8211; Kulturhauptstadt der Schweiz&raquo; (&laquo;Romont - Romoos&raquo; wird sowieso weitergef&uuml;hrt): Das Resultat ist noch ausstehend, die Gemeinde will sich bis Mitte Februar entscheiden. / 2. Eine Sitzung mit der Verantwortlichen f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit des Luzerner Theaters: Es geht um die Durchf&uuml;hrung des PRIX GALA, ein Preis des &laquo;theaterclubs luzern&raquo; f&uuml;r den besten Schauspieler oder die beste Schauspielerin des Hauses, der mit 5‘000 Franken dotiert ist; ich sitze da ja in der Jury. / Vorstandssitzung des ISSV (Innerschweizer Schriftstellerinnen- und Schriftstellervereins), wo es um allerlei geht. Ich bekomme das erste Mal die Aufgabe zugeteilt, einen so genannten &laquo;LiteraTourTatOrt&raquo; zu organisieren. / 4. Eine Sitzung mit Tobias von Wartburg, mit dem ich dies Jahr wieder die &laquo;Bookparade Luzern&raquo; organisieren werde.<br>Und dann gibt’s auf all das einen Drink!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproFhtpC119.01.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/415</link>
	
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	<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
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	<item>
	<title>491. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Nach den etwas stressigeren Tagen r&auml;ume ich heute auf. Wie schon mal gesagt, das steht immer an, wenn viel miteinander kommt, dann habe ich keine Zeit, alles sch&ouml;n abzulegen, die Mails alle zu beantworten etc. Aber jetzt ist wieder all das Kleinere erledigt.<br>Und dann als Kulturminister noch eine Solidarit&auml;tsbekundung f&uuml;r den Kunstraum Baden unterzeichnet: Im Einwohnerrat der Stadt Baden gibt es n&auml;mlich einen Vorstoss von Herrn Peter Heer und zehn weiteren Mitunterzeichnenden aus FDP und SVP, der die Schliessung des Kunstraumes Baden fordert. Herr Heer h&auml;lt den Kunstraum Baden f&uuml;r scheinbar ineffizient und &uuml;berfl&uuml;ssig. Er stellt die st&auml;dtische Kulturf&ouml;rderung in Frage und behauptet, die Kunstvermittlungsangebote f&uuml;r Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler dienten lediglich der Aufbesserung der Besucherstatistiken. Und ich stelle dagegen: Die Schweizer Bauern arbeiten scheinbar ineffizient. Die brauchen ja immer Subventionen. Und im Unterschied zu Kunstwerken: Was ist von der Heuernte 2008 in zehn Jahren noch vorhanden, ausser dem Fett in den Herzkranzgef&auml;ssen von Einwohnerr&auml;ten? Und ich stelle weiter dagegen: Der ganze Schweizer Tourismus dient nur der Aufbesserung der Besucherstatistik der Schweizer Landschaft und ihrem Bauernidyll.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproNF9pAa17.01.2009.jpg"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/414</link>
	
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	<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>490. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen bis in den Nachmittag hinein schreibe ich die Rede f&uuml;r heute Abend zu Ende, korrigiere sie und feile etwas herum.<br>Danach geht es zum Coiffeur und dann nach Kreuzlingen in den Kunstraum, wo ich eben die Laudatio halte auf die Ausstellung von Alex Meszmer und Reto M&uuml;ller. Besonders gut kommt dabei mein Kommentar an, dass man leider vielfach den kreativen Output von K&uuml;nstlern ganz schnell mit dem Etikett &laquo;Kunst&raquo; versehe, was dann f&uuml;r viele heisse, man m&uuml;sse es nicht ganz ernst nehmen, es ist ja  damit bloss noch &laquo;Nur Kunst!&raquo; und also reines Am&uuml;sement. Ich denke halt, dass genau dies eines der Hauptprobleme des heutigen Umgangs mit Kunst ist: Sie wird rein als Unterhaltung betrachtet. Weshalb sie nicht gen&uuml;gend ernst genommen wird. Und weshalb sie denn auch nicht zu viel kosten darf…<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprow1DRzV16.01.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/413</link>
	
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	<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>489. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Mit der Post kommt das Heinrich Federer-Buch, das im Verlag Pro Libro in der Reihe &laquo;Kultur in der Zentralschweiz / Literatur des 20. Jahrhunderts&raquo; erschienen ist und mir rein technisch (Zeilen pro Seite, Zeichen pro Zeile und Aufbau) als Vorlage f&uuml;r den Carl Spitteler-Band dienen wird. Gleich mit dabei liegt der Vertrag f&uuml;r meine Herausgebert&auml;tigkeit, den ich unverz&uuml;glich unterschreibe und wieder zur&uuml;cksende.<br>Danach schreibe ich an der Rede f&uuml;r morgen.<br>Und in Martigny stirbt heute, 92j&auml;hrig, Maurice Chappaz: Die besten gehen immer zu fr&uuml;h.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprocQqUvQ15.01.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/412</link>
	
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	<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>488. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Im &laquo;Entlebucher Anzeiger&raquo;, der f&uuml;r einmal erst heute kommt, ist meine Lesung am 23. Januar im Entlebucherhaus in Sch&uuml;pfheim gross angek&uuml;ndigt. Also damit h&auml;tte ich nun nie gerechnet.<br>Bei &laquo;Heidi&raquo; habe ich einen Text korrigiert und versendet, womit nun 18 der 24 Texte fertig dem Lektor vorliegen. Sechs fehlen immer noch.<br>Schreiben tu ich heute die Seiten 36 und 37 an der Biographie und ich beginne die Rede f&uuml;r Freitag.<br>Und heute meldet sich die Schule f&uuml;r Dichtung aus Wien selbst und fragt mich, welchen Flug ich denn gerne h&auml;tte, um von Z&uuml;rich nach Wien zu gelangen.<br>Am Abend nehme ich ein letztes Mal (damit ist die Befragung abgeschlossen) am Gespr&auml;chsforum zum &Uuml;berarbeiten des Leitbildes der Gemeinde Romoos teil (siehe 333. Amtstag).<br>Und so nebenbei: Wieder trumpfen die Medien auf, das lockt halt den letzten Hund hinterm Ofen hervor: Eine 22-j&auml;hrige hat sich eine ungew&ouml;hnliche Art ausgesucht, um ihr Studium zu finanzieren. Um sich einen Master im Studienfach Familien- und Ehetherapie leisten zu k&ouml;nnen, bietet die junge Amerikanerin in einer Versteigerung ihre Jungfr&auml;ulichkeit an. Die Aktion ist ein riesiger Erfolg: Bereits &uuml;ber 10'000 M&auml;nner haben ihr ein unmoralisches Angebot gemacht. Die Gesamtsumme der Gebote betr&auml;gt umgerechnet mehr als 4'353'000 Franken. Das h&ouml;chste Gebot stammt momentan von einem 39-j&auml;hrigen Gesch&auml;ftsmann aus Australien. Die Versteigerung erfolgt &uuml;ber die Website des Bordells Bunny Ranch in Nevada. Dort hat des Chicks Schwester drei Wochen als Prostituierte gearbeitet, um sich ihre Studien zu finanzieren. Nun unterst&uuml;tzt diese ihre Schwester in einem noch gewagteren Projekt. Wie jene dem Supermodel Tyra Banks in deren Sendung erkl&auml;rte, sei sie allerdings nicht dazu verpflichtet den H&ouml;chstbietenden zu nehmen. Sie nehme sich Zeit, um die M&auml;nner kennen zu lernen. Sie wolle einen, mit dem die Chemie stimme. Wenn dies so sei, k&ouml;nne sie sich auch sexuelle Praktiken, die &uuml;ber das Gew&ouml;hnliche hinausgehen, durchaus vorstellen. &laquo;I’m very open minded in what they wanna do&raquo;, sagte sie ganz gelassen gegen&uuml;ber Tyra Banks. Das Kainszeichen, das von nun an auf ihrer Stirn prangen wird, scheint sie nicht bedacht zu haben. (And every man goes: lechz &#8211; lechz lechz! &#8211; Bei Zeus, wo sind wir eigentlich? - Eben dort!)]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpromW863l14.01.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/411</link>
	
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	<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>487. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen ruft mich das Bundesamt f&uuml;r Statistik an, das mir zum bisherigen Verlauf der Haushaltsbudgeterhebung (siehe 432. Amtstag) und damit zu den Bogen, die ich t&auml;glich ausf&uuml;llen muss, einige Fragen stellt.<br>Mit der Post treffen einige Werbeplakate f&uuml;r die Lesung am 23. Januar im Entlebucherhaus in Sch&uuml;pfheim ein, die ich in Romoos aufh&auml;ngen soll, was ich gleich mache.<br>Auch mit der Post kommt die Anmeldung f&uuml;r ein Treffen in Bern, an dem es darum geht, ob es sinnvoll w&auml;re, ein helvetisches Arte (also einen Schweizer Fernsehkulturkanal) einzurichten und in welcher Form das m&ouml;glich sein k&ouml;nnte. Gerne melde ich mich daf&uuml;r an.<br>Und als Letztes bringt die Post ein l&auml;nger erwartetes M&ouml;rike-Buch, in dem ich gleich zu lesen beginne: Es handelt sich um eine Gedichtauswahl, wobei vor allem einige noch unver&ouml;ffentlichte Skizzen etc. im Buch zu finden sind.<br>Ah, genau: die Rechnung der Billag flattert auch noch ins Haus: Gesegnet sei die Stelle! (???!!!)<br>Und wegen der Lesung und der Diskussion an der Schule f&uuml;r Dichtung in Wien, wozu ich am 27. Februar geladen bin, ruft mich noch Augusta Laar an.<br>Am Nachmittag und Abend schreibe ich dann an der Biographie die Seiten 33&#8211;35 vom siebten Kapitel.<br>Was die Medien so ins Haus tragen: In Bern war es diese Woche -212,8 Grad Celsius!<br>Und dann noch dies: Als Apple vergangene Woche auf der Messe Macworld ank&uuml;ndigte, dass bald alle iTunes-Plus-Songs DRM-frei zu haben sein werden, haben sich viele zu fr&uuml;h gefreut. Das gilt zumindest f&uuml;r jene, die Songs im Netz herunterladen, ohne sich ums Urheberrecht zu k&uuml;mmern. Denn nun k&ouml;nnen zwar Songs aus dem iTunes Musicstore aufgrund des fehlenden Kopierschutzes problemlos auf mehreren Rechnern und Playern abgespielt werden. Doch wie das renommierte IT-Portal CNET berichtet, enth&auml;lt die Song-Datei immer noch die E-Mail-Adresse mit der man sich im iTunes Store registriert hat. Das l&auml;sst sich &uuml;berpr&uuml;fen, indem man das Lied mit einem Text-Editor wie Windows Notepad &ouml;ffnet. Zwar erscheint dann ein wildes Durcheinander von Buchstaben. Man braucht aber nur in die Suchmaske das &laquo;@&raquo; einzugeben und schon wird die E-Mail-Adresse gefunden. Das Problem f&uuml;r Piraten: Tauchen eigene Songs in einer illegalen Tauschb&ouml;rse auf, l&auml;sst sich leicht zur&uuml;ckverfolgen, wer sie einst gekauft hat. Daher sollte man es sich gut &uuml;berlegen, wem man seine Musik anvertraut. Gut so!<br>Und als allerletztes noch dies: Eines M&auml;dchens Daumen muss schon fast mit der Tastatur ihres Handys verwachsen sein. Eine 13-J&auml;hrige hat es geschafft, in nur einem Monat unglaubliche 14‘528 Kurznachrichten zu verschicken. Als ihr Vater aus Silverado Canyon in Kalifornien die 440 Seiten umfassende Rechnung &ouml;ffnete, glaubte er noch an einen Irrtum. Ein Anruf bei dem Provider zerst&ouml;rte jedoch seine Hoffnung und schleuderte ihn auf den Boden der Tatsachen zur&uuml;ck. Die SMS-s&uuml;chtige Tochter musste bis zu 500 Kurznachrichten pro Tag verschickt haben. Tja.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproaSeiVD13.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/410</link>
	
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	<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>486. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[An der Bio Seite 32 geschrieben.<br>Nachmittags Skype-Sitzung des Kulturministeriums.<br>Dann noch mit dem Verleger &uuml;ber den Vertrag zum Spitteler-Buch verhandelt.<br>Und meinen Text bei &laquo;Heidi&raquo; nochmals &uuml;berarbeitet und zwei weitere korrigiert plus eine m&ouml;gliche Reihenfolge f&uuml;r die Beitr&auml;ge entworfen.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproWIpZ4c12.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/409</link>
	
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	<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>485. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Vom morgens fr&uuml;h bis abends sp&auml;t arbeite ich an Niebelsch&uuml;tz, wo denn heute auch die Seiten 26, 27, 28, 29, 30 und 31 des siebten Kapitels entstehen.<br>Dazwischen meinen eigenen Text f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo; &uuml;berarbeitet und einen weiteren korrigiert.<br>Und zur Auflockerung schnell eine Gratis-Runde mit dem Postauto gefahren.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproBB0ZAU11.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/408</link>
	
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	<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>484. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Sehr verwirrender Traum gehabt heute Nacht: Ich habe die ZEILEN getr&auml;umt &laquo;Ich liebe den leichten Geschmack von Urin in meinen Unterhosen&raquo;! Also so was! Kommt das nun vom Joyce oder was?<br>Am Vormittag mache ich mir Notizen zur Laudatio vom n&auml;chsten Freitag.<br>Am fr&uuml;hen Nachmittag korrigiere ich einen extrem komplizierten Text f&uuml;r &laquo;Heidi&raquo;.<br>Und am sp&auml;teren Nachmittag fahre ich mit dem Postauto und dem Zug nach Luzern, wo ich um ca. 16.40 eine Rede halte bei der Aktion gegen den so genannten Wegweisungsartikel. Eines kann ich mir da nicht verkneifen zu schreiben: Obwohl ich ja dort bin, um GEGEN den Artikel zu reden, so wie eigentlich alle, die dort stehen, zumindest jene, die hinter den St&auml;nden stehen, also trotzdem schnauzt die eine von den Organisatorinnen, als jemand wegen der lauten Musik etwas sagt: &laquo;Kannst ja abhauen, wenn’s dir nicht passt!&raquo; Also das ist auch schon eine Wegweisung und es macht nat&uuml;rlich nicht den besten Eindruck, wenn man scheinbar gegen etwas k&auml;mpft, das man selbst praktiziert.<br>Abends die 25. Seite des siebten Kapitels an der Niebelsch&uuml;tz-Biographie geschrieben.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprowQqAV510.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/407</link>
	
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	<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>483. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Mit der Post trifft das Abstimmungs-Couvert ein f&uuml;r die Abstimmung der Personenfreiz&uuml;gigkeit und der kantonalen Abstimmung mit dem Gesetzesartikel Wegweisung/Littering. Ich f&uuml;lle wie immer gleich alles aus und werfe es ein (Ich habe bisher noch immer eine feste Meinung gehabt: Entweder Ja oder Nein oder ich stimme nicht ab).<br>Beim Projekt &laquo;Heidi&raquo; korrigiere ich drei weitere Texte, richte sie wieder her f&uuml;rs Lektorat (sie m&uuml;ssen alle mit der genau gleichen Formatierung abgegeben werden) und sende sie los. An meinem eigenen Beitrag erweitere ich noch ein paar Stellen.<br>Und zu &laquo;Heidi&raquo; heute mal etwas, das mich an der Kulturszene allgemein sehr aufregt. Da kann man gleich mal sehen, dass ich nicht alles daran einfach nur toll finde: Mich st&ouml;rt die Unverbindlichkeit bei den Kulturschaffenden. Sie d&uuml;rfen im Werk unverbindlich sein; sie d&uuml;rfen in ihrer Kreativit&auml;t unverbindlich sein; aber es gibt Termine, wenn man auf so einen zusagt, dann liefert man auf dann. Wie gesagt: Ich hatte am 16. Dezember erst acht der damals 23 Text zu &laquo;Heidi&raquo;, eigentlich war das der Abgabetermin. Am 6. Januar hatte ich 16 der inzwischen 24 Texte. Und heute 17 der 24. Und dazwischen, also NACH dem eigentlichen Abgabetermin, sind einige auch noch abgesprungen! Nicht, weil sie nicht hinter dem Projekt st&uuml;nden, sondern weil sie sich in der eigenen Zeit versch&auml;tzt haben oder sonst grad keine Lust dazu haben.<br>Also ich w&uuml;sste etwas f&uuml;r alle F&ouml;rderstellen, wie man eher entscheiden sollte, wer Geld bekommt und wer nicht: Wer einmal ein verbindlich vorangek&uuml;ndigtes Gesuch oder eine zu einem bestimmten Datum zu verfertigende Arbeit OHNE GUTEN UND ABGESICHERTEN GRUND (Arztzeugnis etc.; wie bei jedem anderen Job auch) zu sp&auml;t oder nicht abliefert, der sollte nie mehr auch nur einen Franken F&ouml;rdergeld bekommen. Kunst ist zwar etwas, das ist nicht so leicht fassbar, aber Abgabetermine sind sehr wohl fassbar. Kann man das nicht, sollte man sich auch nicht auf sie einlassen.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprol3lw8r09.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/406</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 406</guid>
	<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>482. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen bis in den Nachmittag hinein habe ich eine lange Sitzung mit dem Verlagsleiter des Pro Libro-Verlags. Ich werde ja dies Jahr zwei B&uuml;cher bei diesem Verlag herausgeben d&uuml;rfen. Eins im Mai und eines im Oktober. Dementsprechend viel ist der zu besprechenden Dinge.<br>Nach einem Kurzbesuch in der ZhB (Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern) mache ich mir am sp&auml;teren Nachmittag zu Hause Gedanken &uuml;ber den einen der beiden B&auml;nde, n&auml;mlich zu dem Auswahlband von Carl Spitteler. Es wird nun doch nur einen Band geben, nicht wie am 244. Amtstag geplant zwei. Weil &#8211; einmal mehr &#8211; schlicht das Geld fehlt f&uuml;r zwei.<br>Am Abend korrigiere ich neun der eingetroffenen Texte f&uuml;rs Projekt &laquo;Heidi&raquo;, richte sie f&uuml;rs Lektorat her und schicke sie ab.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro7xjPsH08.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/405</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 405</guid>
	<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>481. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen ruft mich Michael van Orsouw an: Wir tauschen einige Informationen aus bez&uuml;glich kleinen Kulturr&auml;umen und wie man sie vermehrt selbst aufziehen bzw. unterst&uuml;tzen k&ouml;nnte.<br>Mit der Post kommen nun die ganzen Switch-Rechnungen f&uuml;r die Webadressen wieder. Ich habe inzwischen sechs Adressen reserviert: Meine eigene <a href="http://www.dominikriedo.ch" target="_blank">http://www.dominikriedo.ch</a> plus dieselbe mit Bindestrich dazwischen, dann <a href="http://www.kulturhauptstadtderschweiz.ch" target="_blank">http://www.kulturhauptstadtderschweiz.ch</a> auf Deutsch und Franz&ouml;sisch und auch <a href="http://www.carl-spitteler.ch" target="_blank">http://www.carl-spitteler.ch</a> (im Auftrag der Carl Spitteler-Stiftung). Die letzte verrate ich nicht. Die muss noch geheim bleiben.<br>An der Biographie schreibe ich zwei weitere Seiten.<br>Und dann bekomme ich noch ein Zitat von Sibylle Berg zugeschickt. Ich hatte bisher immer Vorbehalte ihr gegen&uuml;ber, aber nach dieser Stelle und dem Text rundherum muss ich sagen, ich tat ihr vermutlich zu grossen Teilen Unrecht. Denn hier ist jemand, der den Drang des Schreibens erlebt. Sicheres Zeichen daf&uuml;r, wahrer K&uuml;nstler sein zu k&ouml;nnen. Hier ist das Zitat: &laquo;Das ist, was immer wieder K&uuml;nstler inspiriert, Nichtk&uuml;nstler in den Tod getrieben hat &#8211; die Sehnsucht und das Gef&uuml;hl, sie nie stillen zu k&ouml;nnen. Denn die Einsamkeit beginnt, wo wir anfangen und nicht mehr ein Teil unserer Mutter sind.&raquo; Weil, ich habe ja sowieso einen Freud-Komplex im positiven Sinn. Aber es geht weit &uuml;ber Freud hinaus, das.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro7G2yxj07.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/404</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 404</guid>
	<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>480. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute als erstes in Luzern f&uuml;r eine Rechtsberatung, die viel Zeit beansprucht (mehr dazu vermutlich sp&auml;ter). Wenn ich aber schon mal wieder dort bin, geht es noch in die Zentral- und Hochschulbibliothek.<br>Zu Hause wartet dann Post vom BAK auf mich, worin es (w&ouml;rtlich) heisst: &laquo;Liebes Kulturministerium / Wir freuen uns auf Ihre Aktionen im 2009&raquo;. Wenn das so weitergeht, werden das Kulturministerium und das BAK bald Hand in Hand arbeiten, was die Kulturpolitik betrifft!<br>Per Mail trifft dann noch die Anfrage des Kleintheaters Luzern ein, ob ich nicht am 24. April bei ihrem neuen Veranstaltungs-Format TEXTEXPRESS mitmachen wolle. Klar, mach ich doch. Und mehr dazu also dann.<br>Ebenfalls per Mail werde ich von der Revisionsstelle der Ausgleichskasse (RSA) gefragt, ob ich nicht als Kulturminister ein Vorwort in ihrem Gesch&auml;ftsbericht 2008 schreiben wolle. Doch, doch, auch das werde ich tun.<br>Und an der Bio schreibe ich Seite 22.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproPcHnRz06.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/403</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 403</guid>
	<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>479. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Seite 21 der Bio (des siebten Kapitels) geschrieben.<br>Und bei &laquo;Heidi&raquo;, wo ja heute eigentlich alle Texte hier sein sollten, bei mir, weil das Reservepolster damit verbraucht ist, fehlen immer noch acht der inzwischen 24 Texte. Uiui, ich hoffe, die kommen bald. Mehr dazu Ende Januar.<br>Daf&uuml;r werde ich vermutlich am 23. April, dem Welttag des Buches, wieder die &laquo;Bookparade&raquo; in Luzern organisieren, zusammen mit Tobias von Wartburg. Wir sind auf jeden Fall ab heute am Planen, nur das fehlende Geld k&ouml;nnte die Parade zum St&uuml;rzen/Stoppen/Halten bringen.<br>Und am 376. Amtstag habe ich gesagt, dass das Kulturministerium nach dem Wirbel um das KFG die Bibliothekstantieme in den Mittelpunkt seiner Bem&uuml;hungen stellen m&ouml;chte. Nun, erstens wird die Sache mit dem KFG noch etwas dauern, wie wir alle wissen, und zweitens gibt es beim AdS inzwischen eine Gruppe, die sich darum k&uuml;mmert und der ich mich nach dem Kulturministersein vermutlich anschliessen werde.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproCUpXcy05.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/402</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 402</guid>
	<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>477. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Die Seiten 19 und 20 an der Bio geschrieben.<br>Am Nachmittag das 11. Hornschlitten-Rennen in Romoos besucht. Die kommen inzwischen von &uuml;berall her, um hier mitzumachen. Und das bei der K&auml;lte!<br>Und seit Tagen dauert der Krieg im Gazastreifen an. Die L&ouml;sung aller heisst immer Gewalt gegen Gewalt.<br>Letztlich reagieren wir auf solche Meldungen gar nicht mehr richtig. Alles schon festgestellt worden, ich weiss. Aber die heutige Nachrichtenflut im Vergleich zu dem, was ein St&auml;dter vor 200 Jahren so erfuhr &uuml;ber das Geschehen in der Welt, die ist enorm. Wir haben eigentlich alle st&auml;ndig zu viele Informationen. Und f&uuml;r nichts Eigenes mehr richtig Zeit. Man muss ich ja regelrecht private Retraiten verschreiben, wenn man mal Zeit haben will. Das machen fast alle meine Schriftstellerkollegen so. Retraiten! Man muss frei nehmen vom Alltag, damit vom ewigen Reinnehmen mal was raus kann!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprot9YGJf03.01.2009.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/401</link>
	
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	<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>476. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Wieder ist an sich ein Feiertag. Trotzdem schreibe ich wenigstens eine Seite weiter an der Niebel-Bio.<br>Die gute Nachricht heute: Der &laquo;Progr&raquo; in Bern ist gerettet und kann zumindest auf wieder unbestimmte Zeit Kulturort bleiben. Die Kulturhauptstadt Romoos gratuliert also dem Kulturort Progr!<br>Dann erreicht mich noch ein Mail, eines der wenigen (im Gegensatz zu deutschen, franz&ouml;sischen und gar italienischen Mails), die auf R&auml;toromanisch beim Kulturministerium eintreffen (nur Mut, wir verstehen ja die H&auml;lfte davon!): &laquo;Grazia fitg per vossa activitad a favur da la cultura e cun tuts buns giavischs per 2009 / Cordialmain / Bernard Cathomas&raquo; Danke! Gleichfalls!<br>Und gestern ist noch Johannes Mario Simmel gestorben, in Zug, wo er zuletzt gewohnt hat. (Und erst wollte ich da noch schreiben: &laquo;Und m&ouml;ge seine Seele in Kaviar ruhen!&raquo; Aber das ist wohl nicht nur f&uuml;r seine Freunde unpassend, sondern auch f&uuml;r ihn, der gehofft hat, dass nach dem Tode endg&uuml;ltig Schluss ist. In diese Hoffnung stimme ich kr&auml;ftig ein!)<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproF6xYOz02.01.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/400</link>
	
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	<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>475. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[2009, neues Jahr, Neustart. Bei mir zuerst mal damit, dass ich das Auto hole, das ich gestern bzw. heute fr&uuml;h auf der Strecke lassen musste. Nun, die Strassen sind heute bereits vom Schnee befreit, das ist halt die Schweiz.<br>Sp&auml;ter meine Werke des Jahres 2008 bei ProLitteris im Werkverzeichnis eingetragen.<br>Sonst habe ich heute eigentlich nur Ideen notiert, etwa dazu, wie es in der Zukunft aussehen k&ouml;nnte, mit Wohnungst&uuml;ren, da kostet es jedes Mal, wenn man sie &ouml;ffnet. (Nun, dass das Wasser kosten soll in naher Zukunft, ich meine: viel kosten soll, sagen eh schon viele, auch das Potential der Luft in dieser Hinsicht ist bereits durchleuchtet worden; aber die Wohnungst&uuml;r! Man stelle sich vor: Nur reiche Menschen k&ouml;nnen ein- und ausgehen, wie es ihnen beliebt, G&auml;ste empfangen, wie sie wollen oder den Brieftr&auml;ger pers&ouml;nlich begr&uuml;ssen! (Die Frage nur: Wer bekommt das Geld? Wer hat an einer solchen Einrichtung Interesse?))<br>Und eine m&ouml;gliche Formulierung f&uuml;r eine der wichtigsten Glaubenss&auml;tze meiner Kreativit&auml;t gefunden: Allem tragischen Denken ist gemeinsam, dass es das Leiden zum Mittelpunkt des Daseins macht. Es begreift die Welt durch den Schmerz. Der nat&uuml;rliche Grund dieses Denkens ist die Tatsache des Todes. Es versenkt sich in die Qual der Kreatur, die mit der Notwendigkeit des Sterbens gegeben ist. Aber es ersch&ouml;pft sich nicht im k&ouml;rperlichen Schmerz, sondern steigert sich zum geistigen Leiden an den R&auml;tseln des Lebens, das den archaischen Menschen als kosmische Angst beherrscht und noch den Kulturmenschen unbewusst beunruhigt. Der tragische Dichter stellt sich dem tiefsten Schmerz, der alle optimistischen Erkl&auml;rungen des Daseins entwertet. Er erkennt Dissonanzen und Disharmonien, die nur auf Kosten des Menschen aufgel&ouml;st werden k&ouml;nnen, und entschleiert ein wenig von der Wahrheit, deren Anblick niemand aush&auml;lt. Aber dieser Schmerz entbindet zugleich Kr&auml;fte, die sonst nirgends frei werden. Er stellt sich als letzter Wert heraus, der in sich eine Antwort ist. Darin liegt das Geheimnis. Diese Kunst ist die tiefste Bejahung der Welt, weil sie noch im scheinbar Sinnlosen eine Offenbarung findet.<br>Warum also Schreiben, warum Lesen? Die kleinen Momente der Lichtblitze von Gedanken im Unendlichen der Angst machen selbst das grausame Leben lebenswert. Das kann man aktiv wie passiv erleben. Schreibend wie lesend.<br>Was ziehe ich als Kulturminister daraus? Wenn das so ist, muss die Kreativit&auml;t schon deswegen in allen m&ouml;glichen Formen unterst&uuml;tzt werden. Denn: Ja, ein wahrer K&uuml;nstler muss so gesehen leiden, aber er leidet eben nicht zwingend an Geldnot, sondern eher an einer metaphysischen Angst (siehe oben).]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproQMBwph01.01.2009.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/399</link>
	
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	<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>474. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute die 17. Seite des siebten Kapitels der Niebelsch&uuml;tz-Biographie geschrieben.<br>Danach die Daten f&uuml;r die verschiedensten R&uuml;ckblicke (siehe unten) zusammengetragen.<br>Den Silvesterabend dann in Luzern verbracht, mitten im Gemenge. Sogar spontan musikalisch improvisiert hat der Kulturminister, nach ein bisschen Schnaps und Bier. Oder was der Schweizer halt so braucht, um sich gehen zu lassen. Oder was es braucht, um die Bremsen am Gehirn des Schriftstellers zu l&ouml;sen, zumindest sachte. Auf der R&uuml;ckfahrt bleibt mir dann noch das Auto im Abhang zwischen Wolhusen und Doppleschwand stecken. Die R&auml;der drehen trotz Winterreifen im Schnee glatt durch. Ich lasse mein Auto also stehen und werde freundlicherweise von einem Bauern nach Romoos gef&uuml;hrt. Danke!<br>Und eben &#8211; wie gesagt &#8211; gilt es heute R&uuml;ckblicke der verschiedensten Art zu machen. Erstens zu dem am 16. Dezember Angebotenen: Das Geschenk im Gegenwert von 50 Franken haben tats&auml;chlich vier Unerschrockene abgeholt! Und was heisst das nun? Dass es nicht so schlimm ist, da es statt mindestens der erwarteten zehn nur vier waren? Oder dass der Umstand, dass sich vier Menschen tats&auml;chlich von weither zu mir karren, um sich mal eben 50 Franken abzuholen, schlimm genug sind? Das entscheide selbst, Leser. (Nun, vielleicht sind sie ja auch gekommen, um mal den Kulturminister zu sehen!  ;-)     )<br>Weiter: Ich hoffe, man hat bemerkt, dass ich nicht mehr so oft &uuml;ber meine Finanzen geschrieben, also meist geklagt habe? Dies deshalb, weil ich es jetzt im Jahresr&uuml;ckblick zusammenfasse. Zuerst die Zahlen als Kulturminister. Ich habe ja 8‘000 Franken zugute f&uuml;r meine Aufgaben inklusive Spesenentsch&auml;digung. Nach allem, was ich da noch zus&auml;tzlich verdienen konnte, weil ich eine Rede hielt oder so, minus s&auml;mtliche Spesen, ergibt einen Betrag von 2‘654.90 Fr. Das ist also alles, was ich netto f&uuml;r den Job als Kulturminister im 2008 erhalten habe. Was nat&uuml;rlich mit ein Fehler von mir ist. Ich m&uuml;sste ja nicht derart viel herumreisen… Und, damit man mich nicht falsch versteht: Ich mag das Amt! Ich w&uuml;rde es auch umsonst machen. Ich setze diese Zahlen hier nur hin, damit man nicht meint, ich verdiente mir eine goldene Nase damit!<br>Als Schriftsteller sieht die Rechnung etwas besser aus. Nachdem ich 2007 erst etwa 1‘000 Franken pro Monat verdienen konnte mit dem Schreiben etc., waren es 2008 bereits gut 1‘600 Franken pro Monat. Also schon fast die H&auml;lfte dessen, was ich zum Leben so brauche. Aber das kommt schon noch besser!<br>Denn allgemein war das Jahr 2008 f&uuml;r mich ein sehr gutes Jahr: Ich wohne nun schon seit fast zwei Jahren auf dem Land, bin seit Juni neu im Vorstand des ISSV (Innerschweizer Schriftstellerinnen- und Schriftstellerverein), habe zwei B&uuml;cher ver&ouml;ffentlicht, durfte grosse Lesungen halten, dazu etliche Vortr&auml;ge und Einleitungen, habe erstmals im Leben Laudationes gehalten (zwei dies Jahr), konnte in Luzern den &laquo;Welttag des Buches&raquo; organisieren, war in Frankfurt an der Buchmesse (und sogar mit einem Buch vertreten), habe auf Radio BBC3 gesprochen, am poetischen3l&auml;ndertreffen teilgenommen, mehrere F&ouml;rderungen erhalten etc. Also alles in allem ein gelungenes Jahr!<br>Vor dem R&uuml;ckblick als Kulturminister, den man vom 101. bzw. 367 Amtstag von der Form her kennt, will ich dem Tagebucheintrag anf&uuml;gen, dass ich allen Menschen ein gutes neues Jahr 2009 w&uuml;nsche! Alles Gute, viel Kultur und Zufriedenheit! Ich freue mich auf ein 2009 mit Ihnen!<br><br>Der Jahresr&uuml;ckblick und Jahresvorausblick aus Sicht des Kulturministeriums/Kulturministers: Einmal mehr eine Zusammenfassung der bisherigen T&auml;tigkeiten und Projekte und ein Vorausblick der kommenden Aktivit&auml;ten (als Vergleich k&ouml;nnen der 101. Amtstag und der 367. Amtstag herangezogen werden):<br>- Das Projekt &laquo;Romont - Romoos&raquo; mit drei Teilen:<br>A) PRIX ROMO / Kulturpolitischer Literaturpreis des Kulturministers Dominik Riedo in Romont & Romoos (2008 & 2009)<br>In den beiden Jahren 2008 und 2009 soll in Romont bzw. aus finanziellen Gr&uuml;nden, weil Romont fast nichts zahlen kann und mit der &laquo;Winter-Session&raquo; am 1. Dezember 2008 bereits ein grosser Anlass ansteht, in Bern und Romoos ein kulturpolitischer Literaturpreis vergeben werden, der in beiden Sprachen Franz&ouml;sisch und Deutsch mit je 1'000 Franken dotiert ist. Ausgeschrieben wird er schweizweit. Pr&auml;miert wird &laquo;Der beste Leserbrief&raquo;, eine f&uuml;r literarische Preise also doch eher ungew&ouml;hnliche Textform.<br>[Der Preis ist f&uuml;r das Jahr 2008 ausgeschrieben und vergeben worden. Das Interesse daran war gross, die Meldung &uuml;ber die Gewinner und die Preisvergabe hat es sogar auf die Homepage der Tagesschau geschafft.<br>Der Preis wird 2009 wie geplant wieder ausgeschrieben.]<br>B) Kulturminister in residence<br>Der Kulturminister, der ja schon in Romoos lebt, besucht an sieben Tagen pro Jahr Romont. Er bewegt sich in der &Ouml;ffentlichkeit, plaudert mit den Leuten und trifft Schriftsteller aus der Romandie in Romont. Die Aufenthalte stehen f&uuml;r die Verbindung der beiden Orte. Der Kulturminister f&uuml;hrt in dieser Zeit Tagebuch auf der Website www.kulturministerium.ch, wie er das in Romoos auch regelm&auml;ssig tut. Die Eintr&auml;ge werden teilweise auf Franz&ouml;sisch &uuml;bersetzt. Zus&auml;tzlich schreibt der Kulturminister in dieser Woche kurze Texte.<br>[Zusammengez&auml;hlt war ich im 2008 an acht Tagen dort, habe zwei Texte &uuml;ber Romont geschrieben, immer Tagebuch gef&uuml;hrt (2x &uuml;bersetzt) und mich viel in der &Ouml;ffentlichkeit bewegt und geplaudert. Auch das Treffen mit den Schriftstellern hat stattgefunden.<br>Im 2009 stehen weitere Besuche an mindestens sieben Tagen in Romont inklusive all der oben beschriebenen T&auml;tigkeiten an (vor allem ein Treffen mit welschen Schriftstellern ist bereits geplant), wobei alles wieder im Tagebuch nachzulesen sein wird.]<br>C) R&ouml;schtigrabenverst&auml;ndigung<br>Der Kulturminister f&ouml;rdert den gegenseitigen allgemeinen Austausch der beiden Gemeinden (er hat notabene zwei Heimatorte, einen im Kanton Luzern und einen im Kanton Fribourg), indem er verschiedene Projekte vorschl&auml;gt und anregt.<br>[Der Gemeinderat von Romoos hat den Gemeinderat von Romont besucht und diesen f&uuml;r n&auml;chstes Jahr nach Romoos eingeladen. Dazu haben Schriftsteller aus Romond/t am 14. Juni Romoos besucht. Und die Fasn&auml;chtler von Romoos waren in Romont. Auch das Schriftsteller-Treffen in Romont war ein Austausch &uuml;ber den R&ouml;schti-Graben. Dazu kamen meine vier Besuche in Romont. (Eher nebenher kann erw&auml;hnt werden, dass Soldaten von Romoos 2008 in Romont Dienst taten und erstaunlicherweise gab es auch Soldaten von Romont, die in Romoos Dienst leisteten.)<br>2009 wird der Gemeinderat von Romont nach Romoos kommen. Weiter plant der Frauenverein Romoos seine Reise dies Jahr nach Romont. Ein Schriftstellertreffen wird &#8211; wie oben gesagt &#8211; auch wieder stattfinden. Alle weiteren Aktivit&auml;ten nehme ich so, wie sie kommen.]<br>- &laquo;Romoos &#8211; Kulturhauptstadt der Schweiz&raquo;:<br>Kultur. Was heisst Kultur? Findet Kultur immer in der Stadt statt? Oder gibt es eine Kultur der Stadt und eine Kultur auf dem Land? Sind die beiden Kulturen verschieden? Gibt es nur eine Kultur? Nur ein Ziel? Hat Kultur &uuml;berhaupt ein Ziel? Oder nur einen Sinn? Ist letztlich alles Kultur? Und darf man sich zur Stadt machen, um als Kulturort wahrgenommen zu werden? Wann ist eine Ortschaft eine Stadt? Wenn sie genug Kultur hat?<br>Der Kulturminister der Schweiz 2007&#8211;2009, Dominik Riedo, gibt der Schweiz erstmals in ihrer Geschichte eine Kulturhauptstadt!<br>[<a href="http://www.kulturhauptstadtderschweiz.ch" target="_blank">http://www.kulturhauptstadtderschweiz.ch</a>]<br>- Lobbyieren in Bern:<br>Der Kulturminister Dominik Riedo l&auml;dt w&auml;hrend der Sessionen der Eidgen&ouml;ssischen R&auml;te in Bern K&uuml;nstlerInnen zu eben diesen Sessionen ein, um kr&auml;ftig zu lobbyieren. Dazu sind die ParlamentarierInnen abends zu einem Ap&eacute;ro ins Theater Schlachthaus eingeladen. Die &ouml;ffentliche Abendveranstaltung besteht jeweils aus einem kulturpolitischen Podium mit VertreterInnen der f&uuml;nf grossen Parteien und einem k&uuml;nstlerischen Erweiterungsprogramm. Der Kulturminister er&ouml;ffnet jeweils den Abend.<br>[Nach einer grossen Veranstaltung am 7. Februar im PROGR (siehe unten), die von Suisseculture zusammen mit dem Kulturministerium innerhalb der Aktion &laquo;Kunst und Politik&raquo; organisiert wurde (quasi die &laquo;Fr&uuml;hlings-Session&raquo;), hat die erste richtige Session &uuml;berhaupt, die &laquo;Sommer-Session&raquo; am 10. Juni stattgefunden, die &laquo;Herbst-Session&raquo; am 30. September und die &laquo;Winter-Session&raquo; am 1. Dezember.<br>F&uuml;r n&auml;chstes Jahr sind aus logistischen (es gibt VIEL zu tun) und pekuni&auml;ren (es ist fast kein Geld vorhanden) Gr&uuml;nden nur zwei Sessionen, daf&uuml;r vermutlich beide zusammen mit Suisseculture.]<br>- Die Retraiten:<br>Im Jahr 2008 gibt es zwei Retraiten. Die erste (wie Ende 2007) nochmals zur sozialen Sicherheit der K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler, die zweite zum Thema &laquo;Literatur 2.0&raquo;. Im Jahr 2009 wird es in meiner Legislaturperiode noch eine Retraite geben mit dem Schwerpunkt Theater.<br>[Beide Retraite 2008 haben stattgefunden, aus ihnen ist die Idee erwachsen, einige Pensionskassen so zu &ouml;ffnen, dass auch Kulturschaffende sich ihnen anschliessen k&ouml;nnen. Dieser Prozess ist auf bestem Weg, wobei die B&uuml;roarbeit Suisseculture &uuml;bernommen hat. Die zweite Retraite diente der Donau Uni Krems zur Vorbereitung eines Postgraduate-Kurses in der Literaturvermittlung und Literaturvermarktung.<br>Der Termin f&uuml;r 2009 steht fest, das Haus in Romainm&ocirc;tier ist reserviert.]<br>- Das Netzportal<br>Die Website www.kulturministerium.ch soll zu allen projektbezogenen und kulturrelevanten Themen regelm&auml;ssig Informationen liefern. Dazu ist seit Januar von mir ein monatlicher Newsletter initiiert worden.<br>[Immer mal wieder in Arbeit. Der Newsletter ist 2008 elf Mal erschienen]<br>- Das Tagebuch<br>Das Tagebuch hat inzwischen den Aufwand und auch die Resonanz eines eigenen Projekts entwickelt. Dabei gibt es Einblick in die t&auml;gliche Arbeit des Kulturministers und regt immer wieder zum Denken bzw. zu Kommentaren oder anderen interreaktiven M&ouml;glichkeiten an. Mehrmals schon ist daraus &ouml;ffentlich vorgelesen worden.<br>[Fast t&auml;glich in Arbeit]<br>- Der Kulturminister als Botschafter f&uuml;r die Kultur<br>Ich folge Einladungen, besuche das Bundeshaus, gebe Interviews, verfasse Stellungnahmen und versuche auch sonst, den Kontakt zur Kulturszene zu halten bzw. stets etwas f&uuml;r die Kultur zu tun.<br>[T&auml;gliche Arbeit.]<br>- Zusammen mit Suisseculture zum Kulturf&ouml;rderungsgesetz<br>Zusammen mit dem Dachverband Suisseculture ist das Kulturministerium aktiv mit einer ersten Veranstaltung am 7. Februar in Bern, wo es darum geht, noch wichtige Punkte im Kulturf&ouml;rderungsgesetz ge&auml;ndert zu bekommen. Sollte das nicht auf Anhieb gelingen, geht es weiter mit einer Aktion, bei der 246 K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler 246 Parlamentarierinnen und Parlamentarier treffen. Sollte das noch nicht reichen, eventuell mit einer ganzen Kampagne.<br>[Die Veranstaltung am 7. Februar hat stattgefunden, eine Brosch&uuml;re zum Thema lanciert; die Aktion 246:246 ist am Laufen (siehe: <a href="http://www.kunst-und-politik.ch" target="_blank">http://www.kunst-und-politik.ch</a>). Dazu fand die &laquo;Herbst-Session&raquo; am 29. September in Zusammenarbeit mit Suisseculture zu diesem Thema statt. Auch die &laquo;Winter-Session&raquo; hat das Thema zum Teil nochmals aufgegriffen. Hier ist der Erfolg bisher ganz gewaltig! Das Kulturf&ouml;rderungsgesetz geht aus den Beratungen der WBK um fast alle von uns aufgestellten Forderungen verbessert hervor. Auch im Parlament (bis und mit 9. Artikel) ist der Erfolg bisher gut. Vor allem aber haben die Kulturschaffenden gemerkt, dass sie viel erreichen k&ouml;nnen, wenn sie zusammenstehen!]<br>- &laquo;Round Table&raquo;<br>Der Kulturminister beteiligt sich an der informellen &laquo;Round Table&raquo;, an der alle Kulturplayer der Schweiz (ausser dem BAK) teilnehmen.<br>[Schon seit Ende 2007 der Fall. 2008 ist erstmals ein offizieller Brief mit den Unterschriften der Beteiligten raus, wodurch das Ganze etwas offizielleren Charakter angenommen hat.]<br>- Projekt &laquo;Heidi&raquo;<br>Der Kulturminister gibt 2009 eine Anthologie mit 29 Beitragenden heraus zum Thema Kultur/Schweiz.<br>[Die Beitragenden sind gefunden, ebenso der Verlag.]<br>- 1'000 Tage Kulturministerium<br>Im Juni feiert das Kulturministerium sein 1’000-t&auml;giges Bestehen.<br>[Das Fest hat am 14. Juni in Romoos stattgefunden.]<br>- Am 8. November organisiert das Kulturministerium w&auml;hrend des IETM (Meeting des Internationalen Netzwerks der Darstellenden K&uuml;nste) die Abschlussparty inklusive Performance des Kulturministers.<br>[Hat so stattgefunden. Die Performance hat mir Spass gemacht.]<br>- 10 Punkte-Programm<br>Der Kulturminister versucht, den Kulturschaffenden der Schweiz ein von ihnen bzw. ihren Repr&auml;sentanten abgesegnetes bzw. gutgeheissenes, festes Programm (eine Agenda, einen Fahrplan) von etwa zehn kulturpolitischen Punkten zu geben, wohin man die n&auml;chsten 20 Jahre mit aller Vehemenz zu gelangen versuche sollte.<br>[Ein Treffen hat am 22.12.2008 in Olten stattgefunden, wo eine erste Liste ausgearbeitet wurde. Um den m&ouml;glichen Erfolg der vereinbarten Punkte nicht im Vornherein zu gef&auml;hrden, bleibt die Liste der erarbeiteten Punkte geheim.]]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprorTmpJ731.12.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/398</link>
	
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	<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>473. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Bis zum morgigen &laquo;Schlussbericht&raquo; &uuml;ber das Jahr 2008, hier noch eine kleine Wahl Kunterbuntes, um das Jahr kulturministerial abzurunden:<br>- An der Niebelsch&uuml;tz-Biographie vorgestern die Seiten 13 und 14 des siebtes Kapitels geschrieben, gestern Seite 15, heute Seite 16.<br>- Vorgestern die Idee zu einer perfekten Geschichte gehabt. Das Problem ist ja dann immer die Umsetzung. Wie oft hat wohl schon ein Autor die perfekte Geschichte im Kopf gehabt, die er dann nicht umsetzen konnte? Und w&uuml;rde man, wenn sie wirklich perfekt w&auml;re, dann aufh&ouml;ren zu schreiben? Wenn man eine einzige Geschichte h&auml;tte, die man  daf&uuml;r aber in die idealste Form &uuml;berhaupt h&auml;tte bringen k&ouml;nnen?<br>- Gestern Abend auf eine Anfrage aus Deutschland betreffend Pro Helvetia geantwortet.<br>- Auch gestern ob eines Berichts gelacht, der anf&uuml;hrte, wie man in Arabien den Namen Allahs in einem St&uuml;ck Fleisch eingeschrieben gefunden hat! Was macht man nun damit, mit dem Fleisch? Essen w&auml;re wohl gottesl&auml;sterlich, es verrotten lassen auch. Aber wenn man es in den K&uuml;hler steckt, so erscheint nach zehn Jahren eventuell der Name des Teufels in arabischen Zeichen darauf! Oweia!<br>- Auch gestern geh&ouml;rt: Eine russische Wirtschaftszeitung druckte am Samstag in ihrer aktuellen Ausgabe keine Artikel, sondern ausschliesslich Bankrottanzeigen. Als Mahnmal der Folgen der Finanzkrise. Ich empfinde einfach schon die Vorstellung davon als sehr konsequent. Eine literarische Idee, gewissermassen.<br>- Heute das erste Mal in meinem Leben in einem Jahresr&uuml;ckblick einer Luzerner Zeitung erw&auml;hnt! Das Fest &laquo;1‘000 Tage des Kulturministers&raquo; in der Kulturhauptstadt am 14. Juni hat das Rennen f&uuml;r jenen Monat gemacht!<br>- Ebenfalls heute den Weihnachtsbaum draussen im Schnee und mit Schnee auf den &Auml;sten glitzern sehen. Sch&ouml;n! (Und also stehe ich auch auf eine Art Kitsch)<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpropgT3kI30.12.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/397</link>
	
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	<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>470. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute den ganzen Tag Ideen notiert zu einem Gross-Essay (siehe gestern). Aber wann der geschrieben wird, weiss der Himmel.<br>Und dann stelle ich hier noch all das rein, was mir &uuml;ber die Festtage im eigenen Hirn begegnet ist:<br>- Wenn Menschen alle Formen annehmen k&ouml;nnten, die sie wollten, also auch per Gedanken so genannte &laquo;Sch&ouml;nheitsk&ouml;niginnen&raquo; bzw. &laquo;k&ouml;rperliche Traumprinzen&raquo; sein k&ouml;nnten, worauf w&uuml;rde man dann achten, wenn es um die Liebe geht? Oder im Beruf? Und ist das eine Idee, auf die nur ein Geistesmensch kommen kann (andere w&uuml;rden sich vielleicht fragen: Wenn alle Menschen alles wissen k&ouml;nnten, worauf w&uuml;rde man dann sehen, wenn es etc.)?<br>- Ich suche einen M&auml;zen, der zehn Autoren einmal im Monat in Luzern ein Essen bezahlt, w&auml;hrenddessen sie sich &uuml;ber das Schreiben austauschen, &uuml;ber das Leben, m&ouml;gliche Kontakte und die Kulturpolitik. Wenn da jemand Geld daf&uuml;r h&auml;tte, bitte melden!<br>- Die heutige Jugend sei nicht an der Literatur interessiert?! Nun, man schaue sich mal eine Plattform wie &laquo;fanfiction&raquo; an, dann weiss man, dass da so nicht stimmt. Es fragt sich, ob wir einfach immer mit anderen Augen sehen?<br>- Gibt es eine DNA der Literatur, die ver&auml;ndert werden muss, damit etwas Neues entsteht? Anders gefragt: Entwickelt sich die Literatur nicht in Spr&uuml;ngen, sondern immer nur in Kleinstschritten? (Und davor die Frage noch: Entwickelt sich die Literatur?)<br>- Die Schule f&uuml;r Dichtung in Wien k&uuml;ndigt einen Kurs an, in dem gelernt werden soll, wie man KEINE Texte verfasst. Ank&uuml;ndigt durch &#8211; Sie werden es erraten &#8211; einen Text. Ist also das Schreiben eines Ank&uuml;ndigungstextes kein Schreiben? Doch, werden Sie vielleicht sagen. Sagte ich erst auch. Aber k&ouml;nnte es nicht sein, dass es zwei Arten von Schreiben gibt (mindestens)? Eine, wie den Ank&uuml;ndigungstext, nennen wir sie mal &laquo;Alltagssprache&raquo; und eine &laquo;Literatursprache&raquo;; und ich meine hier nichts von: Eine ist h&ouml;her, die andere niedriger. Aber k&ouml;nnte es nicht sein, dass ein Schreiben, wie wir es in der Schule lernen, eben nicht ein Schreiben ist, mit dem Literatur entsteht? Sie &uuml;berschneiden sich in vielen Punkten, die beiden Arten von Schreiben, die beiden Textarten, aber nicht in allen. Nun, Wittgenstein gr&uuml;sst, aber wieder: Ich meine nicht nur das. K&ouml;nnte es nicht sein, dass es eine Sprache hinter der Sprache gibt, nicht formalistisch wie bei Wittgenstein, aber eine Sprache, die eben in der Literatur immer schon zwischen den Zeilen durchbricht, ja, dass dies eigentlich das Ziel jeden literarischen Schreibens ist? Die kleinen Ritzen, die den Blick leicht &ouml;ffnen, um das Andere wahrzunehmen, das, was WAHR ist. Und meist ziemlich schrecklich.<br>Und damit genug!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproMJpHgN27.12.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/396</link>
	
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	<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>469. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Bloss ein paar Ideen zu einem Essay als Kulturminister notiert.<br>Und das Buch von Eveline Hasler, das zu einem grossen Teil in Romoos spielt, gelesen: &laquo;Die Vogelmacherin&raquo;.<br>Und den Spruch gefunden: &laquo;Ich lobe nicht das Leben, aber bestaune das &Uuml;berleben: meins, wie das anderer.&raquo; Ach ja.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproViYXTJ26.12.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/395</link>
	
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	<pubDate>Fri, 26 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>467. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Giovanni Orelli schreibt mir wegen des Projekts &laquo;Heidi&raquo;.<br>Ich selbst schreibe noch fast ein ganzes Schock Weihnachtskarten, besuche am Nachmittag meine Grossmutter und abends Bruder und Vater.<br>Sp&auml;t in der Nacht, von 00.30 Uhr bis 05.30 Uhr (also eigentlich am 25.12.) an der Weihnachtsfeier der Romooser.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproegL6Qv24.12.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/394</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 394</guid>
	<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>466. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Bei &laquo;Heidi&raquo; habe ich bis und mit heute (siehe 459. Amtstag) versucht, die drei noch nicht erreichten Beitragenden halt eben zu erreichen. Es hat bis jetzt noch nicht geklappt. Also muss ich das wohl bis in den Januar &#8211; also nach den Festtagen &#8211; verschieben.<br>An der Niebelsch&uuml;tz-Bio schreibe ich drei weitere Seiten.<br>Und: Seit dem Versenden des Newsletters (siehe 460. Amtstag) sind erstaunlich viele Dankesmails auf den Newsletter eingetroffen. Na, eigentlich bei jedem Newsletter, aber sie nehmen stetig zu, die R&uuml;ckmeldungen. Das darf man jetzt mal sagen.<br>Am Nachmittag versuche ich eine Romooser Weihnachtsspezialit&auml;t, die es aber nat&uuml;rlich auch andernorts auf dem Land noch gibt: Buttercreme-Keks. Nichts schlecht, wenn auch nicht ganz mein Ding.<br>Ach, und dann ruft mich noch Gott an und sagt mir, ich solle daf&uuml;r sorgen, dass sein Buch nicht immer ohne Urheberrechte vertrieben wird. Er m&ouml;chte, dass die Urheberrechte der Bibel an die jetzt lebenden K&uuml;nstler verteilt werden. Die h&auml;tten es nicht verdient, so arm zu leben. Hm, schwer sag ich, aber eine Sintflut k&ouml;nnte zur Besserung der Einstellung bez&uuml;glich des Urheberrechts der Kulturschaffenden nicht schaden, so im Sinn von Auf-die-Spr&uuml;nge-Helfen. Er wolle mal sehen, sagt er dann. Nicht vor Weihnachten. Und leider sei er ein bissel vergesslich.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprou87sWc23.12.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/393</link>
	
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	<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>465. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Tags&uuml;ber Seite 9 der Niebelsch&uuml;tz-Bio geschrieben.<br>Abends in Olten f&uuml;r das &laquo;10 Punkte-Programm&raquo;: Ich habe als Kulturminister einige enge Mitstreiter f&uuml;r die Sache der Kultur in ein Restaurant dort geladen, um &#8211; wie am 381. bzw. 388. und 447. Amtstag bereits gesagt &#8211; zehn kulturpolitische Punkte auszuarbeiten, auf die die Kulturschaffenden der Schweiz in den n&auml;chsten zehn, zwanzig Jahren hinarbeiten sollen. Punkte, die nicht zwingend aus der Realpolitik entstehen m&uuml;ssen, sondern aus einer Prinzipienpolitik. Aber die wir f&uuml;r notwendig erachten, auch wenn das die Politik im Moment nicht so sieht. Also eine Liste mit Forderungen, die man mehrheitlich zurzeit schwer durchbringen w&uuml;rde. Aber wenn man die ganze Zeit darauf hinarbeitet, k&ouml;nnten einige davon oder gar alle &#8211; vielleicht nur zum Teil, aber immerhin &#8211; tats&auml;chlich zustande kommen! Und genau das ist nun hier das Problem. Die Liste gelingt so gut, es kommen so viele Ideen, bei denen wir uns auch noch auf die wichtigsten tats&auml;chlich einigen k&ouml;nnen, dass die Liste geheim bleiben muss. Denn nur eine geheime Agenda wird eine Agenda sein, die man am ehesten durchbringen kann. Kennen die Gegner die Schritte der Kulturschaffenden, werden sie von Beginn weg sich gegen alles str&auml;uben, oder es zumindest h&auml;rter versuchen bzw. sich bessere Strategien dagegen zurechtlegen k&ouml;nnen. Also wird die Liste quasi zum &laquo;Geheimen Fahrplan&raquo;, zur Verschw&ouml;rung der X in Olten am 22.12.2008. Als solche dient die Liste drei Zwecken: Erstens wird jeder der Anwesenden versuchen, auf die Punkte, die wir als wichtigste erkoren haben, plus auf jene Punkte von der Gesamtliste, die ihm zus&auml;tzlich noch am meisten zusagen, mit allen M&ouml;glichkeiten hinzuarbeiten. Zweitens wird die Liste dienen der oder dem jeweils neuen Kulturminister/in ab 2009. Dazu wird es je eine Retraite geben &#8211; ca. zwei Monate nach Amtsantritt &#8211;, bei der die/der neue Neue im Amt aus dieser Liste die Hauptschwerpunkte f&uuml;r seine Legislaturperiode herauspicken darf, wenn sie/er dies als Ideenhilfe will (hier kommt auch mein &laquo;Stamm der Kulturminister a. D.&raquo; zum Zug, den ich nach Amtsabgabe ins Leben rufen werde, ein Think Tank (vornehmlich zur Unterst&uuml;tzung des Kulturministeriums), dem alle Kulturminister a. D. angeh&ouml;ren werden plus &#8211; als ausserordentliches Mitglied - der jeweils gerade amtierende Minister). Und drittens &#8211; das noch zum Trost, f&uuml;r jene, die lieber die ausgearbeitete Liste hier stehen gehabt h&auml;tten &#8211; werde ich meine ganz private Liste der zehn mir wichtigsten Punkte am Ende meiner eigenen Legislaturperiode als Kulturminister angeben, also jene zehn Punkte, an denen ich danach als Dominik Riedo, Kulturminister a.D. arbeiten will. Die decken sich n&auml;mlich nicht v&ouml;llig mit der Liste, auf die wir uns als wichtigste Punkte geeinigt haben. Und das deswegen, weil ich als Schriftsteller gar nicht alle Punkte angehen kann, auch wenn ich dies m&ouml;chte und sie gutheisse. Das sollen Kulturschaffenden tun, die in den jeweiligen Gebieten mehr verstehen als ich und einflussreicher sind. Ich werde mich daf&uuml;r um meine Kinderchen k&uuml;mmern. Zudem ist es nicht so gef&auml;hrlich, meine Punkte am Ende bekanntzugeben, ich allein habe eh nie die kulturpolitischen M&ouml;glichkeiten wie alle heute Abend in Olten Versammelten zusammen!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpronwWqZu22.12.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/392</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 392</guid>
	<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>464. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[66 L&auml;nder protestieren dagegen, dass vielerorts gleichgeschlechtlicher Sex noch immer mit Gewalt oder gar dem Tod geahndet wird. Nicht dabei: der Vatikan - und die USA. Aha!<br>An der Biographie Seiten 7 und 8 geschrieben.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproIS7QTj21.12.2208.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/391</link>
	
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	<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>463. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Wegen des Projekts &laquo;Transit 09&raquo; (siehe 91. Amtstag) einige Dinge organisiert.<br>An der Biografie Seite 5 und 6 des siebten Kapitels geschrieben.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprorMKJAb20.12.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/390</link>
	
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	<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>462. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute mache ich viele Erledigungen, kaufe letzte Dinge vor Weihnachten, gehe in die Bibliothek und dann nach Schlieren, wo ich am Nachmittag eine geheime Vernissage besuche. Warum geheim? Ach, fragen Sie nicht mich, aber verraten, wer das so haben will, darf ich eben auch nicht.<br>W&auml;hrenddessen macht der w&auml;hrend der Bundesratswahl vom 10. Dezember 2008 ein Mikrofon tragende Toni Brunner Furore. Alles entsetzt sich. Nun gut, ich finde das auch nicht toll, mein Freund ist er eh nicht, aber ihn mit Ausdr&uuml;cken wie &laquo;Lebende Wanze&raquo; zu versehen ist einfach falsch. Das ist Nazi-Jargon, der auf die Juden bezogen wurde, so was macht man heute nicht mehr!<br>Im Briefkasten, den ich erst am Abend leere, liegen noch zwei Weihnachtskarten an den Kulturminister, eine vom Verlag Peter Lang und eine vom Festival Belluard.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproQfx6jb19.12.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/389</link>
	
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	<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>461. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute wurden die Unterschriften der Initiative &laquo;Jugend + Musik&raquo; in Bern bei der Bundeskanzlei abgegeben. Ich unterst&uuml;tze die Initiative, aber warum nicht auch eine F&ouml;rderung der Jugend in anderen Kulturbereichen? Vor allem, wenn sie begabt sind. Immer nur Sport und Musik, Musik und Sport. Hey, es gibt auch Literatur, visuelle Kunst, Theater, Design, Comic etc.<br>Mit der Post kommt eine Weihnachtskarte des SBVV. Und das Heft &laquo;Gala&raquo; des &laquo;theaterclubs luzern&raquo;.<br>An der Biographie schreibe ich heute Seiten 3 und 4 des siebten Kapitels.<br>Und dann h&ouml;re ich noch den Klageruf nach dem h&ouml;chsten Gl&uuml;ck im Leben, ein Gest&ouml;hn um die Gnade, selbst als V&ouml;gel tragender Orkan um die Erde sausen zu d&uuml;rfen. Vom Napf bis zum Napf &#8211; und danach noch ein Richtungswechsel: Westw&auml;rts. Und dann noch nordw&auml;rts. Und umgekehrt. Es gibt schon seltsame Stimmen hier, in Romoos.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproWSwx9N18.12.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/388</link>
	
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	<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>460. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute gehe ich vor allem den 15 noch fehlenden Beitr&auml;gen des Projekts &laquo;Heidi&raquo; nach (siehe gestern). Eine langwierige Sache. Ich erreiche aber bis auf drei Beitragende alle und sie versprechen mir die Texte bis Anfang Januar. Dabei gibt es nochmals einen kleinen Wechsel, wodurch ich am Ende nun 21 Texte plus drei Zugaben von 28 Beitragenden haben sollte.<br>Dann sage ich noch zu, am 10. Januar in Luzern bei einer Veranstaltung gegen den Wegweisungsartikel teilzunehmen (siehe 317. und 176. Amtstag).<br>Und mache als Kulturminister einige Termine im Januar ab.<br>Der Newsletter des Kulturministeriums mit meinem Gedicht &laquo;Die Kerze&raquo; (Die Kerze // Sie anz&uuml;nden und geniessen. / Ich meine die Dunkelheit.) geht heute auch noch raus. Warum ich so was schreibe?: &laquo;Ich versteh‘ das Raunen des &Auml;thers, der Menschen Gekl&auml;ff versteh‘ ich nie.&raquo; (Und was machen wir jetzt daraus, liebe/r Leser/in?)<br>Gegen Abend schreibe ich noch die zweite Seite des siebten Kapitels der Niebelsch&uuml;tz-Biographie. Nach fast drei Monaten (siehe 377. Amtstag) komme ich endlich wieder mal zum Weiterschreiben!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro8EI5RM17.12.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/387</link>
	
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	<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>459. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Der heutige 16. Dezember ist gleich aus zwei Gr&uuml;nden wichtig: Erstens bin ich nun seit f&uuml;nf Jahren Schriftsteller (wobei ich in diesen f&uuml;nf Jahren f&uuml;nf B&uuml;cher ver&ouml;ffentlicht habe). Und heute ist eigentlich auch der Abgabetermin f&uuml;r die Beitr&auml;ge beim Projekt &laquo;Heidi&raquo;. Von mittlerweile 23 Texten, die ich heute haben sollte, sind erst acht hier. Also gerade mal gut ein Drittel. Nun, damit h&auml;tte ich rechnen m&uuml;ssen, heisst es, und zu meiner Erleichterung habe ich damit gerechnet. Es gibt nat&uuml;rlich ein kleines Reservepolster an Zeit, das bis Anfang Januar 2009 reicht. Mal sehen, wie viele Beitr&auml;ge dann bei mir sind…<br>Ansonsten kommt die AHV-Rechnung f&uuml;r das vierte Quartal 2008 per Post, ich schreibe an einem Text, den ich vor drei Jahren begonnen habe (eine gr&ouml;ssere Sache, ich schaue heute nur kurz, ob ich den Einstieg &uuml;berhaupt noch finden kann: ich kann!), erfahre von meinem Backoffice, dass der Kanton Fribourg nun den versprochenen Beitrag f&uuml;r das Projekt &laquo;Romont-Romoos&raquo;(siehe 251. Amtstag) doch noch &uuml;berwiesen hat (sch&ouml;n!) und begebe mich abends nach Kriens f&uuml;r die letzte Vorstandsitzung des &laquo;theaterclubs luzern&raquo; in diesem Jahr.<br>Eine betr&uuml;bende Nachricht trifft auch noch ein: Das Projekt &laquo;Salonpalaver&raquo; von Sabine Gysi und Tania Kummer in Z&uuml;rich (siehe 342., 354., 363. und 364. Amtstag) ist dem Tode geweiht. Es haben sich anstatt der gesuchten 600 Mini-M&auml;zene nur gerade deren 130 beteiligt. Nun, das deckt sich mit meiner Erfahrung, warum es die &ouml;ffentlichen Institutionen braucht in der Kultur. Privatpersonen, die bereit sind, lieber 50 Franken f&uuml;r Kultur auszugeben anstatt f&uuml;r drei Drinks in der Bar, sind enorm d&uuml;nn ges&auml;t.<br>Umgekehrt machen viele Menschen v&ouml;llig was Anderes. Die w&uuml;rden f&uuml;r 50 Franken von Z&uuml;rich nach Romoos fahren. Was wir gleich ausprobieren: Wer sich bis Ende dieses Jahres vor meiner T&uuml;r in Romoos hinstellt und sich auf diesen Tagebuch-Eintrag beruft, erh&auml;lt von mir einen Gegenwert von 50 Franken (auf die ersten zehn Menschen begrenzt &#8211; sonst geh ich Pleite)! Also: los!<br>Und ach, mein Portrait h&auml;ngt nun in der &laquo;Freundeskreisgalerie&raquo; der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern im Foyer (siehe 264. Amtstag).]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprokANsHd16.12.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/386</link>
	
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	<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>458. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen kaufe ich ein in Wolhusen / Nachmittags habe ich Skype-Sitzung mit meinem Backoffice; drei Dinge aus dem Protokoll der Sitzung: 1) Der Wahlmodus bei der Wahl zum neuen Kulturminister/der neuen Kulturministerin wird ge&auml;ndert werden / B) Den PRIX ROMO wird es ein zweites Mal geben / C) &laquo;Sessionen&raquo; in Bern wird es 2009 vermutlich nur zwei geben, daf&uuml;r beide Male mit Suisseculture, die stark an dieser Plattform interessiert sind / Und in einem Magazin das Lieblings-SMS eines Teenagers gelesen: &laquo;Yoh, seh dich am 5i am Central, Mann!&raquo;: Wie belanglos muss ein Leben sein, in dem dies das Lieblings-SMS ist? Oder haben die nur so ein kurzes Ged&auml;chtnis bzw. keins und das ist das sch&ouml;nste, das halt grad noch im Speicher des Natels rumliegt? / Und &laquo;Derrick&raquo;, also Horst Tappert, ist am Samstag gestorben!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproyndBL615.12.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/385</link>
	
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	<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>457. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute r&auml;ume ich wieder mal so richtig auf, bevor ich um 16 Uhr im Hotel Kreuz/Romoos die zweite Vernissage meines neuen Buches „Nichts, ausser gew&ouml;hnlich“ feiere. Wieder habe ich ne ganze Menge Menschen, die sich daf&uuml;r interessieren und der Anlass macht so richtig Spass! Danke an alle Besucher!<br>Abends telefoniere ich lange mit Augusta Laar, es geht um nochmals ein neues Projekt, das wir (aber diesmal wirklich vor allem: sie!) zusammen machen k&ouml;nnten. Dazu schicke ich ihr wenig sp&auml;ter noch eine Liste mit m&ouml;glichen Kooperationspartnern, wie es in der Marktwirtschaft so nett heisst.<br>Und etwas Unglaubliches geschieht!!! Die Gruppe &laquo;Edvard Kunzt&raquo;, die mich doch verf&uuml;hrt haben will (siehe 113. Amtstag), ja sp&auml;ter im Kommentarbereich des Tagebuchs mich sogar regelrecht bedroht hat, biedert sich an! Sie laden mich ein, bei Facebook ihr &laquo;Freund&raquo; zu sein. Aber sicher sag' ich da zu! W&auml;r‘ ja gelacht! Als Kunstprojekt, das ich bin!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproQPYN7O14.12.2008.jpg"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/384</link>
	
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	<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>456. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Piraten vor der K&uuml;ste Somalias, lese ich heute, seien b&ouml;se Menschen. Aber, auch das lese ich, Menschen, die Urheberrechte verletzen, seien ebenfalls b&ouml;se Menschen. Also da zweifle sogar ich, ob man das so direkt miteinander vergleichen soll!<br>Nebst diesem Leseerlebnis treffen heute noch erste Vorschl&auml;ge zur grafischen Gestaltung des Kino-Heftchens w&auml;hrend des Projekts &laquo;Transit 09&raquo; (siehe 91. Amtstag) ein.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro2lYVTY13.12.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/383</link>
	
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	<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>455. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen telefoniere ich mit meinem Verlag wegen der zweiten Buchvernissage am Sonntag.<br>Und zur ersten Vernissage vom letzten Samstag kommt heute der zweite Zeitungsartikel bei mir an.<br>In der Post liegt auch die Abrechnung von ProLitteris: F&uuml;rs Jahr 2007 erhalte ich 31.70 Franken Reprographie-Entsch&auml;digungen. Nur f&uuml;r den Fall, dass dann da jemand meint, damit w&uuml;rden die Autoren Millionen machen…<br>In Z&uuml;rich bin ich am Nachmittag an der &laquo;Table Eckig&raquo;, einer neuen Form der Kulturdiskussion. So nebenbei kaufe ich noch Geschenke f&uuml;r Weihnachten ein.<br>Und in einem Interview mit einem Urheberrechts-Experten lese ich: &laquo;Wenn Sie aber fragen, ob es denkbar erscheint, aus der Nutzung von gesch&uuml;tzten Werken im Internet Einnahmen zu erzielen, lautet meine Antwort: Ja, das ist sicher m&ouml;glich. Es gibt von namhaften Wissenschaftlern erarbeitete &ouml;konomisch-juristische Modelle, die darauf abzielen, die unkontrollierbaren Nutzungen im Netz zu legalisieren und im Gegenzug pauschal verg&uuml;tet zu bekommen - man spricht hier von "Content-Flatrates". Hier k&ouml;nnte durchaus ein Ansatz liegen, geistiges Eigentum im Internet zu sch&uuml;tzen: indem zumindest neue Einnahmequellen geschaffen werden.“ Aber dieser Verwaltungsaufwand! Warum nicht Autoren ganz allgemein pauschal bezahlen, also jedem, der ein Leben lang schreiben will, monatlich 6‘000 Franken in die Hand dr&uuml;cken? (Ich weiss, hatten wir schon) Oder wenn es alle so werden wollten, weil es ja bequem sei: Warum nicht eben allen ein bedingungsloses Grundeinkommen geben? Die Idee dazu ist vorhanden, die genaueren Pl&auml;ne auch (ich weiss, auch nicht neu &#8211; darum ohne Angaben, an welchem Amtstag es bereits erw&auml;hnt worden ist).<br>Und dann habe ich noch von einer Rezension getr&auml;umt, die mein letztes Werk vor meinem Tod bespricht (die Bezugsfehler sind so im Traum vorgekommen): &laquo;Riedos letztes Werk, bereits geschlagen von Blindheit, ist die Performance des Dramas „Samson Agonistes“: Riedo trauert &uuml;ber seine verfehlte Mission. Aber mitten unter den Philistern sammelt er die Kraft zum schrecklichen Triumph, mit dem er untergehend die Treue gegen&uuml;ber der Literatur beweisen will. Er reisst die S&auml;ulen der Kunst-Tyrannei f&uuml;r immer ein und begr&auml;bt sich, zur S&uuml;hne seines Versagens als Minister, mit den Literaturlosen. Aus dem unb&auml;ndigen Stolz dieses Untergangs aber spricht der pure Geist, der mit den Tr&uuml;mmern, so wie sie zu fallen, wie sie zu liegen kommen, ein perfektes Kunstwerk schafft. Riedos Stolz ist gebrochen, aber er stellt dem Reich dieser Welt ein einziges Mal die Vision des puren Kunstwerks entgegen.&raquo; Und das mitten im Tag!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproYed4E812.12.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/382</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 382</guid>
	<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>454. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Sch&ouml;ne gemischte Weihnachtszeit! Erst kommt mit der Post eine liebe Karte von der AXA Winterthur, also von Rolf Brazerol und J&uuml;rg Lehmann, die mit dem Kulturministerium in der Retraite in Romainm&ocirc;tier waren, und die mir frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr w&uuml;nschen (Danke!) &#8211; &#8211; &#8211; und dann lese ich bei &laquo;20 Minuten&raquo;: &laquo;Stutz und Futz regieren die Welt!&raquo;<br>Daneben erscheint heute der erste Artikel zu meiner Buchvernissage vom Samstag, die Rechnung f&uuml;r die Verkehrssteuer vom T&ouml;ff liegt im Briefkasten und ich erhalte ein Mail von Anonym, das mir dankt f&uuml;r alles, das ich f&uuml;r Romoos mache.<br>Ich selbst update die Agenda auf der Kulturministeriums-Website, versende einige Pakete, &uuml;berarbeite den gestern geschriebenen Brief an die Parteipr&auml;sidenten der Schweiz und erhalte per Mail den Bericht &uuml;ber die nunmehr vorliegende Kulturstrategie des Kantons Bern (siehe 228., 230., 233. und 244. Amtstag), den ich zur Kenntnis nehme.<br>Und beim Schneiden der Zehenn&auml;gel kommt mir in die Gehirnwindungen, dass ich mir den Himmel nicht einmal ansatzweise so vorstellen mag wie es viele Menschen tun: Denn ein Himmel, bei dem ich noch die Erde sehen k&ouml;nnte bzw. alles, was auf Erden vor sich geht - und das eventuell noch, ohne dass man eingreifen k&ouml;nnte -: Das scheint mir eher die H&ouml;lle zu sein als der Himmel!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro0P9XUA11.12.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/381</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 381</guid>
	<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>453. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Ganz am Anfang m&ouml;chte ich mich hier entschuldigen. Ohne dass mich jemand gedr&auml;ngt hat, ohne dass ich das irgendwie muss. Aber heute habe ich gelesen, dass Christoph M&ouml;rgeli nach ersten Berichten die H&auml;nde nicht mehr bewegen k&ouml;nne. Nun, so etwas w&uuml;nsche ich gar niemandem, auch nicht ihm. Ich hoffe also, das kommt wieder gut. Und entschuldige mich also f&uuml;r die Aussage von vor zwei Tagen: Bei solchen Problemen ist das unfair, so etwas zu schreiben. Ich dachte, er sei mit ein paar Prellungen davongekommen.<br>Das grosse Thema ist heute die Bundesratswahl. Aber ach, schon nach nur 15 Monaten als Kulturminister habe ich das Gef&uuml;hl, die Geschichte wiederholt sich. Blocher rein, Blocher raus, Maurer rein, alles gut? Nun, ich h&ouml;re nur noch mit halbem Ohr zu, irgendwie ist mir heute anderes wichtiger.<br>Zum Beispiel das Kulturf&ouml;rderungsgesetz, das ja zur Beratung im Parlament wie geschrieben schon wieder verschoben worden ist. Aber ich &uuml;berarbeite heute nochmals den Text (siehe gestern) f&uuml;r das Heft des ISSV und sende ihn danach an die Redaktion.<br>Oder die Landschaft: Heute ist alles weiss. Es hat die ganze Nacht geschneit und es schneit den ganzen Tag, es schneit und schneit. Bis in die Nacht hinein. Sch&ouml;n!<br>Per Post kommt &uuml;brigens die &laquo;Gazzetta&raquo;, das Heft von ProLitteris, worin ich auch ein wenig lese.<br>Und am Abend verfasse ich einen Brief an alle Parteipr&auml;sidenten der Schweiz, worin es um Kulturpolitik geht. Mal sehen, ob ich den lossende.<br>Eher belustigend ist die Meldung, dass das norwegische Parlament Anfang Dezember ein globales Verbot erlassen hat, welches das Konsumieren von k&auml;uflichen, sexuellen Dienstleistungen untersagt. Das Verbot soll ab 1. Januar 2009 nicht nur in Norwegen gelten, sondern auch f&uuml;r norwegische B&uuml;rger, die sich ein solches Angebot im Ausland kaufen. Also das finde ich ganz sch&ouml;n radikal. Und bei den kulturpolitischen Dingen heisst es bei uns immer, man k&ouml;nne keine radikalen Ans&auml;tze im Gesetz verankern, das ginge schlicht nicht. Nun, in Norwegen scheint es bei anderen Dingen zu gehen…]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproobivLS10.12.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/380</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 380</guid>
	<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>452. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen korrespondiere ich nochmals intensiv mit dem Verlag, es geht um erste Berichte &uuml;ber die Vernissage vom Samstag etc.<br>Danach arbeite ich am Konzept zu einer Idylle.<br>Nachmittags schreibe ich f&uuml;r das Mitteilungsheft des ISSV eine Druckvariante des Vortrags vom Samstag, zu dem ich mir nur Stichworte notiert hatte.<br>Ansonsten sendet mir Urs W. Studer noch seine Laudatio zu und unter anderem im Internet gibt es neu die Liste der schweizerischsten Nahrungs-Produkte, darunter etwa Aromat, Bircherm&uuml;sli, Birewegge, Cervelat (oder Cipollata-W&uuml;rstchen!), Maggi, Ovomaltine, Rivella, Sugus und die Romooser Holzkohle (&auml;h, kann man die essen?)!<br>Und w&auml;hrend ich mich immer kr&auml;nker f&uuml;hle, nimmt die Aufregung um die Wahl des neuen Bundesrates stetig zu. Die XXX droht der Schweiz, man solle einen ihrer zwei Kandidaten w&auml;hlen, sonst erlebe man die Opposition (Hatten wir das nicht schon? Ich fand es nicht so schlimm). Von den zwei Kandidaten jedoch haut der eine mit noch &auml;rgeren Drohungen so &uuml;ber den Strang, dass er sich einmal mehr als unw&auml;hlbar gleich selbst diffamiert.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproqOu0ro09.12.008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/379</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 379</guid>
	<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>451. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Der Nationalrat sagt JA zum Bankenkredit.<br>Und Christoph M&ouml;rdeli, &auml;h: M&ouml;rgeli verunfallt am Morgen schwer. Es sei das blendende Sonnenlicht gewesen, sagt er. Ja, das sind sie halt nicht gewohnt, die Parteimitglieder der XXX. Denn normalerweise herrscht bei ihnen die totale Dunkelheit.<br>Ich selbst bin in Luzern bei Weihnachtseink&auml;ufen: Einen Fetisch f&uuml;r mich, einen Fetisch f&uuml;r Dich, juhui!<br>Und weil Friedrich Glauser heute vor 70 Jahren verstorben ist, ein immer noch ziemlich unbekanntes Kapitel aus dem Roman &laquo;Wachtmeister Studer&raquo; resp. &laquo;Schlumpf Erwin Mord&raquo;:<br>&laquo;Das kostet Sie den Kragen, Studer!" Der Polizeidirektor fl&uuml;sterte vor Wut. Tonlos wiederholte er: "Den Kragen, Studer! - Den Kragen und den Kopf dazu!" Studer fiel auf, dass der eigene Kragen dem Herrn Regierungsrat tief in den Hals schnitt. Es war ein roter, ge-bl&auml;hter Hals, und der Kopf dar&uuml;ber war noch r&ouml;ter. Der Mann hatte Angst. Er war w&uuml;tend aus nackter Angst. "Ich werde zwei Tritte runter fallen", dachte Studer, "und er zwei Stockwerke." Pl&ouml;tzlich l&auml;cherte es den Wachtmeister. Er wusste, er w&uuml;rde nach Hause gehen und dem Hedy alles erz&auml;hlen, und er w&uuml;rde vor Lachen nicht fertig erz&auml;hlen k&ouml;nnen, obwohl das Hedy schon bald zu weinen anfangen w&uuml;rde - zu weinen wegen der sch&ouml;nen Pension, auf die sie sich so gefreut hatte... "Diesmal werden Sie nicht einfach degradiert, Studer", fl&uuml;sterte der Polizeidirektor, "diesmal" - und pl&ouml;tzlich fand er seine Stimme wieder und br&uuml;llte: "diesmal wandern Sie ins Loch!" Damit hat er leider recht, dachte Studer und biss auf die Z&auml;hne, denn es l&auml;cherte ihn immer noch ein wenig. Schon mancher Tschugger war im Kanton Bern hinter Gitter geraten, aber noch keiner aus diesem Grund... Doch er musste sachlich werden, er musste erkl&auml;ren. "Der Nebel, Herr Regierungsrat, ich habe die Herren pflicht-gem&auml;ss gewarnt vor dem pl&ouml;tzlichen Nebel im Napfgebiet. Ein Gewitter mit K&auml;lteeinbruch, und innert einer halben Stunde ist alles im Nebel. Der Nebel, habe ich gesagt, k&uuml;mmert sich auch nicht um einen Bundesratsausflug. Der Nebel kann sieben Bundesr&auml;te nicht von sieben Hagpfosten unterscheiden." "Frechheit", stiess der Polizeidirektor hervor. Er fl&uuml;sterte jetzt wieder. "Genau das sagte einer der Herren auch", meinte Studer, "und die welsche Dame sagte es sogar auf franz&ouml;sisch... Der Berneroberl&auml;nder aber klopfte mir auf die Schulter. Ich solle mich beruhigen. Er habe mehr Viertausender bestiegen als alle Wachtmeister der Schweiz zusammen. Im Nebel sehe er noch besser als an der Sonne. - - Ja, und dann haben sie mir befohlen, im 'B&auml;ren' zu bleiben oder zur&uuml;ckzufahren nach Gerzenstein zu meinem Fall Schlumpf. Sie brauchten keinen Bewacher, erkl&auml;rten sie. Sie wollten unter sich sein, einmal im Jahr ganz unter sich als gute Kameraden und ohne Polizisten vorn und hinten. Und da sind sie halt unter sich geblieben und sind im G&auml;nsemarsch die Mattlisegg hoch-gestiegen, und zwei Stunden sp&auml;ter fiel der Nebel ein, und jetzt sind sie verschwunden. Und der Studer Jakob kommt ins Loch, weil er pers&ouml;nlich den ganzen Bundesrat verloren hat, alle sieben, in Windjacken und mit Schottenm&uuml;tzen, und der Berneroberl&auml;nder hatte noch einen Kompass umgeh&auml;ngt an ei-ner roten Kordel..." "Wieviele Suchmannschaften sind unterwegs?" "F&uuml;nf. Alles erfahrene Leute." "Werden sie schweigen? Sie kennen unsere Medien, Studer. Dieses Radiopack von Berom&uuml;nster, diese Dreckskerle vom‚Volksrecht‘, diese Lumpenhunde von der‚Tat‘ -" "Unsere Leute k&ouml;nnen schweigen, und sie werden schweigen. Aber leider haben sie nichts gefunden. Das Gel&auml;nde ist harmlos bei sch&ouml;nem Wetter. Und heute scheint die Sonne. In zwei Stunden kann man dort jeden entlaufenen Pudel aufst&ouml;bern... - Also..." Studer schwieg. Er hockte da, vorn&uuml;bergebeugt, die Beine etwas auseinandergestellt, die Vorderarme darauf abgest&uuml;tzt. "Also was?" "Also k&ouml;nnen sie nicht zu Fuss weitergegangen sein. Da muss irgendwo ein Fahrzeug..." "Sind Sie wahnsinnig, Studer? Sie denken an eine Entf&uuml;hrung? Der ganze Bundesrat? Und in Bergschuhen?" Ein Fahrzeug..." Pl&ouml;tzlich fuhr Studer auf. Seine Stimme wurde hart, duldete keinen Widerspruch. "Geben Sie mir das Telefon", fuhr er seinen h&ouml;chsten Vorgesetzten an. "Und jetzt die Nummer von St. Urban, Klinik St. Urban... nein, das ist nicht im Kanton Bern, Herr Re-gierungsrat, das ist im Luzernischen... nicht weit vom Napf..." Der Polizeidirektor gehorchte wie ein Bub. Er suchte stumm nach der Nummer und sprach sie mit br&uuml;chiger Stimme vor, w&auml;hrend der Wachtmeister die W&auml;hlscheibe drehte. Bleich, mit offenem Mund verfolgte der Herr Regierungsrat das Gespr&auml;ch. "Ja, hier Studer, Kantonspolizei Bern. Eine Frage, Herr Anstaltssdirektor. Hat vielleicht gestern jemand eine Gruppe von auff&auml;lligen Personen bei Ihnen eingeliefert, in Windjacken, Leute, die seltame Dinge behaupteten? Gr&ouml;ssenphantasien, Identit&auml;tsverwirrung - sie kennen die Sorte... &#8211;- Aha, aha &#8211; soso &#8211; jaja... Ein Holzh&auml;ndler, sagen Sie, mit einem Lieferwagen... Im Wald bei Luthernbad, an der Enziwigger... Nein, die Gegend kenn ich nicht... Reizvoll, aber einsam - kann ich mir vorstellen... Angst? Warum hatte der Holzh&auml;ndler Angst?... Ach so, ja sicher, da kann es einem schon unheimlich werden, wenn man so ganz allein mit sieben Typen dahinf&auml;hrt und die singen zusammen die Landeshymne... Ein kluger Mann, gleich bis nach St.Urban durchzufahren... Wie, ein Trick? Was war mit dem Trick? ... Aha, verstehe, nur mit einem Trick waren sie zu beruhigen... Ja, Ihre Pfleger haben Erfahrung, Gold wert, gratuliere der Anstalt, gratuliere dem Direktor. Ein bisschen was in den Tee, und dann jedem eine Spritze in die... Perfekt! -- Jetzt schlafen sie also. - Alle? Auch der mit dem Kompass? -- Nun h&ouml;ren Sie gut zu, Herr Direktor. Die Gruppe ist den Beh&ouml;rden in Bern bekannt. Es muss alles geheim bleiben, wegen gewisser Verbindungen mit einflussreichen Familien, Sie verste-hen... Nein, nein, alle sieben sind v&ouml;llig harmlos... Nur diese eine fixe Idee, sonst ganz harmlos ... Genau, es gibt ja auch solche, die meinen, sie seien der Napoleon oder der Pr&auml;sident von Amerika..." Studer lachte herzhaft, und man h&ouml;rte den Anstaltsdirektor in der Ferne scheppernd mitlachen. "Gewiss, Herr Direktor, gutm&uuml;tige Leute in der Regel, wenn man ihre fixe Idee nicht anzweifelt... Ich nehme jetzt die Sache an die Hand. In zwei Stunden bin ich bei Ihnen ... Ja, ich hole die Leute pers&ouml;nlich ab, mit zwei Dienstwagen... Nein, das ist nicht unter meiner W&uuml;rde. So was geh&ouml;rt zu meinem Beruf... Nein, zu baden brauchen Sie sie nicht, lassen Sie sie so, wie sie sind... jaja ... gleich in den Bergschuhen. Wir duschen sie dann hier in Bern gr&uuml;ndlich ab und tschoopen sie wieder anst&auml;ndig an."]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproZWIejf08.12.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/378</link>
	
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	<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
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	<title>450. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Seit dem Computer-Crash (siehe 434. Amtstag) kann ich heute endlich das erste Mal wieder meine Websites updaten, weil vorher &laquo;Dreamweaver&raquo; noch nicht wieder gelaufen ist. Was ich dann auch mache!<br>Am Nachmittag bin ich im Kunsthaus Z&uuml;rich reichlich gl&uuml;cklich! Was nicht nur an den Divisionisten liegt.<br>Abends kommt der Samichlaus bei mir vorbei. Er hat aber nichts zu schimpfen, sondern lobt mich f&uuml;r meine Arbeit f&uuml;r Romoos (Kein Witz! In Romoos kommt der Samichlaus noch bei ALLEN vorbei, egal, wie alt man ist).<br>Noch &uuml;ber die offiziell (Institut f&uuml;r Sprache) drei sch&ouml;nsten W&ouml;rter der deutschen Sprache gestolpert, im Internet: die Liebe, die Habseligkeiten, die Geborgenheit. F&auml;llt Ihnen auch auf, dass alle drei Feminina sind! Tja.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproIbPIvH07.12.2008.jpg"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/377</link>
	
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	<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
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	<title>449. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Machen wir es kurz: Vom Morgen bis in den sp&auml;ten Nachmittag bin ich am &laquo;B&uuml;cherjahr des ISSV&raquo; im Hotel Continental in Luzern, wo ich erst neun Lesungen von Vereinsmitgliedern lauschen darf, bevor ich selbst als Kulturminister &uuml;ber den Stand des Kulturf&ouml;rderungsgesetzes informiere. Nach einem kurzen Gespr&auml;ch zweier Mitglieder &uuml;ber ein neues Lexikon findet dann um 17 Uhr die Vernissage meines eigenen B&uuml;chleins &laquo;Nichts, ausser gew&ouml;hnlich / Texte f&uuml;r die Zeitung und die Katz&raquo; (Verlag DIE REGION / ISBN: 978-3-906365-47-3) in der Spitalm&uuml;hle Luzern statt. Nur so viel, f&uuml;r einmal im Pr&auml;teritum: Der Saal war voll, die Laudatio von Urs W. Studer gut und die Stimmung toll! Danke an alle, die da waren (vor allem an die Delegationen der Spitteler-Stiftung, des FUKA-Fonds, der Gemeinden, der Stadt, des Schweizerischen Kunstvereins, des ISSVs etc. (ich weiss nicht mehr alle, so aufgeregt war ich wieder einmal))! Danke auch an Christina Zulauf f&uuml;r den Film zum Text. Danke an Roger f&uuml;r die Dokumentation! Dank dem Verlag (besonders Stefan Hodel, Armin Heinzer und Fabienne Thali, die alles managten)! Nach der eigentlichen Vernissage geht’s noch zur Afterparty im &laquo;Anker&raquo;.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro27FLcL06.12.2008.jpg"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/376</link>
	
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	<pubDate>Sat, 06 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
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	<item>
	<title>448. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute gibt es gleich zwei Dinge zu feiern: Erstens kommt das erste, druckfrische Exemplar meines neuen Buches &laquo;Nichts, ausser gew&ouml;hnlich / Texte f&uuml;r die Zeitung und die Katz&raquo;. Und zweitens die Nachricht, dass ich nun also (siehe 260. Amtstag) in der 66. Auflage des &laquo;K&uuml;rschners&raquo; stehe, dem wohl bekanntesten kurzen Nachschlagewerk &uuml;ber Schriftsteller im deutschsprachigen Raum. Naja, es stehen ja fast alle drin, die mal was ver&ouml;ffentlicht haben, aber trotzdem: Es ist vermutlich (ich weiss sonst von keinem) das erste gedruckte Nachschlagewerk, das &uuml;ber mich was drin hat.<br>Gleich danach kommt noch die Meldung, dass einige kleinere Zeitungsberichte &uuml;ber mich erschienen sind, von denen ich nun rein gar nichts gewusst habe. Das passiert in letzter Zeit immer &ouml;fter. Halt so Meldungen, wo einen die Redaktionen nicht mal mehr anrufen, logischerweise. Daran muss man sich gew&ouml;hnen, sch&auml;tz ich.<br>Ansonsten telefoniere ich nochmals mit dem Verlag wegen der Vernissage, telefoniere wegen des Projekts &laquo;Transit 09&raquo; im &laquo;stattkino&raquo; Luzern (siehe 91. Amtstag) und telefoniere Christina Zulauf wegen des Films, den ich morgen an der Vernissage zeigen werde. F&uuml;r die Vernissage w&auml;hle ich auch noch aus, was genau ich lesen werde.<br>Und ach, da waren noch meine Katzen. Die hocken in letzter Zeit beim Fressnapf, in der Meinung, wenn sie genug lang warteten, k&auml;me das Futter. Das ist schon so, es kommt aber, weil es 18 Uhr ist. Nun, sie sind wie Gl&auml;ubige. Die beten und beten und wenn mal etwas eintrifft, das sie sich erbeten haben, so kommt es, weil es eh kommt, und hat mit dem Beten vermutlich so wenig zu tun wie das Hinhocken meiner Katzen mit dem Futter. Arme Wesen! Die Katzen, meine ich.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprozuR36605.12.08.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/375</link>
	
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	<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>447. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Telefoniere zwei Mal meinem Verlag wegen der Vernissage von &uuml;bermorgen / Die Rechnung des Webhosts f&uuml;r die Spitteler-Website (<a href="http://www.carl-spitteler.ch" target="_blank">http://www.carl-spitteler.ch</a>) kommt / Denke nach &uuml;ber eine online-Literaturzeitschrift oder ein hochqualitatives online-Feuilleton / Mache Pralinen f&uuml;r Weihnachten / T&uuml;ftle am 10 Punkte-Programm herum (siehe 381. Amtstag) / Apropos 10 Punkte: Entdecke eine neue &Uuml;bersetzung der Bibel, in der das 6. Gebot &laquo;Du sollst nicht t&ouml;ten&raquo; neu mit &laquo;Du sollst nicht morden&raquo; &uuml;bersetzt wird; praktisch, wie? Da kann man im Krieg t&ouml;ten, wie man will. Aber die Kirche war schon immer gegen eine Abtreibung, um dann den Erwachsenen ohne Skrupel als Kanonenfutter draufgehen zu lassen! / Und dann noch dies: Das B&uuml;ro des Nationalrates hat das Kulturf&ouml;rderungsgesetz von der Traktandenliste der Wintersession gestrichen! Schon wieder verschoben also! Das zeigt, wie unwichtig Kultur in diesem armen Land (und &uuml;berall) ist!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproA9q1Z804.12.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/374</link>
	
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	<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>446. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Ab heute sind die beiden Gewinner-Leserbriefe des PRIX ROMO auf unserer Homepage hochgeladen und k&ouml;nnen eingesehen werden. Zudem ist auch der Jury-Bericht dort zu finden. Und der Medienspiegel zum PRIX ROMO.<br>Ich selbst arbeite heut nach langer Zeit wieder an der Niebelsch&uuml;tz-Biographie, das heisst an den Korrekturvorschl&auml;gen von Professor Fricke zu Kapitel 6. Immerhin werde ich damit endg&uuml;ltig fertig. Also kann es ab jetzt so richtig an Kapitel 7 gehen.<br>Ansonsten regle ich die Turbulenzen bei &laquo;Heidi&raquo; (siehe 439. Amtstag) f&uuml;r diesmal endg&uuml;ltig: Es sind nun 25 Beitragende f&uuml;r 21 Texte und zwei Zugaben, also alles in allem 27 Beitragende.<br>Abends ist in Romoos Gemeindeversammlung.<br>Ach, und die 170 Franken von gestern hatte ich heute nat&uuml;rlich sch&ouml;n bereitliegen!<br>Nicht so Freude habe ich &uuml;ber eine Radiomeldung: In Deutschland sind in den letzten paar Jahren 35 Berufsorchester gestrichen worden, das ist ein F&uuml;nftel aller professionellen Orchester. Hat da jemand gesagt, die Kultur st&uuml;nde im Moment gut da?!<br>Sowieso: Beim Sport gibt es Begabtenf&ouml;rderung, Gymnasien f&uuml;r begabte Sportler. Aber in der Literatur? Kann man sein Kind zur Begabtenf&ouml;rderung anmelden? Bei der Musik gibt es immerhin noch die Musikstunden, die vom Staat gef&ouml;rdert werden, aber bei der Literatur? Beim Film? Hallo?<br>UND WISSEN SIE WAS? DIE SCHWEIZ SOLLTE MAL SO VIEL GELD IN EIN LITERATURFESTIVAL SPEISEN WIE IN DIE EM 2008. DAS G&Auml;BE EINE VERANSTALTUNG, DEREN MAN SICH JAHRZEHNTE LANG ERINNERN W&Uuml;RDE, MIT GR&Ouml;SSEREM IMAGEGEWINN F&Uuml;R DIE SCHWEIZ ALS BEI DER EM, BEI DER SIE NACH UNTERSUCHUNGEN GAR EIN IMAGESCHADEN DAVONGETRAGEN HAT.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproezmhsi03.12.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/373</link>
	
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	<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>445. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen ruft mich Urs Studer bzw. sein B&uuml;ro an, um noch einige Dinge wegen der Laudatio vom Samstag zu kl&auml;ren.<br>Per Mail mache ich sodann f&uuml;r die Lesung im Januar im Entlebucherhaus (siehe 417. Amtstag) den Verantwortlichen noch einige Hinweise f&uuml;r den Ank&uuml;ndigungstext.<br>Darauf sehe ich das PDF vom neuen &laquo;Gala&raquo; f&uuml;r den &laquo;theaterclub luzern&raquo; auf Fehler durch.<br>Worauf es klingelt und ich etwas konsterniert an der T&uuml;re der Postbotin gegen&uuml;ber stehe, weil ich 170 Franken f&uuml;r eine Nachnahme bezahlen soll, die ich nicht im Haus habe; verschieben wir die Transaktion eben auf morgen.<br>Inzwischen kommt der genaue Ablauf beim B&uuml;cherjahr des ISSV vom 6. Dezember per Mail an.<br>Genau f&uuml;r diesen Anlass, eben f&uuml;r meinen Vortrag zum KFG dort, arbeite ich danach wieder, und heute schliesse ich die Vortragsnotizen endlich ab.<br>Am Abend vernehme ich noch, dass die Meldung &uuml;ber die Gewinner des PRIX ROMO auf der News-Site von Fernsehen DRS stand und Radio DRS hat die Medien-Meldung von uns auch prominent aufgeschaltet.<br>Apropos PRIX ROMO: Irgendwie kann ich eine kleine Freude dar&uuml;ber, dass von 40 eingesandten Briefen von uns in der Jury (ohne Wissen darum) genau zwei Schriftsteller als Gewinner ausgew&auml;hlt worden sind (n&auml;mlich eben Gansner und Sasdi (siehe gestern)), nicht unterdr&uuml;cken. Zeigt das doch, dass etwas dran ist an meiner schon immer ge&auml;usserten Meinung, Schriftsteller, die auch wirklich als solche arbeiteten, seien halt einfach um L&auml;ngen besser als solche, die das Schreiben nur als Hobby aus&uuml;bten. Was nichts gegen jene Menschen sagen will, die das Schreiben als Hobby aus&uuml;ben, aber sehr viel f&uuml;r jene, die sich einen m&ouml;glichst grossen Teil ihrer Lebenszeit f&uuml;r das Schreiben reservieren. Sie k&ouml;nnen mehr &uuml;ben, mehr die Kunstgriffe und Raffinessen des Schreibens lernen und anwenden, haben mehr Zeit, verschiedene Formen auszuprobieren oder gar eine neue Form auszut&uuml;fteln, sie sind also im wahrsten Sinne &laquo;professioneller&raquo;. Kunst nur als Hobby, das geht einfach meist nicht! (In der Musik zum Beispiel versteht das jeder sofort!) Die wenigen Ausnahmen sind wahre Genies, wenn man so will, und w&auml;ren noch gr&ouml;ssere Schriftsteller, k&ouml;nnten sie sich voll und ganz aufs Schreiben konzentrieren.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproxnrNMH02.12.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/372</link>
	
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	<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>444. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen schreibe ich einen Aphorismus auf, der mir nach einem Traum in den Sinn gekommen ist, der vom Kulturministerdasein handelte. Kein Albtraum &uuml;brigens, aber auch kein Romooser Alptraum. Eher eine Abstraktion der Summe aller zur&uuml;ckgelegten Wege in Z&uuml;gen, Bussen und anderen Fortbewegungsmitteln, die ich hinter mich gebracht habe, seit ich Kulturminister bin.<br>Danach bereite ich vor allem den heutigen Abend in Bern vor, also die Preis&uuml;bergabe des PRIX ROMO im Schlachthaus Theater.<br>Zwischendurch danke ich nochmals Alexander Meszmer und Matthias Kuhn f&uuml;r ihre Arbeit am Samstag. Auch gehe ich meinen eigenen Text f&uuml;r das Buchprojekt &laquo;Heidi&raquo; nochmals durch. Zus&auml;tzlich bereite ich den Vortrag f&uuml;r den 6. Dezember weiter vor (siehe vorgestern).<br>Schon am sp&auml;teren Nachmittag mache ich mich dann auf nach Bern. Dort bereite ich mit meinem Backoffice zusammen den Abend vor.<br>Um 20 Uhr ist es dann einmal mehr so weit: Eine &laquo;Session&raquo; im Schlachthaus Theater geht vor gut gef&uuml;lltem Haus &uuml;ber die B&uuml;hne, die dieses Mal Spoken Word von No&euml;lle Revaz und Beat Sterchi umfasst, Musik von Adi Blum, gelesene M&uuml;sterchen von nicht pr&auml;mierten und nat&uuml;rlich den beiden pr&auml;mierten Leserbriefen aus den Einsendungen zum PRIX ROMO (es lesen: Grazia Maria Pergoletti und Simon Chen) sowie die eigentliche &Uuml;bergabe des PRIX ROMO an die beiden Gewinner (siehe 437. Amtstag) durch mich. Je 500 Franken und eine spitze Schreibfeder erhalten also Hans Peter Gansner f&uuml;r seinen Beitrag &laquo;Achtung vor alten Achtundsechzigern&raquo; und Michael Sasdi f&uuml;r seinen Leserbrief &laquo;Also, irgendwie kann er einem leidtun, der Ospel Marcel&raquo;.<br>Danach folgt noch die eigentliche kulturpolitische Walrossrunde, also die Diskussionsrunde, diesmal mit Yves Fischer (Stellvertretender Direktor des BAK) und Andrew Holland (designierter stellvertretender Direktor von Pro Helvetia), moderiert von Beat Mazenauer, unserem Generalsekret&auml;r des Kulturministeriums.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproYg0ezl01.12.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/371</link>
	
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	<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>443. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen r&auml;ume auf, s&auml;ubere den Berg von gebrauchtem Geschirr von gestern, stelle alles wieder an seinen angestammten Platz etc.<br>Bei den Abstimmungen folgende Resultate: Hanf-Initiative abgelehnt, Referendum gegen das Bet&auml;ubungsmittelgesetz abgelehnt (Gesetz also angenommen), Verbandsbeschwerderecht-Initiative abgelehnt (bleibt also in Kraft), AHV-Initiative abgelehnt und Initiative zur Unverj&auml;hrbarkeit von sexuellen Straftaten an Kindern angenommen. Nur kurz dazu: Das mit der AHV verstehe ich echt nicht. Was kann man dagegen haben, auch bei kleinerem Einkommen sich fr&uuml;her pensionieren lassen zu k&ouml;nnen? Es ist ja ein K&ouml;nnen, kein M&uuml;ssen. Der Schweizer und die Schweizerin haben einfach zu viel Angst, dass da irgendwann kein Geld mehr ist. Das kann aber auch bei AHV-Alter 65 passieren.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro3QLbCl30.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/370</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 370</guid>
	<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>442. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Das Bundesamt f&uuml;r Statistik sendet heute erste Unterlagen zur Haushaltsbudgeterhebung (siehe 432. und 438. Amtstag).<br>Und ich selbst bereite den Vortrag zum Stand der Dinge am B&uuml;cherjahr des ISSV (am 6. Dezember) vor.<br>Schon um 14.15 Uhr klingelt es dann und Alexander Meszmer und Matthias Kuhn kommen bereits, um alles f&uuml;r ihren performativen Vortrag in der Kulturhauptstadt Romoos von heute Abend vorzubereiten. Es bleibt allerdings vor dem Ankommen der Zuh&ouml;rer noch ausreichend Zeit, so dass ich ihnen Romoos zeige und wir gem&uuml;tlich in der K&uuml;che sitzen. Da stellt sich zu meiner Genugtuung heraus, dass beide von ihnen auch schon negative Erfahrungen mit genau jener Journalistin gemacht haben, die mich nach der Reise auf Neuburg so schlecht machen wollte. Einem von beiden entf&auml;hrt sogar der Ausruf: &laquo;Ha, X Y [Name der Journalistin] , die [Zensur]!&raquo;<br>Mit der Zeit treffen dann die Zuh&ouml;rer ein und wir sitzen und reden in der K&uuml;che, bis Alexander und Matthias mit ihrem Vortrag &laquo;Das perfekte Leben &#8211; Fragmente einer Anatomie menschlicher Strategien&raquo; um 17.15 Uhr beginnen. 135 Minuten dauert der, was man aber gar nicht merkt: So gut, so abwechslungsreich machen das die beiden. Ich empfehle den Vortrag sehr!<br>Danach sind alle G&auml;ste, Vortragende wie Zuh&ouml;rer, noch zum Essen eingeladen, wo wir &uuml;ber den Vortrag sprechen, Romoos, das Leben und so kuriose Dinge wie Product-Placement im realen Leben: Meine Bef&uuml;rchtung geht ja dahin, dass man irgendwann beginnt, Orte, Fl&uuml;sse und Fluren nach Firmen zu nennen: Die Hauptstadt der Spr&uuml;ngli-Schweiz ist Nestl&eacute;. Siemens-Stadt ist aber die gr&ouml;sste Stadt in der Spr&uuml;ngli-Schweiz. Sie grenzt an den Ovomaltine-See, der wiederum vom Microsoft-Berg gegen SBB-Zug abgegrenzt wird.<br>Irgendwann sind wir so weit, Bahnstationen gibt es zumindest schon, die nach Fabriken heissen und die Krienseregg unterhalb des Pilatus heisst seit einigen Jahren zus&auml;tzlich auch &laquo;Sbrinz&raquo;! Just wait and see!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproun941l29.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/369</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 369</guid>
	<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>441. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen kommt eine Einladung zur Verleihung des Preises der Studer/Ganz-Stiftung. Leider kann ich da nicht hin und muss mich entschuldigen lassen.<br>Dann h&ouml;re ich, dass die SVP neben Blocher noch Maurer aufgestellt hat, bei der Wahl zur Nachfolge von Samuel Schmid als Bundesrat. Was soll das? Da hat man wirklich nur die Qual der Wahl!<br>Ich selbst mache heute vor allem Erledigungen, gehe zum Coiffeur, auf die Post, zum N&auml;hladen, zu meinem Verlag und zur B&auml;ckerei.<br>Bereits am Abend versende ich noch Einladungen zu meiner Buchvernissage am 6. Dezember.<br>Und frage mich, wo alle meine Tage hin sind? Wo, wo sind sie? In den B&uuml;chern? Und warum muss ich mich dann, warum m&uuml;ssen wir uns dann der Wiese versichern, dass sie gr&uuml;n ist? Immer wieder. Und wenn Schnee drauf ist, was ist dann? Und sind die Menschen alle sterblich? Oder wird es da welche geben, die…? Also das Leben ist gr&uuml;n, nein, die Wiesen sind gr&uuml;n, die Weisen, die Musik, die, der Schnee ist weiss, ist, ich weiss, weiss ich? Ist weiss, ist nicht schwarz, warum nicht, warum nicht schwarz, warum w&auml;re die Welt nur bei dieser einen kleinen Ver&auml;nderung &uuml;berhaupt nicht auszuhalten, nicht vorstellbar, was alles anders w&auml;re, nur deswegen, die Tage ein Schatten, deine Tage ein Schatten, ein schwarzer Schatten, ein schwerer Schatten, ein, dein, deine Jahre ein Traum und deine Jugend, deine Jugend eine Phantasie.<br>Und warum schreib ich so pubert&auml;r?! Vielleicht deswegen:<br>Desiderium originis: Diese Regung ist es, was den wahren K&uuml;nstler vom normalen Menschen unterscheidet &#8211; zu seiner Freude, aber auch zu seinem nicht geringen Leidwesen. Der K&uuml;nstler strebt zum Ursprung zur&uuml;ck, nicht nur zu seinem Ursprung, sondern ebenfalls zum Ursprung als Grundidee, zum eigentlichen Kern allen Seins und Abbildens. Dabei wird er selbst zum Ursprungsort seiner Werke, versp&uuml;rt dabei aber genau den Ekel davor, weil nun erneut etwas Neues in der Welt ist, das nie mehr in den Anfangspunkt zur&uuml;ck kann.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproUsMBYJ28.11.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/368</link>
	
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	<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>440. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Unser &laquo;unabh&auml;ngiges Staatsfernsehen&raquo; stellt heute (und stellte schon gestern und wird wohl auch noch morgen oder so stellen) Video-Sequenzen von der dritten Retraite meiner Amtszeit in Romainm&ocirc;tier (siehe 418. Amtstag) ins Netz, wie immer unter <a href="http://www.kulturtv.ch" target="_blank">http://www.kulturtv.ch</a>, und da im Blog.<br>Dann melden sich doch heute &#8211; also nach &uuml;ber elf Jahren &#8211; gleich mehrere Sch&uuml;ler aus Muotathal bei mir, sie h&auml;tten mich in der Zeitung gesehen. Das freut mich aber m&auml;chtig, dass die sich noch an mich erinnern!<br>Zum Grossteil aber stelle ich heute die Rede auf Otto Heigold fertig, die ich dann am Abend in Littau auch halte. Wie in Neuburg (siehe 412. Amtstag) kommt auch diese Laudatio &#8211; meine zweite &uuml;berhaupt &#8211; gut an. Die Leute sind direkt baff danach, aber im positiven Sinn! (und man verzeihe mir diese gewisse Selbstbeweihr&auml;ucherung, aber ich fasse es selbst noch nicht ganz, deswegen schreib ich das hier &uuml;berhaupt hin) Wor&uuml;ber ich aber wirklich bass staune, weil ich es auch ganz neu erlebe, ist, dass ich beim Schreiben regelrechte Trance-Zust&auml;nde erlebe, das Thema, in das ich mich dabei jeweils vertiefe, erlaubt mir einen &laquo;Kunst-Genuss&raquo;, der selten so intensiv ist. Hm.<br>Was ich heute absagen muss, ist eine erneute Anfrage vom Stadttheater Luzern, die mich schon wieder f&uuml;r etwas engagieren m&ouml;chten, aber das packe ich nun nicht auch noch, ich bin definitiv an einem Punkt angelangt, wo nicht mehr alles geht, wo ich nicht mehr alles annehmen kann!<br>Und dann noch dies: Couchpi-Babe wird heute seine Freude gehabt haben, denn endlich beantragt also der Bundesrat, was Couchpi unbedingt will: Die Alkohol-Werbung soll im Schweizer Fernsehen erlaubt sein, nur damit sein Lieblingskind, der Film, beim EU-Filmprogramm mitmachen kann. UND WAS IST MIT DEN ANDEREN K&Uuml;NSTEN!?! Erlaubt die Schweiz dann die Raucher-Werbung f&uuml;r den Musik-Austausch, die Hasch-Werbung f&uuml;r den Austausch der Bildenden Kunst und die Koks-Werbung f&uuml;r ein Literatur-Programm mit der EU? Und so schnell streicht man also Grunds&auml;tze. nur weil einem grad was am Herzen liegt und man mehr oder minder zuf&auml;llig Bundesrat ist!<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproGMq07Y27.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/367</link>
	
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	<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>439. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute kommt der letzte Quartalseinzahlungsschein f&uuml;r die Pensionskasse der Journalisten, bei der ich ja nun dabei bin. Und wenn schon dabei, bleibe ich jetzt auch dabei. Ich zahle also wieder was Weniges ein.<br>Per Mail fragt die Schweizerische Nationalbibliothek nach B&uuml;chern von mir, die sie noch nicht haben. Ich werde sie ihnen senden.<br>F&uuml;r den 27. Februar in Wien liefere ich einen ganz kurzen Ank&uuml;ndigungstext f&uuml;rs poetische 3l&auml;ndertreffen.<br>Und bei &laquo;Heidi&raquo; gibt’s ein paar Turbulenzen. Erst will jemand ausstiegen, weil er keine Zeit habe, den Text zu schreiben, und zwei andere sind sich nicht mehr sicher, wie das nun alles gehen soll. Am Ende bleibt alles mehr oder minder gleich, bis jetzt auf jeden Fall sind alle drei wieder bzw. noch dabei.<br>Ansonsten arbeite ich weiter an der Rede f&uuml;r Otto Heigold f&uuml;r morgen, bereite mich auf die Sitzung am Abend vor und habe eben am Abend die zweite Sitzung zum Gemeindeleitbild Romoos (siehe 356. Amtstag).]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproOlsuub26.11.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/366</link>
	
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	<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>438. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen ruft mich das Bundesamt f&uuml;r Statistik an, die mir zur Vorbereitung auf den Januar 2009 (siehe 432. Amtstag) einige Fragen stellen.<br>Dann &uuml;berlege ich mir, was wir an der Preisverleihung PRIX ROMO an der &laquo;Session&raquo; des Kulturministeriums am 1. Dezember in Bern (wie immer im Theater Schlachthaus) genau machen sollen, also in welchem Rahmen innerhalb des Programms wir die beiden Preise &uuml;bergeben wollen.<br>Seltsam ist im Zusammenhang der &laquo;Session&raquo;, dass sich mehrere welsche Nationalr&auml;te f&uuml;r den Abend abmelden, aber kein einziger aus der Deutschschweiz. Werden die alle kommen oder haben die alle keine Manieren und wissen nicht, wie man sich bei einer pers&ouml;nlichen Einladung verh&auml;lt?<br>Ansonsten bereite ich meine eigene Vernissage vom 6. Dezember in Luzern weiter vor, richte Skype wieder ein und schreibe an der Rede f&uuml;r Otto Heigold, die ich am Donnerstag halten werde.<br>Ausserdem ist der offizielle Brief der &laquo;table ronde&raquo; an alle Parlamentarier heute raus (siehe auch 422. Amtstag).<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproAoaCmH25.11.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/365</link>
	
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	<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>437. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Der heutige Tag ist vor allem der Jury-Sitzung (No&euml;lle Revaz, Beat Sterchi und ich) zum PRIX ROMO gewidmet. Wir haben s&auml;mtliche Briefe gelesen und beraten uns nun eingehend, welcher der beste sein k&ouml;nnte. Bei den deutschsprachigen Leserbriefen sind das am Ende zwei aus 39 Briefen, die gleich gut sind und deren Verfasser sich also die Preissumme teilen d&uuml;rfen (je 500 Fr.). Die Namen werden am 1. Dezember in Bern verraten. Beim einzigen franz&ouml;sisch geschriebenen Brief f&auml;llt es uns schwer, eine Entscheidung zu treffen. Da mit einem Brief kein Wettbewerb stattgefunden hat, k&ouml;nnten wir sowieso nur die H&auml;lfte der Preissumme vergeben, also 500 Franken, beschliessen wir; aber da dieser Brief sich von den beiden Gewinnern des deutschsprachigen Wettbewerbs in der Qualit&auml;t noch enorm unterscheidet, kommen wir weiter &uuml;berein, die Preissumme ganz zur&uuml;ckzustellen, da es sonst gegen&uuml;ber den Teilnehmern aus der Deutschschweiz nicht gerecht w&auml;re. Eine vermutlich nicht popul&auml;re Entscheidung, hinter der wir aber alle drei stehen.<br>Am Abend schreibe ich dann gleich den Jury-Bericht und sende ihn an No&euml;lle Revaz und Beat Sterchi, die ihn auch absegnen.<br>Ansonsten lese ich das neue Heft der &laquo;entw&uuml;rfe&raquo;, bastle mit dem Compi-Mensch den neuen Computer zusammen und schiebe alle Daten und Programme wieder rauf und erledige dann die angefallenen Mails, darunter auch eins, das mir best&auml;tigt, dass ich beim Projekt &laquo;Heidi&raquo; noch eine kleine Zugabe in Textform erhalten werde (es sind dann also 21 Texte und eine kleine Zugabe).<br>Auch der Medienspiegel auf der Kulturministeriumsseite wird heute wieder mal updatet.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprocjV5Sy24.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/364</link>
	
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	<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>436. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute als Kulturminister nur eines getan: Ein langes Telefongespr&auml;ch mit Augusta Laar &uuml;ber zuk&uuml;nftige Projekte (poetisches 3l&auml;ndertreffen, ev. eine Ausstellung in Romoos etc.) gef&uuml;hrt.<br>Und &uuml;ber russische Hagelraketen in Romoos gelesen.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproJbAnnL23.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/363</link>
	
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	<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>435. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[J&uuml;rg Lehmann, einer der Versicherungsvertreter, der an beiden Retraiten des Kulturministeriums zur sozialen Sicherheit der Kulturschaffenden in Romainm&ocirc;tier dabei war (siehe 85. und 197. Amtstag), schreibt heute ein Dankesmail an das Kulturministerium. Ohne uns w&auml;re das alles nicht m&ouml;glich gewesen, sagt er, dass die Kulturschaffenden nun eine Pensionskasse haben k&ouml;nnen, ab n&auml;chstem Jahr. Ich zitiere kurz aus seinem Mail: &laquo;Was vor gut einem Jahr mit einer Retraite in Romainmotier aus der Taufe gehoben und mit einer zweiten Retraite gleichenorts vertieft wurde, darf sich heute als grosser Erfolg in Sachen vorsorgem&auml;ssige Besserstellung der Kulturschaffenden sehen lassen. Aus der 'Initiative von Romainmotier' ist eine selbstt&auml;tige Bewegung der bestehenden sieben Kulturpensionskassen unseres Landes geworden, in welcher die AXA Winterthur als f&uuml;hrender verbandlicher Vorsorgeanbieter eine wichtige Klammerfunktion &uuml;bernimmt.&raquo;<br>Am Nachmittag bin ich dann am 2. Entlebucher Kunstmarkt im Entlebucherhaus in Sch&uuml;pfheim.<br>Sp&auml;ter k&uuml;mmere ich mich um einen neuen Computer, suche mir Einzelkomponenten aus und bestelle sie auf Montag.<br>Abends bin ich in Ruswil, wo ich das Theater &laquo;Der letzte Henker&raquo; besuche und Anton Schwingruber, den Vorsteher des Bildungs- und Kulturdepartments des Kantons Luzern, in den heiligen Hallen des M&auml;nner-Klos treffe.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproNDxpMX22.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/362</link>
	
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	<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>434. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Uiuiui und lalala, das alles hier kommt aus dem Ged&auml;chtnis abgerufen, ohne Notizen oder so, weil mein Compi am Freitagabend (also an dem Tag, unter dem das hier steht) wieder mal seinen Geist aufgegeben hat und ich ihn erst heute (am Montag) wieder geflickt bekommen hab.<br>Also: Am Freitag telefoniere ich nochmals mit meinem Verlag, weil in noch mehr Flyer brauche und sonst noch einige Dinge abzukl&auml;ren sind.<br>Mit der Post kommen die eingegangenen Texte (= Leserbriefe) zum PRIX ROMO, die unser Finanzchef alle f&uuml;r die Jury kopiert, nummeriert und in einer Liste erfasst hat. Ich beginne gleich zu lesen.<br>Was auch noch kommt, ist das neue Live-Album von David Gilmour. Auf der DVD dazu sagt er etwas, das mich sehr freut (frei nach meinem Erinnerungsverm&ouml;gen): &laquo;To be honest, you only write for yourself and anyting else is a bonus. Art is a selfish thing. If you aim what you call art at people, you won’t please anybody.&raquo; Also wenn er das sagt...<br>Und eben, mein Compi st&uuml;rzt ab, so, dass mir nur noch das Lesen bleibt!<br>Abends dann besuche ich die Buchvernissage von Otto Heigold in Reussb&uuml;hl und sp&auml;ter den Raclette-Abend in Romoos, wo ich erfahre, dass der Frauenverein nun wirklich seine Reise nach Romont machen wird und dass bis heute mehrere Rekruten aus Romoos in Romont eingeteilt gewesen sind. Nunja, letzteres ist nicht gerade die angestrebte &Uuml;berbr&uuml;ckung des R&ouml;stigrabens, aber es ist auch was. Nun hatte Romoos Soldaten in Romont und Romont welche in Romoos (siehe 297. Amtstag).<br>W&auml;hrend des ganzen Abends schneit es, schneit und schneit. Das gibt einen sch&ouml;nen Packen Schnee.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproE96dJh21.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/361</link>
	
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	<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>433. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute ist (unter anderem) der &laquo;Tag des Vorlesens&raquo;. Also lese ich auf der Strasse in Romoos was vor, und zwar meinen Text &laquo;Triple K: Karriere killt Kinder&raquo;. Es ist immer wieder lustig zu sehen, was dabei passiert, mit den Zuh&ouml;rern…<br>Nebst dieser sehr erheiternden Angelegenheit sende ich heute das PDF meines neuen Buches an den Laudator Urs W. Studer, Stadtpr&auml;sident von Luzern. Und wenn er nun offiziell wissen darf, wie das Buch heisst, das hier zuvor immer &laquo;Buch Nummer 5&raquo; genannt worden ist, soll es auch f&uuml;r die Leser des Tagebuches endlich gel&uuml;ftet werden, das kleine Geheimnis: &laquo;Nichts ausser gew&ouml;hnlich&raquo; wird das Buch heissen, und den Untertitel tragen &laquo;Texte f&uuml;r die Zeitung und die Katz&raquo;. Wie schon einmal gesagt findet die Vernissage am 6. Dezember um 17 Uhr in der Spitalm&uuml;hle in Luzern statt.<br>Am Nachmittag gehe ich in Downtown Wolhusen zur Post, zur Bank, in die Drogerie, zum Beck und in die Papeterie. Damit ich wieder mal ger&uuml;stet bin f&uuml;r was man so braucht.<br>Per Mail kommt dann die &laquo;offizielle&raquo; Zusammenfassung der Retraite vom 418. Amtstag, geschrieben von unserem Generalsekret&auml;r Beat Mazenauer.<br>Danach r&auml;ume ich gleich die Mailbox so richtig auf und drucke wichtige Mails aus und lege sie ab.<br>Abends spiele ich Badminton.<br>Was seit gestern auch noch l&auml;uft und noch bis am Samstag, sind die deutschsprachigen Meisterschaften im Slammen, also der &laquo;Poetry Slam 08 Z&uuml;rich&raquo;. Da kann ich aber leider nicht auch noch hin.<br>Und noch ein Vorschlag zur Bundesratswahl. Es gibt ja Ger&uuml;chte, dass nebst Schmid auch Couchepin zur&uuml;cktreten werde, da h&auml;tte ich den idealen Nachfolger f&uuml;r den Kulturminister: mich! Ich w&uuml;rde als erstes den Mikro-Beitrag an Kulturschaffende einf&uuml;hren, also das Leuchtturm-Denken extrem kappen und daf&uuml;r lieber an viele kleine Projekte nur je wenige Tausend Franken sprechen. So. Und hier hat niemand was von Giesskanne gesagt, nur so em Fall, gell!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/360</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 360</guid>
	<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>432. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Ich arbeite vor allem am gestern schon erw&auml;hnten Text, der heute dann auch fertig wird und den ich einsende. Sollte er ver&ouml;ffentlicht werden, sp&auml;ter mehr dazu.<br>Am Nachmittag hat das Kulturministerium eine Skype-Sitzung, an der wir wie immer laufende Projekte und andere Dinge miteinander besprechen. Beim PRIX ROMO haben wir &uuml;brigens &#8211; das erfahre ich also heute &#8211; immerhin 40 Leserbriefe bekommen, was richtig gut ist.<br>Auch den Newsletter f&uuml;r den November bereiten wir vom Kulturministerium alle zusammen vor. Und die Agenda wird wieder mal so richtig updatet.<br>Per Mail kommt eine Notiz von Professor Haberland, der mit dem am 383. Amtstag an ihn gesandten Kapitel der Niebelsch&uuml;tz-Biographie zufrieden ist.<br>Die Post bringt zwei erw&auml;hnenswerte Dinge: Erstens ein Brief von Plaffeien auf den Migros-Magazin-Artikel hin: Wenn ich B&uuml;rger von Plaffeien sei (ich bin es unter anderem) w&uuml;rden sie mich gerne als Kulturminister einmal einladen.<br>Und zweitens hat das Bundesamt f&uuml;r Statistik mich ausgew&auml;hlt f&uuml;r eine Haushaltsbudgeterhebung 2009. Na, Prost und Cipollata-Prominenz ahoi!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/359</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 359</guid>
	<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>431. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Neuigkeiten zum Kulturf&ouml;rderungsgesetz! Es wird am 17.12. im Nationalrat weiter dar&uuml;ber debattiert. Ab Artikel 10, die ersten neun schaffte das Parlament ja am 30. September.<br>Am Morgen versuche ich mal, eine Geschichte von Hand zu schreiben &#8211; aber mit der linken Hand, also nicht meiner normalen Schreibhand. Nach einer Seite muss ich aufh&ouml;ren, die Erinnerungen &uuml;berfallen mich zu schnell, ich halte es kaum aus. Ich will mir das aufsparen f&uuml;rs Alter, wenn ich meine Biographie schreibe (falls ich das je tun sollte).<br>Ansonsten schreibe ich an einer kurzen Geschichte, um die ich angegangen worden bin, versende Werbemails f&uuml;r meine Vernissage, die am 6. Dezember 2008 um 17 Uhr in der Spitalm&uuml;hle Luzern stattfinden wird (da sind alle Interessierten herzlich willkommen!), nehme das Mail von der WOZ zur Kenntnis (Entschuldigung akzeptiert!) und gelange beim Tagebuch auf Seite 243. Nur mal so als Zwischenwert.<br>Etwas grummelig werde ich bei einer Reisewerbung, die Reisen nach Tschernobyl anbietet: Die scheinen seit Karl Kraus und seinem furiosen Artikel &uuml;ber Fahrten zu Schlachtfeldern einfach nichts gelernt zu haben. Oder alles? Weil die Menschen ja tats&auml;chlich hinfahren, sich das ansehen wollen!<br>Nun ja, man ist also zur&uuml;ck im Kalkgebirge, das mich heute per Mail (eine Journalistin) fragt, was ich auf der Toilette denn so l&auml;se? Meine Antwort &laquo;M&ouml;glichst hohe Literatur &#8211; wenn schon was anderes unten raus fliesst, muss ich nicht noch oben auch so was lesen&raquo; will sie irgendwie nicht verstehen. Und meine Antwort zur Frage, was ich mit enorm viel Geld machen w&uuml;rde, findet sie auch nicht so lustig. Ich schon, weil es v&ouml;llig &uuml;bertrieben ist &#8211; und irgendwie ist Geld doch bloss da, um rausgeschmissen zu werden. Also, was w&uuml;rde ich tun: &laquo;Mir ein Haus bauen lassen auf Lavagestein, das importiert werden m&uuml;sste; zum Fr&uuml;hst&uuml;ck w&uuml;rde jeweils ein Symphonie-Orchester in der Vorhalle aufspielen; auf der Toilette w&uuml;rden Hunderter-Noten warten, um sich zu wischen; wie Elvis die Hamburger aus den USA einfliegen lassen etc.&raquo; Ach, es ist doch alles nicht so Ernst. Aber warum stellt niemand etwas bessere Fragen? Zum Beispiel: Welches ist das beste Buch, das sie je gelesen haben? Warum? Seit wann k&ouml;nnen Sie das so genau sagen (wenn Sie es k&ouml;nnen)? Sp&uuml;ren Sie einen Einfluss dieses Buches auf Ihr Schreiben? Die Welt? Gibt es eine Frauensprache/M&auml;nnersprache in der Literatur? Was w&uuml;rden Sie eine Instanz fragen, die alles w&uuml;sste? Was m&ouml;chten Sie auf dem Totenbett die letzten f&uuml;nf Minuten Ihres Lebens tun? Oder &auml;hnlich… Oder: Wie m&ouml;chten sie sterben? Mit einem Carac im Mund!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproR2DsZR18.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/358</link>
	
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	<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>430. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute die die dritten und damit letzten Druckfahnen f&uuml;r mein neues Buch gelesen. Wieder zum Verlag gefahren, damit es mit der Abgabe an den Verlag schneller geht. Dort letzte Besprechungen.<br>Ansonsten r&auml;ume ich nach Berlin auf, beantworte die vielen Mails, verarbeite Notizen und habe endlich jemanden f&uuml;rs Projekt &laquo;Heidi&raquo; gefunden, der die abgesprungene Person vertritt (siehe 420. Amtstag).]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/357</link>
	
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	<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>429. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Adolf Muschg zieht sich &uuml;berraschend aus dem Wettbewerb um den ersten Schweizer Buchpreis (siehe 382. Amtstag) zur&uuml;ck. Gewinnen tut ihn Rolf Lappert.<br>In Berlin bin ich auch am zweiten und letzten Tag am &laquo;Open Mike&raquo;, dem Literatur-Nachwuchswettbewerb. Der erste Preis geht an Sonia Peter, der zweite Preis an Svealena Kutschke. Der Lyrikpreis an Thien Tran. Der Preis der taz-Publikumsjury geht an Johanna Wack.<br>Am Abend reise ich mit Flug Nummer AB8198 (AIR BERLIN) um 18.30 Uhr zur&uuml;ck nach Z&uuml;rich.<br>Unterwegs f&auml;llt mir die Geschichte ein eines Schriftstellers, der eine Frau beobachtet, die ihm v&ouml;llig unnahbar scheint. Immer scheint sie v&ouml;llig zu schweben, alles ist perfekt, nie w&uuml;rde er sie auch nur ansprechen k&ouml;nnen. Der Zauber verfliegt, als sie sich in Z&uuml;rich auf der Rolltreppe am Hintern kratzt.<br>Nun, weil die Story nicht besonders innovativ ist, lasse ich die Geschichte bleiben.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproqxKLaL16.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/356</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 356</guid>
	<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>428. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute in Deutschland eine Mentalit&auml;t mitbekommen, die mich fest an den Kultursektor erinnert hat. Aldi zahlt seinen Angestellten nur die Zeit, in der die L&auml;den ge&ouml;ffnet haben. Alle Vorbereitungs- und Nachbereitungszeit wird schlicht nicht bezahlt. Was mich daran an den Kultursektor erinnert? Sagen Sie einmal einem staunenden Bankmann, der Sie f&uuml;r eine Vernissage einladen wollte, dass nicht nur der Auftritt koste, sondern auch das Ausschaffen der Rede, und dass das alles etwa einen Tag daure und man also mehrere hundert Franken daf&uuml;r haben m&uuml;sse. Dann wissen Sie, was ich meine.<br>Am Nachmittag in Berlin am &laquo;Open Mike&raquo;. (siehe auch morgen)]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproz9cnuL15.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/355</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 355</guid>
	<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>427. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute kommen (es ist ja immer so: wenn man weg ist, empf&auml;ngt am meisten Mails) etliche Mails aus verschiedenen L&auml;ndern, die darum bitten, das Kulturministerium m&ouml;ge sie bei Projekten unterst&uuml;tzen. Nun, wenn es nicht finanziell ist (wir haben ja praktische keine finanziellen Mittel), versuche ich das, ansonsten gibt es nette Absage- und Erkl&auml;rungsmails (von wegen was das Kulturministerium.ch ist und was es so tut).]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproOfldWQ14.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/354</link>
	
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	<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>426. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen um 11 Uhr erwartet man mich heute in der Schweizer Botschaft in Berlin. Der Botschafter und die Kulturverantwortliche der Schweizer Botschaft empfangen mich herzlich. Eine Stunde lang erkl&auml;re ich ihnen das Kulturministerium, unsere Ideen und die Ziele. Dann zeigen sie mir die Botschaft und erkl&auml;ren mir, was sie in Berlin f&uuml;r die Schweiz und ihre Kultur alles tun. Zum Schluss besprechen wir eine m&ouml;gliche Zusammenarbeit bei einem Projekt. Dazu wie immer erst sp&auml;ter mehr &#8211; und nur, falls es dazu kommt.<br>Nebst diesem H&ouml;hepunkt gibt es heute leider auch einen Tiefpunkt. Heute erscheint n&auml;mlich die neue WOZ mit dem Artikel &uuml;ber mich drin. Ich will hier gar nicht selbst kommentieren, aber die Mails, die ich dazu am Abend erhalte, sprechen deutliche Worte, zum Beispiel das hier: &laquo;Lieber Dominik / Ich bin schockiert &uuml;ber den WOZ-Artikel! Die gute Frau muss h&ouml;chstpers&ouml;nlich etwas gegen Dich haben...!&raquo; Nun, das ist wohl so. Aber das erkl&auml;rt noch nicht, warum sie Zitate einfach erfunden hat! Ich habe NICHTS SO GESAGT, WIE SIE ES SCHREIBT! (den Namen der Type lass ich hier weg, ich will ihn nicht noch mehr verbreiten)<br>Nun, einen weiteren Brief soll ich hier sogar ver&ouml;ffentlichen. Er stammt von Augusta Laar, die ja in Neuburg selbst dabei war (siehe 412. Amtstag). Hier ist er (wieder ohne Namen der Journalistin): &laquo;offener brief an X Y zum artikel ‹ja, wer oder was kommt denn da?› in der woz vom 13.11.2008:<br><br>liebe X,<br><br>warum schreibst du so einen artikel? f&uuml;r wen oder was soll der gut sein? ich wundere mich. bist du nicht dj wie ich? (wolltest du nicht eigentlich was schreiben &uuml;ber meine ausstellung?) ich will jetzt auch was sagen &uuml;ber dominik riedo, den kulturminister. es kann sein, dass man ihn missverstehen kann, wenn man das will, oder frau. seine ernsthaftigkeit, seinen willen zuzuh&ouml;ren, seine einf&uuml;hlsamkeit der kunst und den k&uuml;nstlern gegen&uuml;ber. und die gro&szlig;e geste, mit der er sein amt bekleidet, mit der er uns schweizer k&uuml;nstler vertritt. stell dir vor, er w&uuml;rde das nicht tun, er w&uuml;rde seine ganze pop-kulturministerei weniger ernsthaft mit weniger gro&szlig;er geste und weniger einf&uuml;hlsamkeit betreiben. dann h&auml;tte er nichts erreicht f&uuml;r uns, keinen roten teppich mit uns betreten und keine reden f&uuml;r uns gehalten. keine diskussion angesto&szlig;en &uuml;ber die k&uuml;nstlerpensionskasse. o.k., du musst nicht m&ouml;gen, was er schreibt. aber selbst wenn er sein weiteres leben lang nur reden h&auml;lt, w&auml;ren diese gro&szlig;, ernsthaft und pop. vielleicht ist gr&ouml;&szlig;enwahn dabei wie bei jedem guten popsong, das m&uuml;sstest du doch wissen, X. oder hast du mit der musik auch deine &uuml;berzeugungen an den nagel geh&auml;ngt? und ich m&ouml;chte gerne wissen, wo du bist, hinter diesem artikel. wo steht X? sie war nett, eine dj kollegin. sie mochte meine gedichte. sie wollte eigentlich ein bild von mir kaufen, oder habe ich sie missverstanden? das kulturministerium ist f&uuml;r mich ein echter demokratischer funke in der w&uuml;ste der offiziellen kulturpolitik. der kulturminister ist mein freund. ich mag ihn. er ist ein angenehmer, h&ouml;flicher, geistreicher, lustiger und anregender gespr&auml;chspartner, ein spontaner und offener mensch. (sonst h&auml;tte er dich z.B. gar nicht mitgenommen nach passau). seine meinung ist mir wichtig. seine rede hat mich bewegt. also beleidige bitte nicht grundlos meine freunde, X, das ist n&auml;mlich b&ouml;se, b&ouml;se...<br><br>ps falls du dich 2009 f&uuml;r das amt der kulturministerin bewirbst: mit welchem auto willst du abgeholt werden? mit einem traktor?&raquo;<br>Nun, ich will das damit weglegen, es ist schon so schlimm genug. Denn auch so wird mir bleiben, wie die gute Dame im Auto st&auml;ndig &uuml;ber die Nichtraucher regelrecht giftete, oder der Umstand, dass sie nach der Rede allerliebst meinte, das sei nun eine wirklich tolle Rede gewesen, und dann im Artikel ganz was Anderes schreibt, so, dass ich nun nie weiss, wer was wirklich meint und wer nur heuchelt. Denn bisher bin ich zumindest bei solchen Dingen von einer gewissen Ehrlichkeit ausgegangen. Naja.<br>Bl&ouml;d ist, wer sich beim Foto einspannen l&auml;sst (also ich), bl&ouml;d ist, wer da meint, eine Zeitung sei wenigstens bei den Informationen (nicht in den Kommentaren dazu) objektiv (also ich), bl&ouml;d ist, wer da nicht mitm&ouml;ggt (also ich).]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproBDosJw13.11.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/353</link>
	
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	<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>425. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Mit Flug Nummer AB8589 (AIR BERLIN) geht’s heute um 11.10 Uhr nach Berlin, wo ich 1996 bis 1998 eine Wohnung gehabt und wo ich 2000 bis 2001 gelebt habe. Durch die Ferien verpasse ich allerdings den Writers in Prison Day in Z&uuml;rich, wo ich mich daher abgemeldet habe und den R&uuml;cktritt von Samuel Schmid als Bundesrat.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproI3aKaD12.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/352</link>
	
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	<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>424. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Erneut lese ich in den zweiten Druckfahnen, bringe sie sp&auml;ter zum Verlag und organisiere ein wenig von der Vernissage zum Buch. Auch eine Sachfrage, das Buch betreffend, muss ich noch kl&auml;ren.<br>Am Abend packe ich f&uuml;r Berlin und frage per Mail eine weitere Person f&uuml;rs Projekt &laquo;Heidi&raquo; an (siehe 420. Amtstag).]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/351</link>
	
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	<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>423. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Mit der Post kommt heute das &laquo;Migros-Magazin&raquo; mit dem Artikel &uuml;ber mich. Naja, mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.<br>Per Mail kommt von Augusta Laar ein Artikel aus der &laquo;Passauer Neuen Zeitung&raquo;, der sachlicher ist, besser.<br>Was auch ankommt, sind die zweiten Druckfahnen. Das heisst, dass ich heute vor allem darin lese und rumbessere (siehe 424. Amtstag).<br>Leider habe ich bei meiner Anfrage f&uuml;rs Heidi-Projekt eine weitere Absage (siehe 420 . Amtstag). Naja, nur nicht aufgeben!<br><br>Und meine Bank, die ich vor einigen Wochen gegr&uuml;ndet habe (eine Sitzbank vor dem Haus) und die pl&ouml;tzlich mit Millionen in der Kreide steht (mir gegen&uuml;ber), wird nun vom Staat unterst&uuml;tzt. Damit bin ich fein raus! Bis sie merken, was ich so tue.<br>Oder was man eben so tr&auml;umt, wenn man vor lauter Jauche-Geschmack halluziniert. Das kommt so: Meine Katzen stinken im Moment f&uuml;rchterlich nach Jauche, sind so richtige &laquo;G&uuml;llen-Kugeln&raquo;, weil der Bauer draussen halt d&uuml;ngt und sie frischmunter sich drin w&auml;lzen.<br>In einer solchen Phase tritt auch pl&ouml;tzlich Max Frisch mit drohendem Zeigefinger vor mich hin und spricht: &laquo;Kunst ist nicht Abstraktion! Sondern sie ist ein immer wieder zu leistender Bann gegen die Abstraktion, gegen Ideologien und ihre t&ouml;dlichen Fronten.&raquo;<br>Und damit habe ich genug, schliesse die Fenster, dusche die Katzen, gehe ins Bett. (Aber dass ich hier so oft &laquo;kommen&raquo; schreibe?!)]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/350</link>
	
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	<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>422. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Lange schlafen / Arbeitspult aufr&auml;umen / James Bond im Kino sehen / Den Brief der &laquo;table ronde&raquo; unterschrieben; damit wird der Runde Tisch noch offizieller]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/349</link>
	
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	<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>421. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Um 10 Uhr beginnt die Jahresversammlung des ISSV in Sursee. Nach einem halben Jahr im Vorstand werde ich heute von der Mitgliederversammlung offiziell noch als Vorstandsmitglied best&auml;tigt.<br>Nach dem Mittagessen lese ich vor der Versammlung aus meinem Werklein. Und zwar unter anderem etwas, was ich bis dato noch nie gelesen habe, da ich es f&uuml;r bei &ouml;ffentlichen Lesungen unlesbar gehalten habe &#8211; aber gerade dies reizt mich, es vor Schriftstellerinnen und Schriftstellern einmal zu versuchen; an diesen Text h&auml;nge ich zum Abschluss noch ein paar neue Gedichte. Alles in allem bin ich also seit langem wieder einmal nerv&ouml;s. Da ist es mehr als erl&ouml;send, dass alle Texte sehr gut ankommen…<br>Auf der Fahrt nach Z&uuml;rich &uuml;berrascht mich dann beim H&ouml;ren des Regional-Journals die eigene Stimme im Radio: Bei der Umfrage gestern im S&uuml;dpol ist mein Statement also ausgew&auml;hlt worden.<br>Der H&ouml;hepunkt des Tages Z&uuml;rich. Das Kulturministerium l&auml;dt zur Party w&auml;hrend des IETM-Meetings (Meeting des Internationalen Netzwerks der Darstellenden K&uuml;nste). Ich sitze den ganzen Abend im ruhigeren der beiden R&auml;ume auf meinem &laquo;Audienz-Sessel&raquo;, das Portr&auml;t von fotosolar &uuml;ber mir und Informationen zum Kulturministerium neben mir (unter anderem eine neue Postkarte), und informiere Interessierte (auf der Couch neben mir) &uuml;ber das Kulturministerium. Das Interesse ist so gross, dass ich von 22 Uhr abends bis 02.30 Uhr nichts Anderes mehr tue.<br>Sp&auml;t morgens (um ca. 04.15 Uhr) falle ich m&uuml;de ins Bett.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproUyWCvB08.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/348</link>
	
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	<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>420. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Die Post bringt das Heft &laquo;pers&ouml;nlich&raquo;, das einen ausf&uuml;hrlichen Teil &uuml;ber Hannes Schmid enth&auml;lt, der es mir in der Tat auch hat zukommen lassen.<br>Weiter findet den Weg zu mir per Post ein Film &uuml;ber eine Beiz in Luzern, den ich in Ausschnitten vermutlich f&uuml;r eine Vernissage brauchen werde, wozu ich nach dem Visionieren gleich die Bewilligung einhole.<br>Ansonsten r&auml;ume ich nach der Retraite auf, suche noch eine Person f&uuml;r mein Projekt &laquo;Heidi&raquo;, da eine der urspr&uuml;nglich Beteiligten aus Zeitgr&uuml;nden leider absagen musste, melde mich f&uuml;r die BuCh.08 ab, da ich dann in Berlin sein werde, was ich auch bei einer Einladung zur Vernissage von Charles Tr&uuml;b tun muss.<br>Abends bin ich als Ehrengast bei der Premiere von &laquo;Stichtag&raquo; eingeladen, der neuen Version des St&uuml;cks von Thomas H&uuml;rlimann in der Inszenierung von Volker Hesse, also bei der ersten Produktion und damit Er&ouml;ffnung des neuen Kulturzentrums &laquo;S&uuml;dpol&raquo; (<a href="http://www.suedpol-luzern.ch" target="_blank">http://www.suedpol-luzern.ch</a>) in Luzern. Dabei komme ich gleich zu zwei ungeplanten Auftritten: Erstens werde ich vor der Premiere vom Regional-Journal zum neuen Kulturzentrum befragt und zweitens holt mich der Hauptdarsteller w&auml;hrend des St&uuml;cks auf die Spielfl&auml;che, quasi als aktiver Zuschauer, der ein bisschen rumsteht…]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproCkOZWh07.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/347</link>
	
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	<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>419. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Nach der R&uuml;ckkehr aus Romainm&ocirc;tier habe ich zu Hause eine Stunde Zeit, um mich umzuziehen und so das Dringendste zu erledigen (ich muss mich f&uuml;r das SWIPS-Fest vom 14. November abmelden, besch&auml;ftige mich kurz mit dem Layout f&uuml;r die &laquo;Session&raquo; in Bern vom 1. Dezember und antworte dem Schweizer Botschafter in Berlin, Urs Hammer, der mich f&uuml;r den 13.11. in die Botschaft einl&auml;dt, dass ich dies Angebot gerne ann&auml;hme). Danach fahre ich nach Zug, wo ich noch kurz was esse, bevor um 19.30 Uhr die Vernissage von Andreas Iten beginnt. Er stellt dort sein neues Buch &laquo;Der Schatten des Pfarrers&raquo; vor, das im Verlag von Martin Wallimann erscheint (<a href="http://www.martin-wallimann.ch" target="_blank">http://www.martin-wallimann.ch</a>). Iten liest aus dem Buch und diskutiert danach mit Thomas H&uuml;rlimann dar&uuml;ber.<br>Sp&auml;ter treffe ich an der Vernissage noch Niklaus Lenherr, Michael van Orsouw, Erich Langjahr etc., also eine nette Runde f&uuml;r einen netten Abend. Wir diskutieren vor allem &uuml;ber Kunst, aber auch &uuml;ber das Urteil das Bundesgerichts, das entschieden hat, einen muslimischen Jungen nicht vom Schwimm-Unterricht freizustellen, da hier die Religionsfreiheit weniger wiege als der allgemeine Konsens in der Schweiz.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproBiRhsD06.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/345</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 345</guid>
	<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>418. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen an der Retraite erfahren wir, dass Barack Obama wohl Pr&auml;sident der USA werden wird. Was einfach schon so sch&ouml;n ist, da man es den USA nicht zugetraut h&auml;tte, einen Afro-Amerikaner zu w&auml;hlen. Es ist noch viel wichtiger, als dass in der Schweiz seit 2007 endlich ein Farbiger im Nationalrat Einsitz nehmen durfte.<br>Die Retraite geht diesmal um das Thema &laquo;Literatur 2.0&raquo;. Die Donau-Universit&auml;t Krems hat n&auml;mlich das Kulturministerium angefragt, ob es nicht an dieser Retraite sozusagen einen 2009 beginnenden, 5-semestrigen und berufsbegleitenden Masterkurs in Literaturmanagement und Literaturvermittlung im fortgeschrittenen Stadium an- bzw. mitdenken k&ouml;nnte. Was wir gerne machen.<br>Dabei sind Urs Richle (Autor, Webradio), Beat Mazenauer (Netzwerker, readme.cc), Anne Zauner (Literaturhaus Wien), Francesco Biamonte (www.culturactif.ch), Wolfgang Straub (Wissenschaftliches Observatorium), Lucien Leitess (Verleger), Roger L&eacute;vy (Kunst-Dokumentator), Andrea Zimmermann (Medienverantwortliche Kulturministerium.ch), Veronika Sellier (Migros-Kulturprozent), Christina Grond (Donau-Universit&auml;t Krems) und ich selbst. Leider haben wir krankheitsbedingt einige Abmeldungen, etwa Dani Landolf, Marie Caffari oder Birgit Politycki.<br>Diese Retraite ist das erste Mal (wegen ihres eher brainstorm-m&auml;ssigen Charakters) nicht so gut zusammenfassbar. Ich versuche es an dieser Stelle mit einigen Anregungen, die bei den Vortr&auml;gen von Urs Richle, Beat Mazenauer, Anne Zauner, Francesco Biamonte, Wolfgang Straub, Lucien Leitess und mir plus bei den Diskussionen danach so aufgekommen sind:<br>-	Menge der nicht gedruckten Werke fr&uuml;herer Zeiten ist gewaltig. Mit dem Internet schwappen diese fr&uuml;her nicht gedruckten Werke alle an die Oberfl&auml;che!<br>-	Heute kommen Ben&uuml;tzer anders zum Text: Man sucht &uuml;ber eine Suchmaschine (kommt also thematisch zum Text), nicht mehr unbedingt &uuml;ber ein Cover in der Buchhandlung oder so.<br>-	Die Archivierung kann besser sein, zugleich aber schwieriger (immer wieder von einem Speichermedium auf ein anderes transportieren).<br>-	Kann es beim e-book Bonusprodukte geben, die den Preiszerfall stoppen? Zum Beispiel Bilder, Filme, Zusatzdokumente etc. &uuml;ber das Buch.<br>-	Im Internet hat man die M&ouml;glichkeit, Inhalte in verschiedener Qualit&auml;t anzubieten, zumindest bei der Musik und dem Film. Gibt es da ein &Auml;quivalent in der Literatur?<br>-	Kann es f&uuml;r ein Verlag &#8211; den man ja bei sp&auml;ter eventuell nur noch im Internet publizierten Werken nicht sofort als solchen erkennt &#8211; ein G&uuml;tesiegel geben, um ihn zu erkennen, weil er nach wie vor Dienstleistungen erbringen w&uuml;rde, die ein Nicht-Verlagstext nicht automatisch hat (Die Akquisition der Texte, die Auswahl, das B&uuml;scheln in eine Ordnung, ein Lektorat, die Werbung; nur die Drucklegung selbst f&auml;llt ja weg).<br>-	W&auml;re das eigentlich schlimm, nur noch im Internet lesen zu k&ouml;nnen? Die Verlage w&uuml;rden den teuersten Schritt, das Drucken, nicht mehr zahlen m&uuml;ssen, es w&uuml;rden sich also B&uuml;cher in einer viel kleineren Auflage (als e-books) lohnen!<br>-	Das sch&ouml;nste Schweizer e-book?<br>-	Kann es wahre Hypertexte geben, solche, an denen alle mitschreiben und die &uuml;bers Netz hinaus real wirken?<br>Etc. Man hat eine Ahnung davon, was wir so besprochen haben…]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro2oXFE505.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/346</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 346</guid>
	<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>417. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen werde ich von Entlebucherhaus als Autor eingeladen, am 23. Januar aus meinem Werklein zu lesen. Dazwischen soll ich aber auch ein wenig vom Kulturministerium erz&auml;hlen. Ich sage zu.<br>Auch von Christine Lauterburg trifft eine pers&ouml;nliche Einladung ein, zu einem Konzert in Zofingen am 15. Januar. Mal sehen, ob ich dann hingehen kann.<br>Nach Beendigung des ersten Durchgangs durch die Druckfahnen bringe ich sie zum Verlag, wo wir gleich noch ein paar Details besprechen.<br>Danach bereite ich mich auf die Retraite vor und fahre mit dem Postauto nach Wolhusen, von wo mich Roger L&eacute;vy im Auto nach Romainm&ocirc;tier mitnimmt.<br>Da erfahre ich denn bei den Gespr&auml;chen am Abend, dass ein Geheimplan existiere f&uuml;r den Fall, dass das Kulturministerium von rechts unterwandert werden sollte bzw. eben von oben her, also im Fall, dass mal ein Rechtsradikaler zum Kulturminister gew&auml;hlt w&uuml;rde (was meine alte Angst gewesen ist: Ich dachte immer, das w&auml;re etwas, was sich f&uuml;r sie lohnen k&ouml;nnte &#8211; wenn das Amt mal so richtig wichtig ist; aber vermutlich w&auml;ren sie dazu zu ungeschickt in Kulturdingen).<br>Ach, und &laquo;Deaf, Dumb, Blind&raquo; ist in dem Zusammenhang auch zu erw&auml;hnen, die CD ist heute noch gekommen (Gruss an meinen Bruder).<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro7pFOrW04.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/344</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 344</guid>
	<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>416. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen eile ich ein weiteres Mal in den Verlag, um dort noch weitere Druckfahnen zu holen, die mir zeigen, was der Verlag an den einzelnen Seiten ge&auml;ndert hat (die gingen beim Postversand vergessen). Fast den ganzen Tag lese ich darauf in eben diesen Druckfahnen.<br>Abends bereite ich die Berlin-Reise etwas vor, packe f&uuml;r morgen, kriege Seitenstechen vom Lachanfall beim Betrachten des Armee-Kalenders (obwohl es eigentlich tragisch ist: all diese nackten Frauen mit Waffen in den H&auml;nden) und merke langsam, dass der Migros-Artikel, der n&auml;chsten Montag erscheinen wird, eher d&auml;mlich sein wird, weil er sich wohl fast nur auf Anekdoten kapriziert. Dazu muss ich von der Journalistin h&ouml;ren, mich gingen nur die Zitate im Text was an, der Lauftext k&ouml;nne mir v&ouml;llig egal sein. Und das, obwohl es in diesem Lauftext Un- und Halbwahrheiten en masse hat! Aber sie will ihn partout nicht &auml;ndern, das ginge jetzt nicht mehr. Warum bekommt man den Artikel dann &uuml;berhaupt zum Gegenlesen?<br>Und weil Pascal Couchepin zur versuchten Zensur der T&uuml;rkei beim Festival &laquo;Culturescapes&raquo; nicht Stellung nimmt, springe ich einmal mehr ein: Auch ein Land muss sich kritisch darstellen d&uuml;rfen. Auf jeden Fall ist es falsch, solche Sichtweisen auf ein Land den eigenen Landsleuten zu verbieten - gerade den Kulturschaffenden. Dies ist eine Form der Staatszensur, die auf der Welt schon lange &uuml;berwunden sein m&uuml;sste.Und weil Pascal Couchepin zur versuchten Zensur der T&uuml;rkei beim Festival &laquo;Culturescapes&raquo; nicht Stellung nimmt, springe ich einmal mehr ein: Auch ein Land muss sich kritisch darstellen d&uuml;rfen. Auf jeden Fall ist es falsch, solche Sichtweisen auf ein Land den eigenen Landsleuten zu verbieten - gerade den Kulturschaffenden. Dies ist eine Form der Staatszensur, die auf der Welt schon lange &uuml;berwunden sein m&uuml;sste.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproUHe0Qg03.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/343</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 343</guid>
	<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>415. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Heute beginne ich mit dem sorgf&auml;ltigen Durchlesen der gestern erw&auml;hnten Druckfahnen und bekomme ein Dankes-Mail von Augusta Laar, die meine Rede vom Donnerstag gerne ins Netz stellen m&ouml;chte (was ich selbstverst&auml;ndlich ebenso gerne bewillige).<br>Ansonsten ist es ein trauriger Tag, ein trauriger, trauriger, trauriger Tag, ein Tag des Trauerns hier und ein trauriger Tag, traurig der Tag, traurig, ein trauriger Tag.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/342</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 342</guid>
	<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>414. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Die ersten Druckfahnen f&uuml;r mein im Arbeitsprozess immer noch &laquo;Buch Nummer 5&raquo; heissendes Buch kommen an. Allerdings habe ich keine Zeit, sie heute zu lesen.<br>Ich r&auml;ume n&auml;mlich nach meinem Deutschlandbesuch wieder Mal auf, erledige, was so angefallen ist, bereite mich vor allem auf den Abend vor (meine Fragen) und fahre dann nach Luzern.<br>Dort sehe ich zuerst &laquo;Leonce und Lena&raquo; am Luzerner Theater, bevor danach um 22 Uhr die neue Veranstaltungsreihe des &laquo;theaterclubs luzern&raquo; beginnt, das &laquo;Rendezvous surprise&raquo;: Dabei bin ich im Foyer des Theaters im Gespr&auml;ch mit Daniela Britt (Lena) und Samuel Zumb&uuml;hl (Leonce), die &uuml;ber ihre Arbeit erz&auml;hlen, die Rollen und was es f&uuml;r Wechselwirkungen zwischen Rolle und Welt gibt etc. F&uuml;r das erste Mal geht das sehr gut, es kommen gut 60 Leute und das Gespr&auml;ch macht allen Spass (so weit ich das erfahren kann).]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproeSCruV01.11.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/341</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 341</guid>
	<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>413. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Nach einer sch&ouml;n ruhigen Nacht auf Schloss Neuburg esse ich ausgiebig Fr&uuml;hst&uuml;ck, wobei der kleine Kreis vom gestrigen Abend noch eine Diskussion &uuml;ber Gletscher und die M&ouml;glichkeit, die Ohnmacht im Umgang mit der Erderw&auml;rmung in der Kunst darzustellen, f&uuml;hrt (siehe auch: <a href="http://www.callingtheglacier.org" target="_blank">http://www.callingtheglacier.org</a>), bevor ich, zusammen mit der Journalistin, vom Chauffeur wieder im Auto in die Schweiz gefahren werde. Auch diesmal haben wir nur knappe sechs Stunden.<br>Wieder in Romoos mache ich mich bereit, um gleich noch mal eine Tour d’Horizon zu unternehmen: Heute ist n&auml;mlich der 1. Kantonale Tag der Kulturlandschaft (im Kanton Luzern). Daher besuche ich als Kulturminister gleich drei verschiedene Veranstaltungen nacheinander. Zuerst in Neuenkirch die &laquo;Luzerner Designgalerie&raquo; von Brigitte Steinemann-Reis und Tino Steinemann. Im Moment haben sie dort die Ausstellung &laquo;Arche Noah&raquo; laufen, in der viele Tiere von unterschiedlichen Kunstschaffenden Platz gefunden haben (Rochus und Wetz etc.).<br>Die zweite Veranstaltung steigt dann im Tr&auml;ff Sch&ouml;tz, wo Bundesrat Moritz Leuenberger &uuml;ber sein Buch &laquo;L&uuml;ge, List und Leidenschaft&raquo; spricht. Leider hat aber auch er keine Antwort auf meine Frage (Frage, nicht Unterstellung!), warum es in der Schweizer Kulturpolitik eigentlich nur zuf&auml;llige Positionen der Parteien gebe.<br>Zuletzt fahre ich noch nach Sch&uuml;pfheim ins &laquo;Entlebucherhaus&raquo;, wo &laquo;Spuk im Dach&raquo; geboten wird. Und es eine Bar hat, an der man sich am Ende &#8211; nach Mitternacht &#8211; herrlich bes&auml;useln lassen kann.<br>Laut singend (&laquo;Du bist mein Reimhold Schmerz&raquo;; ganz egal, dass Du was falsch ist) fahre ich zur&uuml;ck nach Romoos.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproeqcxGI31.10.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/340</link>
	
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	<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>412. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Um Punkt 09.15 Uhr &#8211; wie abgemacht &#8211; steht die Journalistin vor meiner Haust&uuml;re, die mich auf meiner Deutschlandreise begleiten und dar&uuml;ber einen Bericht f&uuml;r das Migros-Magazin und die WOZ schreiben wird. Ich habe gerade noch Zeit, ihr die vorbereiteten schriftlichen Informationen zu &uuml;bergeben, ehe der Fotograf f&uuml;r das Migros-Magazin klingelt, mit dem wir nach einem Kaffee &#8211; und nachdem der Chauffeur aus Deutschland angekommen ist &#8211; das Shooting machen: Es zeigt mich, beim Einsteigen in die Limousine; nunja, v&ouml;llig &uuml;berdreht, n&auml;mlich im Anzug (den ich danach gleich wieder ausziehe), der Chauffeur mit weissen Glaceehandschuhen und einem Schirm (dergleichen hat er noch nie gemacht). Also nur, wenn dann jemand findet, das sei ja wahnsinnig eingebildet: ES IST EINE SHOW!<br>Um 10.10 Uhr k&ouml;nnen wir losfahren, dass heisst die Journalistin und ich, mit dem Chauffeur. Mit nur einem Zwischenhalt fahren wir knappe sechs Stunden durch nach Neuburg am Inn.<br>Nach dem Einchecken im Hotel Schloss Neuburg (<a href="http://www.schlossneuburg.de" target="_blank">http://www.schlossneuburg.de</a>; extrem freundliche Bedienung!), dem Einrichten in den Zimmern (luxuri&ouml;s und sehr sch&ouml;n) und einer letzten kurzen Besprechung mit Augusta Laar, startet die Vernissage mit Werken von Augusta Laar um 18 Uhr. Gut 50 auserlesene G&auml;ste kommen, die einer kurzen Einf&uuml;hrung des Hotel-Chefs, Wolfgang Kraus, einer kurzen Rede von Augusta Laar und meiner Laudatio auf sie lauschen. Und &#8211; nun &#8211; ich gebe nicht gerne wahnsinnig an (obwohl genau die Leute, die das sagen, es ja immer machen, hm?), aber selten ist eine Rede so gut angekommen, vor allem bei den K&uuml;nstlern, aber auch bei den anderen G&auml;sten. Ich bekomme nach der Rede sogar ein Geschenk vom amtierenden B&uuml;rgermeister des Orts, Josef St&ouml;cker, und eins vom Intendanten der &laquo;Festspiele Europ&auml;ische Wochen Passau&raquo; (<a href="http://www.ew-passau.de" target="_blank">http://www.ew-passau.de</a>), Dr. Pankraz Freiherr von Freyberg.<br>Um 19.30 Uhr geht es dann los mit dem Literaturdinner &laquo;Schweizer Men&uuml;&raquo;, das vier G&auml;nge umfasst. Vor jedem Gang lesen Augusta Laar und ich aus unseren Werken, abwechslungsweise einmal sie, einmal ich oder auch wir beide zusammen. Es ist das eine der besten Sachen, die ich als Kulturminister machen durfte: Es bereitet mir Freude und kommt ebenfalls sehr gut an. Selbst der B&uuml;cherverkauf ist h&ouml;her als sonst an &auml;hnlichen Veranstaltungen.<br>Nach dem Essen sitzen wir alle noch l&auml;nger gem&uuml;tlich zusammen und plauschen und trinken...]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cpro76hiLf30.10.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/339</link>
	
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	<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>411. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Der Morgen bringt Schnee! Und zwar nicht mal wenig. Vielleicht hatte ich deswegen diesen Traum: Das Knochenger&uuml;st, das ICH bin, klingelt an meiner Haust&uuml;re.<br>Da muss ich mich doch gleich besch&auml;ftigen: Ich packe f&uuml;r morgen, schreibe die Rede definitiv zu Ende, die ich auf Schloss Neuburg halten werde, mache weiter mit den Verbesserungen an Kapitel 6 der Bio, beantworte eine Anfrage von DRS 2, die eventuell was &uuml;ber den PRIX ROMO bringen wollen, und mache ein Interview f&uuml;rs GALA, das Vereinsheft des &laquo;theaterclubs luzern&raquo;.<br>Erstaunlich ist, dass sich Kultur und Wirtschaft in einem Punkt nicht gross unterscheiden, wie ich heute feststellen darf: Kaum macht man was Innovatives, das ankommt, wird man gekauft. Im Ernst, die &laquo;Sessionen&raquo; in Bern, die in meiner Legislatur gestartet wurden, kommen so gut an, dass SuisseCulture nun eventuell immer dabei sein will.<br>Viel weniger Freude habe ich an einem Missgriff der Unibibliothek Fribourg. Da kommt heute eine Mahnung: Ich soll insgesamt 17 B&uuml;cher von ihnen haben, die ich nach der dritten Mahnung nicht zur&uuml;ckgebracht h&auml;tte, das koste mich nun bei allen B&uuml;chern mindestens 110 Franken, zusammen also mindestens 1‘870 Franken! Und dass man hier nicht meint, ich scherze, hier das Mail, dass ich dann Stunden nach einem aufgebrachten Telefongespr&auml;ch erhalten habe (und so leicht wird man also zum Schuldigen, der beweisen soll, dass er nicht schuldig ist!): <br>Sehr geehrter Herr Riedo <br>Anbei die Antwort betreffend Ihrer telefonischen Anfrage von heute Morgen betreffend der Ausleihen auf Ihrem Benutzungskonto.<br>Die B&uuml;cher wurden von uns f&auml;lschlicherweise auf Ihrem Konto verbucht. Der Fehler liegt eindeutig bei uns, und ich m&ouml;chte mich f&uuml;r die Ihnen verursachten Unannehmlichkeiten entschuldigen. Wir werden ab sofort Massnahmen ergreifen, dass solche F&auml;lle in Zukunft nicht mehr vorkommen.<br>Alle B&uuml;cher wurden mit heutigem Datum zur&uuml;ckgebucht und alle Geb&uuml;hren annulliert. Auch die Rechnung ist selbstverst&auml;ndlich annulliert.<br>Zu Ihrer Information, die Sie auch online &uuml;ber Ihr Benutzungskonto abfragen k&ouml;nnen, m&ouml;chte ich noch erw&auml;hnen, dass in der Rubrik &Uuml;berblick die "falschen" Ausleihen, als zur&uuml;ckgebucht, noch 3 Monate figurieren werden.<br>Die eMails von den Bibliotheken gehen konsequent immer an Ihre Adresse dominik.riedo@unifr.ch, es lohnt sich vielleicht, diese auf eine andere Adresse umzuleiten. Ich schicke Ihnen eine Kopie an die vereinbarte Mailadresse.<br>Cordiales salutations - Mit freundlichen Gr&uuml;ssen <br>Xx Xx]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproh9DuBB29.10.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/338</link>
	
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	<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>410. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Ich korrigiere anhand der Vorschl&auml;ge von Professor Fricke weiter am sechsten Kapitel der Biografie herum.<br>F&uuml;r das gerade im Druckprozess liegende Buch eine Karte kreiert (man wird im Buch sehen, wozu) und sie sofort auf die Post gebracht, weil sie am Donnerstag beim Graphiker sein muss. Die Post in Romoos ist &uuml;brigens seit gestern eine Agentur im Dorfladen, keine eigene Post mehr (siehe 321. Amtstag).<br>Am Nachmittag arbeite ich an der Rede f&uuml;r Donnerstagabend weiter, nehme ein Lavendel-Bad, um mich an meine Ferien 2005 in der Provence zu erinner (very clich&eacute;, n’est-ce pas?), und mache dann nochmals an der Rede weiter, wobei ich immer wieder von bl&ouml;den Werbetelefonaten unterbrochen werde, ich komme aber doch so weit, nun eine Rohfassung zu haben.<br>Zum Jubil&auml;um des einj&auml;hrigen Tagebuch-online-Stellens und einer besseren Sicherung bei den Kommentaren (check it out!) g&ouml;nne ich mir heute die neue Cure-CD. Was alle entsetzen wird, das zu lasen: Jene, mit denen ich mich letzthin &uuml;ber Mahler und Strauss unterhalten habe (Was, so was h&ouml;rt der?) und jene, die Cure als &laquo;super very old&raquo; einstufen (Was, die sind doch out, man!).]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/337</link>
	
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	<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>409. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen zum Verlag f&uuml;r mein kommendes Buch gefahren, um dort ein Foto f&uuml;r das Cover des Buchs aufnehmen zu lassen. Danach mit dem Graphiker weitere Einzelheiten f&uuml;r den Umschlag wie auch den Aufbau des Buches besprochen.<br>Zu Hause die Detailinformationen zur Retraite im November erhalten und wegen der Fahrt am n&auml;chsten Donnerstag mit der mich begleitenden Journalistin gesprochen.<br>Nachmittags &laquo;Vor-Fahnen&raquo; des Buches bearbeitet (Zeilen gek&uuml;rzt, wo eine auf einer Seite weg muss und an anderen Orten welche eingef&uuml;gt etc.), dem Verlag noch ein privates Foto f&uuml;r die R&uuml;ckseite des Buchs gesendet, die Rede f&uuml;r den 30.10. ein bisschen vorbereitet, zwischendurch eine Lampe gewechselt &#8211; diese Dinger halten leider nie sehr lange &#8211;, um dann am Kapitel 6 der Biografie &uuml;ber Niebelsch&uuml;tz zu arbeiten, das heute mit den Korrekturvorschl&auml;gen versehen in der Post liegt.<br>Der Newsletter des Kulturministeriums vom Oktober ist auch noch raus.<br>]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/336</link>
	
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	<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>408. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Zeitumstellung: Irgendwie gibt das nicht nur eine Stunde mehr, sondern heute ist der ganze Tag wie um ein vielfaches l&auml;nger: sch&ouml;n!<br>Denn auch heute (siehe gestern) h&uuml;ten wir unseren Neffen wieder, gehen spazieren, etc.<br>Zwischendurch suche ich heraus, was ich am n&auml;chsten Donnerstag auf Schloss Neuburg lesen werde, sende die St&uuml;cke, die ich mit Augusta Laar zusammen vortragen werde, an sie, bekomme daf&uuml;r von ihr ein geremixtes St&uuml;ck von mir (S.92/93 von meinem Buch &laquo;Die subtile Angst vor dem abrupten Ende&raquo; in einem Gedicht zusammengemixt) und h&ouml;re mir die gestern gekaufte H&ouml;sli-CD mehrmals an (siehe unten).<br>Abends habe ich von 18.45 Uhr bis 19.15 Uhr im Luzerner Theater eine Kurzsitzung f&uuml;r die Jury bzw. eben mit der Jury des PRIX GALA, in der ich unterem anderem mit Ina Br&uuml;ckel und Urs Bugmann sitze.<br>Der Abend klingt aus bei einem Wildessen in Wolhusen.<br><br>H&ouml;sli: Music for happy Lovers<br>Thomas H&ouml;sli ist am 23. August 2007 in Luzern gestorben. Zuvor hat er im Jahr 2006 &#8211; nach dem dritten Studioalbum von H&ouml;sli & Ricardo von 2005 &#8211; noch an einem zweiten Soloalbum zu arbeiten begonnen, wovon er immerhin sechs Lieder einspielen konnte. F&uuml;r drei weitere hat er in seinen letzten Monaten Texte geschrieben, zu denen sein musikalischer Partner Ricardo Regidor nachtr&auml;glich Musik komponiert und die Lieder mit alten Freunden von H&ouml;sli aufgenommen hat. Sogar die absolut t&auml;uschend &auml;hnliche Stimme zu H&ouml;sli wurde gefunden (G&ouml;ssi vom Sedel)!<br>Das Resultat &uuml;berzeugt. Die neun Lieder des Albums t&ouml;nen n&auml;mlich alle nach H&ouml;sli. Damit liegt nun nach vier Alben mit Ricardo, etlichen Alben mit Steven’s Nude Club und vielen anderen Alben bzw. EPs von Side-Projekten immerhin ein zweites (und letztes) Solo-Album von H&ouml;sli vor. Jedes einzelne Lied macht einem schmerzhaft bewusst, wie sehr er der Schweizer Musikszene fehlen wird, der Rebell mit der sanften Seite, der in und mit seinen Liedern so deutlich sagen kann, was man nur singen darf.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproNI89zi26.10.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/335</link>
	
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	<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>407. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen zu meiner eigenen &Uuml;berraschung gleich drei Gedichte und einen weiteren Kurztext geschrieben; das geht meist nicht so glatt vom Gehirn.<br>Nachmittags zusammen mit meiner Sekret&auml;rin meinen Neffen geh&uuml;tet.<br>Am fr&uuml;hen Abend zu meinem Bruder, der in meiner alten Wohnung in Reussb&uuml;hl lebt. Sp&auml;ter fahren wir mit dem Velo in die Stadt zum &laquo;Spanier&raquo; (siehe meinen &laquo;Beizengeher&raquo; Nummer 9 im bald erscheinenden &laquo;Buch Nummer 5&raquo;), wo wir was Kleines essen und vor allem einiges trinken (Brandy mit Kaffee und spanisches Bier). Um 21 Uhr in der Sch&uuml;&uuml;r, einem Konzertlokal von Luzern, wo heute der Gedenkanlass f&uuml;r H&ouml;sli stattfindet, zugleich mit der CD-Taufe seiner letzten Lieder vor dem Tod (siehe Tagebucheintrag von morgen). Sp&auml;t abends nach Hause, das heisst mit dem Velo nach Reussb&uuml;hl, von dort mit dem Auto (ups!) zur&uuml;ck nach Romoos.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprotfrm1t25.10.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/334</link>
	
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	<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>406. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Nur etwas, heute: Ich war da im Media Markt, jaja, ich bin ja auch nicht besser, hab die Staffel 11 der &laquo;Simpsons&raquo; gekauft, kommt von fr&uuml;her das, find’s heute noch gut, aber eben: Diese Halle da ist ein Tempel der Fetischisierung des Geldes. Also wenn wir uns davon nicht bald befreien, von der Fetischisierung, nicht vom Media Markt und auch nicht mal unbedingt vom Geld, aber wenn wir uns von der Fetischisierung des Geldes nicht befreien, dann wird’s b&ouml;s enden. Oder gut, danach.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprow5bSA224.10.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/333</link>
	
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	<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>405. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen finde ich ein Mail in meinem elektronischen Postfach, worin mir der AdS f&uuml;r den Brief, den ich gestern an die Memory Klinik geschickt habe (und den der AdS als CC auch bekommen hat), herzlich dankt. Was mir immerhin die Gewissheit verschafft, hier nicht etwas Falsches getan zu haben (ich z&ouml;gerte leicht).<br>Die materielle Post bringt die Einladung der Pro Helvetia zu einer Veranstaltung innerhalb der BucH.08 in Basel. Ich muss mich jedoch abmelden, weil ich dann in den Ferien sein werde.<br>Ansonsten bereite ich mit meinem Backoffice den Newsletter Oktober nochmals vor, gehe in Downtown Wolhusen einige Sachen erledigen, die man in Romoos nicht kann, beantworte weitere Fragen des Verlags zum &laquo;Buch Nummer 5&raquo; und spiele am Abend wieder Badminton in Romoos.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprocAI5gh23.10.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/332</link>
	
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	<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>404. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Am Morgen besucht mich der Verantwortliche vom Verlag, der mein &laquo;Buch Nummer 5&raquo; herausgeben wird. Ich darf aus vier Vorschl&auml;gen eine Umschlagvariante w&auml;hlen, mich zur Graphik ganz allgemein und zur Schrift im Speziellen &auml;ussern. Das Treffen verl&auml;uft ausserordentlich einvernehmend und hinterl&auml;sst eine gute Atmosph&auml;re.<br>Gleich danach sende ich eben diesem Verlag die Adressen zu, die mit einem Flyer f&uuml;r das neue Buch bedient werden sollen, ca. Anfang Dezember.<br>Dann arbeite ich den sechsten und letzten Tag am Text, den ich am 391. Amtstag das erste Mal erw&auml;hnt habe und jder etzt auf insgesamt acht Seiten angewachsen ist.<br>Am Nachmittag haben wir nach dem 396. Amtstag schon wieder eine Skype-Sitzung innerhalb des Kulturministeriums. Danach bereiten wir vor allem den Newsletter f&uuml;r den Oktober vor, updaten meine Agenda auf der Website massiv und f&uuml;llen &uuml;berhaupt die Website (also <a href="http://www.kulturministerium.ch" target="_blank">http://www.kulturministerium.ch</a>) mit viel mehr Material (zum Beispiel gibt es nun f&uuml;r die meisten laufenden Projekte einen kurzen Projektbeschrieb etc.).<br>Am fr&uuml;hen Abend schreibe ich nach Absprache mit dem AdS (Autorinnen und Autoren der Schweiz) einen geharnischten Brief an die Memory Klinik, die nach einer gesicherten schriftlichen Zusage an alle um einen Text gebetenen Autoren (siehe 251. und 262. Amtstag) nun pl&ouml;tzlich doch nicht alle Texte verlegen will. Es geht dabei nicht um meinen Text &#8211; es steht n&auml;mlich noch gar nicht fest, welche sie nun nehmen m&ouml;chten und welche doch nicht -, sondern es geht mir ums Prinzip. Nirgends in der Gesch&auml;ftswelt kann man sich nach einer schriftlichen Zusage auch nur per Brief und Mail danach von diesem Gesch&auml;ft zur&uuml;ckziehen. Gegen&uuml;ber Autorinnen und Autoren jedoch scheint diese Regel nicht zu gelten!<br>Am sp&auml;teren Abend in Romoos an der so genannten Pr&auml;sidenten-Konferenz, an der sich alle Pr&auml;sidenten aller Vereine in Romoos treffen, um sich gegenseitig &uuml;ber die Veranstaltungsdaten zu einigen, so dass man sich gegenseitig nicht in die Quere kommt. Ich bin dazu eingeladen, weil Romoos n&auml;chstes Jahr 825 Jahre alt wird und ich eine Idee hatte, was man dazu machen k&ouml;nnte. Mehr dazu, wenn es klappt, n&auml;chstes Jahr.<br>Als letztes, f&uuml;r heute und allgemein, die Sache mit der Pensionskasse alias der Zweiten S&auml;ule f&uuml;r frei- und nur freischaffende Kulturschaffende in der Schweiz: Ich habe ja nach der ersten Retraite zur sozialen Sicherheit im Dezember 2007 als eine Art Versuchskaninchen gedient, indem ich bei meiner bisherigen Pensionskasse k&uuml;ndete und der Pensionskasse der Journalisten beigetreten bin, das, um zu sehen, ob sich die Idee des Kulturministeriums verwirklichen lasse, nunmehr sieben Kassen so zu &ouml;ffnen, dass alle Kulturschaffenden irgendwo Unterschlupf finden. Dazu gibt es nun definitiv zwei Dinge zu sagen: A) Es w&uuml;rde gehen, dass man die Kassen so &ouml;ffnet und es wird nach einer Anschubarbeit des Kulturministeriums und mit der von Suisseculture &uuml;bernommenen B&uuml;roarbeit (daf&uuml;r konnten wir 50‘000 Franken beim Bund abrufen) tats&auml;chlich dazu kommen, dass kein Kulturschaffender mehr zwischen alle Maschen des Pensionskassen-Netzes fallen sollte (siehe dazu auch den 367. Amtstag). / B) Das Problem ist aber, dass man &#8211; selbst wenn man sich nun wie ich einer Pensionskasse anschliessen kann &#8211; zuerst mal das Geld haben muss, 12.5 % des meist geringen Verdienstes bei einer Pensionskasse einzubezahlen. Ich selbst bin ja (siehe zur ganzen Vorgeschichte die Amtstage 85, 115, 119, 126, 152, 153, 181, 197, 220, 227, 229, 376) dadurch arg in Bedr&auml;ngnis geraten und hatte nicht mal mehr das Geld, das ich schon eingezahlt hatte und eigentlich dringend brauchte, zur Verf&uuml;gung, mein Leben im Jetzt zu bestreiten (das Kulturministerium, mein Auftraggeber, wird mir das nun &#8211; als Teil des Planspiels &#8211; zukommen lassen: Daf&uuml;r meinen grossen Dank!). Also, liebe Autorinnen und Autoren der Schweiz, liebe Kulturschaffende: Im Moment, so wie es ist, zahlt Ihr besser kein Geld in eine Pensionskasse ein, wenn Ihr nicht eh genug habt!<br>Damit verkn&uuml;pft ist ein weiteres, sehr grosses Problem: Wenn wir es nun auf Bundesebene im Kulturf&ouml;rderungsgesetz durchsetzen &#8211; wie es ja den Anschein hat, zu gelingen &#8211;, dass jene Kulturschaffenden, die einen Werkbeitrag erhalten, davon einen Teil in eine Pensionskasse einzahlen d&uuml;rfen, und selbst wenn sich da alle Kantone und St&auml;dte anschliessen werden, so bleibt es f&uuml;r diejenigen Kulturschaffenden, die nie oder selten einen Werkbeitrag erhalten (alle fast alle!), ein grosses finanzielles Problem, das dann auf Bundesebene eben wegen jenes Artikels im Gesetz pl&ouml;tzlich als gel&ouml;st gilt. Der Sieg k&ouml;nnte zu einem Pyrrhussieg, die Kulturschaffenden endg&uuml;ltig als Motzkisten abgekanzelt werden. Ohne dass sich f&uuml;r die meisten etwas ge&auml;ndert h&auml;tte! Hier muss eine L&ouml;sung im Sinne des deutschen Systems her oder eine andere L&ouml;sung, die den Kulturschaffenden dazu verhilft, wirklich zu bekommen, was sie verdienen. Und wenn es noch 34 Jahre dauert!]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cprosxjZhb22.10.2008.JPG"></p>]]>

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	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/331</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 331</guid>
	<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>403. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Fr&uuml;h am Morgen fahre ich nach Bern, wo in der Hochschule der K&uuml;nste erstmals die Sitzung der &laquo;table ronde&raquo; am neuen Ort stattfindet, der den Vertretern aus dem Welschland einen weniger weiten Weg aufb&uuml;rdet und, weil die Sitzung m&ouml;glichst aller kulturpolitischen Instanzen des Landes eben in Bern abgehalten wird &#8211; notabene der politischen Hauptstadt &#8211;, einen etwas offizielleren Touch bekommt. Einmal mehr geht es vor allem um das Kulturf&ouml;rderungsgesetz und darum, was in diesem Zusammenhang die n&auml;chsten Schritte sein k&ouml;nnten bzw. m&uuml;ssten. Dar&uuml;ber hinaus wird bereits ein Auge geworfen auf die Zeit danach, also wie das Gesetz umgesetzt werden m&uuml;sste und wie die zust&auml;ndigen Gremien (der Kulturrat etwa) aussehen k&ouml;nnten.<br>Zu Hause arbeite ich wieder am Niebelsch&uuml;tz-Aufsatz, sende ihn danach an einen Professor in Deutschland, mache mich f&uuml;r den ISSV bei der Stadt Luzern f&uuml;r einen j&auml;hrlichen Beitrag stark (die Stadt Luzern zahlt bis jetzt nichts an diesen in der Zentralschweiz einzigen und auch wichtigen Schriftstellerverein), suche f&uuml;r das Projekt &laquo;Heidi&raquo; die nunmehr noch n&ouml;tige 26. Person und erhalte nach einigem Nachfragen endlich die Best&auml;tigung f&uuml;r den Sprechkurs, den ich 2006/2007 besucht habe.]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproUuP41F21.10.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/330</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 330</guid>
	<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>402. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[F&uuml;r die zweiten &laquo;Bieler Gespr&auml;che angemeldet&raquo; / Das &laquo;Chessiloch&raquo; bei Fl&uuml;hli besucht, unterwegs aus der Schwefelquelle getrunken / Auf der Kulturministeriumsseite den Film von Andrea Leila K&uuml;hni angebracht / Abends im MAZ in Luzern Sitzung des ISSV-Vorstands]]>
<![CDATA[<p><img src="http://www3.kulturministerium.ch/udb/cproL5cuUP20.10.2008.JPG"></p>]]>

	</description>
	<link>http://www3.kulturministerium.ch/tagebuch/329</link>
	
	<guid isPermaLink="false">Kulturministerium - 329</guid>
	<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
	<item>
	<title>401. Amtstag</title>
	 <description>
	<![CDATA[Nach dem Aufstehen wandere ich &uuml;ber Holzwegen bis zur St&auml;chelegg unterhalb des Napfs, wo ich mich mit zwei Kolleginnen, Sabine und Rahel, treffe. Zusammen wandern wir bis zur Spitze, also zum Napf. Der ist an diesem wundersch&ouml;nen Tag enorm gut besucht, das Restaurant mag kaum nach mit Essen servieren. Nach einer guten Stunde machen wir uns wieder auf den Weg Richtung St&auml;chelegg, wo Sabine und Rahel Richtung Menzberg weiterwandern und ich selbst zur&uuml